Der ,,Pot-Bet"! Wo kann man ihn profitabel einsetzen?

    • TijeyBeg
      TijeyBeg
      Bronze
      Dabei seit: 12.06.2010 Beiträge: 68
      Hallo!

      Ich erinnere mich an einen Move den ich mal gelernt habe, der Pot-Bet!

      Man berechnet ihn wie folgt:

      Den Bet des Gegners x 3 + den Pot (Pot-Größe vor dem Bet des Gegners)
      = Raise

      Beispiel: Pot= 100$ Bet/Gegner= 80$

      Pot-Bet= 80$x3+100$= 240$+100$ = 340$ (Wir raisen also auf 340$)

      Ziel des Pot-Bets ist, dem Gegner automatisch, egal wie viel er setzt, immer Pot Odds von 2:1 zu geben wenn wir raisen!


      Meine Frage ist nun, unter welchen Voraussetzungen macht dieser Move Sinn?
      Wo könnte man ihn profitabel einsetzen?
  • 37 Antworten
    • Falcone86
      Falcone86
      Bronze
      Dabei seit: 27.06.2006 Beiträge: 985
      plo?
    • dragon9999
      dragon9999
      Black
      Dabei seit: 04.02.2006 Beiträge: 1.371
      das is doch kein move das ist halt nur 2:1 pottodds
    • TijeyBeg
      TijeyBeg
      Bronze
      Dabei seit: 12.06.2010 Beiträge: 68
      Als Move kann man im Poker fast alles bezeichnen. Es ist aber traurig das eine interessante Frage wie diese kein sinnvolles Feedback bekommt.

      Man kann den Pot-Bet i.d.R in allen NL-Varianten verwenden. Bezogen habe ich die Frage allerdings auf NL Texas Holdém, was ich besser hätte noch erwähnen sollen. (Alle anderen Pokervarianten sind.... nicht besonders relevant finde ich)

      Habe mir erhofft das jemand die korrekte Anwendung des Pot-Bets näher bringen kann. Dient er um Draws die semi-bluffen zu schlechte Odds zu geben? Er kostet einem viele Chips, sollte man ihn deshalb nur for Value einsetzen?
    • SteveWarris
      SteveWarris
      Bronze
      Dabei seit: 28.03.2007 Beiträge: 5.791
      Original von TijeyBeg

      Wo könnte man ihn profitabel einsetzen?
      -4 value als raise oder bet
      -als bluff
    • fzilla90
      fzilla90
      Bronze
      Dabei seit: 15.01.2013 Beiträge: 124
      lvl?
    • Cashcode
      Cashcode
      Global
      Dabei seit: 12.08.2012 Beiträge: 250
      serious ! is doch fakt, kommt auf gegner undeigene hand an
    • Rubnik
      Rubnik
      Bronze
      Dabei seit: 12.02.2006 Beiträge: 10.288
      Original von TijeyBeg
      Als Move kann man im Poker fast alles bezeichnen. Es ist aber traurig das eine interessante Frage wie diese kein sinnvolles Feedback bekommt.
      .....
      Was du beschreibst ist je nach Situation ein raise oder eine 3bet. Manchmal kann man vielleicht noch eine potsize 4-Bet machen wenn es der stack beider/aller Spieler zulässt.

      Um welche der beschriebenen Situationen es sich handelt, deine Position, die Anzahl der Spieler, PF action..... ist wesentlich wichtiger für eine taktische Analyse als die Frage, ob man jetzt 1/2, 1/3 oder 1/1 potsize wählt.

      Deine Frage ist also wie gestellt nur so zu beantworten, wie SteveWarris das getan hat.
    • Rubnik
      Rubnik
      Bronze
      Dabei seit: 12.02.2006 Beiträge: 10.288
      ..und wegen Augenkrebsgefahr noch der Hinweis: es heisst DIE bet.
    • SteveWarris
      SteveWarris
      Bronze
      Dabei seit: 28.03.2007 Beiträge: 5.791
      Original von fzilla90
      lvl?
      nein
    • chrsbckr75
      chrsbckr75
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2007 Beiträge: 3.693
      Als Bluff, wenn Du Deine FE>50% siehst

      For Value, wenn Du Deine EQ>50% .(gg Jmd der schlechteres für Pot called)

      Die 50% FE gelten nur bei der Pot Bet. Beim Raise brauchst
      Du mehr
    • trixn
      trixn
      Bronze
      Dabei seit: 22.12.2007 Beiträge: 170
      Halte das auch nicht für einen "Move" in dem Sinne, dass man da in einer bestimmten Situation irgendwie tricky agiert. Ist halt einfach Betsizing. Eine Potsizebet/raise kann man so vielfältig einsetzten, dass man das hier glaube ich keine pauschale Antwort geben kann.

