Gap the Mind - die neue Videoserie von Siete777 & Cornholio

    • TobiasFrey
      TobiasFrey
      Bronze
      Dabei seit: 10.11.2007 Beiträge: 3.984
      PokerStrategy.com und Siete777 haben eine neue Videoserie mit dem Titel Gap the Mind für euch auf den Weg gebracht. Die achtteilige Serie ist am 16. Januar gestartet und Siete777 wird euch zusammen mit Coach Cornholio zeigen, wie ihr die actionreichen, toughen No-Limit-Games auch 2013 schlagen könnt.

      Die Serie wird vier fundamentale Aspekte des modernen No-Limit-Games abdecken, jeweils mit einem Theorie- und einem Praxisvideo. "Gestern war das Gewinnen noch Standard. Heute muss man clever sein, morgen wird das Gewinnen eine Kunst sein", sagt Siete777.

      Die Serie richtet sich an Spieler ab dem Gold-Status, der erste Teil ist aber für alle PokerStrategen verfügbar!
  • 37 Antworten
    • TobiasFrey
      TobiasFrey
      Bronze
      Dabei seit: 10.11.2007 Beiträge: 3.984
      Hier könnt ihr euch direkt den ersten Teil anschauen
    • chrsbckr75
      chrsbckr75
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2007 Beiträge: 3.693
      Hi,



      finde es wie gesagt einen sehr guten Start und motiviert halt insbesondere, die Formeln -wie hier die FE Formel der 4bet startegie- mal genauer anzushcauen und die Konsequenzen dieser Formel rückwertig anzuwenden. Freue mich auf die nächsten Teile.

      :s_thumbsup:

      Wenn die genauso unter einem mathematischen Aspekt stehen (?), freue ich mich ganz besonderes darauf.




      Ist die brokerange CO vs MP mit TT+,AQ+ nicht zu weit?????? Oder ist das auf NL200 ok?
      Auf NL50 wäre mir das def zu risky
      .
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    • Holzdorf13
      Holzdorf13
      Bronze
      Dabei seit: 27.08.2010 Beiträge: 77
      Also hängt alles davon ab, dass die Broke Range korrekt ist? Auf den Micros kann man gegen tighte Regulars eigentlich nur AA und KK vor Value 3betten und ein All Inn callen und das würde ja laut der Formel bedeuten, dass ich nur 0,9% (AA,KK) * 2,41 = 2,17 % insgesamt 3betten darf, um unexploitbar zu sein? Oder erübrigt sich dass, weil sowas auf den Micros nicht exploitet wird und man deswegen looser 3betten kann? Und ja, bei so tighten Gegnern kann es durchaus richtig sein, mit QQ und AK 3bet/fold zu spielen. Da ergibt sich halt der Value aus den zu oft gecallten 3bets der Gegner mit dominierten Händen oder niedrigeren Paaren.
    • Siete777
      Siete777
      Black
      Dabei seit: 27.08.2006 Beiträge: 5.686
      Original von Holzdorf13
      Also hängt alles davon ab, dass die Broke Range korrekt ist? Auf den Micros kann man gegen tighte Regulars eigentlich nur AA und KK vor Value 3betten und ein All Inn callen und das würde ja laut der Formel bedeuten, dass ich nur 0,9% (AA,KK) * 2,41 = 2,17 % insgesamt 3betten darf, um unexploitbar zu sein? Oder erübrigt sich dass, weil sowas auf den Micros nicht exploitet wird und man deswegen looser 3betten kann? Und ja, bei so tighten Gegnern kann es durchaus richtig sein, mit QQ und AK 3bet/fold zu spielen. Da ergibt sich halt der Value aus den zu oft gecallten 3bets der Gegner mit dominierten Händen oder niedrigeren Paaren.
      Genau! AK und QQ ist schon meistens n easy 3bet / ship, selbst auf niedrigen Limits, sobalds näher richtung button geht ist JJ dann standardmäßig auch drin. Dennoch hast du recht, dass es auf low limits Gegner gibt, gegen die man nur KK+ ohne Bauchweh reinstellen will pre. Allerdings - wir sagen es auch im Video - ist unsere Aussage NICHT, dass man nur 3bet/broke range x 2.5 3betten darf. Im Gegeneil: ihr könnt und sollt gern viel mehr 3betten, denn solang villain nicht adaptet, habt ihr immediate profit. Wenn er also weiteren 15 % openraist, aber nur KK+ 4bettet, macht ihr viel Geld mit euren 3bets. Und gerade der zu tighte nl 50 reg ist jemand, den man langfristig attackieren kann, ohne dass er korrekt readaptet (siehe 12:00: indem er noch viel tighter openraist, oder callt oop zB.) Falls er wider Erwarten anfang zu adapten und massiv 4bettet, habt ihr allerdings hiermit n tool an der Hand, das euch protectet gegen 4bet bluffs.

