Equityfrage

    • Struggler2010
      Struggler2010
      Bronze
      Dabei seit: 17.12.2010 Beiträge: 438
      Ich habe da gerade irgendwie einen Hänger...
      Ich bin am Flop HU und ich bin mir ziemlich sicher, dass mein Gegner eine bessere Hand hält als ich, also eine MadeHand und ich bin "nur" mit einem Flushdraw am Flop.
      Sagen wir, ganz trocken, ich habe, ca. 35% Equity mit meiner Hand. Sprich in 35% kommt halt der Flush bis zum RIVER!

      So weit so gut. 'Wie gesagt, bis zum RIVER. Muss ich nun die Equity halbieren, wenn ich nun callen will um den Turn zu sehen?
      Denn die 35% Equity beziehen sich ja auf die nächsten ZWEI Karten, wenn ich aber calle, sehe ich nur EINE KARTE.

      Sagen wir, er bettet half-pot, heißt, wir brauchen für einen call mind. 25% Equity.
      Gehe ich von den 35% aus, brauche in nicht mehr groß rechnen, muss ich aber, wie ich denke, die Equity halbieren, so komme ich auf 17,5% equity. Was heißen würde, dass ich hier folden kann, ES SEI DENN, ich kann davon ausgehen, dass er nochmal soviel wie am Flop, am Turn bzw. River investiert.

      Also wie denn nun? Equty für den call am Flop um den Turn zu sehen halbieren oder von der gesamten Equity ausgehen?
  • 4 Antworten
    • SonMokuh
      SonMokuh
      Bronze
      Dabei seit: 21.04.2010 Beiträge: 2.861
      Du hast 9 outs zum Turn, d.h. 9/47 = 19%. Evtl. hast du aber auch implieds wenn du hittest, da der Gegner seine schlechteren Hände ja nicht immer folden wird. D.h. du musst nicht unbedingt immer nach odds/outs spielen. Musst du halt abschätzen lernen.
    • Struggler2010
      Struggler2010
      Bronze
      Dabei seit: 17.12.2010 Beiträge: 438
      OK, also halbieren?!

      Mir ging es halt nur darum, dass wenn meine Hand z.B. eine Gesamtequity von z.B. 14% hat undi ch am Flop dann vor der entscheidung stehe zu callen oder nicht und durch den Betrag den ich zahlen muss eine Equity von z.B. ca. 18% brauch - ist es halt nicht knapp, sonder eher hauchdünn, wenn ich meine Gesamtequity (die Beispielhaften 14%), für die Entscheidung am Flop zu callen, halbieren (ca. 7%) muss. ;)
      Dann ist es halt nicht knapp, sondern habe eher keinen call mehr.
    • SonMokuh
      SonMokuh
      Bronze
      Dabei seit: 21.04.2010 Beiträge: 2.861
      Ja näherungsweise kann mans halbieren. Richtig ist eigentlich x/47 von Flop zu Turn bzw. x/46 von Turn zu River (x = deine outs). Du kannst dir auch grob 2% Equity pro out pro street geben. Hängt natürlich immer von villains hand ab. Wenn er 7:h8 auf 4:h5:h6 hält und du A:h7 hast, stehst du natürlich nicht so gut da :D
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Original von Struggler2010
      OK, also halbieren?!

      Mir ging es halt nur darum, dass wenn meine Hand z.B. eine Gesamtequity von z.B. 14% hat undi ch am Flop dann vor der entscheidung stehe zu callen oder nicht und durch den Betrag den ich zahlen muss eine Equity von z.B. ca. 18% brauch - ist es halt nicht knapp, sonder eher hauchdünn, wenn ich meine Gesamtequity (die Beispielhaften 14%), für die Entscheidung am Flop zu callen, halbieren (ca. 7%) muss. ;)
      Dann ist es halt nicht knapp, sondern habe eher keinen call mehr.
      Ja es ist grob eine Halbierung. Das ganze mit der Equity ist aber so ne Sache (grade wenn du Draws hast):

      1. Manchmal sind deine Overcards Live (Nutflushdraw z.b.)

      2. Manchmal hat der Gegner nichts und gibt später einfach auf

      3. Manchmal entwickelt sich das Board für deine Range so, dass du auch ohne Treffer den Gegner von Made Hands runterbekommst

      4. In NL Holdem gibt es keine Einschränkungen hinsichtlich der Betsizes wie in FL. D.h. deine Implied Odds sind ungleich höher, weil der Pot nach hinten raus immer stärker vergrößert wird.

      5. Du selber spielst eine Range und keine einzelne Hand - tatsächlich hast du zwar oft eine ganz bestimmte Hand, aber dein Gegner kann dich auch nur auf eine Range setzen ;)