Flopraisingrange

    • wuerstchenwilli
      wuerstchenwilli
      Black
      Dabei seit: 07.04.2008 Beiträge: 18.679
      Muss man eine Flopraisingrange haben um GTO zu spielen?

      Wenn ja: auf allen Boards in allen Situationen oder nur in bestimmten Situationen?

      Was sind für euch die Vorteile einer Flopraisingrange?

      - billiger bluffen

      - Freecardraises balancen

      - Actioninducer

      ... sonst noch was?

      weshalb ich drauf komme:

      Boomer findet cF von Augepaul inm zweiten teil erste Hand mit T5o auf 335 Flop merkwürdig. Für mich absoluter Standard und ich möchte hier eigentlich keine Flopraisingrange haben.
  • 8 Antworten
    • Nani74
      Nani74
      Black
      Dabei seit: 15.12.2005 Beiträge: 12.385
      nur raisen wenn man weiß warum und dafür muss man sein gegner kennen, nicht das board
    • wuerstchenwilli
      wuerstchenwilli
      Black
      Dabei seit: 07.04.2008 Beiträge: 18.679
      so sehe ich das auch. Andere Meinungen?
    • Pulow
      Pulow
      Bronze
      Dabei seit: 21.10.2006 Beiträge: 726
      ich machs nur als exploit. aber ob es theoretisch "nötig" ist wäre auf jeden fall mal interessant. ich bezweifle es, aber bin mir da nicht sicher.
    • Tanzhase
      Tanzhase
      Black
      Dabei seit: 14.02.2006 Beiträge: 1.360
      Ist nicht notwendig, weil man sich OOP "Anti-Flopraise"-Strategien überlegen kann, die den gleichen EV haben wie ein Spiel ohne Flopraises.
    • wuerstchenwilli
      wuerstchenwilli
      Black
      Dabei seit: 07.04.2008 Beiträge: 18.679
      Original von Tanzhase
      Ist nicht notwendig, weil man sich OOP "Anti-Flopraise"-Strategien überlegen kann, die den gleichen EV haben wie ein Spiel ohne Flopraises.
      Und wie sehen die aus?

      bcF donk turn?

      b/3bF?

      bcF cfT?

      oder wie oder was? Also read basiert? Imo wird cF rT ja dann schlecht, wenn Villain selten den Turn bettet oder nicht? Also wenn wir mit unseren starken MHs gegen seine SD-hands 1 SB am Flop liegen lassen, weil wir nur callen.
    • cjheigl
      cjheigl
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 09.04.2006 Beiträge: 24.498
      Ich denke, ein Flopraise ist Bestandteil einer GTO Strategie, wenn es in der gegnerischen Range Hände gibt, die er nach einem Raise callt und erst auf dem Turn aufgibt, die er nach einem Call aber ebenfalls auf dem Turn aufgibt. Damit nutzt der Gegner den verpassten Flopraise aus, weil wir weniger Value von einem Teil seiner Range bekommen.

      Prinzipiell kann das möglich sein, weil die Odds auf dem Turn schlechter werden. Würde sich der Einsatz von Flop zu Turn nicht verdoppeln, dann könnte man auf einen Flopraise verzichten.

      Wenn wir uns überlegen, ob ein Move Bestandteil von GTO ist, dann überlegen wir uns: kann der Gegner den Move oder das Unterlassen des Moves so ausnutzen, dass er immer noch GTO spielt (=balanciert ist)?
    • wuerstchenwilli
      wuerstchenwilli
      Black
      Dabei seit: 07.04.2008 Beiträge: 18.679
      Original von cjheigl
      Ich denke, ein Flopraise ist Bestandteil einer GTO Strategie, wenn es in der gegnerischen Range Hände gibt, die er nach einem Raise callt und erst auf dem Turn aufgibt, die er nach einem Call aber ebenfalls auf dem Turn aufgibt.
      Also gegen weake Turnbettor wenn Hero weake MHs hält?!
    • Pulow
      Pulow
      Bronze
      Dabei seit: 21.10.2006 Beiträge: 726
      naja nun kann die gto strategie nicht an bedingungen geknüpft sein, die der gegner erfüllen muss.. das widerspricht ja dem grundgedanken.

      aber es kann vll möglich sein, dass es boards gibt auf denen das zutrifft. denkbar zb die lowcardboards auf denen jeder 2 overcards als outs hat.

      nur auf solchen board "müssen/können" ja auch wir selbst unendlich viel callen, weshalb der flopraise doch eher unbalance bringen würde. würd ich zumindest vermuten..
      wenn er also dann viel am turn checked, dann nutzt er nichts aus, weil unsere range ja davon ja profitieren sollte. zumindest wenn unsere range nicht insgesammt stärker ist als die des gegners.