[NL] Shaggx

    • Shaggx
      Shaggx
      Bronze
      Dabei seit: 24.03.2013 Beiträge: 54
      Sooooo,
      Dann werde ich mich auch mal Vorstellen :)
      Ich bin 21 und komme aus Warburg, dazu Spiele ich "eigentlich" schon ewig Poker
      Ich glaube damals mit 14 Wurde meine begeisterung schon geweckt, indem ich mir bei meinem Pokermentor ein Strategieviedeo über Odds und Outs angeschaut habe. Richtig angefangen das Spiel bis ins Detail zu durchdringen und sich mit der Materie auseinander zu setzen, habe ich dann erst vor einigen Wochen ^^

      Dann wollen wir mal die Hausaufgaben angehen.

      Frage 1: Aus welchen Gründen spielst du Poker?
      Ich Spiele aus mehreren Gründen, zum Ersten ist natürlich der Finanzielle Teil erwähnenswert, doch hauptsächlich spiele ich, weil ich es als sportliche Herausforderung sehe. Die Mathematik im Hintergrund ist ebenfalls faszinierend und fesselnd.

      Frage 2: Was sind deine Schwächen beim Poker?
      davon besitze ich auch noch zu viele
      Ich lasse mich schnell auf Tilt bringen, unteranderem bin ich schnell deprimiert.
      z.B. wenn ich 2 mal mit KK+ einen preflop all-in verliere, weil mein Gegner doch noch seine luky card auf dem river trifft...
      im Umkehrschluss tilte ich aber auch wenn ich diese all-ins gewinne, in dem Fall fühle ich mich nahezu unschlagbar und weiche von meinem optimalen Spiel ab.

      Frage 3: Was heißt es, tight-aggressiv zu spielen?
      Wenn jmd den tight-aggressiven Spielstil spielt, dann spielt dieser Jemand nur ausgewählte Starthände in ausgewählten Positionen, überwiegend IP.
      Es wird in den meisten fällen als preflop aggressor in die späteren Setzrunden eingestiegen, doch in ausnahmefällen auch nur gecallt. Dies betrifft kleinere Pocketpairs (call20), oder aber auch minraises des Gegners, wenn man sich schon in die Hand eingestiegen ist.

      Puuuhhhhh Hausaufgaben erledigt ^^
  • 9 Antworten
    • SpeedyBK
      SpeedyBK
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2006 Beiträge: 20.039
      Hi, willkommen bei Pokerstrategy.com und in unserem Kurs.

      Ich würde sagen, wir kommen einfach direkt zu den Fragen ;) .

      Am Thema Tilt musst du auf jeden Fall arbeiten. Was machst du denn momentan, wenn du denkst, dass du auf Tilt bist?

      Okay, bei Frage 3 hast du ganz gut beschrieben, was der Tight Aggressive Stil ist. Allerdings fehlt mir ein Wenig eine Aussage, warum wir diesen Spielstil denn spielen sollten. Welche Vorteile bringt er uns?
    • Shaggx
      Shaggx
      Bronze
      Dabei seit: 24.03.2013 Beiträge: 54
      Am Thema Tilt habe ich in den letzten Tagen verstärkt gearbeitet,
      Ich habe einige Fehler in meinem Spiel erkannt und sie ausgebügelt.
      Für den Fall das ich tilte gehe ich auf Sit-out, mache mir nen Kaffee, setze mich auf meine Dachterasse und genieße 10 Minuten das Wetter. Ich gehe dann immer Positiv bestärkt wieder an die Tische :)

      Warum wir den TAG stil ausüben.... hmmm...
      Wir spielen ihn, um auf die Spielweise unserer Gegner zu kontern.
      Unsere Gegner spielen viele Hände, daher Spielen wir wenige und auch nur ausgewählte um sie zu dominieren. Der Vorteil ist, dass wir in den meisten Fällen vorne liegen und "langfristig" an Ihnen verdienen.
    • Shaggx
      Shaggx
      Bronze
      Dabei seit: 24.03.2013 Beiträge: 54
      Dann mal zur zweiten Hausaufgabe

      An welchen Stellen würdest du anders spielen als vom BSS Starting Hands Chart empfohlen und warum?
      Zu einem Spiele ich Poketpairs abweichend vom Chart.
      Ich spiele sie aus jeder Position heraus, also auch aus EP.
      Vorallem hoffe ich, dass jemand nach mir erhöht. Mir ist aufgefallen, dass Poketpairs die auf dem Flop treffen, zwar viel wert sind, man aber zu selten in einem unraised Pot ausbezahlt wird. daher gehe ich auch etwas häufiger mit, z.B.
      Wenn ich 5 BB callen muss, mein Gegner aber nur noch 90BB hat. In diesem Fall würde ich etwas Abweichend callen.


      Poste eine Hand, die dir vor dem Flop Schwierigkeiten bereitet hat.
      klick

      Welche Equity besitzt du mit AKo gegen die Top-5%-Range, d.h. 88+, AJs+, KQs, AKo?
      Gegner ---> 53,68%
      Ich ---> 46,32%
    • SpeedyBK
      SpeedyBK
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2006 Beiträge: 20.039
      Zum TAG-Style:
      Das sieht schon ganz gut aus. Zudem kommt hinzu, dass wir durch unser aggressives Spiel viel Druck auf die Gegner machen und diese so in Fehler zwingen.