      Wurden ja auch schon einige Einsatzmöglichkeiten genannt:

      - Bet/Raise for Value:
      Du möchtest z.B. bis zum River all-in kommen, weil du eine sehr starke made Hand hast und glaubst, dass dein Gegner dass auch möchte, aber mit einer Hand, die du schlägst. Dann kann es sinnvoll sein, groß zu betten, damit du nicht am River over potsize betten musst.

      - Bet/Raise for Protection:
      Du hälst z.B. am Flop eine Hand, die sehr wahrscheinlich die besste Hand ist. Es sind aber viele Draws möglich und du kannst sehr häufig noch überholt werden. Dann kann es sinnvoll sein, groß zu betten (Richtung Potsize) um ihn teuer bezahlen zu lassen, wenn er seinen Draw dort callt. Du musst halt in den Fällen, wo er nicht trifft so viel Value bekommen, dass es deine Verluste übersteigt, wenn er trifft und dich noch überholt.

      - ( Bet/Raise als Bluff oder for Information ):
      Kommt eher selten vor, da wir bluffs nicht so teuer werden lassen wollen.


      Die ersten beiden Punkte können auch in Kombination auftreten bzw. tun sie das auch häufig, wenn man Potsize betten will.

      Am bessten ist es, du ließt dir noch mal die Strategieartikel zum betsizing durch oder suchst im Forum danach.
    • TijeyBeg
      TijeyBeg
      Bronze
      Dabei seit: 12.06.2010 Beiträge: 68
      Danke schon mal für die Antworten. Natürlich habe ich mir nebenbei auch noch Gedanken dazu gemacht.

      Meine Überlegungen zur Pot-Bet waren bisher:

      Sie macht i.d.R Sinn wenn ich Draws schlechte Odds zum callen geben will, gleichzeitig eine starke Made-Hand habe. Denn bei Pot Odds von 2:1 kann ich mir vorstellen das entweder mittelstarke oder starke Hände außer Draws noch callen würden, aber keine Trash-Hands.

      Als Bluff...........
      denke mir der Read das der Gegner sich auch von seiner Hand trennen kann wenn er schon einiges in den Pot gesteckt hat, darf nicht fehlen.
      Bei einer C-Bet des Gegners, der oft contibettet und einem trockenen Board könnte ich mir die Pot-Bet dann auch in Betracht ziehen.
    • niceup1
      niceup1
      Bronze
      Dabei seit: 27.09.2012 Beiträge: 447
      no, das ist dann ein raise
    • Rubnik
      Rubnik
      Bronze
      Dabei seit: 12.02.2006 Beiträge: 10.288
      Du könntest den Bergiff "Potbet" auch durch "grosse Bet" ersetzen. Allerdings bin Ich mir sicher, dass deine Frage eigentlich in den Bronze -Strategieartikeln beantwortet wird.
      Es handelt sich ja um einfache, grundlegende strategische Überlegungen.
    • fzilla90
      fzilla90
      Bronze
      Dabei seit: 15.01.2013 Beiträge: 124
      Original von TijeyBeg
      Sie macht i.d.R Sinn wenn ich Draws schlechte Odds zum callen geben will, gleichzeitig eine starke Made-Hand habe. Denn bei Pot Odds von 2:1 kann ich mir vorstellen das entweder mittelstarke oder starke Hände außer Draws noch callen würden, aber keine Trash-Hands.

      Als Bluff...........
      denke mir der Read das der Gegner sich auch von seiner Hand trennen kann wenn er schon einiges in den Pot gesteckt hat, darf nicht fehlen.
      Bei einer C-Bet des Gegners, der oft contibettet und einem trockenen Board könnte ich mir die Pot-Bet dann auch in Betracht ziehen.

