Für das Leben, das ich leben will und werde - 55.200 Won bis 31.12.2015

    • hooni
      hooni
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2006 Beiträge: 4.068
      Hallo zusammen,

      ich habe schon länger nichts gepostet, aber da das neue Jahr anfängt bietet sich wieder eine gute Gelegenheit anknüpfend an Vorsätze für das(/die) kommende(n) Jahr(e) ein Plan aufzustellen, der es mir ermöglicht meinem Traumberuf Pokerpro näher zu kommen.

      Ja, klar, eigentlich ist es egal, was für ein datum es ist und eigentlich könnte ich schon morgen anfangen, aber ich denke, dass da mein unterbewusst sein quasi den "reset" knopf sucht und der 1.1. natürlich ein schönes datum dafür ist ;)


      the master plan


      so zum plan wie schon vorher geschrieben möchte ich bis zu meinem 35. lebensjahr genug geld zusammen gespart zu haben, damit ich mir gewisse dinge anschaffen kann. ziel ist es im zeitraum vom 01.01.2016 - 31.12.2020 durchschnittlich jeden monat 15.000 japanischen yen zu verdienen, damit ich bis zum 1.1.2021 750.000 belarus rubel zur seite gelegt hab und meine lebensunterhaltungskosten im dem zeitraum gedeckt sind.

      bis zum 1.1.16 sind noch 2 jahre (startend vom 1.1.2014), in diesen jahren müssen natürlich auch meine lebensunterhaltungskosten gedeckt werden UND ich will zumind. für ein Jahr meine LUK (also für 01.01.16 - 31.12.16) gedeckt haben, so dass ich quasi stressfrei zocken kann. ich denke, dass in der hinsicht 1 jahr ausreichend wird. meine derzeitigen ausgaben betragen 1.400 zloty. dazu kommen 900 zloty, die jeden monat zurück gelegt werden müssen (für die 1jahres-LUK).

      also kurz gesagt, meine monetären ziele sind:

      1) bis zum 31.12.2015 55.200 Won verdient zu haben und dieses will ich mit pokern erreichen.

      2) vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2020 monatlich 15.000 Yen zu verdienen

      3) ab 01.01.2021 professionell poker spielen


      warum gerade mit pokern? ich habe wie man unten irgendwo lesen kann, für mich festgellt, dass pokern für mich persönlich mein traumberuf ist. zudem bin ich mir sicher, dass ich mir die nötigen skills aneignen kann.

      wie kann ich es schaffen? ich denke mal, dass es offensichtlich ist, dass ich zur zeit zu schlecht bin (spiele atm NL10SH) und es noch an vielen stellen hapert. wo ich genau ansetzen muss, bin ich mir ehrlich gesagt nicht sicher, daher möchte ich, verzichtend auf eine ausführliche analyse (, bei der ich definitiv hilfe von äußen bräuchte, im sinne von jemanden, der viel mehr skill als ich hat), meine basis nochmal neu schaffen und zu überdenken. dafür eignet sich am besten meines erachtens einen soliden gameplan zu schaffen

      ich hab mal ein Vorabzieldiagramm entworfen, woran ich noch arbeiten werde, so das wars erstmal fürs erste

      stay tuned!




      Der 2 Jahresplan

      so, da der "masterplan" bis 2012 steht, geht es jetzt darum die ersten beiden "vorbereitungsjahre" auf folgenden fünf vorbereitungsjahre vorzuereiten großes Grinsen


      ausgangssituation
      feststeht, dass ich, monetär gesehen, durchschnittlich 2.300 Won pro Monat in den ersten beiden jahren erwirtschaften will. feststeht auch, dass ich zur zeit ne hourly von maximal ~15 Rubel verdiene (inkl. rakeback), das wären dann ~154h, die ich pro monat grinden müsste, das wäre schon ziemlich hart, sinnvoller wäre es dagegen natürlich in den blinds aufzusteigen, um dann auf höheren limits eine höhere hourly zu spielen.

      bei 6 Tischen, die ich zur zeit anpeile, spiele ich schlecht gerechnet 500hands pro Stunde. wenn ich pro tag 4h grinden WÜRDE, dann wären das pro Tag 2.000 Hände, was ~60.000 Händen entsprechen würde. wenn ich nl100 mit einer winrate von 4bb/100 (inkl. rb) schlagen würde (was an sich doch recht realistisch ist), wären das winnings i.h. von 2.400 Rubel pro Monat, was ugf. dem entspricht, was ich erreichen möchte.

      wie komme ich dahin
      d.h. ich müsste, mit den oben genannten parametern und annahmen nl100 mit einer winrate von 4bb schlagen und durchschnittlich 4h pro Tag grinden. wie kann ich das erreichen? ich denke, dass auch bekannt sein sollte, dass es nicht nur aus motivationstechnischer sicht, nicht gut ist (bzw. bei den wenigsten klappt), seine ziele an monetäre ziele zu knüpfen. weiterhin habe ich ja auch in einem vorherigen beitrag geschrieben, dass man sich nich auf "ziele" (im sinne von: ich will xyz erreichen) fokussieren soll, sondern eher sich an prozesse (ich will jeden tag abc machen [und dann erreiche abc automatisch]) orientieren soll. daher muss eine verknüpfung von "ich schlage nl100 mit 4bb/100 und spiele jeden monat 60k hands" und den dingen, die direkt unter meinem einfluss stehen erstellt werden, was implizit schon ein prozess ist ("ich stehe jeden tag 8 uhr" oder "ich gehe jeden tag 1h joggen" --> ich kann entscheiden, ob ich das tue oder nicht => es steht unter meinem einfluss + es ist ein prozess).

      "prozesse statt ziele"
      die frage ist dann natürlich, welche prozesse bzw. handeln führt dazu, dass ich genau das erreiche? klar: pokereducation und jetzt wirds schwierig: da ich zur zeit in der unkenntnis bin, welche skills nötig wären um nl100 zu schlagen, man verschiedene "skillsets" (ansammlung von fähigkeiten) haben kann, um das limit zu schlagen (d.h. es gibt nicht EIN spielstil, der nl100 schlägt, sondern verschiedene möglichkeiten) und außerdem das gegnerfeld sich ständig weiterentwickelt. ist es mir unter gesichtspunkten des aufwandes, der dafür nötig wäre, nicht möglich zu sagen: "ich muss abc lernen".

      eine andere möglichkeit wäre es aus vereinfachungsgründen mit zeit, die ich in pokerlernen und zocken investiere abzuwiegen. klar ist es nicht genau und schwierig vorauszusagen wie viele stunden ich investieren muss, um das limit zu schlagen, aber aus den schon genannten gründen, ist es imo die beste möglichkeit: 1. dahin zu kommen wo ich hin will (s.o.) und 2. mein fokus auf einen prozess zu richten, der unter meinem einflussbereich steht ("ich investiere 2h/pro Tag in pokereducation").

      planungsbarrieren
      bevor ich nun meine grobe jahresplanung vorstellen will, will ich noch kurz auf einige barrieren eingehen, die dieses jahr anstehe. barrieren heißt, dass entweder etwas ansteht, was dem pokern vorgezogen werden muss oder etwas, was es unmöglich macht einigermaßen genau zu planen:

      1. habe ich im januar klausurphase, das geht leider vor, mein lernplan steht auch einigermaßen, darauf werde ich gleich noch weiter eingehen
      2. bin ich ab mitte februar im auslandssemester, geil ist, dass meine noten egal sind, so dass ich pokern fast vor alles ziehen kann, scheiße ist, dass ich trotzdem noch keinen "routine" plan aufstellen kann, weil ich nich weiß wie mein tagesablauf dort sein wird und wie viele stunden ich frei habe

      deshalb werde ich zunächst nur für januar und mitte februar planen können, eine folge planung wird, dann mitte/ende februar kommen bis dahin kann ich nur ganz grob abschätzen wie die planung ist


      the jahresplän
      bei der planung muss ich leider bottom up vorgehen, d.h. von der tagesplanung in die wochenplanung in die monatsplanung in die quartalsplanung in die jahresplanung in die 2jahres planung. warum leider? ich plane lieber topdown ^^. bottom up deshalb, weil ich schaue wie viel zeit ich pro tag für poker(education) zur verfügung hätte und rechne es einfach hoch

      also: jeder tag hat 24h, davon:
      - 8h schlaf
      - 2h essen
      - 1h duschen, waschen, etc.
      - 1,5h sport
      - 1h wege, warten, etc.
      das sind quasi die "musts", die ich mir erlege, also bleiben noch 11,5h für "optionals", ich schätze, dass:
      - 6h Uni
      - 5,5h Pokern

      d.h. dass ich denke, dass ich durchschnittlich pro Tag 5,5h für Pokern zur Verfügung habe, sagen wir 5h, damit es glatt is und die planung ein klein wenig pessimistischer ist. 2014 hat 364 Tage, ziehen wir davon 2 wochen ab, damit es glatt is und die planung nochmal pessimistischer, also 350T * 5h sind 1.750h, die ich mit education und zocken verbringen kann.

      ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass jemand geschrieben hat ~ 1/3 theorie und 2/3 zocken bzw. session review, sagen wir nochma zocken und session review 50:50. also 583h jeweils für theorie, zocken und session review. ich veränder mal ein wenig willkürlich die verteilungen und sage: 550h für theorie, 550h für session review und 600h für zocken.

      Mein Ziel 2014 ist es 550h in Pokertheorie, 550h in Sessionreviews zu investieren und 600h Poker zu spielen

      wie gesagt will ich dieses ziel nochmal in quartals, monats, wochenziele runterbrechen. die ausgestaltung der wochenziele folgt dann in tagesplanungen. das runterbrechen der ziele dient nicht nur der motivation, sondern auch der kontrollierbarkeit, so dass auch eine abweichungsanalyse durchgeführt werden kann.

      quartals- und monatsziele
      quartals(01/14 - 03/14; 04/14 - 06/14; 07/14 - 09/14; 10/14 - 12/14) ziele werden zunächst einfachtshalber durch teilung der jahres ziele in 4 errechnet, d.h.: pro quartal: 137h pokertheorie, 137h sessionreview, 150h pokern. Monatsziele nach der gleichen systematik: pro Monat 45h Pokertheorie, 45h sessionreview, 50h pokern.

      das erste problem ist nun direkt der januar, weil ich, wie gesagt, hier klausurphase habe und bisher sieht es so aus, dass ich im januar deshalb nur 50h-60h zeit habe in pokern zu investieren, was ne abweichung von knapp 40h darstellt, was es nicht grade wenig ist. aaaaberr da ich im februar quasi nichts zu tun habe (!! :s_biggrin: :s_biggrin: ) will ich die 40h fehlenden stunden im januar in den ersten beiden wochen im februar kompensieren. d.h. im januar werden 50-60h investiert und im februar dafür 220h-230h (280h - 60h/50h).

      kontrollierbarkeit
      so, wie gesagt, soll die geschichte auch kontrolliert werden, eine abweichungsanalysedurchgeführt werden und darauf ggfs. eine änderung an der planung durchgeführt werden. dabei ist zu beachten, dass 1. januar ein spezialfall ist und 2. mir der tagesablauf zwischen 03/14 - 08/14 noch nicht konkret bekannt ist, womit ich sagen will, dass es mit hoher wahrscheinlichkeit der in planung der zeitintervalle zu veränderungen im plan kommen wird.

      zeitpunkt der kontrollen&planung sind für die wochenziele, das jeweilige kalendarische ende der woche (d.h. der 7., 14.,...). für die monatsziele: jeweils nach 3/4 des monats (d.h. im jan: der 23.; im feb. der 21.; ...), quartalsziele jeweils nach dem 2. monat es quartals (q1: ende feb, q2: ende mai; ...)

      alter, falter, wieder viel zu viel text, haha du idiot hast bis hier hin gelesen :f_biggrin: :f_biggrin:




      old stuff:

      2. Intro


      Arbeitstitel: I am the Champion


      Einführung:

      Ich habe mir als Vision gesetzt NL1k+ zu schlagen. Die dazugehörige Mission ist es, der Beste Spieler auf dem Limit zu sein, das ich spiele. D.h. dass ich besser als meine Competition sein muss.

      Ich will meinen Gegner das Gefühl vermitteln, dass sie ungern gegen mich spielen bzw. schlechter sind als ich und es nicht einsehen wollen/können, dass sie es sind.


      Eckdaten:

      Ziel: Der Beste Spieler auf dem jeweiligen Limit zu sein, an dem ich mich am ende des Projektes befinde.

      Start: 01.08.2013
      Ende: 30.09.2013

      Start Limit: NL20SH
      Regeln für Limit Aufstieg: 25+ Stacks & über jeden Reg eine Edge haben


      Fahrplan:

      Die Projektzeit wird in 2 Monate unterteilt, die Monate jeweils in 7 Tagesblöcke bis auf den letzten Block, der dann bis zum Ende des Monats geht). Für jeden Tag werden mind. 6h für Pokern festgelegt. Davon werden 4h gespielt & Sessions gereviewt und 2h in Theorie investiert.

      Die 7-Tages-Blöcke werden jeweils am letzten Tag der vorherigen Woche mit Maßnahmen für jeden Tag ausgeplant, die der Zeilerreichung dienen. Konkret soll festgelegt werden wann was getan wird und wie die erfolgreiche Durchführung gemessen werden kann.

      Ein konkreter Fahrplan besteht im moment noch nicht.


      Zielerreichung & Maßnahmen:

      Um das Ziel zu erreichen muss ich besseres theoretisches Wissen, bessere praktische Anwendung, bessere mentale Skills als meine Gegner verfügen. D.h. dass ich mir 1. praxis relevantes Wissen aneignen muss, 2. das Üben muss und 3. mir mentale Stärke aneignen muss.

      Maßnahmen um die oben genannten 3 Punkte zu erreichen sind:
      - Hand Postings
      - Besuchen von Coachings
      - Diskussionen mit Pokergruppe/Pokerbuddy
      - Anschauen von Videos (ps.de/deuces cracked)
      - Lesen von Artikeln
      - Drill Übungen (Hand Range Übung, EV-Bestimmung, etc.)
      - Meditieren
      - Sweat Sessions
      - ...


      Zielerreichungsmessung:

      Quantitativ messbar kann man dies anhand der Anzahl der Fehler, die meine Gegner gegen mich machen bzw. visa versa und Größe der Fehler in S- oder G-Bucks. Dass heisst, dass ich die Häufigkeit und vor allem Größe der Fehler gegen meine Gegner minimieren muss. Ein Fehler ist definiert wie er von WiltonTilt definiert worden ist (Sklanskys Fundamental Theorem of Poker "Hand" durch "HandRange" ersetzt).

      Relativ gesehen will ich weniger Fehler machen als mein Gegner gegen mich und absolut gesehen will ich grundsätzlich in <5% der Hände, die ich spiele, Fehler machen. Natürlich wird es anfangs schwierig sein, korrekte Ranges zu bestimmen, zunächst muss mit Vermutungen gearbeitet werden, aber mit steigender Handanzahl dürfte das konkrete festlegen der Handranges kein Problem sein.

      Dokumentation der Ergebnisse erfolgen hier im Blog.


      so das wars erstmal fürs erste, morgen folgen weitere Details. Stay Tuned!


      Hier gehts los

      FAILED


      1. Intro
      Ich bin gerade eben (Freitag Abend) wieder einmal zu Fuss vom Gym nach Hause gegangen und war ziemlich in meinen Gedanken vertieft. Auf dem Weg bin ich an verschiedenen Menschen, Sachen, etc. vorbei gelaufen.

      Ich hab vier ältere (~40-50) Alkis gesehen, die über irgendeine sinnlose Scheiße diskutiert haben, während der eine plötzlich ziemlich ekelhaft gekotzt hat. Ein paar Meter weiter war ein Dönerladenbesitzer (~50), der mit irgendwelche asozialen Kiddies (~16-18) vor seiner Ladentür am streiten war, weil diese wohl die (nichtvorhandenen) Kunden vergraulen würden. Während dessen fuhr ein Masseratti die Straße runter, Ortskennzeichen, der Fahrer sah so aus, als ob er 91er Jahrgang war. Mir kam auch eine Jungere Frau (~21) entgegen, die eigentlich ganz hübsch aussah, aber schwanger und ihren Klamotten zu urteilen, nicht gerade reich war.

      Jedenfalls hat mir das einiges über mein eigenes Leben zu bedenken gegeben: Werde ich auch so enden, wie einer von diesen Menschen, die ich getroff...r einen Plan, aber der war nicht gut genug. UND das schlimmste von allen: ich war ein großer BLA-BLA-BLA-Mensch, d.h. ich hab viel erzählt, aber nicht wirklich was getan.

