PLO MSS Content

    • mucho69
      mucho69
      Bronze
      Dabei seit: 06.08.2007 Beiträge: 345
      Hi.

      Ich spiele jetzt seit knapp 70k Händen PLO MSS nach eigenem Stil und habe mich mit 18$ jetzt auf PLO25 hochgearbeitet (50+15 BRM). PLO 25 werde ich in Kürze auch hinter mir lassen.

      Jetzt zur Frage. Wo gibt es guten PLO MSS Content?

      Bin leider auf Stars nicht getrackt und spiele gerade nur da. Abgesehen davon habe ich bisher auf PS.de für MSS nichts gefunden. Abgesehen von dem Insyder Freebie das war sehr nice wenn auch nicht MSS.
  • 15 Antworten
    • semmel81
      semmel81
      Bronze
      Dabei seit: 18.01.2007 Beiträge: 6.483
      würde mich auch interessieren. scheint aber nen noch recht ziemlich totes feld zus sein, obwohl man auf den highstakes doch oft eine MSS-Strategie sich anschauen kann. Ich beginne Tische eigtl immer mit 50BB und fülle erst in der Regel nach 2-3 Orbits auf, wenn ich den Tisch als profitabel empfinde. Oft wird man auch erstmal als schwacher Spieler interpretiert, was ich so sehe...

      Was ich im gegensatz zu deepen Play meist mache, ist eine Steigerung des Preflop-Betsizings zum BU hin (UTG 2BB und am BU halt 3,5 BB), was mit deepen Play eher umgekehrt ist. Ob dies die beste Line ist? Bin mir da nichtmal sicher...
    • mucho69
      mucho69
      Bronze
      Dabei seit: 06.08.2007 Beiträge: 345
      Also ich raise immer Pot und am BU 2,5 BB. Buy-In ist bei mir auf 40 BB festgelegt und bei 60 BB oder mehr verlasse ich den Tisch. Um deep zu spielen bin ich weder rolled noch geneigt die Varianz zu ertragen.

      Was die Interpretation als schwachen Spieler angeht, gebe ich dir Recht. In der Regel bekomme ich Null Credit.

      Welches Limit spielst du denn? Und hast du eventuell Interesse an U2U?
    • semmel81
      semmel81
      Bronze
      Dabei seit: 18.01.2007 Beiträge: 6.483
      also da ich im microgaming netzwerk spiele macht für mich ein konsequentes verfolgen der MSS eh keinen Sinn, da man nicht die entsprechende Anzahl an Tables hat. Konsequente MSS-Regs gibts da auf den Micros jedenfalls nicht. Ab und zu verlässt mal einer nach nem DoubleUp direkt den Tisch, aber die kommen woanders auch nicht wieder.

      ATM spiel ich noch bis Ende des Monats PLO €0,10. Runne da über 10BB/100 und werd wohl im März täglich MSS-Shots im nächsthöheren Limit unternehmen. Da muss ich mir noch nen Monatsplan schmieden.

      Ansonsten wird U2U mit mir nicht sonderlich viel bringen, da ich die Strategie eh nicht zu 100% verinnerlichen will. So ein paar "How to´s?" wären aber halt nicht schlecht mit Vorteilen und Nachteilen. Spezielle Hände sind halt auch nur nen geringer Teil meiner Database.

      Zum Beispiel kann mir keiner erzählen, dass es vom Vorteil sein kann, die ersten zwei Hände in den Blinds mit vollem Stack zu beginnen...
    • the_typhoon
      the_typhoon
      Bronze
      Dabei seit: 02.03.2005 Beiträge: 1.362
      Slotboom: Secrets of Professional Pot-Limit Omaha: How to Win Big, Both Live and Online ist ein Buch indem eine SSS für PLO vorgestellt wird. Slotboom erweitert diese Konzepte später im Buch, so dass sie auch auf Shorthanded PLO MSS anwendbar sind. Wenn man sich für das Gebiet interessiert, ist die Lektüre IMO Pflicht.

