maciusN

    • maciusN
      maciusN
      Bronze
      Dabei seit: 15.12.2011 Beiträge: 427
      Hausaufgabe Lektion 1

      Frage 1: Aus welchen Gründen spielst du Poker?

      Ich spiele Poker weil es mich faziniert:s_love: , vor allem die strategische Komponente. Ich mag es mich beim Poker zu konzentrieren und zu versuchen den richtigen Spielzug zu finden und dann den Erfolg zu sehen, wenn man weiß, dass man alles richtig gemacht hat:f_cool: . Auch die psychologische Komponente ist ein Grund warum ich Poker spiele. Man lernt Menschen besser einschätzen zu können, man lernt sich selbst besser kennen, man lernt Disziplin, man lernt seine Gefühle unter Kontrolle zu halten:pokerface: und noch vieles mehr. Natürlich träume auch ich davon eines Tages gutes Geld mit Poker zu verdienen und vielleicht sogar davon Leben zu können. :s_cool:

      Frage 2: Was sind deine Schwächen beim Poker?

      Eine Schwäche ist, dass ich eine halbwegs gute bis sehr gute Hand nur sehr schwer aufgeben kann. Eine andere Schwäche ist, dass ich die Ranges noch nicht gut einschätzen kann genau so wenig wie die Equity gegen eine Range zu berechnen. Ich glaube ich werde auch zu schnell wütend wenn es mal nicht gut läuft. Und LeakTracker sagt mir ich mach zuviele Cbets am Flop. :rage:

      Frage 3: Was heißt es, tight-aggressiv zu spielen?

      Tight bedeutet, dass man abhängig von der Position nur ausgewählte Karten spielt und agressiv bedeutet, dass man versucht bedacht die Initiative im Spiel zu ergreifen. :s_thumbsup:
  • 13 Antworten
    • maciusN
      maciusN
      Bronze
      Dabei seit: 15.12.2011 Beiträge: 427
      Hausaufgabe Lektion 2

      Frage 1: An welchen Stellen würdest du anders spielen als vom BSS Starting Hands Chart empfohlen und warum?

      Das SHC empfiehlt kleinere Paare aus Mittlerer Position mitzugehen wenn alle vor mir folden. Ich würde aus MP2 und MP3(9max) 22-55 manchmal erhöhen und 66+ immer erhöhen, weil ich weiß, dass man in Shorthanded(und wir sind in einer Shorthanded Situation wenn alle vor uns folden und wir in Mp2 oder höher sind) so gut wie niemals openlimpen sollte. Kleinere Paare werden auch laut der ORC immer erhöht. Genau so sieht es auch bei KQ aus! Wenn vor mir alle folden würde ich ab MP2(9max) openraisen statt openlimpen. Ansonsten würde ich auch QQ nicht immer 3beten. Wenn mein Gegner ultra tight ist dann folde ich auf seine 2bet. Gegen solche Gegner und auch welche die etwas looser sind als diese und oft auf Stealversuche folden würde ich auch aus später Position mit Schrott auf 3BB erhöhen um die Blinds zu stehlen.

      Frage 2: Poste eine Hand, die dir vor dem Flop Schwierigkeiten bereitet hat.

      J9s in SB call bei multiway pot

      Frage 3: Welche Equity besitzt du mit AKo gegen die Top-5%-Range, d.h. 88+, AJs+, KQs, AKo?

      Ich habe hier den Equilab verwendet und meine Equity ist 46.32%.

      Lernen wir noch im Kurs wie man die Equity manuell berechnet? =)
    • SpeedyBK
      SpeedyBK
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2006 Beiträge: 20.039
      Hi, ersteinmal willkommen im Kurs.

      Lektion 1:

      Also, bei dem, was du zu deinen Schwächen sagst, möchte ich dir auf jeden Fall empfehlen, dass du dich bei den Handdiskussionen in unseren Handbewertungsforen beteiligst. Dabei lernt man einfach sehr effektiv diese Dinge, wie Handranges einschätzen, wissen, wann man aufgeben muss und so weiter.