      Weiterhin habe ich auch mein Leben nicht ausreichend strukturiert, systematisiert und geplant. Ich habe "vor mich hingelebt". Ich hab mir zwar ab und zu Gedanken gemacht, wie z.B. es wäre ziemlich geil, wenn ich reich wäre, aber nie wirklich Gedanken darüber: 1. warum ich reich sein will und viel wichtiger: 2. wie ich dahin komme.. Ich bin aufgestanden, habe irgendwelche "pseude-produktive.zielführende" Dinge getan, weil andere sagen, dass es gut ist (Uni, Sport, etc...)

      Das soll sich ändern, ich möchte, nein: ich WILL und WERDE mein Leben ändern, denn sonst werde ich NIE dort hin kommen, wohin ich möchte, auch nicht mit Glück! Und wie ich das tun werde und wie mein Fortschritt ist. Wird man ab heute in diesem Blog lesen können.

      Ich musste mir einfach nur mal meine Gedanken grob runterschreiben. Mehr wird folgen.
  • 311 Antworten
    • hooni
      hooni
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2006 Beiträge: 4.068
      Jahresziel 2014:

      550h in Pokertheorie, 550h in Sessionreviews zu investieren und 600h Poker zu spielen


      Quartalsziele:

      Q1 (Soll):
      0h/119h Pokereducation (0h/119h)
      12,5h/151h Sessionreview (32h/151h)
      22,5h/155h Pokern (19h/155h)


      Q2 (Soll/Ist):

      0h/137h Pokereducation
      0h/137h Sessionreview
      0h/151h Pokern

      Q3 (Soll/Ist):
      0h/137h Pokereducation
      0h/137h Sessionreview
      0h/151h Pokern

      Q4 (Soll/Ist):
      0h/137h Pokereducation
      0h/137h Sessionreview
      0h/151h Pokern



      Monatsziele:

      done so far
      Januar


      Monatsziel:
      12,5h/32h Sessionreview
      22,5h/19h Pokern


      01.01 - 07.01
      0/4h Pokereducation
      3,5/4h Sessionreview
      3/4,5h Pokern

      Abweichungen/Abweichungsgründen:
      - keine education wg uni-lernen
      - keine ausreichende reviews und nicht spielpensum durchgezogen, da geplant war abends zu spielen, kam aber sehr spät und unkonzentriert nacht hause

      ==> für januar keine education, stattdessen session review


      08.01 - 14.01
      1,5/8h Sessionreview
      3,5/4,5h Pokern

      ==> reduktion der zeit pro woche für pokern von 12,5h auf 10h
      ==> aufteilen der von 1/3:2/3 auf 50:50 (zocken:review)


      15.01 - 21.07
      4,5/5h Sessionreview
      6,5/5h Pokern

      - rest von 17,5h session review in 3 tagen sehr unrealisitisch
      ==> reduktion der 17,5h auf 12h, und verteilen der 5,5h auf letzte woche und pokerpuffer der letzten 3 tage

      22.01 - 28.01
      3/6h Sessionreview
      9,5/6,5h Pokern


      29.01 - 31.01
      0/0 Pokereducation Puffer
      0/5h Sessionreview Puffer
      0/0h Pokern Puffer


      Abweichungen/Abweichungsgründen:
      - keine education wg uni-lernen
      - keine ausreichende reviews und nicht spielpensum durchgezogen, da geplant war abends zu spielen, kam aber sehr spät und unkonzentriert nacht hause
      - rest von 17,5h session review in 3 tagen sehr unrealisitisch
      - mehr zocken als sessionreview, da zocken mit lernen verbunden wurde (uni-klausurlernphase)

      Maßnahmen:
      ==> für januar keine education, stattdessen session review
      ==> reduktion der zeit pro woche für pokern von 12,5h auf 10h
      ==> aufteilen der von 1/3:2/3 auf 50:50 (zocken:review)
      ==> reduktion der 17,5h auf 12h, und verteilen der 5,5h auf letzte woche und pokerpuffer der letzten 3 tage


      Januar Zusammenfassung:
      leider habe ich das wichtigere ziel sessionreview nicht erreicht, denke, dass es einerseits daran lag, dass ich lernen musste und andrerseits auch, dass ich wegen dem lernen keinen nerv dazu hatte und lieber meine sucht (zocken) befriedigen wollte.

      es gibt also 19,5h sessionreview nachzuholen, möglichst im februar


      Februar

      Monatsziel:
      16,5h/74h Pokereducation --> 28h
      15,5h/74h Sessionreview --> 42h
      53h/84h Pokern


      1.2 - 7.2
      3h/7h Education
      6h/10,5h Session review
      17h/21h Zocken

      8.2 - 14.2
      3h/7h Education
      6h/10,5h Session review
      16h/21h Zocken

      15.2 - 21.2
      4h/7h Education
      3h/10,5h Session review
      12h/21h Zocken

      22.2 - 28.2
      3,5h/7h Education
      3,5h/10,5h Session review
      8h/21h Zocken


      Abweichungen/Abweichungsgründen:
      - zeit andersweitig draufgegangen: wohnungsrenovierung, mit freunden sachen unternommen, hin-und-herfahrten (~10h zeitverlust)
      - zeit mit freunden und familie unternommen
      - flug, jetlag (unkonzentriert, müde)
      - zeit mit familie unternommen
      - einführungsveranstaltungen
      - kennenlernphase mit anderen austauschstudenten


      Maßnahmen:
      - veränderung des plans auf konzentration auf spielen (--> schnell mikros verlassen), weniger session reviews und weniger education (74h --> zu jeweils 28h bzw. 42h)
      - grundsätzliche reduzierung der stunde für poker im februar 74h education -> 28h; 74h review --> 48h; pokern 86h --> 84h)



      März
      1h/30h Pokereducation
      3h/30h Sessionreview
      10h/80h Pokern



      April
      0h/45h Pokereducation
      0h/45h Sessionreview
      0h/50h Pokern

      Mai
      0h/45h Pokereducation
      0h/45h Sessionreview
      0h/50h Pokern

      Juni
      0h/45h Pokereducation
      0h/45h Sessionreview
      0h/50h Pokern

      Juli
      0h/45h Pokereducation
      0h/45h Sessionreview
      0h/50h Pokern

      August
      0h/45h Pokereducation
      0h/45h Sessionreview
      0h/50h Pokern

      Oktober
      0h/45h Pokereducation
      0h/45h Sessionreview
      0h/50h Pokern

      September
      0h/45h Pokereducation
      0h/45h Sessionreview
      0h/50h Pokern

      Oktober
      0h/45h Pokereducation
      0h/45h Sessionreview
      0h/50h Pokern

      November
      0h/45h Pokereducation
      0h/45h Sessionreview
      0h/50h Pokern

      Dezember
      0h/45h Pokereducation
      0h/45h Sessionreview
      0h/50h Pokern



      Wochenziele:

      done so far

      1.3 - 7.3
      1h/7,5h Education
      3h/7,5h Session review
      10h/20h Zocken


      8.2 - 14.2
      0h/7,5h Education
      0h/7,5h Session review
      0h/20h Zocken


      15.2 - 21.2
      0h/7,5h Education
      0h/7,5h Session review
      0h/20h Zocken

      22.2 - 28.2
      0h/7,5h Education
      0h/7,5h Session review
      0h/20h Zocken

      29.3 - 31.3 PUFFER
      0h/0h Education
      0h/0h Session review
      0h/0h Zocken


      Abweichungen/Abweichungsgründen:
      - Sightseeing
      - Gruppenbildung, Kennenlernen, Parties
      - Kurswahl

      Maßnahmen:
      - genaue planung der woche

      sonstiges
      - kleinen Rechenfehker korrigiert (Quartals stunden summe muss 425 sein und nicht 424 --> 4h fehlen insgesamt, wurden (vorerst) auf den Poker zocken für jedes quartal 1h dazu geaddet
      Stand: 09.03.14
    • hooni
      hooni
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2006 Beiträge: 4.068
      ...
    • BleansN
      BleansN
      Bronze
      Dabei seit: 31.05.2012 Beiträge: 219
      GL... Hoffentlich klappts und wird nicht wieder
      BLA-BLA-BLA-Mensch


      Ich versuch auch endlich die Richtige Richtung einzuschlagen, nur das ich mit geregeltem Job mein Kapital gesichert habe.
    • peterpan1234
      peterpan1234
      Einsteiger
      Dabei seit: 06.01.2013 Beiträge: 11
      Ich selbst kann nicht beurteilen ob du talentiert bzw. intelligent genug bist um Pro zu werden. Dennoch denke ich, dass es eminent wichtig ist dies zu beachten:
      1. Du musst bereit sein dich mehrere Stunden pro Woche mit den mathematischen Grundlagen und psychologischen Fragenstellungen des Pokerns zu beschäftigen.
      2 Sind Poker Pros organisiert, was du ja angemerkt hast, das deinem bisherigen Lebensstil nicht entspricht.
      3. Ein Pokerprofi ist lebt um yu pokern und nicht um reich yu werden durch das Pokern

