(Rechts)Frage zu McFit, Vertrag, Ruhepause

    • zweinull
      zweinull
      Einsteiger
      Dabei seit: 07.10.2011 Beiträge: 565
      Bei McFit kann man ja bis zu 9 Monate eine Ruhezeit beantragen. Das habe ich jetzt auch in Anspruch genommen, in Annahme, dass ich bis Ende des Jahres keine Beiträge mehr zahlen muss und danach z.B. zum 1.1.2014 kündigen kann.
      Jetzt habe ich allerdings eine E-Mail bekommen:

      ...vereinbarungsgemäß wird der mit uns geschlossene Mitgliedsvertrag für den Zeitraum

      vom 01. April 2013
      bis zum 31. Dezember 2013 stillgelegt.

      Für den genannten Zeitraum sind keine Mitgliedsbeiträge zu zahlen.
      Die Laufzeit des Vertrages verlängert sich entsprechend.

      Falls der Mitgliedsbeitrag während des Stilllegungszeitraums abgebucht werden sollte, würden wir diesen für die Monate nach dem Stilllegungszeitraum gutschreiben...


      - Ich bin schon seit Jahren Mitglied bei McFit und die Mindestvertragsdauer von einem Jahr habe ich also schon längst erfüllt. Ich dachte bis jetzt immer, dass ich monatlich kündigen könne!? Stimmt das, oder verlängert sich der Vertrag jedes Jahr um ein weiteres?

      - Da ich vielleicht nächstes Jahr ganz kündigen möchte, aber noch nicht weiß, ob ich zu Anfang oder Mitte des Jahres kündigen werde, habe ich mich für die Stilllegung entschieden. Wenn sie mir jetzt aber weiterhin die Gebühren abbuchen und nächstes Jahr 9 Monate gutschreiben ist das für mich sehr negativ und es wäre besser gewesen, gleich zu kündigen.
      Ist das rechtlich legal, trotz Stilllegung des Vertrages weiterhin Mitgliedsbeiträge abzubuchen und diese anschließend gutzuschreiben?
  • 21 Antworten
    • JoWa
      JoWa
      Bronze
      Dabei seit: 05.04.2007 Beiträge: 7.590
      5.1. Erstlaufzeit / Verlängerung

      Der Vertrag hat zunächst eine Laufzeit von zwölf Monaten. Wenn der Mitgliedsvertrag nicht vom Mitglied oder McFit spätestens vier Wochen vor dem jeweiligen Vertragsende gekündigt wird, verlängert sich der Vertrag jeweils um weitere sechs Monate. Die Kündigung des Mitglieds ist unter Angabe der Mitgliedsnummer gegenüber McFit, Tannenberg 4, 96132 Schlüsselfeld, schriftlich, per Fax (09552 9319-19) oder per E-Mail an die offizielle E-Mail-Adresse zu erklären.


      5.2. Stilllegung des Vertrages

      Das Mitglied hat die Möglichkeit, seinen Mitgliedsvertrag monatsweise vom Monatsersten bis zum Monatsletzten stillzulegen (max. neun Monate im Jahr). Die beabsichtigte Stilllegung ist McFit mindestens drei Werktage vor dem Beginn der Stilllegung bekanntzugeben. Für die Dauer der Stilllegung ist das Mitglied von der Zahlung des Mitgliedsbeitrags befreit und kann Leistungen von McFit nicht in Anspruch nehmen. In diesem Falle verlängert sich die Mitgliedschaft entsprechend. Ein Anspruch auf Stilllegung besteht nicht, wenn der Vertrag bereits gekündigt ist oder McFit zu einer außerordentlichen Kündigung des Vertrages berechtigt ist.


      würde ich so interpretieren, dass die auf keinen fall geld einfordern können, und du somit auch, falls die es machen sollten, den dauerauftrag bei deiner bank sperren lassen könntest, wenn du das möchtest.
    • zweinull
      zweinull
      Einsteiger
      Dabei seit: 07.10.2011 Beiträge: 565
      D.h. ich kann dann erst am 1.1.2014 kündigen und muss dann nochmals 6 Monate Kündigungsfrist einhalten, also erst zum 1.7.2014 raus sein?
    • func87
      func87
      Bronze
      Dabei seit: 15.04.2006 Beiträge: 2.764
      Ja... du musst logischerweise die vertraglich festgelegte Kündigungsfrist einhalten.
      Und das sich bei "Stilllegung" die Laufzeit um die entsprechende Zeit verlängert sollte auch logisch sein.