      Bei der dritten Frage in Lektion 1 fehlt mir so ein wenig eine Aussage, warum wir so spielen sollten, welchen Vorteil bringt uns diese Spielweise?


      Lektion 2:

      Frage 1:
      Ich finde Openlimps auch im Fullring nicht so toll. Darauf kann man auch gern ganz verzichten. Dein Punkt mit den Paaren macht also durchaus Sinn.

      Kannst du zum SHC vielleicht noch kurz etwas Allgemeines sagen? Worin siehst du dessen Schwachpunkte?

      Frage 2:
      Also, da wird ein Handbewerter sicher noch etwas genauer was zu der Hand sagen. Aber folden würde ich da nicht. Wir haben eine Hand, die viele Flops treffen kann, wir haben Position. Ich denke man kann hier sogar gut raisen. Aber wie gesagt, schauen wir mal, was die HBs sagen.

      Frage 3:
      Also, dein Equilab hat ersteinmal richtig gerechnet.

      Ganz manuell kannst du das nicht ausrechnen. Die Programme machen das ja in dem sie in diesem Fall 1.109.572.992 Spiele simulieren und dir dann das Ergebniss anzeigen. Wenn du das manuell machen willst, hast du eine Lebensaufgabe würde ich sagen.

      Was du machen kannst, ist dir die Range des Gegner nehmen, und in sinnvolle Teilranges einteilen.

      Du kannst ja mal einen Vorschlag machen, welche Teilranges du für sinnvoll hälst. Die Equity gegen die Teilranges solltest du im Kopf haben. Dann schaust du wie viele Handkombinationen in jeder Teilrange sind, und dann kannst du damit die Equity gegen die Gesamtrange berechnen.

      Kleiner Tipp für den Anfang:
      Gegen AKo haben wir 50% Equity und es sind 7 Kombinationen.
    • maciusN
      maciusN
      Bronze
      Dabei seit: 15.12.2011 Beiträge: 427
      Hallo SpeedyBK,

      Bei der dritten Frage in Lektion 1 fehlt mir so ein wenig eine Aussage, warum wir so spielen sollten, welchen Vorteil bringt uns diese Spielweise?


      Es bringt uns den Vorteil, dass wir, wenn wir am Flop treffen, oft die besten Karten haben und durch das agressive Setzen meistens das Maximum aus unseren Karten herausholen.

      Kannst du zum SHC vielleicht noch kurz etwas Allgemeines sagen? Worin siehst du dessen Schwachpunkte?


      Poker ist ein Spiel, dass nicht nur von meinen Karten, sondern auch von meinen Gegnern und den Situationen am Tisch abhängt. Oft ist die Spielweise die das SHC empfiehlt nicht die beste, da ein eine bestimmter Zug gegen einen bestimmten Gegner in einer bestimmten Situation eine bessere Gewinnerwartung hat. Zum Beispiel könnte man gegen Maniacs JJ pushen oder wie schon gesagt, QQ gegen Rocks auf eine 3bet hin folden statt zu erhöhen. Man könnte vielleicht auch die Gegnertypen und welche Karten man gegen Welche Gegnertypen spielen sollte in ein SHC einbauen, aber ich glaube das würde den Rahmen eines SHC sprengen. Darin sehe ich die größte Schwäche eines SHC.

      Was du machen kannst, ist dir die Range des Gegner nehmen, und in sinnvolle Teilranges einteilen.


      Ich verstehe nicht wie das gehen soll. Könntest du es mir anhand eines Beispieles erklären?
    • maciusN
      maciusN
      Bronze
      Dabei seit: 15.12.2011 Beiträge: 427
      Einige Fragen...

      Darf ich hier Fragen welche die Lektionen betreffen stellen und erwarten, dass sie beantwortet werden, oder dient mein Thread nur dazu die Hausaufgaben hier zu posten?

      Wie sieht es mit Fragen aus die nicht die Lektionen betreffen?