      Ich denke das musst du dir klar machen und schauen ob du solchen anforderungen gerecht zu werden. Olivier Busquet aka Adonis112 sagte mal, wenn man das geld braucht sollte man nicht Pokerprofi werden. Und, wenn man mal die jungen Poker Profis ansieht, hätten die meisten in geregelten Jobs auf Grund ihrer Abschlüsse(meist 1,xx master in Economics/Maths/Psychologie) auch sehr gut verdienen können. Ich denke es wäre gut sich mal zu überprüfen, ob man den ehrgeiz und die geduld hat umd höhen und tiefen durchzustehen. Ganz wichtig ist es auch tollerieren zu können über mehrere Wochen bzw. Monate Verluste zu machen.
      That's all think about it!
    • Hate4Fun
      Hate4Fun
      Bronze
      Dabei seit: 26.03.2011 Beiträge: 1.005
      pokerpro ist schon ein ziemlich krasses ziel.
      aber ich denke es gibt grenzen, an die man stoßen kann, ohne sich 24/7 mit poker zu beschäftigen und trotzdem ganz gut geld damit zu verdienen. nl50 wäre ein ziel
      ich kenn auch jemanden, der spielt nl50 und lebt in thailand von seinen winnings. ganz lustiger blog. aber viel glück in deinem blog =)
    • Duo41
      Duo41
      Bronze
      Dabei seit: 01.11.2010 Beiträge: 2.863
      Aber ist es dann wirklich Poker, was du dein Leben lang machen möchtest? Du sitzt alleine vor dem Computer, spielst ein Kartenspiel, um anderen Geld aus der Tasche zu ziehen und verwendest deine Intelligenz dazu, ein Kartenspiel zu perfektionieren, was mit dem wahren Leben nichts zu tun hat. Dazu kommen emotionale Strapazen durch das Spiel.

      Was ich damit sagen will: Das Leben als Pokerpro ist nicht unbedingt erfüllend. Das muss natürlich jeder selbst für sich entscheiden und ich wünsche dir auf jeden Fall good luck!
    • limpinbarney
      limpinbarney
      Black
      Dabei seit: 12.02.2009 Beiträge: 7.986
      Ich halte es für falsch, sich an den Größen im Business zu orientieren. Gibt genug Pros, die sich unterhalb von NL1k bewegen und trotzdem jeden Monat >10k€ netto nach Hause tragen. Nur kennt die keiner. Und besonders intelligent brauch man dazu auch nicht sein. Das wichtigste ist Disziplin.

      Was einem als Pokerpro imo extrem fehlt sind Erfolgserlebnisse und Anerkennung, wie man es idR im Berufsalltag erfährt. 10k in einer Session zu gewinnen erfreut dich etwa 10 Minuten lang. Anerkennung erfährt man nur, wenn man sich der Öffentlichkeit preisgibt und idR Highstakes spielt.

      Ein weiterer negativer Punkt ist das fehlende soziale Umfeld. Du hast keine Kollegen, mit denen Du scherzen kannst (Skype zählt nicht), kein "Kaffee trinken". Du sitzt den ganzen Tag vor dem Rechner und spulst ein Programm ab. Zu 90% kennst Du die Spots sowieso schon. Die Herausforderung besteht im Prinzip nur darin, daß monatliche Pensum abspulen zu können.
    • hooni
      hooni
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2006 Beiträge: 4.068
      Hey, vielen Dank für eure Comments! Ich möchte diesbezüglich ein paar Re-Comments geben und bin auch auf jeden Fall bereit und möchte auch, dass über alles (nicht nur, worauf manche gepostet haben) diskutieren werden kann und darf! :)

      GL... Hoffentlich klappts und wird nicht wieder
      BLA-BLA-BLA-Mensch

      Ich versuch auch endlich die Richtige Richtung einzuschlagen, nur das ich mit geregeltem Job mein Kapital gesichert habe.


      Danke, ich wünsche dir auch viel Erfolg. Vielleicht kann man sich ja gegenseitig austauschen :)


      1. Du musst bereit sein dich mehrere Stunden pro Woche mit den mathematischen Grundlagen und psychologischen Fragenstellungen des Pokerns zu beschäftigen.
      2 Sind Poker Pros organisiert, was du ja angemerkt hast, das deinem bisherigen Lebensstil nicht entspricht.
      3. Ein Pokerprofi ist lebt um yu pokern und nicht um reich yu werden durch das Pokern


      1. richtig, stimme dir absolut zu und ich muss auch sagen, dass ich in meiner ersten kurzen Selbst-Evaluation bezüglich Pokern festgestellt habe, dass mir viele mathematischen Basics fehlen bzw. ich sie vernachlässigt habe. Diesbezüglich möchte ich eine fundierte Grundlage schaffen und im ersten Schritt die mathematischen Basics in mein Spiel als "Standard" implementieren, um dann im zweiten Schritt auch erweiterte Konzepte Schritt für Schritt einzubauen. Ich habe ein, zwei Quellen in meinem Kopf, die ich dafür nutzen würde. Hast du eventuell andere gute Vorschläge?
      2. ja, der erste Schritt ist getan, die Einsicht ist da: Mein Leben ist nicht systematisch/organisiert genug. Ich bin gerade zwischen dem zweiten Schritt, in der Analyse, wo und weswegen es genau hapert und dem dritten Schritt Lösungen zu finden. Ich denke, dass ich diesbezüglich Fortschritte gemacht habe, ABER noch lange nicht dort wo ich sein möchte bzw. wo ich hin möchte.
      3. absolut. Meine Methodik wäre jetzt, die Motivation des Poker spielens nicht aus den geldlichen Dingen "herauszuholen", sondern die Motivation aus zweierlei Dingen zu holen: 1. macht mir Poker spielen unglaublich viel Spaß, ich liebe es andere beim Pokern zu exploiten, es gibt mir sowohl adrenalin Stöße als auch den befriedigenden Glückshormon ausstoß, wenn etwas beim Pokern so klappt, wie ich es mir vorstelle. 2. versuche ich die Motivation mit den Dingen zu verknüpfne, die ich später werden/habe will.


      pokerpro ist schon ein ziemlich krasses ziel. aber ich denke es gibt grenzen, an die man stoßen kann, ohne sich 24/7 mit poker zu beschäftigen und trotzdem ganz gut geld damit zu verdienen. nl50 wäre ein ziel ich kenn auch jemanden, der spielt nl50 und lebt in thailand von seinen winnings. ganz lustiger blog. aber viel glück in deinem blog


      Ja, das stimmt, aber ich bin sicher, dass ich es (mit der Richtigeneinstellung und Herangehensweise) schaffen werde! ich wünsche dir auch viel Erfolg, auf das NL50 in naher zukunft nicht mehr attraktiv genug ist und du diene Ziele hochschraubst :)


      Aber ist es dann wirklich Poker, was du dein Leben lang machen möchtest? Du sitzt alleine vor dem Computer, spielst ein Kartenspiel, um anderen Geld aus der Tasche zu ziehen und verwendest deine Intelligenz dazu, ein Kartenspiel zu perfektionieren, was mit dem wahren Leben nichts zu tun hat. Dazu kommen emotionale Strapazen durch das Spiel. Was ich damit sagen will: Das Leben als Pokerpro ist nicht unbedingt erfüllend. Das muss natürlich jeder selbst für sich entscheiden und ich wünsche dir auf jeden Fall good luck!


      Danke erstemal! Du hast recht, dass es einseitig werden kann und die soziale Komponente fehlt, ABER ich werde ja nicht den ganzen Tag vorm PC hängen, schon alleine deswegen nicht, weil mir meine Freunde/Familie zu wichtig sind, ich möchte das Poker mir ermöglicht, meinen Arbeitsaufwand/-zeit (im Verhältnis zu "normalen" Jobs) auf ein bestimmtes Pensum verringert. Weiterhin möchte ich auch auf Live Events fahren/fliegen und hier und dort auch Mal Live zu pokern, um den ein oder anderen Kontakt zu knüpfen und auch eventuell zu pflegen :)


      Ich halte es für falsch, sich an den Größen im Business zu orientieren. Gibt genug Pros, die sich unterhalb von NL1k bewegen und trotzdem jeden Monat >10k€ netto nach Hause tragen. Nur kennt die keiner. Und besonders intelligent brauch man dazu auch nicht sein. Das wichtigste ist Disziplin.