      Du warst doch damit einverstanden, als du den Vertrag unterzeichnet hast...
    • Kraese
      Kraese
      Bronze
      Dabei seit: 20.09.2009 Beiträge: 8.820
      warum legst du den vertag still bzw willst du kündigen?

      bei mir wars so (privates kleines fitnesstsudio), dass ich mein 2 jahres abo vorher kündigen konnte, da ich den Studienort gewechselt habe und nicht mehr weitertrainieren konnte.
      habe mich dann aber entschieden, den vertag während der semster "stillzulegen" und in den ferien wieder aufzunehmen. Klappt bisher super.

      vieleicht wär das ne möglichkeit für dich?
    • doubleJay
      doubleJay
      Black
      Dabei seit: 09.10.2006 Beiträge: 6.232
      warum verdammt nochmal fragst du nicht bei mcfit was sache ist?
      wenn sich dein vertrag verlängert hast du eben pech gehabt, unwissenheit schützt vor strafe nicht.
    • zweinull
      zweinull
      Einsteiger
      Dabei seit: 07.10.2011 Beiträge: 565
      Original von func87
      Ja... du musst logischerweise die vertraglich festgelegte Kündigungsfrist einhalten.
      Und das sich bei "Stilllegung" die Laufzeit um die entsprechende Zeit verlängert sollte auch logisch sein.

      Du warst doch damit einverstanden, als du den Vertrag unterzeichnet hast...
      Wenn ich mich recht erinnere, dann gab es damals 2010 andere AGBs, und man konnte monatlich kündigen. Deswegen kamen für mich andere Fitness Studios, wie z.B. FitInn nicht in Frage, weil man dort nur alle 6 Monate kündigen konnte.
      Irgendwann hat McFit wohl die AGBs geändert und da ich mir die neuen AGBs nicht durchgelesen habe, habe ich das nicht bemerkt.
    • zweinull
      zweinull
      Einsteiger
      Dabei seit: 07.10.2011 Beiträge: 565
      Original von Kraese
      warum legst du den vertag still bzw willst du kündigen?

      bei mir wars so (privates kleines fitnesstsudio), dass ich mein 2 jahres abo vorher kündigen konnte, da ich den Studienort gewechselt habe und nicht mehr weitertrainieren konnte.
      habe mich dann aber entschieden, den vertag während der semster "stillzulegen" und in den ferien wieder aufzunehmen. Klappt bisher super.

      vieleicht wär das ne möglichkeit für dich?
      Ich bin letztes Jahr umgezogen und das McFit liegt mittlerweile sehr ungünstig für mich. Gleich nebenan habe ich ein anderes Fitness Studio. Deshalb dachte ich mir, ich machte von 1. April bis 31. Dezember Pause bei McFit, melde mich von 1. April 2013 bis 31. März 2014 bei dem Fitness Studio nebenan an und schaue in einem Jahr ob ich dort bleibe oder wieder zu McFit gehe.
      Die Stilllegung habe ich nur in Betracht gezogen, weil ich dachte, ich hätte monatliches Kündigungsrecht und wollte mich nächstes Jahr nicht wieder neu anmelden müssen (wegen 1 Jahr Vertragsdauer).
    • feymo2112
      feymo2112
      Global
      Dabei seit: 26.10.2010 Beiträge: 2.562
      Aber dein Vertrag verlängert sich doch eh um die Monate der Stilllegung, d.h. um die Zahlung dieser Monate kommst du nicht rum.
    • edik89
      edik89
      Black
      Dabei seit: 10.07.2007 Beiträge: 3.367
      Original von zweinull
      Original von func87
      Ja... du musst logischerweise die vertraglich festgelegte Kündigungsfrist einhalten.
      Und das sich bei "Stilllegung" die Laufzeit um die entsprechende Zeit verlängert sollte auch logisch sein.