      Werden meine Hausaufgaben immer von der selben Person bewertet oder hängt es davon ab welcher Moderator oder Handbewerter oder wer auch immer gerade meinen Thread liest?
    • maciusN
      maciusN
      Bronze
      Dabei seit: 15.12.2011 Beiträge: 427
      Hausaufgabe Lektion 3

      Frage 1: Du hältst K:spade: Q:spade: . Welche Equity hast du vor dem Flop gegen 3:diamond: 3:club: ? Wie ändert sich deine Equity auf diesem Flop: J:spade: 5:diamond: 3:spade: ?

      Meine Equity vor dem Flop beträgt 50.78%. Am Flop habe ich nur noch 26.46%.

      Frage 2: Wie würdest du in der folgenden Hand agieren?

      No Limit Hold'em $2 (9-handed)

      Spieler und Stacks:
      UTG: $2.00
      UTG+1: $2.08
      MP1: $1.92
      MP2: $1.00
      MP3: $3.06
      CO: (Hero) $2.08
      BU: $2.00
      SB: $2.00
      BB: $1.24

      Preflop: Hero is CO with A:club: J:club:
      5 folds, Hero raises to $0.08, BU calls $0.08, SB folds, BB calls $0.06.

      Flop: ($0.25) 2:club: 6:diamond: 3:diamond: (3 players)
      BB checks, Hero checks, BU checks.

      Turn: ($0.25) 5:club: (3 players)
      BB checks, Hero bets $0.22, BU raises to $0.44, BB folds, Hero...?

      Wir bekommen am Turn nach Villains Raise Pot Odds von knapp 4:1($0.91/$0.22) und wir haben 9 Outs und somit Odds von ebenfalls knapp 4:1. Genauer betrachtet betragen die Pot Odds 4.14:1($0.91/$0.22) und die Odds 4.11:1((46-9):9). Das bedeutet, dass es ein total knapper Call ist.

      Frage 3: Hast du Fragen zum Spiel nach dem Flop? Poste eine Hand und lass sie von anderen Mitgliedern und unseren Coaches bewerten.

      Zur Zeit habe ich keine Fragen was das Postflopspiel in dieser Lektion angeht. Ich habe gesehen, dass in den späteren Lektionen das Postflopspiel noch genauer durchgenommen wird. Ich denke da werden einige Fragen kommen.

      Hand:

      J9s vs openlimper
    • SpeedyBK
      SpeedyBK
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2006 Beiträge: 20.039
      Sorry für die Wartezeit.

      Also, im wesentlichen werde ich mich um deinen Thread kümmern, und du kannst hier gern Fragen stellen, ich werde versuchen sie zu beantworten.


      Zu den Teilranges:
      Nehmen wir doch direkt das Beispiel: AKo -vs.- 88+, AJs+, KQs, AKo

      Wir können diese Range jetzt einteilen in:

      1. 88-QQ (dagehen haben wir knapp unter 50%)
      2. AK (50% da gleiche Hand)
      3. KK und AA (dagegen sind wir am Arsch, ich würde schätzen so um die 15%)
      4. AJs, AQs, KQs (Hände die wir dominieren, etwa 75%)

      Die Gesamte Range beinhaltet 70 Kartenkombinationen. Davon sind:

      1. 88-QQ --> 30 Kombinationen
      2. AK --> 16 Kombinationen
      3. KK und AA --> 12 Kombinationen
      4. AJs, AQs, KQs --> 12 Kombinationen.

      Da sieht man schon, dass wir gegen den größten Teil der Range etwa 50% Equity haben. Das Ergebniss wird da also recht nahe dran liegen.

      (0,5*30+0,5*16+015*12+0,75*12)/70 = 0,48

      Ich komme so also auf 48% gegen die Gesamtrange. Ist halt schon recht nahe dran, und die Equity gegen die Teilranges waren nur Schätzwerte aus dem Kopf.

      Das ganze ist mit dem Equilab aber einfacher ;) .
    • SpeedyBK
      SpeedyBK
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2006 Beiträge: 20.039
      Lektion 3:

      Frage 1:
      Das ist richtig.

      Frage 2:
      Haben wir hier wirklich immer alle 9 Flushouts? Oder besteht auch die Möglichkeit, dass wir zwar den Flush treffen aber trotzdem nicht die beste Hand haben?
      Wenn das so ist, wie wirkt sich das auf unsere Outs aus?