      Was einem als Pokerpro imo extrem fehlt sind Erfolgserlebnisse und Anerkennung, wie man es idR im Berufsalltag erfährt. 10k in einer Session zu gewinnen erfreut dich etwa 10 Minuten lang. Anerkennung erfährt man nur, wenn man sich der Öffentlichkeit preisgibt und idR Highstakes spielt.

      Ein weiterer negativer Punkt ist das fehlende soziale Umfeld. Du hast keine Kollegen, mit denen Du scherzen kannst (Skype zählt nicht), kein "Kaffee trinken". Du sitzt den ganzen Tag vor dem Rechner und spulst ein Programm ab. Zu 90% kennst Du die Spots sowieso schon. Die Herausforderung besteht im Prinzip nur darin, daß monatliche Pensum abspulen zu können.


      Ich stimme dir absolut zu, dass Disziplin einer der wichtigsten Faktoren ist, bei mir ist es ehrlich gesagt daran oft gescheitert. Ich denke (bzw. meine Erfahrung in anderen Dingen war), dass sich Disziplin sehr stark aus der Motivation ableiten lässt, d.h. je höher die Motivation, desto höher die Disziplin. Die Motivation leite ich nun aus anderen Dingen ab als vorher, deshalb weiß ich, dass ich es schaffen werden :)

      Ich denke, dass man sich auch Anerkennung innerhalb der Pokercommunity und auch vor allem von Personen, die einem nahe stehen holen kann. Ich bin der Meinung, dass inbesondere Anerkennung, die man von Personen erhält, von denen man viel hält (also insb. Vorbilder und Personen, die einem nahe stehen), für sich am wertvollsten sind, deshalb bin ich mir sicher, dass man im richtigen Umfeld sich auch diese Anerkennung holen kann.
    • hooni
      hooni
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2006 Beiträge: 4.068
      Ich möchte zunächst einmal meine Vision darstellen (siehe Schnitzelfisch): Was will ich erreichen? Wo will ich später mal sein?

      Um solche Fragen zu beantworten, sollte man sich, meiner Meinung nach, erst mal Gedanken darüber machen, was denn der Sinn des Lebens ist. Also, was ist der Sinn des Lebens? Meine persönliche Meinung ist: aus einer rein „technischen“ Sicht ist der Sinn des Lebens die Reproduktion der menschlichen Rasse und eine ständige Evolution dieser Rasse. Aus einer mehr, ich sag mal, philosophischen Sicht ist der Sinn des Lebens, seinem Leben ein Sinn zu geben. Ja, toller Spruch und geklaut ist er auch noch, aber was genau bedeutet das? Ich denke, dass damit gemeint ist, dass man versuchen soll, einen Mehrwert für die Gesellschaft zu bringen, egal, in welchem Ausmaße. Damit meine ich, dass man seinem Leben einen Sinn gegeben hat, wenn man kontinuierlich seinen Nachbarn, Freunden, Verwandten geholfen hat als auch Spenden für gemeinnützige Projekte oder Bedürftige getätigt hat oder sogar eine Organisation gegründet hat, die solche Projekte durchführt.

      Ich denke, dass solche Interpretationen des Lebens schon sehr altruistische Züge vorweisen und sicherlich von den meisten Mitgliedern unserer Gesellschaft als edel angesehen werden. Das ist gut! Aber ich persönlich finde, dass man schon in gewisser Hinsicht egoistisch denken sollte und sich nicht nur für das Kollektiv (mehr oder weniger) „opfern“ sollte, sondern auch etwas für sich tun soll, im Sinne von, sich etwas Gutes tun. Deswegen, denke ich und das ist meine persönliche Meinung, ist der Sinn meines Lebens ein möglichst glückliches Leben zu führen. Ich möchte happy sein und in der Zukunft mir selbst sagen können: „Ja, du hast auf ein glückliches Leben hingearbeitet und es gibt kaum etwas, was du dir besseres vorstellen könntest als das Leben, welches du im Moment führst“. In zweiter Linie als Lebensziel möchte ich meinen Kindern (ja, ich möchte später mal Kinder haben) ein möglichst angenehmes, ebenso glückliches, uneingeschränktes Leben bieten, d.h. dass weder aus finanzieller, gesundheitlicher oder sonstiger Sicht ihr Leben eingeschränkt ist und ihnen quasi alle Türen offenstehen, um das zu machen, was sie wollen (in Hinblick auf ihre Selbstverwirklichung).

      Wenn ich ein glückliches Leben erreichen möchte, was genau bedeutet das? Ich denke, dass Glücksgefühle von jedem Menschen 1. anders interpretiert werden und 2. durch andere Dinge ausgelöst werden. Ich möchte hier vor allem auf den 2. Punkt eingehen. Jeder Mensch ist anders, ich akzeptiere das und respektiere die Meinung jedes Menschen (soweit er mit meinen gröbsten moralischen Vorstellungen übereinstimmt). Die Individualität jedes Menschen ist in vielerlei Hinsicht etwas Gutes: es macht jeden von uns einzigartig, viele verschiedene Gedanken, Meinungen etc. führen außerdem dazu, dass die Menschheit in alle möglichen Richtungen weiterentwickelt und die Weiterentwicklung sich nicht auf einen Weg beschränkt, usw. usf. hier könnte man noch so viele andere Gründe aufschreiben, warum es gut ist, dass wir anders sind. Jedenfalls womit ich darauf hinaus möchte ist, dass meine Grundvorstellungen, was mich glücklich macht, sich sicherlich von euren Unterscheid. Bitte versteht mich nicht an dieser Stelle falsch, ich will auf keinen Fall wertend sein, ich bin weder besser noch schlechter. Es sind nur meine Vorstellungen.

      Also, was sind genau meine Vorstellungen von einem glücklichen Leben? Ich denke, dass diese sich im Verlauf des Lebens immer weiterentwickeln, deshalb werde ich meine Vision auch immer wieder verändern, aber im derzeitigen Stand der Dinge sieht es so aus, dass ich ein glückliches Leben erreichen, wenn ich in 5 Bereichen mich positiv entwickele: Familie/Freunde, Gesundheit, Poker, Sport und Uni.

      Ich werde zwar zunächst meine „Teil-Visionen“ und Ziele bezüglich jedes Bereichs schreiben und ab und zu mal den einen oder anderen Eintrag dazu, wenn es etwas erwähnenswertes geben sollte, aber konzentrieren werde ich mich in diesem Blog auf den Pokerbereich. Meine Visionen sind nicht final und beruhen im Moment auf Brainstorming, sie werden sich auch im Zeitverlauf weiterentwickeln und sie werden extremst herausfordernd sein.


      Poker
      Ich werde in der Lage sein NL1k+ langfristig zu schlagen, weil mir Poker spielen Spaß macht und sich mit meinem zukünftigen Leben am meisten vereinbaren lässt. Außerdem bereit es mir extreme Freude (d.h. Glückshormonausstoß), wenn ich andere outplaye und sogar noch viel mehr, wenn ich weiß, dass es starke Gegner sind. Ich liebe die Competition und deshalb werde ich in der Lage sein NL1k+ zu schlagen.

      Familie/Freunde:
      Ich werde ein positives freundschaftliches Verhältnis zu meiner Familie und zu meinen Freunden haben. Ich werde angesehen als eine Person, mit der man einerseits Spaß haben kann, aber auch mit der man über ernste Dinge sprechen kann. Ich werde jemand sein, von denen sich meine Familie & Freunde zu jedem Zeitpunkt einen hilfreichen Rat holen kann, weil es mich glücklich macht einerseits mit Menschen, die ich liebe bzw. sehr gerne habe, etwas unternehmen zu können und Zeit verbringen zu können und andererseits ich diesen Menschen auf helfen kann. Es macht mich glücklich, dass ich anderen Menschen ein Lächeln auf die Lippen schenken kann.

      Sport/Gesundheit:
      Ich werde durchtrainiert sein und aussehen, um auf das andere Geschlecht attraktiv zu sein und auch höheren physischen Belastungen standhalten zu können, ohne dass ich mir sorgen um meine Gesundheit machen zu können. Es macht mich glücklich, wenn ich weiß, dass ich auf Frauen attraktiv wirke. Außerdem macht es mich auch glücklich, dass ich mir nicht bei den kleinsten Kratzern sorgen um mich selbst machen muss und ich in unregelmäßigen Abständen auch mal Junkfood bzw. ungesundes essen kann.