      Du warst doch damit einverstanden, als du den Vertrag unterzeichnet hast...
      Wenn ich mich recht erinnere, dann gab es damals 2010 andere AGBs, und man konnte monatlich kündigen. Deswegen kamen für mich andere Fitness Studios, wie z.B. FitInn nicht in Frage, weil man dort nur alle 6 Monate kündigen konnte.
      Irgendwann hat McFit wohl die AGBs geändert und da ich mir die neuen AGBs nicht durchgelesen habe, habe ich das nicht bemerkt.
      Auch 2010 hat sich der Vertrag schon um 6 Monate verlängert..
    • babykay25
      babykay25
      Bronze
      Dabei seit: 11.03.2010 Beiträge: 390
      OP scheint imo nicht ganz klar zu sein, was "Stillegung" bedeutet!
      Das ist für Umstände vorgesehen in denen du den Beitrag nicht mehr zahlen kannst, wie z.B. Arbeitslosigkeit.
      Oder du verletzt dich und kannst ein paar Monate nicht trainieren.
      In dieser Zeit ruht dann deine Mitgliedschaft, kannst es vergleichen mit
      einer Stundung.
      Klar das die Zeiten dann "hinten dran" gehängt werden, niemand schenkt dir vertraglich zustehende Monatsbeiträge. Wäre ja sonst easy aus jedem Vertrag auszusteigen.
    • hanx216
      hanx216
      Bronze
      Dabei seit: 18.11.2008 Beiträge: 396
      Lass dir vom Arzt eine Attest schreiben, dass du unfähig bist Sport zu machen. Genauere Gründe müssen nicht drin stehen und haben MC Fit auch nichts zu interessieren. Dann hast du ein Sonderkündigungsrecht und musst gar nichts mehr zahlen, bis auf den laufenden Monat.

      MfG
    • wonm123
      wonm123
      Bronze
      Dabei seit: 12.07.2005 Beiträge: 1.154
      Das von hanx216 ist definitiv falsch.

      Ich habe selbst ein Fitnessstudio und kann dir sagen, ein Attest, wo drauf steht, du darfst kein Sport mehr machen, zählt überhaupt nichst.

      1.) Was ist Sport?
      2.) Welche Sportart?
      3.) Sind bestimmte Bewegungen ausgeschlossen, z.B. Schulterübungen?
      usw.

      Eine Studios lassen sich zwar drauf ein, weil es "billiger" ist ein Mitglied zu verlieren, als einen zeitaufwändigen Rechtsstreit zu betreiben für ein paar Euro mehr in der Tasche. Aber ein Sonderkündigungsrecht besteht nicht.
      Ebenso bei einem Umzug. Dies wurde sogar höchstrichterlich bei einem Telefonanbieter entschieden. Umzug in eine Gemeinde ohne die Möglichkeit einer Nutzung des bisherigen Anbieters ist kein Kündigungsgrund, da der Anbieter nichts mit dem Umzug zu tun hat und deshalb nicht haftbar gemacht werden kann. Ähnlich wird es sich auch im Fitnessbereich verhalten. Ob da allerdings jemand klagt und tausende von Euro für Anwälte ausgeben möchte, weis ich nicht. Ist halt eine Kullanz vom Studio.

      Zum Them "Stilllegen"

      Das wurde oben schon erklärt. Jeder Monat, wo der Vertrag stillgelegt wurde, wird hinten angehangen. Eine Kündigung ist während dieser Zeit nicht möglich.