      Frage 3:
      Zur Hand hat Sleeper eigentlich alles wichtige gesagt. Der Isoraise muss nicht sein, postflop ist dann aber okay.
    • maciusN
      maciusN
      Bronze
      Dabei seit: 15.12.2011 Beiträge: 427
      Hi SpeedyBK,

      Frage 2(Lektion 3): Haben wir hier wirklich immer alle 9 Flushouts? Oder besteht auch die Möglichkeit, dass wir zwar den Flush treffen aber trotzdem nicht die beste Hand haben? Wenn das so ist, wie wirkt sich das auf unsere Outs aus?


      Es besteht die Möglichkeit, dass der Gegner einen Full house hällt. Zum Beispiel könnte er 63 auf der Hand halten, was ich aber nicht glaube, da er preflop eigentlich protecten sollte. Wenn er 55 auf der Hand hält, könnte er uns ebenfalls mit einem Full House auf dem River schlagen und wir müssten die 6:club: und 3:club: discounten. Und in der tat sieht es hier so aus als hätte er hier 55. Das würde seinen Cold Call preflop, seinen Checkbehid am Flop und seinen Raise am Turn erklären. Was mich dann aber wundert, ist dass er so klein raist. Wie dem auch sei, vielleicht ist hier ein Fold doch die bessere Spielweise.
    • maciusN
      maciusN
      Bronze
      Dabei seit: 15.12.2011 Beiträge: 427
      Hausaufgabe Lektion 4

      Frage 1: Poste eine Hand in unseren Handbewertungsforen, in der du postflop die Initiative hast.

      AA vs Draws

      Frage 2: Bewerte eine Hand, die von einem anderen Mitglied gepostet wurde.

      NL2 second barrel

      Frage 3: Du stehst am Flop mit K:spade: Q:diamond: . Auf dem Board liegt J:spade: , 9:club: , 8:heart: und dein Gegner hält 7:club: 7:heart: . Welche Equity besitzt du in diesem Spot?

      Ich habe hier eine Equity von 41.41%
    • SpeedyBK
      SpeedyBK
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2006 Beiträge: 20.039
      Frage 1:
      Zu deiner Hand wird noch einer unserer Handbewerter genauer Stellung nehmen, aber auf den erste Blick finde ich die gut gespielt.

      Frage 2:
      Deine Bewertung ist gefällt mir ganz gut. Wir wissen halt nicht, mit was der Gegner den Flop callt. Aber ich finde es auch besser zu checken, und hoffen, das wir ein Ace oder einen Jack am River treffen.

      Frage 3:
      Ist richtig.


      Ich würde aber eigentlich ganz gern die Hand aus Aufgabe 3 noch etwas weiterdiskutieren.

      Die 3 :club: und die 6 :club: müssten wir in der Tat discounten, wenn wir gegen die Sets spielen. Aber ist das auch gegen seine Gesamtrange der Fall? Und wie sieht diese überhaupt aus?

      Und wenn uns die Potodds nicht für einen Call reichen, haben wir dann vielleicht noch andere Konzepte, die uns einen Call ermöglichen?
    • maciusN
      maciusN
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      Dabei seit: 15.12.2011 Beiträge: 427
      Hi SpeedyBK,

      Ich würde aber eigentlich ganz gern die Hand aus Aufgabe 3 noch etwas weiterdiskutieren. Die 3:club: und die 6:club: müssten wir in der Tat discounten, wenn wir gegen die Sets spielen. Aber ist das auch gegen seine Gesamtrange der Fall? Und wie sieht diese überhaupt aus?


      Seine Range am Turn schätze ich so ein: 44,55,77,88,99 und vielleicht TT und AK. Ich kann mir kaum vorstellen dass er da was anderes hält. Ich glaube Suited Conectors würde er nicht am Turn raisen. Da müssten wir nur gegen die 55 discounten. Heißt das, weil die meisten Hände in seiner Range uns am River nicht schlagen wenn wir treffen, dass wir keine Karten discounten müssen?