      Also long story short: Du kannst gern mehr 3betten als das was wir sagen. Aber du solltest mindestens 2.5 x deine 3bet / broke range overall 3betten.

      ______________________________________________________________

      Original von chrsbckr75
      Ist die brokerange CO vs MP mit TT+,AQ+ nicht zu weit?????? Oder ist das auf NL200 ok?
      Auf NL50 wäre mir das def zu risky (...)
      Danke fürs feedback!

      Eine kurze Anmerkung zur Auswahl des Handbeispiels: Ich muss zugeben, dass es nicht optimal ist, schließlich ist dieser Teil hauptsächlich hilfreich für nl 25-nl200 spieler, andererseits kann auf diesen Limits selten rentabel mit AQ und TT 3bet/5bet gespielt werden. CO vs BU wäre also besser gewesen.

      Allerdings geht es hier nicht ums Definieren unserer 3bet/5bet range, sondern nur um die Erklärung, wie 3bet und 5bet range zusammenhängen sollten.
    • Holzdorf13
      Holzdorf13
      Bronze
      Dabei seit: 27.08.2010 Beiträge: 77
      Danke für die Erklärung.
    • oettinger4
      oettinger4
      Bronze
      Dabei seit: 01.11.2006 Beiträge: 1.669
      Ich bräuchte Hilfe bei folgendem Problem:

      Angenommen ich habe mir gegen einen bestimmten Gegner eine bestimmte 3betting Range ausgedacht, die dieser nicht mit lighten 4bet-Bluffs exploiten kann. Dieser kennt meine Stats und weiß, dass ich gerne, am z.B. Button gegen Co, 3bette.
      Nun passiert es, dass ich die Hand xy erhalte, die genau in meiner 3B-Bluff-Range liegt, gedealt bekomme, und ich somit 3betten kann. Villain 4bettet und ich folde.
      Die nächsten 18 Hände passiert nichts bis ich erneut eine Hand gedealt bekomme, die genau in meiner 3B-Bluff-Range liegt. Ich 3bette und Villain 4bettet schon wieder.

      Wie soll ich auf so einen Gameflow adapten? Meine 3betting Range stur weiterspielen, darauf achten, dass meine nächste Hand ein Valuehand ist oder sogar meine komplette Range tighter gestalten?

      Oder wie sieht es aus, wenn ich zwei mal innerhalb kürzester Zeit 3bette und Villain foldet. Sollte ich dann die nächste 3bet-Bluff-Hand lieber weglassen?

      Erschwert wird das Ganze noch dadurch, dass man beim Multitabeling nicht so genau darauf achten kann + die Tatsache, dass die Gegner öfters auch an mehreren Tischen sitzen, sodass man auch nicht so genau weiß, wie sehr sie auf den Gameflow achten.
    • Siete777
      Siete777
      Black
      Dabei seit: 27.08.2006 Beiträge: 5.686
      Hey oettinger.