      Aber unterm Strich arbeiten bei jedem Fitnessclub nur Menschen und wie man in den Wald reinruft...... =)

      Eine pauschale Aussage "Studio böse, Mitglied gut" ist nicht möglich.
    • RiotAZ
      RiotAZ
      Bronze
      Dabei seit: 26.09.2006 Beiträge: 3.230
      Original von wonm123
      Telefonanbieter entschieden. Umzug in eine Gemeinde ohne die Möglichkeit einer Nutzung des bisherigen Anbieters ist kein Kündigungsgrund, da der Anbieter nichts mit dem Umzug zu tun hat und deshalb nicht haftbar gemacht werden kann. Ähnlich wird es sich auch im Fitnessbereich verhalten. Ob da allerdings jemand klagt und tausende von Euro für Anwälte ausgeben möchte, weis ich nicht. Ist halt eine Kullanz vom Studio.

      Das stimmt doch so aber auch nicht ganz würde ich sagen.
      Wenn dein neuer Wohnort mehr als 30km (zumutbar) vom Studio weg ist, müsste man dich auch aus dem Vertrag rauslassen.
    • wonm123
      wonm123
      Bronze
      Dabei seit: 12.07.2005 Beiträge: 1.154
      @RiotAZ
      Nein, wäre nur Kulanz vom Studio.
      Ist es die Schuld vom Studio, dass du nicht mehr zum Training kommen kannst? Nein, also hast du deiner vertragliche Verpflichtung nachzukommen.

      Die meisten Sudios geben dir aber ein Sonderkündigungsrecht oder schreiben es sogar in ihren AGB. Aber rechtlich kann das Studio auf deine Zahlungspflicht bestehen.
      Das 14tägige Umtauschrecht bei großen Einkaufsläden ist auch kein Gesetz, sondern nur Kulanz.

      Es gibt da draußen sehr viel, was wir als Verbraucher als "Recht" ansehen, was aber keins ist, und sich nur durch hartnäckiges "wiederholen von Aussagen" hält. :D
    • eplc
      eplc
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2005 Beiträge: 8.667
      Original von wonm123
      Das von hanx216 ist definitiv falsch.

      Ich habe selbst ein Fitnessstudio und kann dir sagen, ein Attest, wo drauf steht, du darfst kein Sport mehr machen, zählt überhaupt nichst.

      1.) Was ist Sport?
      2.) Welche Sportart?
      3.) Sind bestimmte Bewegungen ausgeschlossen, z.B. Schulterübungen?
      usw.
      Das ist nicht richtig. Gerade für dich als Fitnessstudiobetreiber interessant:

      http://www.juraexamen.info/bgh-zur-mindeslaufzeit-eines-fitness-studiovertrags-und-zur-auserordentlichen-kundigung/

      Auch beim Kündigungsrecht lehnst du dich doch recht weit aus dem Fenster. Ein bloßes "Da kann ich ja nix für, wenn du umziehen willst." genügt sicherlich nicht, um einen Menschen faktisch für mehrere Jahre an einen Ort zu binden - selbst bei ggf. außergewöhnlichen Gründen, die den Umzug bedingen.
      Hier traust du dir selbst ein wenig viel Kulanz zu. ;)
    • Tezet
      Tezet
      Bronze
      Dabei seit: 18.07.2006 Beiträge: 2.428
      wie eplc sagte. was die attestfrage betrifft steht alles im link.
      was den umzug betrifft, ist das mit den 30km, manchmal hört man auch 50km, nicht (mehr) richtig. das wissen aber die wenigsten. selbst die bayrische justizministerin hat den unsinn vor kurzem nochmal auf ihrer seite veröffentlicht.