      Universität:
      Ich möchte meinen Masterabschluss mit 1,5 du besser abschließen, weil es mich glücklich macht, mir selbst zu beweisen, dass ich überdurchschnittliches und extremst gutes Können habe und dieses Wissen auch zum gewünschten Zeitpunkt in der gewünschten Form abrufen kann.

      So, dies zu meinen Visionen, mehr folgt bald!


    • Naems
      Naems
      Bronze
      Dabei seit: 27.05.2008 Beiträge: 1.919
      Also wenn du reich werden willst, warum dann Poker? Das ist wirklich nur eine Möglichkeit. Es gibt viel mehr Unternehmer da draußen, die reich sind, als Pokerspieler. Nur haben
      die meisten eben nicht gesagt: ha ich werde reich. Sondern machen ein bestimmtes business, weil Sie dort eben irgendwie reingedrückt wurden oder es Ihnen Spaß macht.
      Du solltest dich lieber auf Dinge konzentrieren, die dir Spaß machen. Ein gutes Mindset und persönliche Weiterentwicklung sollte auch ganz oben stehen.
      Warren Buffett, Sean Combs und Curtis Jackson zum Beispiel haben alle mehr als ausgesorgt, trotzdem arbeiten die jeden Tag weiter. Es geht gar nicht so ums Aussorgen.
      Es geht darum, etwas zu machen, an etwas zu arbeiten, dass dich glücklich macht.
      Meinst du Stephen King hat anfangs geschrieben, um reich zu werden? Und heute
      hat der ein Vermögen von 400 Millionen und schreibt immer noch. Er ist halt einer der Glücklichen, die durch das was Sie gerne machen, auch noch vermögend geworden sind.
      Aber du hast es ja schon angesprochen: Leidenschaft. Wenn das wirklich Poker ist dann bitte. Reich wie "Masarti für Sohn" reich, wirst du damit vermutlich nicht.
      Es sei denn du hast wirklich die Disziplin und auch einen langfristigen Plan. Dann gehört aber eben nicht dazu, dich mit den besten nl1k regs zu messen. Dann geht es eher darum, Fische zu finden und auszunehmen.

      Du wirkst für mich, so wie du dein Leben beschreibst, eher unglücklich als wirklich motiviert.
      Wenn du jetzt ne Millionen im Lotto gewinnst und zufällig mit ner richtig geilen Perle zamkommst, wie groß wäre dann noch die Motivation an dir zu Arbeiten? Überleg mal, ob du vielleicht nicht lieber was kompensieren möchtest. Imo suche dir eine Tätigkeit, die dir auch dann noch Spaß machen würde, wenn man dir all dein Hab&Gut weggenommen hat, eine Tätigkeit die dir auch in 30 Jahren noch Spaß macht und am Besten dir dann auch noch was bringt ( bezüglich langfristig Denken ).
      Wieso machst du nicht Poker z.B.: einfach nebenbei? Angenommen du machst jedes Jahr so 50k netto nebenher mit Poker, dann sind das in 10 Jahren schon 500k. Das ist ein abgezahltes Haus am Hang oder Frührente mit drinnen. Und wenn die Option kommt, dann kannst du auch Pokerpro werden. Ich würd das alles langfristig angehen, konservativ also, denn evenutell findest du bald Dinge mit noch höherem persönlichen Value.

      edit: im Übrigen: warum schreibst du, soll das etwa alles sein? Dir gehts doch jetzt schon besser als 90% der Menscheit, du musst es nur schätzen lernen.
    • hooni
      hooni
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2006 Beiträge: 4.068
      Original von Naems
      Also wenn du reich werden willst, warum dann Poker? Das ist wirklich nur eine Möglichkeit. Es gibt viel mehr Unternehmer da draußen, die reich sind, als Pokerspieler. Nur haben
      die meisten eben nicht gesagt: ha ich werde reich. Sondern machen ein bestimmtes business, weil Sie dort eben irgendwie reingedrückt wurden oder es Ihnen Spaß macht.
      Du solltest dich lieber auf Dinge konzentrieren, die dir Spaß machen. Ein gutes Mindset und persönliche Weiterentwicklung sollte auch ganz oben stehen.
      Warren Buffett, Sean Combs und Curtis Jackson zum Beispiel haben alle mehr als ausgesorgt, trotzdem arbeiten die jeden Tag weiter. Es geht gar nicht so ums Aussorgen.
      Es geht darum, etwas zu machen, an etwas zu arbeiten, dass dich glücklich macht.
      Meinst du Stephen King hat anfangs geschrieben, um reich zu werden? Und heute
      hat der ein Vermögen von 400 Millionen und schreibt immer noch. Er ist halt einer der Glücklichen, die durch das was Sie gerne machen, auch noch vermögend geworden sind.
      Aber du hast es ja schon angesprochen: Leidenschaft. Wenn das wirklich Poker ist dann bitte. Reich wie "Masarti für Sohn" reich, wirst du damit vermutlich nicht.
      Es sei denn du hast wirklich die Disziplin und auch einen langfristigen Plan. Dann gehört aber eben nicht dazu, dich mit den besten nl1k regs zu messen. Dann geht es eher darum, Fische zu finden und auszunehmen.

      Du wirkst für mich, so wie du dein Leben beschreibst, eher unglücklich als wirklich motiviert.
      Wenn du jetzt ne Millionen im Lotto gewinnst und zufällig mit ner richtig geilen Perle zamkommst, wie groß wäre dann noch die Motivation an dir zu Arbeiten? Überleg mal, ob du vielleicht nicht lieber was kompensieren möchtest. Imo suche dir eine Tätigkeit, die dir auch dann noch Spaß machen würde, wenn man dir all dein Hab&Gut weggenommen hat, eine Tätigkeit die dir auch in 30 Jahren noch Spaß macht und am Besten dir dann auch noch was bringt ( bezüglich langfristig Denken ).
      Wieso machst du nicht Poker z.B.: einfach nebenbei? Angenommen du machst jedes Jahr so 50k netto nebenher mit Poker, dann sind das in 10 Jahren schon 500k. Das ist ein abgezahltes Haus am Hang oder Frührente mit drinnen. Und wenn die Option kommt, dann kannst du auch Pokerpro werden. Ich würd das alles langfristig angehen, konservativ also, denn evenutell findest du bald Dinge mit noch höherem persönlichen Value.

      edit: im Übrigen: warum schreibst du, soll das etwa alles sein? Dir gehts doch jetzt schon besser als 90% der Menscheit, du musst es nur schätzen lernen.
      Hallo und vielen Dank für deinen Comment erstmal :)

      ok, du hast recht, insbesondere der erste Eintrag lässt den Gedanken erwecken, dass es mir nur um die Kohle geht und Pokern quasi als Mittel zum Zweck ist. Ich denke eher, dass ich einen Job ausüben möchte, der mir Spaß macht, das gute an Pokern ist, dass man damit Geld verdienen kann, theoretisch (und auch praktisch) viel Geld! Deshalb passt der Beruf Poker sehr gut mit meiner Vorstellung vom Leben zusammen. Der monetäre Aspekt wurde von mir am meisten hervorgehoben, das stimmt.

      Bezüglich deinem edit: das stimmt, vor allem bin ich dank meinen Eltern in einem gutem Mittelstandsumfeld aufgewachsen, ich weiß es zu schätzen, dass ich jeden Tag essen/trinken habe und das sich meine Probleme im Vergleich zu vielen Anderen tendenziell eher auf "hohem Niveau" befinden. ABER das ist meiner Meinung nach kein Grund aufzuhören nach oben zu streben, seinen Arsch hinzusetzen und sich zufrieden zu geben mit dem was man hat. Ich will, dass mein Leben noch komfortabler ist. Ich könnte zu frieden sein, mit dem was mir das Leben bietet und viele Menschen auf dieser Erde wären mehr als nur zu frieden. Trotzdem frage ich: ist das ein Grund aufzuhören nach mehr zu streben? Darf ich mir nicht mehr erarbeiten? Ich habe die Möglichkeit "nach oben zu kommen", warum darf ich diese Möglichkeit nicht nutzen? "Nur" weil es vielen anderen schlechter geht als mir? Wie gesagt, nur weil ich mehr will, heißt das noch lange nich, dass ich mein derzeitiges Leben nicht schätze, aber ich will (mir) einfach mehr (erarbeiten).
    • hooni
      hooni
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2006 Beiträge: 4.068
      Ich habe mal ganz grob ausgerechnet, wie viel Geld ich brauche um mit 35 ein Haus und ein Auto zu haben, inklusive aller „Nebenkosten“ (von Strom über Essen zu Versicherung) für 2 Jahre. Der Plan ist es, dieses Geld in 5 Jahren zu verdienen (von 30 bis 35). Ich bräuchte insgesamt € 750.000. Auf den Monat für 5 Jahre runtergebrochen sind das € 12.500. Natürlich ist das nur das Geld was zur Seite gelegt werden kann. Dazu kommen die Lebensunterhaltungskosten (Essen, Versicherung, blabla), die in den 5 Jahren anfallen. Monatlich habe ich diese auf € 1.800 geschätzt. D.h. ich müsste von dem Tag an, an dem ich 30 werde, 5 Jahre lang jeden Monat durchschnittlich ca. € 15.000 Euro verdienen.