      Im Prinzip ist das die immer wiederkehrende Frage. Auf der einen Seite der "exploitive style", dessen Frequenzen sich aus levelling ergeben: Was denkt er grad, was ich denke, was er denkt usw. Diese Stil hat sowohl vor- und nachteile. Je smarter du bist und je besser du die Gegner einschätzt, desto mehr überwiegen die vorteile. Nachteil ist, dass er viel Zeit frisst und du - falls du eben nicht besser bist als der opponent - geownt werden kannst.

      Auf der anderen Seite ein balancing durch eine auf der hand basierten frequency. Hier kann dich niemand exploiten weil er Tendenzen erkennt oder ein gewisses Muster. Er kann kein Muster erkennen, weil es keins gibt. Das Muster basiert auf deiner Hand und ist damit genauso zufällig wie die Verteilung der Karten.

      Ich würde in der Regel gerade Multitablern wie dir empfehlen, letzteres zu tun. Und genau für solche Vorgehensweise hab ich die Handranges konkret aufgezeigt, um automatisch - ohne großes Nachdenken und Levelling - gute und v.a. unlesbare frequencies zu haben.
    • chrsbckr75
      chrsbckr75
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2007 Beiträge: 3.693
      Hi


      bzgl Blocker:


      Neben den obv As-Blockern, empfiehlt es sicher EHER zB Q-Blocker mit reinzunehmen als K-Blocker?


      Hintergrund:

      Ich denke wenn wir die chance einer 4bet reduzieren wollen, dann ist eventuell der K-besser weil er halt AK blockt oder halt K.

      Denke ich aber an die Gefahr, dass Villain trotz 4bet or fold Verhalten auch mal callen kann, dann wäre eventuell die Q-Blocker besser, da Mit KQ und AQ öfters mal gecalled wird.
    • Siete777
      Siete777
      Black
      Dabei seit: 27.08.2006 Beiträge: 5.686
      Original von chrsbckr75
      Hi


      bzgl Blocker:


      Neben den obv As-Blockern, empfiehlt es sicher EHER zB Q-Blocker mit reinzunehmen als K-Blocker?


      Hintergrund:

      Ich denke wenn wir die chance einer 4bet reduzieren wollen, dann ist eventuell der K-besser weil er halt AK blockt oder halt K.

      Denke ich aber an die Gefahr, dass Villain trotz 4bet or fold Verhalten auch mal callen kann, dann wäre eventuell die Q-Blocker besser, da Mit KQ und AQ öfters mal gecalled wird.
      guter und wahrscheinlich richtiger Gedanken, hab ich selbst noch nie drüber nachgedacht tbh. ;)
    • oettinger4
      oettinger4
      Bronze
      Dabei seit: 01.11.2006 Beiträge: 1.669
      Original von Siete777
      Original von chrsbckr75
      Hi


      bzgl Blocker:


      Neben den obv As-Blockern, empfiehlt es sicher EHER zB Q-Blocker mit reinzunehmen als K-Blocker?


      Hintergrund:

      Ich denke wenn wir die chance einer 4bet reduzieren wollen, dann ist eventuell der K-besser weil er halt AK blockt oder halt K.

      Denke ich aber an die Gefahr, dass Villain trotz 4bet or fold Verhalten auch mal callen kann, dann wäre eventuell die Q-Blocker besser, da Mit KQ und AQ öfters mal gecalled wird.
      guter und wahrscheinlich richtiger Gedanken, hab ich selbst noch nie drüber nachgedacht tbh. ;)
      In Position ist die Dominierung wahrscheinlich etwas zu vernachlässigen, da man, wenn die Q am Flop hittet, gut den Pot klein halten kann bzw. öfters den Flop gewinnt, weil Villain eben ein paar Outs weniger hat.

      OOP finde ich es aber sehr schlecht z.B. Q9s zu 3betten, da QJs, KQ und AQ uns dominiert, wohingegen uns bei K9s nur KQ und KJs dominieren.
    • Tackleberry
      Tackleberry
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 05.05.2006 Beiträge: 1.668
      Ich muss sagen, dass ich etwas enttäuscht bin. Das Video ist nett gemacht und die Erklärung ist prinzipiell einleuchtend, aber nicht wirklich fortgeschritten. Das hier vorgestellte Material sollte jeder Spieler auf den small-/mid-stakes kennen bzw. selbst herleiten können.