      Grundsätzlich sollte man sich gut überlegen, ob man sich in eine solche Strat reinfuchsen möchte, weil die Aufstiegmöglichkeiten begrenzt sind. Am besten eignen sich wahrscheinlich die PLO CAP Tables auf FTP(nicht mehr über PS.de getracked). PLO BSS lernen und einen LAG-Approach anzustreben, bei dem man sehr stark auf Position achtet, ist denke ich die bessere Methode, um mit PLO viel Geld zu machen.
    • keevo
      keevo
      Black
      Dabei seit: 22.03.2008 Beiträge: 9.049
      Imo ist PLO MSS für die micro und Lowstakes absolut ungeeignet. Bin mir sicher dass der Rake nicht zu schlagen ist (außer man ist der Oberskiller, aber dann sollte man ja eh Mid-Highstakes spielen).
      Ist schon fullstacked schwer genug den Rake zu beaten
    • mucho69
      mucho69
      Bronze
      Dabei seit: 06.08.2007 Beiträge: 345
      @Typhoon: Danke das sehe ich mir mal näher an. Hatte es anfangs direkt ausgeschlossen, weil es um die SSS geht, was ja einen riesen Unterschied macht.
      Dein Argument gegen die MSS macht sicher Sinn, weil man als guter BSSler sicher mehr Value generieren kann. Der Vorteil in der MSS liegt meines Erachtens nach in der geringeren Varianz. Durch den kleineren Stack sind die Swings auch kleiner. Außerdem habe ich so gut wie nie schwere Riverentscheidungen. Ich bin vorne und mein Geld wandert rein. Ich muss mir auch keinen Kopf machen mit AAxxss auf 55xss broke zu gehen, weil ich eben nicht 100 oder 150BB verliere sondern nur 40.

      @keevo: Auf den Lowstakes sind so unfassbar viele Volldonks unterwegs, dass man sein Geld sehr oft sehr gut reinbringen kann. Dass der Rake enorm ist, ist natürlich korrekt. In meinem Fall ist der gezahlte Rake ungefähr 50% höher als meine Winnings. Dennoch habe ich das Gefühl, dass man als guter Midstack gegen wirklich jeden auf den unteren Limits automatisch eine Edge hat.
    • Vanutra
      Vanutra
      Bronze
      Dabei seit: 18.08.2010 Beiträge: 569
      Ist denn die Varianz bei einer MSS wirklich geringer?
      Ich habe den Eindruck nein. Man ist doch mit der Strategie sehr häufig am Flop oder Turn schon soweit involviert, das die EQ selbst bei 30% und weniger ausreicht um den Rest seines Stacks reinzustellen.
    • keevo
      keevo
      Black
      Dabei seit: 22.03.2008 Beiträge: 9.049
      Standardabweichung in bb/100 dürfte kleiner sein als 100bb+, allerdings höher wenn man die Midstacks als einzelne Stacks betrachtet.
    • semmel81
      semmel81
      Bronze
      Dabei seit: 18.01.2007 Beiträge: 6.483
      Klar ist die Varianz enorm. Ein großes Outplaying postflop ist halt nicht gegeben. Ich denk es geht mehr um die Swings die man mindern kann.

      Was Gift für eine MSS meiner Meinung nach ist, sind ausschließlich bestimmte Tische. So sind Tische mit passiven Regs schlecht sowie loose passive Stations. Dazu natürlich sollte man nicht noch mehr MSS´ler am Tisch haben. Da hat man am ehesten Probleme profitable Situationen zu erzeugen.

      Aber mit recht aggressiven Leuten am Tisch ist die Strategie einfach nur perfekt, weil man postflop eigtl nie in Trouble kommt.

      Slotbooms Buch hab ich vor Jahren auch mal gelesen, aber da gab es noch 20BB Buyin und allerlei Fullstacktables. Ich muss sagen, dass es ziemlich einfach als auch plausibel geschrieben ist, dass auch viel hängen bleibt. Was man nun aus diesem Buch jetzt noch zieht? Ich glaub erst ab Kapitel 4 oder 5 gibts da Ansätze die heut noch so aktuell sind. Am Anfang ist das Buch auch eher Unterhaltung als Strategie. Für mich war es eines der am einfachsten zu lesenden Bücher im Bereich Poker. Seine klare Philosophie hinsichtlich Stacks ist klar: Entweder man hat den kleinesten Stack am Tisch (ich bilde mir ein er hat das dann mit 40BB ausgeführt) oder den größten am Tisch
    • TomGrill
      TomGrill
      Bronze
      Dabei seit: 26.03.2005 Beiträge: 1.842
      Als Midstacker profitiert man u.a. von aggressiven Bigstacks am Tisch. Selten der Fall auf unteren Limits...
    • Multo
      Multo
      Bronze
      Dabei seit: 26.09.2006 Beiträge: 784
      Original von semmel81
      ...