      In diesen 5 Jahren werde ich natürlich nicht mehr in einem Studentenwohnheim wohnen können, d.h. dass ich mir bis zu dem ich ~30 werde (3 Jahre) das Geld verdienen muss, um in einer Mietwohnung einigermaßen gesichert Leben zu können (d.h. dass ich alle „Nebenkosten“ wie oben für ein Jahr vor-verdienen möchte). Ich habe geschätzt, dass ich bis zu dem ich 30 werde 20.000 € zur Seite gelegt haben muss. Auf 3 Jahre auf einen Monat runtergebrochen sind das ca. € 560. Dazu kommen noch monatliche Kosten i.H.v. 930€ für meinen aktuellen Lebensunterhalt. Dies macht dann einen Betrag von durchschnittlich ca. € 1.500 den ich verdienen muss.

      Zusammengefasst: Ich muss bis ~Mitte-Ende 2016 durchschnittlich € 1.500 verdienen, um die Voraussetzungen für mein Leben ab dem 30. Lebensjahr zu schaffen, um mein Ziel zu erreichen. Ab Ende 2016 muss ich dann bis Ende 2017 jeden Monat durchschnittlich € 15.000 verdienen.
      Diese Rechnung basiert natürlich auf Schätzungen. Weiterhin ist sie, meiner Meinung nach, eher im höheren Bereich angesetzt. Ich habe diese Rechnung aufgestellt, damit ich eine ungefähre Vorstellung davon habe, wie viel ich verdienen muss. Ich weiß, es wirkt jetzt wieder so, dass ich meine Passion für Poker an monetäre Ziele knüpfen würde, aber wie gesagt: es geht nur darum eine grobe Übersicht zu habem. Für jegliche Kritik oder Comments wäre ich sehr dankbar.

      Ziele Poker:
      Ich denke, dass die Zielsystematik aus der BWL-Welt hier sehr viel Sinn macht und auch sicherlich von vielen (wenn auch unbewusst) angewendet wird. Ganz kurz und grob: Man leitet aus der Unternehmensvision strategische Ziele (die Eigenschaft ist unter anderem, dass sie langfristige Ziele sind) ab. Aus diesen werden dann sogenannte operative Ziele (kurzfristige Ziele) abgeleitet, die dazu dienen, die strategischen Ziele zu erreichen. Ziele müssen in verschiedenen Definitionen definiert werden, und zwar: Zielinhalt, Zielausmaß und zeitlicher Bezug
      Übertragen auf meine Situation wäre es wie folgt:



      Vision: Ich werde NL1k+ langfristig schlagen […]


      Strategische Ziele:
      • - mindestens NL100 mit einer Winningrate von mindestens 5bb/100 auf mindestens 100k Hands bis zum 31.08.2013 schlagen.
      • - Hohe mentale Stärke (d.h. keine bis sehr wenige Tilts, keine bis sehr seltene „Egoprobleme“, etc.) bis zum 31.08.2013 erlangen.
      • - 100%iges Verständnis bezüglich aller mathematischen Konzepte, die bei NLH Cash Game eine Rolle spielen verstanden und aktiv im Game implementiert haben bis zum 31.08.2013.


      Operative Ziele:
      • - Mindestens 8 Videos á 1h von Deuces Cracked oder Pokerstrategy bezogen auf NL Cash Game angeschaut und studiert haben bis zum 31.05.2013.
      • - Mental Game of Poker von Jared Tendler komplett durchgearbeitet und einen Großteil der Konzepte ins eigene Spiel implementiert haben bis zum 31.05.2013.
      • - Mindestens 12 Mal 30 Minuten jeweils das „Hand-Reading-Game“, „Equity vs. Range-Guessing“ und „EV-Calculations“ betreiben bis zum 31.05.2013
      • - Den NL Anfänger Kurs von PokerStrategy durchgearbeitet haben. Bis zum 31.05.2013



      aus den operativen Zielen werde ich morgen wöchentliche Ziele ableiten. Stay tuned.
    • furzvandango
      furzvandango
      Bronze
      Dabei seit: 01.06.2010 Beiträge: 2.993
      Hallo

      Ein ziemlich großes Vorhaben was Du dir da vornimmst. Ob die ganzen Rechnungen realistisch sind mag ich nicht beurteilen...aber...

      ...Ich wünsch dir auf jeden Fall viel Erfolg und werd das hier mal mitverfolgen...

      Gruß
    • hooni
      hooni
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2006 Beiträge: 4.068
      Original von furzvandango
      Hallo

      Ein ziemlich großes Vorhaben was Du dir da vornimmst. Ob die ganzen Rechnungen realistisch sind mag ich nicht beurteilen...aber...

      ...Ich wünsch dir auf jeden Fall viel Erfolg und werd das hier mal mitverfolgen...

      Gruß
      Vielen Dank! bezogen auf die Rechnungen: sehr grob und hab mit Hilfe von Erfahrungswerten (von anderen) und kurzen Internetrecherchen diese Zahlen zusammen gestellt. Aber Theorie und Praxis unterscheiden sich ja bekanntlich immer ^^
    • hooni
      hooni
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2006 Beiträge: 4.068
      Da die wöchentlichen Ziele dazu dienen sollen die operativen bzw. monatlichen Ziele zu erreichen, muss ich die monatlichen Ziele in Teilziele umwandeln, logisch. Konkret heißt das:

      • ich habe 4 Wochen Zeit 8 Videos zu gucken: durchschnittlich 2 Videos pro Woche.
      • 12 Mal á 30 Min pro HRG, EvsR, EV-C  d.h. pro Woche 3 Mal á 30 Minuten pro HRG, EvsR, EV-C. Ich denke, dass das hier ein bisschen Knapp wird, werde es die erste Woche probieren und je nach Zeit Intensität, werde ich wohl das Ziel anpassen müssen. So wie es jetzt da steht wären das 90 Minuten * 3 pro Woche.
      • Der NL Anfänger Kurs umfasst 8 Lektionen und eine Abschlussprüfung. Ich werde die Abschlussprüfung am 31.05.13 ablegen. Bis dahin muss ich jede Woche durchschnittlich 2 Lektionen durcharbeiten.
      • Das Buch Mental Game of Poker werden mein Poker Buddy (MisterSnS) und ich zusammen durcharbeiten und in wöchentlicher Basis disktuieren.

      Grüße an ihn an dieser Stelle! schaut auch mal in seinem Blog vorbei, es lohnt sich!!(Von Quantität zur Qualität! Poker & Life Diary [NL50 SH]) er hat vor kurzem den Sprung zu NL50sh geschafft, Gratz dazu auch nochmal hier!! :) :) :)

      Zusammengefasst: 2 Videos pro Woche aktiv studieren; 3 * 90 Minuten Drills (HRG, EvsR und EV-C), 2 Lektionen vom NLH Anfängerkurs auf PS.de durcharbeiten und studieren.

      Zeittechnisch werde ich für diese Aufgaben Montags ~3h, Mittwochs ~4h, Freitags ~3h sowie am Wochenende ~6h Zeit haben, was ein wöchentliches Pensum von ~16h ergibt. Planungstechnisch passt das bisher: 4h für die Videos, 4 1/2h für die Drills, 4 Stunden für 2 Lektionen sind knapp 13h. Die restlichen 3h werden als Puffer und Wiederholungen dienen.