      Draws: Wenn V nach dem Turn eh nur noch 8% oder so hat, brauche ich keine "Pot-Bet" um ihm schlechte Odds zu geben. Bei nem FD macht dein Move imo sehr wenig Sinn, da deine 2:1 Pot Odds umgedreht heißen, dass die Wahrscheinlichkeit dass V trifft bei 33% liegen müsste um BE zu sein. Bei nem FD am Flop hat er 36%, weshalb willst du ihm also genau die Odds geben, die er braucht?

      Bluff: Wenn ich nen Read auf nen Gegner habe und mir sicher bin, dass ich mehr wie 50% FEQ habe, dann ist imo alles ab potsize ausreichend um ihn zum folden zu bringen. Wenn ich an 10 Tables gleichzetig dasitze und mir Odds + deine "Pot-Bet" ausrechne, dann krieg ich ja Kopfschmerzen ;)

      Imo ist das nichts anderes als eine Stinknormale 3bet. Ob sie nun genau 3x Betsize + Pot ist, spielt EV-mäßig keine Rolle
    • Rubnik
      Rubnik
      Bronze
      Dabei seit: 12.02.2006 Beiträge: 10.288
      Original von fzilla90
      Original von TijeyBeg
      Sie macht i.d.R Sinn wenn ich Draws schlechte Odds zum callen geben will, gleichzeitig eine starke Made-Hand habe. Denn bei Pot Odds von 2:1 kann ich mir vorstellen das entweder mittelstarke oder starke Hände außer Draws noch callen würden, aber keine Trash-Hands.

      Als Bluff...........
      denke mir der Read das der Gegner sich auch von seiner Hand trennen kann wenn er schon einiges in den Pot gesteckt hat, darf nicht fehlen.
      Bei einer C-Bet des Gegners, der oft contibettet und einem trockenen Board könnte ich mir die Pot-Bet dann auch in Betracht ziehen.

      Draws: Wenn V nach dem Turn eh nur noch 8% oder so hat, brauche ich keine "Pot-Bet" um ihm schlechte Odds zu geben. Bei nem FD macht dein Move imo sehr wenig Sinn, da deine 2:1 Pot Odds umgedreht heißen, dass die Wahrscheinlichkeit dass V trifft bei 33% liegen müsste um BE zu sein. Bei nem FD am Flop hat er 36%, weshalb willst du ihm also genau die Odds geben, die er braucht?

      Weil Ich Ihn dann am Turn, falls seine 18% nicht eingetreten sind, mit einer weiteren Bet aus dem pot vertreiben kann zB.
      Wenn Du nur einen Flushdraw hast und keine Chance siehst, den Pot auch auf anderem Wege zu gewinnen ist das ein klarer fold am Flop.
    • fzilla90
      fzilla90
      Bronze
      Dabei seit: 15.01.2013 Beiträge: 124
      Original von Rubnik
      Original von fzilla90
      Original von TijeyBeg
      Sie macht i.d.R Sinn wenn ich Draws schlechte Odds zum callen geben will, gleichzeitig eine starke Made-Hand habe. Denn bei Pot Odds von 2:1 kann ich mir vorstellen das entweder mittelstarke oder starke Hände außer Draws noch callen würden, aber keine Trash-Hands.

      Als Bluff...........
      denke mir der Read das der Gegner sich auch von seiner Hand trennen kann wenn er schon einiges in den Pot gesteckt hat, darf nicht fehlen.
      Bei einer C-Bet des Gegners, der oft contibettet und einem trockenen Board könnte ich mir die Pot-Bet dann auch in Betracht ziehen.

      Draws: Wenn V nach dem Turn eh nur noch 8% oder so hat, brauche ich keine "Pot-Bet" um ihm schlechte Odds zu geben. Bei nem FD macht dein Move imo sehr wenig Sinn, da deine 2:1 Pot Odds umgedreht heißen, dass die Wahrscheinlichkeit dass V trifft bei 33% liegen müsste um BE zu sein. Bei nem FD am Flop hat er 36%, weshalb willst du ihm also genau die Odds geben, die er braucht?