      Was ich im gegensatz zu deepen Play meist mache, ist eine Steigerung des Preflop-Betsizings zum BU hin (UTG 2BB und am BU halt 3,5 BB), was mit deepen Play eher umgekehrt ist. Ob dies die beste Line ist? Bin mir da nichtmal sicher...
      Mal meine Ansichten dazu:

      Bei 'nem BI von 40BB würde ich generell first in oder nach Limpern nur minraisen preflop. Dies würde ich bei allen meinen holdings so machen. Mit AAxx, 679Tds, etc.
      Bist dann first in für 5% von Deinem Stack und kannst dann ein reraise auch mit marginalen Händen noch profitabel callen und hast noch die Möglichkeit auf ein Postflopspiel. (Bei einem 3,5BB openraise müsstest Du wohl auf ein reraise noch relativ viel folden und bei einem Call wärst Du preflop in keiner so angenehmen Situation.)
      In dem Fall, in dem Du dann wirklich 'ne sehr starke Hand wie AAxx hast, kannst Du 4betten und nahezu AI kommen.
      So'n minraise sieht oft auch weak aus und verleitet dann die Blinds zum 3betten mit marginalen Händen.
    • semmel81
      semmel81
      Bronze
      Dabei seit: 18.01.2007 Beiträge: 6.483
      also bei ner Call auf ne 3bet sollte man eigtl immer wissen gegen wen und auf welcher boardtextur man broken muss. Ich spiel auch kaum unter 47BB. Man kann aber auch jederzeit seine Openingraises verändern je nachdem wo der Agressor sitzt und wie der so drauf ist. da bin ich weniger statisch.

      Und im Endeffekt isolieren die weiterhin relativ loose mit gleichem Style, obwohl diese es nicht machen sollten. Das jemand einfach mal IP backclickt (also minraist) seh ich jedenfalls äußerst selten. Wenn dieses passiert, könnte es sein das der Gegner adapted...

      Tight Aggressive Regs adapten auf den Micros und Lowstakes eigtl nie und produzieren Fehler am laufenden Band. Man ist halt der Fisch mit dem Stack.

      Und was das mit fehlenden aggressiven Bigstacks auf den unterem Limits soll erschließt sich mir nicht. Ich brauch hier nur bei Microgaming die Lobby öffnen. Da laufen 8 Tische PLO10 grad und 6 davon haben minimal 5€ Durchschnittspot. So what. Evtl wirds bei Zoom/Rushpoker eklig, evtl noch bei iPoker, aber sonst ist das überall praktikabel meiner Meinung nach!
    • Ofcozz
      Ofcozz
      Bronze
      Dabei seit: 30.12.2007 Beiträge: 2.876
      plo10 mss auf ipoker halte ich fuer unmoeglich zu beaten. 22bb/100 Rake... kp da verbrennt man nur Moneys
    • Kurvenbieger
      Kurvenbieger
      Bronze
      Dabei seit: 13.07.2007 Beiträge: 300
      Ich habe PLO MSS ca. 3 Jahre im Ongame Netzwerk gespielt, aber nur Fullring und seitdem Abgang von Bwin ist der FR traffic komplett zusammengebrochen.

      Grundsätzlich kann ich dazu sagen das es sehr profitabel seien kann, ich selbst habe immer im Breich PLO 10 bis PLO 25 gespielt. Wobei das meiste sicherlich PLO 10 war.

      Ich behaupte einfach mal das man den Rake locker schlagen kann, erstrecht auf den kleinen Limits, weil die Leute fast alle schlecht sind. Ich kenne höchstens 3-4 Regs im Ongame Netzwerk die gut sind und die ich möglichst gemieden habe, der Rest der Leute waren Callingstations oder Maniacs.

      Das Buch von Slotboom ist sicherlich gut um einen gewissen Überblick zu bekommen, nur muss man einige Anpassungen an die Microstacks machen.
      Auf jeden Fall sollte man wissen wer der Manic und wer der Fisch ist, das ist in meinen Augen die halbe Miete, wer noch die richtige Handselection betreibt sollte sehr schnell Erfolge feiern können.
    • SallaMC
      SallaMC
      Bronze
      Dabei seit: 20.09.2007 Beiträge: 721
      Ich habe beide Buecher von Slotboom gelesen und denke auch das es ein gute einstieg ist. Bezueglich der all in situation sollte man in etwa einen plan von der postflop LAG strategie haben wie sie z.B. von Jeff Hwang beschrieben wird, da man oft in die Pot to Stack ratio <4 situation kommt und dann einfach wissen muss wann es profitabel ist mit pair und draw(+backdoor draw) all in zu gehen...
      Der hoehere blind druck der durch den kleinen stack erzeugt wird, wird haeufig durch zusaetliches Deathmoney ausgeglichen. Die agressivien Deepstacks die das Deathmoney durch postflop agression erzeugen sind auf den micros allerdings nicht sehr oft zu finden (sobald du all in bist beginnt das friendly checken...)
      Mit viel glueck ist mal ein guter Tisch auf PLO10 da...