Anti Boker Buch

    • smarto83
      smarto83
      Bronze
      Dabei seit: 12.09.2011 Beiträge: 58
      Hey zusammen,

      ich selbst bin ein casual Poker Player. Ich würde sagen long-term break-even micro bis middle stakes (also für nichts und wieder nichts + bonus bei x Händen).

      Nun kenne ich jemanden, der jahrelang relativ viel Geld mit Poker verdient haben könnte und aus Steuergründen auch ins Ausland gezogen sein könnte. Er hätte ggf. in dieser Zeit sehr viele Pros persönlich kennenlernen können, die die ein oder andere Side-Bet im Casino angeboten haben könnten (größte > 35.000€). Und er hat aufgehört.

      Warum?

      Weil er für sich entschieden haben könnte, dass das Niveau zu groß geworden sein könnte und der ROI in diversen Spielarten online zu stark gesunken sein könnte. Z.B. von 20% auf 5%.
      Ihr mögt anderer Meinung sein, aber dieser Mensch könnte es für sich so gesehen und sich dazu entschieden haben, weiter zu studieren.

      Nun meine Frage:

      Was würdet ihr von einem "Anti Poker Buch" halten?

      Ich weiß, gerade in einem Forum wie diesem könnte man deswegen gleich von den Mods gebannt werden durch Anweisung von oben. Aber so schätze ich die Mods eigentlich wiederum nicht ein, da hier, soweit ich es über Jahre lesen konnte, Meinungsfreiheit groß geschrieben wurde.

      What up! (Auszug)

      Mike Matusow? Bipolare Störung + ADHS. His decicions MIGHT be random.

      Online-Absprache bei High-Stakes? Neeeein, natürlich nicht!

      Action-Sprache bei High Roller TV Poker? Nieeeeeeemals!

      Aggressive reiche Menschen in Real Life Casinos? Nein, nein...

      ...usw.

      Ich habe nichts gegen ambitionierte Spieler, niemals, aber was würdet ihr davon halten, wenn jemand ein Buch darüber schreiben würde, was die negativen Seiten der Poker-Welt sind / sein könnten?

      p.s.:

      Ich hätte jetzt durchaus mehr bzw. signifikantere Beispiele bringen können, aber ich möchte hier erst einmal anfühlen, weil ich mir vorstellen könnte, wie sensibel dieses Thema sein könnte.

      Sagen wir einfach so:

      Was er mir erzählt hat von seiner High-Stake Online- sowie Offline-Karriere
      ist krasser als jegliche Stories, die man aus jeglichen TV-Sendungen kennt.
  • 15 Antworten
    • JFXmaster
      JFXmaster
      Bronze
      Dabei seit: 19.09.2008 Beiträge: 441
      Edit by HockeyTobi- Achte auf deine Wortwahl, sowas muss nicht sein

      Zum Thema: Warum? Willst du damit die Welt zu einem besseren Ort machen? Ich denke die Einstellung der Allgemeinheit gegenüber Poker ist schon jetzt schlechter als sie sein sollte. Die positiven Aspekte werden viel zu oft übersehen, die negativen viel häufiger von den Medien breitgetreten.

      Dass man viel mit "Geschichten aus dem Online-Highstakes Nähkästchen" verdienen kann bezweifle ich auch.

      Sehe also wenig Sinn in so einem Buch.
    • smarto83
      smarto83
      Bronze
      Dabei seit: 12.09.2011 Beiträge: 58
      Original von JFXmaster
      Edit by HockeyTobi

      Dass man viel mit "Geschichten aus dem Online-Highstakes Nähkästchen" verdienen kann bezweifle ich auch.

      Sehe also wenig Sinn in so einem Buch.
      Edit by HockeyTobi - Bitte achte auf deine Wortwahl


      Bzgl. Nähkästchen: Da lach ich mir einfach mal ins Fäustchen. Jeder High-Stakes Spieler, der in jeglicher großen Stadt regelmäßig spielt hat, hätte da definitiv so einige Side-Bet oder andere Geschichten zu bieten.

      Natürlich kotzt es mich ebenso an, dass es meist heißt, dass Poker ein reines Glücksspiel wäre. FFS! Ich habe u.a. (!) folgendes gelesen: Harrington on Online Cash-Games, Theory of Poker, The Poker Mindset und vor einiger Zeit auch diverse Bücher über SNGs und Tournament Play (vor allem Moshman)

      Ich mag Poker, keine Frage. Aber trotzdem gibt es Leute, die keine Winning Players sind und in dieser Zeit (ggf.!) arbeiten könnten und am Ende des Tages gibt es für "Arbeit" Steuern. Im Idealfall im Land, wo man lebt. Oder auch nicht :)
    • smarto83
      smarto83
      Bronze
      Dabei seit: 12.09.2011 Beiträge: 58
      Original von smarto83
      Hey zusammen,

      ich selbst bin ein casual Poker Player. Ich würde sagen long-term break-even micro bis middle stakes (also für nichts und wieder nichts + bonus bei x Händen).