      Lektion 2:

      Frage 1:
      Wie steigst du denn mit Pocketpairs in eine Hand ein?
      - Wenn alle Spieler vor dir ausgestiegen sind?
      - Wenn einer oder mehrere Spieler vor dir gecallt haben?
      - Wenn vor dir erhöht würde?

      Zudem würde mich eine generelle Einschätzung zum SHC nochmal interessieren, wo siehst du dessen allgemeine Schwachpunkte?


      Frage 2:
      Auch hier haben wir eine schöne Diskussion, mal schauen was Ghostmaster noch antwortet ;) .

      Frage 3:
      Das ist Korrekt.
    • Shaggx
      Shaggx
      Bronze
      Dabei seit: 24.03.2013 Beiträge: 54
      Ja das mit dem Druck hab ich vergessen :) aber ich hatte es im Hinterkopf :D

      zu Frage 1:
      in die Hand steige ich je nach Position natürlich anders ein,
      wenn alle aussteigen, dann calle ich, außer ich sitze in LP, ab dort gibt es dann einen raise, manchmal schon aus mp3 wenn ich so 77+ habe, je nach situation anders. Wenn es vor mir schon caller gab, dann calle ich ebenfalls, meist positionsunabhängig.
      Für den Fall das erhöht wurde, schaue ich mir natürlich den Stack meines Gegners an, und gehe nach call20 regel mit, manchmal runde ich aber auch ein bisschen auf, wie man an meiner im Forum geposteten Hand erkennen kann ^^
      das liegt daran, dass ich es profotabler einschätze einen Raise zu callen und sein Set dann versteckt zu Spielen, es reicht meist schon ein mittelmäßig aggressiver Gegner und man ist bis zum River All-In. Und falls man nicht trifft, ist es ein easy fold.

      Meine Einschätzung zum SHC...
      Ich sehe es mehr als Stütze, eher gesagt als Einsteigerstütze, um Schwache Hände herauszufiltern.
      Probleme des SHC sind diese Starken verallgemeinerungen (Positionen, Handgruppen, etc.). Nicht jeder Gegner reagiert gleich auf bestimmte Aktionen. Es ist mehr auf den Durchschnittsspieler konzipiert worden. Das Konzept ist so gehalten, das der Gewinn maximiert und der Verlust minimiert wird.
      Später weicht man mehr und mehr vom SHC ab.
      Im Prinzip nutzt man so manche Information die man vom Gegner hat nicht.

      hoffe das ist auch alles korrekt so :D
    • Shaggx
      Shaggx
      Bronze
      Dabei seit: 24.03.2013 Beiträge: 54
      Bestätige, erster Royal Flush am 28.05.2013 um 21:50 :D :D :D :D :D :D :D
    • SpeedyBK
      SpeedyBK
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2006 Beiträge: 20.039
      Original von Shaggx
      Bestätige, erster Royal Flush am 28.05.2013 um 21:50 :D :D :D :D :D :D :D
      Gratz. Ich hatte bisher auch nur 2. Aber einen sogar in einem Coaching. ;)


      wenn alle aussteigen, dann calle ich


      Das habe ich befürchtet. ;) Das ist ein Punkt, den ich nicht für gut halten. Openlimps sind einfach ein Schwacher Spielzug. Wenn du First-in bist, kannst du auch gut raisen. Damit baust du direkt Druck auf deine Gegner auf. Zudem setzten deine Gegner dich nicht so leicht auf ein kleines Pocketpair und du kann den Pot oft direkt oder mit der Contibet mitnehmen. Und falls du dein Set triffst, hast du direkt schon mehr Geld im Pot und es ist einfacher viel Value zu bekommen.

      Wenn vor die schon andere gelimpt haben, kann man durchaus auch mal mitlimpen, aber First-in finde ich einen Raise eigentlich fast immer besser.

      Call 20 nach einem Raise passt.

      Und auch die allgemeinen Gedanken zum SHC finde ich gut, dass sind genau die Schwachpunkte des SHC.

      Dann viel Spaß bei Lektion 3.
    • Shaggx
      Shaggx
      Bronze
      Dabei seit: 24.03.2013 Beiträge: 54
      okay,
      ich werde den Ratschlag mal beherzigen und PP's öfter openraisen ^^
      Wie sieht das denn dann mit der Position aus? sollte ich vlt etwas differentieren und evtl 22 dann nicht aus UTG1 openraisen?

      Lektion 3 gehe ich erst etwas später an, möchte noch ein bisschen theorie in der Praxis festigen.

      gz zum Royal in einem Coaching, da wäre ich gerne mit dabei gewesen ^^
    • SpeedyBK
      SpeedyBK
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2006 Beiträge: 20.039
      Original von Shaggx
      okay,
      ich werde den Ratschlag mal beherzigen und PP's öfter openraisen ^^
      Wie sieht das denn dann mit der Position aus? sollte ich vlt etwas differentieren und evtl 22 dann nicht aus UTG1 openraisen?

      Lektion 3 gehe ich erst etwas später an, möchte noch ein bisschen theorie in der Praxis festigen.

      gz zum Royal in einem Coaching, da wäre ich gerne mit dabei gewesen ^^
      Joa, also UTG reicht es wenn du auch erst so ab 77 anfängst zu raisen. Aber da kommt auch viel auf die Spieler am Tisch an und wie sicher du dir Postflop bist. An manchen Tischen geht auch 22 schon aus UTG aber das muss halt nicht immer sein.

      Ist schon länger her mit dem Royal. Hab aber immerhin einen Stack damit bekommen. ;)