      seit dem erwähnten urteil ist es aber tatsächlich so, dass ein umzug grundsätzlich in der sphäre des umziehenden liegt und damit sein bier ist, vollkommen unabhängig von der kilometerzahl. das bedeutet aber nicht, das die augen vor jeglicher abwägung verschlossen werden dürfen. es ist nach wie vor einzelfallabhängig. jedenfalls wird man ein Sonderkündigungsrecht dann noch annehmen können, wenn der umziehende wenig bis gar keinen einfluss auf die umzugsentscheidung hatte. zum beispiel in der gestalt, dass der Umziehende von seinem Arbeitgeber versetzt wurde.
      Davon ist aber auch wieder eine Rückausnahme zu machen, die die Fälle betrifft, in denen der Kunde bereits von seinem Umzug weiß. Eventuell sogar die Fälle, in denen ein Umzug in besagter Zeit wahrscheinlich ist.
    • wonm123
      wonm123
      Bronze
      Dabei seit: 12.07.2005 Beiträge: 1.154
      Interessanter Artikel. Zwar schon alt und deshalb fragwürdig ob er heute noch gilt, aber interessant.

      Hier ein Auszug von diesem:

      Denn grundsätzlich kann den Angaben eines Arztes in einem Attest Glauben geschenkt werden. Außerdem ist es der Klägerin unbenommen, bei Zweifeln die Berechtigung der außerordentlichen Kündigung in Frage zu stellen und in einem gerichtlichen Verfahren die Wirksamkeit der außerordentlichen Kündigung prüfen zu lassen, in dem dann der Kunde die Darlegungs- und Beweislast für das Vorliegen eines wichtigen Grundes trägt.

      Bedeutet nichts anderes, als ich oben geschrieben habe. Wenn ich als Studiobesitzer zweifel an der Glaubwürdigkeit des Attestes habe, kann ich Klagen. Ob das Sinn macht, hängt vom Einzelfall ab.

      Nur eine generelle Vorlage eines Attest reicht nicht aus, um aus dem Vertrag fristlos auszusteigen. Das schreiben auch die Fachmagazine auf berufung ihres Rechtsbeistandes und von verschiedenen Urteilen.

      Ist aber wie alles, immer Einzelfallabhängig.
    • Checkbehind
      Checkbehind
      Global
      Dabei seit: 02.03.2013 Beiträge: 261
      Warum wilst du aufhören mit Fitniss Lan?????
    • eplc
      eplc
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2005 Beiträge: 8.667
      Original von wonm123
      Interessanter Artikel. Zwar schon alt und deshalb fragwürdig ob er heute noch gilt, aber interessant.

      Hier ein Auszug von diesem:

      Denn grundsätzlich kann den Angaben eines Arztes in einem Attest Glauben geschenkt werden. Außerdem ist es der Klägerin unbenommen, bei Zweifeln die Berechtigung der außerordentlichen Kündigung in Frage zu stellen und in einem gerichtlichen Verfahren die Wirksamkeit der außerordentlichen Kündigung prüfen zu lassen, in dem dann der Kunde die Darlegungs- und Beweislast für das Vorliegen eines wichtigen Grundes trägt.

      Bedeutet nichts anderes, als ich oben geschrieben habe. Wenn ich als Studiobesitzer zweifel an der Glaubwürdigkeit des Attestes habe, kann ich Klagen. Ob das Sinn macht, hängt vom Einzelfall ab.

      Nur eine generelle Vorlage eines Attest reicht nicht aus, um aus dem Vertrag fristlos auszusteigen. Das schreiben auch die Fachmagazine auf berufung ihres Rechtsbeistandes und von verschiedenen Urteilen.

      Ist aber wie alles, immer Einzelfallabhängig.
      Das ist aber gerade nach dem BGH-Urteil der Fall.

      Du liest den Abschnitt falsch:
      Die Aussage ist, dass du dem Attest Glauben zu schenken hast, insoweit nur die Sportunfähigkeit attestiert wird. Bestehen Zweifel an der Richtigkeit des Attests, kannst du klagen und diese überprüfen lassen. Sonst wird dir gerade nichts zugestanden.

      Ich schreib das hier ja nicht, weil ich Spaß daran hab, dir zu widersprechen. Zweck war eher dich auf eine evtl. rechtswidrige Praxis hinzuweisen und dir damit zu helfen. :)
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