      Aber gut, ich will hier gar nicht klugscheißern, mich "stört" etwas anderes. :D Ihr sprecht die 3bet-broke-Range an - und korrekterweise wurde ja bereits angemerkt, dass TT / AQo auf NL200 (ich würde sagen NL400) und darunter sicherlich selten profitable 3-bet/5-bet-Hände vs. MP sind - aber die Frage ist ja, woran mache ich das eigentlich fest? Darauf seid Ihr leider überhaupt nicht eingegangen. Ihr geht davon aus, dass die 3bet-/broke-Range feststeht - und der Rest ergibt sich. Aber wie komme ich denn auf diese Range? Doch wohl auf der Grundlage der 4b-/call- (4b-value-) Range des Gegners, oder? Wie müsste die denn aussehen? Oder folgt das in den weiteren Videos?

      Wenn ich Eurem Beispiel folge und eine 3-bet-broke-Range von JJ+/AK anwende, dann ist meine "erweiterte" 3-bet-Range ca. 6.8%, bei QQ+/AK wären es nur 5.8%, das sind nun nicht wirklich gewaltige Zahlen, oder?! ;)
    • Siete777
      Siete777
      Black
      Dabei seit: 27.08.2006 Beiträge: 5.686
      Hey Tackleberry.

      Danke fürs Feedback. 3 dinge:

      1) Ich widerspreche dir aus Erfahrung und versichere dir, dass das eben NICHT in den Köpfen der meisten Spieler ist. Man kann heutzutage nicht mehr erwarten, mit einem Video bei jedem den aha-Effekt auszulösen. Mir war klar, dass sich einiger der Tatsache bewusst sind, aber dennoch sehe ich jeden Tag viel zu tighte regs an meinen Tischen. Anyway, lies dir bitte mal den comment direkt oben rechts vom Video durch.

      Original von siete777
      Dieses Video ist v.a. dann wichtig, wenn jemand preflop nicht genügend 3bettet, oder nicht nachvollziehen könnt, warum man mit zu niedrigen 3bet-Werten value liegen lässt. Falls ihr schon >10 % 3bettet an SH - tischen (und >8% FR), und auch wisst, a) warum das gut so ist
      b) sowie welche ranges sich eignen
      c) wie man gegen bessere 3bet-Werte von opponents besser adaptet

      wird der direkte Nutzen also relativ gering sein.

      Der nächste Teil ist ebenfalls preflop-related, daraufhin folgen postflop - Themen. Zu jedem theoretischen Video (ausgenommen diesem!) folgen kurze Praxisvideos mit Beispielen. Zum Aufbau der Serie sei euch noch die News an die Hand gelegt:

      http://de.pokerstrategy.com/news/content/Gap-the-Mind:-Eine-moderne-Videoserie-für-ein-modernes-Pokerspiel_67961/
      2)
      Original von Tackleberry
      Aber wie komme ich denn auf diese Range? Doch wohl auf der Grundlage der 4b-/call- (4b-value-) Range des Gegners, oder? Wie müsste die denn aussehen? Oder folgt das in den weiteren Videos?
      Ich ging davon aus, dass das jeder intuitiv weiß. Finde die Entscheidungsfindung jetzt weder so kompliziert noch so interessant, dass man das diskutieren muss. Ist ja schließlich keine Einsteiger-Serie, sondern gold+.