      Weil Ich Ihn dann am Turn, falls seine 18% nicht eingetreten sind, mit einer weiteren Bet aus dem pot vertreiben kann zB.
      Wenn Du nur einen Flushdraw hast und keine Chance siehst, den Pot auch auf anderem Wege zu gewinnen ist das ein klarer fold am Flop.

      jo obv, habe aber vom flop gesprochen und nicht vom turn :f_confused:
    • brunooooo19
      brunooooo19
      Bronze
      Dabei seit: 24.02.2009 Beiträge: 859
      Original von fzilla90
      Original von Rubnik
      Original von fzilla90
      Original von TijeyBeg
      Sie macht i.d.R Sinn wenn ich Draws schlechte Odds zum callen geben will, gleichzeitig eine starke Made-Hand habe. Denn bei Pot Odds von 2:1 kann ich mir vorstellen das entweder mittelstarke oder starke Hände außer Draws noch callen würden, aber keine Trash-Hands.

      Als Bluff...........
      denke mir der Read das der Gegner sich auch von seiner Hand trennen kann wenn er schon einiges in den Pot gesteckt hat, darf nicht fehlen.
      Bei einer C-Bet des Gegners, der oft contibettet und einem trockenen Board könnte ich mir die Pot-Bet dann auch in Betracht ziehen.

      Draws: Wenn V nach dem Turn eh nur noch 8% oder so hat, brauche ich keine "Pot-Bet" um ihm schlechte Odds zu geben. Bei nem FD macht dein Move imo sehr wenig Sinn, da deine 2:1 Pot Odds umgedreht heißen, dass die Wahrscheinlichkeit dass V trifft bei 33% liegen müsste um BE zu sein. Bei nem FD am Flop hat er 36%, weshalb willst du ihm also genau die Odds geben, die er braucht?

      Weil Ich Ihn dann am Turn, falls seine 18% nicht eingetreten sind, mit einer weiteren Bet aus dem pot vertreiben kann zB.
      Wenn Du nur einen Flushdraw hast und keine Chance siehst, den Pot auch auf anderem Wege zu gewinnen ist das ein klarer fold am Flop.

      jo obv, habe aber vom flop gesprochen und nicht vom turn :f_confused:
      BTw...er hat mit seinem FD keine 36% von Flop zu Turn :tongue:
    • Rubnik
      Rubnik
      Bronze
      Dabei seit: 12.02.2006 Beiträge: 10.288
      Original von fzilla90
      Original von Rubnik
      Original von fzilla90
      Original von TijeyBeg
      Sie macht i.d.R Sinn wenn ich Draws schlechte Odds zum callen geben will, gleichzeitig eine starke Made-Hand habe. Denn bei Pot Odds von 2:1 kann ich mir vorstellen das entweder mittelstarke oder starke Hände außer Draws noch callen würden, aber keine Trash-Hands.

      Als Bluff...........
      denke mir der Read das der Gegner sich auch von seiner Hand trennen kann wenn er schon einiges in den Pot gesteckt hat, darf nicht fehlen.
      Bei einer C-Bet des Gegners, der oft contibettet und einem trockenen Board könnte ich mir die Pot-Bet dann auch in Betracht ziehen.

      Draws: Wenn V nach dem Turn eh nur noch 8% oder so hat, brauche ich keine "Pot-Bet" um ihm schlechte Odds zu geben. Bei nem FD macht dein Move imo sehr wenig Sinn, da deine 2:1 Pot Odds umgedreht heißen, dass die Wahrscheinlichkeit dass V trifft bei 33% liegen müsste um BE zu sein. Bei nem FD am Flop hat er 36%, weshalb willst du ihm also genau die Odds geben, die er braucht?

      Weil Ich Ihn dann am Turn, falls seine 18% nicht eingetreten sind, mit einer weiteren Bet aus dem pot vertreiben kann zB.
      Wenn Du nur einen Flushdraw hast und keine Chance siehst, den Pot auch auf anderem Wege zu gewinnen ist das ein klarer fold am Flop.

      jo obv, habe aber vom flop gesprochen und nicht vom turn :f_confused:
      Ist schon klar, aber der turn kommt ja trotzdem und hier kannst Du wieder betten. Was Du schreibst ergibt nur Sinn, wenn Du oder dein Gegner am Flop allin sind.
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