      Ich werde dann nächsten Sonntag die Zusammenfassung liefern mit Abweichungsanalyse, wenn nötig. Daraus resultierend dann auch eine Plananpassung. Ich werde auch noch nicht anfangen zu spielen. Ich möchte zunächst mir selbst Selbstvertrauen schaffen, in dem ich erst frühestens nächsten Montag (anfage 13.05.13) zu spielen.
    • mati1702
      mati1702
      Bronze
      Dabei seit: 16.04.2011 Beiträge: 461
      inb4: mimi scheiss poker

      Sich realistische Ziele zu setzen zeigt von Ansporn im Leben. Du bist ein Träumer, wenn du meinst, dass du in 5 Jahren, durch Online-Poker, 750000€ verdienen kannst. Glaubst du wirklich, du seist der Erste, der sich diese Ziele setzt und hochmotiviert an die Sache geht? Es ist Zeit aufzuwachen :f_cry:
      Achso, außerdem: mit 27 Jahren(!) zu erkennen, dass Menschen nun mal verschieden sind und in verschiedene Gesellschaftsschichten geboren wurden, ist durchaus intelligent... Hast demnach wohl nicht die größte Lebenserfahrung im Vergleich zu Gleichaltrigen.
      Deinen geistigen Dünnschiss zu Folge, betrachtest du andere Menschen als Gesocks, sofern Sie nicht die selben Verhaltensmuster wie Du bzw dein geregeltes Umfeld haben. Ohne auch nur ein Wort mit Ihnen gewechselt zu haben, steckst du Sie kategorisch in eine mentale Schublade.. Das zeigt wie naiv du im Grunde bist. Schieb keine Welle mit deinen Gedanken zum Thema Leben und verschon uns mit deinen nonsens Texten vollgespickt mit Fremdscham.

      Trotzdem viel Erfolg, und auf das deine Motivation auch bei -EV niemals abdämpfe!!
    • hooni
      hooni
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2006 Beiträge: 4.068
      Original von mati1702
      inb4: mimi scheiss poker

      Sich realistische Ziele zu setzen zeigt von Ansporn im Leben. Du bist ein Träumer, wenn du meinst, dass du in 5 Jahren, durch Online-Poker, 750000€ verdienen kannst. Glaubst du wirklich, du seist der Erste, der sich diese Ziele setzt und hochmotiviert an die Sache geht? Es ist Zeit aufzuwachen :f_cry:
      Achso, außerdem: mit 27 Jahren(!) zu erkennen, dass Menschen nun mal verschieden sind und in verschiedene Gesellschaftsschichten geboren wurden, ist durchaus intelligent... Hast demnach wohl nicht die größte Lebenserfahrung im Vergleich zu Gleichaltrigen.
      Deinen geistigen Dünnschiss zu Folge, betrachtest du andere Menschen als Gesocks, sofern Sie nicht die selben Verhaltensmuster wie Du bzw dein geregeltes Umfeld haben. Ohne auch nur ein Wort mit Ihnen gewechselt zu haben, steckst du Sie kategorisch in eine mentale Schublade.. Das zeigt wie naiv du im Grunde bist. Schieb keine Welle mit deinen Gedanken zum Thema Leben und verschon uns mit deinen nonsens Texten vollgespickt mit Fremdscham.

      Trotzdem viel Erfolg, und auf das deine Motivation auch bei -EV niemals abdämpfe!!
      hallo, danke erstmal für dein feedback, aber denkst du nicht auch, dass es menschen gibt die es schon geschafft haben? ich denke, was du sagen willst ist, dass der "durchschnittliche" typ es nich schaffen wird und viele solche ambitionen hatten und daran gescheitert sind, trotzdem gibt es menschen (von denen viele wahrscheinlich auch im verborgenen bleiben), die es geschafft haben! warum darf ich mir das ziel nich setzen?? weil es dein vorstellungsvermögen sprengt? oder weil du es auch mal versucht hast und daran gescheitert bist und deswegen NIEMAND ANDERS ES JEMALS SCHAFFEN wird??

      ich verstehe nicht woher du die interpretation nimmst, dass ich "andere menschen als gesocks, sofern sie nicht die selben verhaltensmuster wie [ich] bzw. [mein] geregeltest umfeld haben" betrachte?? ich denke, dass es sich darauf bezieht, dass ich sage, dass jeder mensch andere grundvorstellungen, interessen, etc. hat. da sage ich doch genau das gegenteil! :f_confused: :s_confused: zudem scheints du ja eigentlich genau das zu tun, was du von mir behauptest: du schiebst mich kategorisch in eine mentale schublade, ohne auch nur ein wort mit mir gewechselt zu haben, du urteilst über mich und sagst, dass (um es mal in poker sprache auszudrücken) ich mental fisch bin, obwohl du nur eine session, ja, sogar nur eine hand von mir gesehen hast und die du sogar noch MISgereadet hast?! vielleicht hast du dich ja nur verlesen, aber naja, shit happens

      abschliessend frage ich mich auch, woher du dir das recht nimmst mir zu sagen, dass ich "euch" mit nonsense texte verschonen soll?? ich kann hier reinschreiben, was ich will, solange ich mich an die posting guidelines halte und die, die es nich interessiert, die scheißen einfach auf mich und ersparen sich die zeit,frust und was auch immer hier überhaupt zu antworten. aber du bist ja offensichtlich der oberadmin des internets und hast das recht über sowas zu bestimmen, oder was?!
    • hooni
      hooni
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2006 Beiträge: 4.068
      so, also der wochenplan besteht und ich hab heute auch schon damit angefangen, dabei möchte ich auch (in)direkt auf meine strategischen Ziele eingehen:

      ich habe mich entschlossen die "Mathematics of NLH"-Reihe von WiltonTilt anzuschauen, weil ich mir ein stark ausgeprägtes und fundiertes mathematisches verständnis über NLH CG anzueignen und in mein Game zu implementieren. Der Plan ist sich zunächst die Reihe anzuschauen und notes dazu zu machen. Die Notes beziehen sich einerseits auf den Inhalt und andrerseits Möglichkeiten, wie man dieses Wissen prüfen kann. Die Reihe besteht aus 8 Teilen, also perfekt, damit wäre das operative Ziel sich 8 Videos anzuschauen abgedeckt. Ich habe mir schon 2 Teile angeschaut und werde am Ende der Woche hierzu auch eine Zusammenfassung posten. Ich liege also zeittechnisch schonmal ein wenig vorne und habe somit mehr Zeit für andere Dinge. :)

      Die Hand Reading Übung dauert jedoch ~40-45 Minuten, also länger als gedacht, ich will es so wie im Schnitzelfischguide bzw. HomeyG30 Guide (http://forumserver.twoplustwo.com/101/coaching-advice/systematic-training-drills-nlhe-1107105/) durchziehen, d.h. 10 Hands, für jede richtig erratene Hand gibt es einen Punkt, für falsch 0 Punkte (warum is null eigentlich plural? ^^).
      In HoneyG30 Guide bzgl. der Equity vs. Range Übung wird vorgeschlagen, dass man sich einen Bereich suchen soll, in der man Schwierigkeiten bei sich selber sieht, da ich quasi von 0 anfangen möchte, habe ich stattdessen einfach Hands aus meiner Vergangenheit genommen und ähnlich wie bei der Hand-Reading Übung eine Range bestimme und meine Equity dagegen laufen lasse (ich habs zeitweise auch mit der Equilab Übung probiert, aber weil die gegnerische Range die gleiche bleibt, habe ich das Gefühl gehabt, mich immer an vor Werten orientiert zu haben, deshalb mache ich das jetzt anders.
      EV-Calculations bin ich ehrlich gesagt noch nich angegangen und kann dazu noch nichts sagen.

      Den NL Anfänger Kurs hab ich heut angefangen und die erste Lektion durchgeführt, werde sehr wahrscheinlich gleich die zweite anfangen, d.h. weitere Zeit für die oben genannten Drills :)

      Mental Game of Poker habe ich bis zum... 5. Kapitel glaub ich schonmal gelesen, auch notes gemacht etc. werde aber morgen nochmal neu lesen und dann abends mit MisterSnS das gelesene nochmal durchgehen!

      Also der Plan für die Woche wie folgt:

      - Drills, Drills, Drills
      - Mental Game of Poker
      - und wahrscheinlich noch mind 1 Folge mathematics of NLH bzw. mind 1 Lektion vom Anfängerkurs vorwegnehmen

      das wars von mir erstmal, schönen start in die woche euch allen!
    • furzvandango
      furzvandango
      Bronze
      Dabei seit: 01.06.2010 Beiträge: 2.993
      Krass wie Du noch auf den HaterScheiss eingehst. Frage mich sowieso was dieses gehate immer soll. Bleibt doch einfach aus diesem Blog fern und gut...aber nein man muss sich profilieren weil man zu viel Zeit hat und irgend nen Scheiss schreiben. Versteh eure Gedankengänge einfach nicht.

      @hooni
      sorry fürs auskotzen

      @hater
      brauchst nichts dazu schreiben, werde nicht weiter drauf reagieren