      Und wenn uns die Potodds nicht für einen Call reichen, haben wir dann vielleicht noch andere Konzepte, die uns einen Call ermöglichen?


      Wenn wir davon ausgehen, dass er am River noch eine Bet bringt, selbst wenn unser Flush ankommt, dann können wir auch, weil wir genug Implied Odds haben, callen. Richtig?
    • maciusN
      maciusN
      Bronze
      Dabei seit: 15.12.2011 Beiträge: 427
      Hausaufgabe Lektion 5

      Frage 1: Poste eine Hand zur Bewertung, bei der du deine Entscheidungen von den Stats deines Gegners abhängig gemacht hast.

      AQ vs Fish

      Frage 2: Bewerte eine Hand, die von einem anderen Mitglied gepostet wurde.

      NL5 - QJ

      Zu Frage 3: Wie würdest du agieren und warum?

      Ich glaube ich würde hier folden. SB ist ein guter TAG also würde ich sagen, dass er preflop eventuell mit einem Paar mitgegangen ist. Am Flop hat er vielleicht vregeblich auf ein eine CBet gewartet. Am Turn würde ich ihm JJ-TT geben was ihm einen Full House gibt. Dann ist aber seine Betsize ziemlich komisch...Er will doch mit einem Full House nicht protecten sondern will mindestens einen Call da raist man doch nicht so hoch. BB spielt relativ loose und passiv er könnte auch sowas wie AQs-AJs preflop mitgegangen sein. Sein Call am Turn lässt mich eine Draw vermuten und wenn die Draw am River ankommt, dann seh ich gegen diese Wahrscheinlich alt aus.

      Ich finde diese Hand ziemlich schwierig zu spielen. Was auch bestimmt zu meinem Fold beiträgt. Auf den ersten Blick dachte ich: RAISE IN POTGRÖßE!

      Zu Frage 4: Wie würdest du agieren und warum?

      Ich glaube ich würde hier Check/Fold spielen. Nach seiner 3Bet geb ich ihm diese Range: 99+, AK. Gegen das meiste liegen wir hinten nur gegen AK liegen wir vorne und gegen JJ sind wir gleich. JJ ist sehr unwahrsheinlich, da wir schon JJ halten.
    • SpeedyBK
      SpeedyBK
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2006 Beiträge: 20.039
      Original von maciusN
      Hi SpeedyBK,

      Ich würde aber eigentlich ganz gern die Hand aus Aufgabe 3 noch etwas weiterdiskutieren. Die 3:club: und die 6:club: müssten wir in der Tat discounten, wenn wir gegen die Sets spielen. Aber ist das auch gegen seine Gesamtrange der Fall? Und wie sieht diese überhaupt aus?


      Seine Range am Turn schätze ich so ein: 44,55,77,88,99 und vielleicht TT und AK. Ich kann mir kaum vorstellen dass er da was anderes hält. Ich glaube Suited Conectors würde er nicht am Turn raisen. Da müssten wir nur gegen die 55 discounten. Heißt das, weil die meisten Hände in seiner Range uns am River nicht schlagen wenn wir treffen, dass wir keine Karten discounten müssen?
      Also, ersteinmal finde ich es unbegründet, da das du hier direkt Hände wie 22, 33 und 66 ausschließt, nur weil der Flop gecheckt wurde. Eine richtige Grundlage für diese Annahme hast du nicht. Gerade auf den Microlimits machen Spieler auch einmal solche Fehler.

      Weiterhin würde ich aber Hände wie 77, 88, 99 auschließen. Denn generell spielen Spieler auf den Microlimits tendenziell eher zu passiv, also zu aggressiv. Augrund der Line des Gegners kann man die Range meiner Ansicht nach auf die Stright und Sets reduzieren.

      Wie viele Outs haben wir gegen diese Range?


      Wenn wir davon ausgehen, dass er am River noch eine Bet bringt, selbst wenn unser Flush ankommt, dann können wir auch, weil wir genug Implied Odds haben, callen. Richtig?


      Und haben wir das?