      3)
      Original von Tackleberry
      Wenn ich Eurem Beispiel folge und eine 3-bet-broke-Range von JJ+/AK anwende, dann ist meine "erweiterte" 3-bet-Range ca. 6.8%, bei QQ+/AK wären es nur 5.8%, das sind nun nicht wirklich gewaltige Zahlen, oder?! Augenzwinkern
      Wurde auch schon mehrfach beantwortet:
      Original von siete777
      "Wenn wir bspw nur noch 3% 3b/broken wollen, sinkt laut eurer Formel der 3bet-Wert auf 7,2%, was hier im Vid als zu wenig dargestellt wird. Finds daher etwas oberflächlich"

      -> 3 % broke range ist overall aber auch nicht realistisch, oder 3bet/foldest du 99+ und AQ in blindsteal situationen?
      Ich würde behaupten, wenn du nur JJ+ und AK 3bet / shippst, hast du massive leaks in deinem Spiel. In blindsteal situationen muss es looser reingehen und damit steigt auch dein overall 3bet wert sehr, denn - wie du dir sicher denken kannst - die meisten hands werden am CO & BU geopenend, damit sind die overall ranges in allen positionen am ehesten durch die BU & CO situationen geprägt.
    • SIMBamBam
      SIMBamBam
      Black
      Dabei seit: 27.10.2006 Beiträge: 333
      Original von chrsbckr75

      Denke ich aber an die Gefahr, dass Villain trotz 4bet or fold Verhalten auch mal callen kann, dann wäre eventuell die Q-Blocker besser, da Mit KQ und AQ öfters mal gecalled wird.
      Ich bin im allgemeinen gegen dieses 3betten mit Blockern, nur weil es Blocker sind, denn wirst du wirklich gecallt und triffst dann vielleicht soagr dein Toppair, stehst du mit einer total dominierten Hand da
    • chrsbckr75
      chrsbckr75
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2007 Beiträge: 3.693
      Original von SIMBamBam
      Original von chrsbckr75

      Denke ich aber an die Gefahr, dass Villain trotz 4bet or fold Verhalten auch mal callen kann, dann wäre eventuell die Q-Blocker besser, da Mit KQ und AQ öfters mal gecalled wird.
      Ich bin im allgemeinen gegen dieses 3betten mit Blockern, nur weil es Blocker sind, denn wirst du wirklich gecallt und triffst dann vielleicht soagr dein Toppair, stehst du mit einer total dominierten Hand da
      schon recht, aber hitte ich mit A6s o.ä. nur TopPair investiere ich auch nicht mehr als 1 bet (auf dry board) ohne turnimprove.

      D.h. im einfachsten Fall bekommt Villain meine 3betpot cbet und gut ist. IP kann ich immer noch entscheiden ob ich den flop cb nehme und dann delayed bette oder Villain turndonk floate und river pure bluffe.
    • m4rgus
      m4rgus
      Bronze
      Dabei seit: 17.06.2008 Beiträge: 528
      Ihr sagt im Video, dass Villain nicht profitabel mit looseren 4bets adapten kann.
      Ist klar, dass 4bet/bluffen nicht profitabel ist, denn so ist eure Range ja konstruiert, aber könnte Villain nicht looser 4bet/broke spielen? Er hat gegen Heros nun loosere 3bet Range bei gleichbleibendem 3bet/broke-Anteil mehr Foldequity und benötigt weniger Equity wenns dann reingeht.

      Ihr sagt bei möglichen Adaptions ja sogar Villain könnte durch tightere 4bets adapten?! Wo ist da mein Denkfehler?
    • Siete777
      Siete777
      Black
      Dabei seit: 27.08.2006 Beiträge: 5.686
      Hey m4rgus!

      Sehr gute Frage, wurde im Video zu kurz behandelt, muss ich zugeben. Der Gedanke ergab sich aus einem Gespräch mit ktu und kam von ihm, ich versuchs mal den Gedankenpfad grob widerzugeben:

      Wenn villain adaptet mit einer weiteren calling range, die nun auch oft den schwächsten Teil unserer 4bet/call range enthaelt (hands a la JJ, in späteren positionen TT, AQ) und damit einer Stärkung der 4bet / call - range. Das kann man dann noch durch tighteres openraises verstärken.

      Wenn wir darauf nicht adapten, gewinnt villain EV in in ai-situationen. Inwieweit das die red line auffängt und vll. auch potentiellen EV auffrisst durch tighteres Openraisen, ist aber schwierig zu quantifizieren.

      Gruß
    • Tackleberry
      Tackleberry
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 05.05.2006 Beiträge: 1.668
      Daher fragte ich nach der Construction der 3bet-broke-Range. Die sollte nämlich so beschaffen sein, dass wir 50% Equity gegen seine 4b/call-Range haben, Villain andererseits einen break-even-Call gegen unsere 5-bets hat. Wenn er dann noch lighter 4-bet/broke geht, steigt unsere Equity automatisch an, was für ihn -EV bedeutet.

      Aber das Thema 3-bet/broke-Range Construction ist ja nicht diskussionswürdig. :D

      Aber ok, ich kann das verstehen, ich bin ja nur Bronzemember - und so ist halt das Geschäftsmodell. Wobei ich ja durchaus hätte darüber nachdenken können, mir den Rest zu kaufen, um in den Genuss der weiteren Videos zu kommen, ein kleiner Appetizer wäre also marketingtechnisch durchaus sinnvoll investiert gewesen. :f_love:
    • Siete777
      Siete777
      Black
      Dabei seit: 27.08.2006 Beiträge: 5.686
      Original von Tackleberry
      Daher fragte ich nach der Construction der 3bet-broke-Range. Die sollte nämlich so beschaffen sein, dass wir 50% Equity gegen seine 4b/call-Range haben, Villain andererseits einen break-even-Call gegen unsere 5-bets hat. Wenn er dann noch lighter 4-bet/broke geht, steigt unsere Equity automatisch an, was für ihn -EV bedeutet.

      Aber das Thema 3-bet/broke-Range Construction ist ja nicht diskussionswürdig. :D
      Deine Frage war folgende:

      Original von Tackleberry
      (...)Ihr sprecht die 3bet-broke-Range an - und korrekterweise wurde ja bereits angemerkt, dass TT / AQo auf NL200 (ich würde sagen NL400) und darunter sicherlich selten profitable 3-bet/5-bet-Hände vs. MP sind - aber die Frage ist ja, woran mache ich das eigentlich fest? Darauf seid Ihr leider überhaupt nicht eingegangen. Ihr geht davon aus, dass die 3bet-/broke-Range feststeht - und der Rest ergibt sich. Aber wie komme ich denn auf diese Range? Doch wohl auf der Grundlage der 4b-/call- (4b-value-) Range des Gegners, oder? Wie müsste die denn aussehen? (...)
      Das kann man auch anders interpretieren, du hättest sie wie m4rgus einfach ein bißchen konkretisieren sollen, dann hätte ich auch akkurater antworten können. Ich hab es so verstanden, als geht es um die Frage, wie unsere 3bet/5bet range aussieht BEVOR dynamik entsteht.

      Das Thema an sich ist sicherlich diskussionswürdig, aber eben nicht Inhalt des Videos. Es betrifft eines von vielen Szenarien, mit denen villain adapten kann. Man kann nicht erwarten, dass wir auf jedes "was wäre, wenn - Szenario" eingehen, dazu bleibt nicht der Raum. Ein Video kann immer nur Gedankenanstoß sein.

      Original von Tackleberry
      Aber ok, ich kann das verstehen, ich bin ja nur Bronzemember - und so ist halt das Geschäftsmodell. (...)
      Ich bin auf jedes feedback in den Videos und hier intensiv eingegangen, egal, welchen Status der Verfasser hat. Ich schau auch eigentlich nie bewusst hin. ;) Der Grund lag woanders, siehe oben.
    • Tackleberry
      Tackleberry
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 05.05.2006 Beiträge: 1.668
      Original von Siete777
      Ich bin auf jedes feedback in den Videos und hier intensiv eingegangen, egal, welchen Status der Verfasser hat. Ich schau auch eigentlich nie bewusst hin. ;) Der Grund lag woanders, siehe oben.
      Kein Problem, vielen Dank trotzdem für die Antwort. Vielleicht hätte ich mich präziser ausdrücken sollen.
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