      Nun wuerde ich evtl. jemanden kennen, der jahrelang relativ viel Geld mit Poker verdient haben könnte und aus Steuergründen auch ins Ausland gezogen sein könnte. Er hätte ggf. in dieser Zeit sehr viele Pros persönlich kennenlernen können, die die ein oder andere Side-Bet im Casino angeboten haben könnten (größte > 35.000€). Und er hat aufgehört.

      Warum?

      Weil er für sich entschieden haben könnte, dass das Niveau zu groß geworden sein könnte und der ROI in diversen Spielarten online zu stark gesunken sein könnte. Z.B. von 20% auf 5%.
      Ihr mögt anderer Meinung sein, aber dieser Mensch könnte es für sich so gesehen und sich dazu entschieden haben, weiter zu studieren.

      Nun meine Frage:

      Was würdet ihr von einem "Anti Poker Buch" halten?

      Ich weiß, gerade in einem Forum wie diesem könnte man deswegen gleich von den Mods gebannt werden durch Anweisung von oben. Aber so schätze ich die Mods eigentlich wiederum nicht ein, da hier, soweit ich es über Jahre lesen konnte, Meinungsfreiheit groß geschrieben wurde.

      What up! (Auszug)

      Mike Matusow? Bipolare Störung + ADHS. His decicions MIGHT be random.

      Online-Absprache bei High-Stakes? Neeeein, natürlich nicht!

      Action-Sprache bei High Roller TV Poker? Nieeeeeeemals!

      Aggressive reiche Menschen in Real Life Casinos? Nein, nein...

      ...usw.

      Ich habe nichts gegen ambitionierte Spieler, niemals, aber was würdet ihr davon halten, wenn jemand ein Buch darüber schreiben würde, was die negativen Seiten der Poker-Welt sind / sein könnten?

      p.s.:

      Ich hätte jetzt durchaus mehr bzw. signifikantere Beispiele bringen können, aber ich möchte hier erst einmal anfühlen, weil ich mir vorstellen könnte, wie sensibel dieses Thema sein könnte.

      Sagen wir einfach so:

      Was er mir erzählt hat von seiner High-Stake Online- sowie Offline-Karriere
      ist krasser als jegliche Stories, die man aus jeglichen TV-Sendungen kennt.
    • Raiden1905
      Raiden1905
      Bronze
      Dabei seit: 14.10.2010 Beiträge: 1.549
      erzähl mal paar stories, ist ja eh anonym.
      muss dir ja auch nicht jeder glauben, von daher sollte es keinen weiter stören.
    • HockeyTobi
      HockeyTobi
      Bronze
      Dabei seit: 03.12.2005 Beiträge: 23.227
      Na ja, es ist ja bekannt, dass Poker auch seine Schattenseiten hat. Deshalb wüsste ich auch nicht, was gegen ein "Anti-Poker Buch" sprechen würde. Wobei ich es ehrlich gesagt interessanter fände, wenn so ein Buch eher neutral geschrieben wäre, indem sicherlich die negativen Sachen auftauchen, aber auch das positive nicht vernachlässigt wird.
    • smarto83
      smarto83
      Bronze
      Dabei seit: 12.09.2011 Beiträge: 58
      Original von HockeyTobi
      Na ja, es ist ja bekannt, dass Poker auch seine Schattenseiten hat. Deshalb wüsste ich auch nicht, was gegen ein "Anti-Poker Buch" sprechen würde. Wobei ich es ehrlich gesagt interessanter fände, wenn so ein Buch eher neutral geschrieben wäre, indem sicherlich die negativen Sachen auftauchen, aber auch das positive nicht vernachlässigt wird.
      Danke für dein Feedback Tobi!

      Natürlich hast du recht und entsprechende positive Seiten würden natürlich auch beleuchtet werden, denn schließlich hat man auch viel Geld verdient in der Zeit.

      Mein Eingangs-Post war ggf. etwas zu unsachlich. Am Ende des Tages fänd' ich es einfach klasse auch mal die Gegenseite zu hören.

      Seien es Stories von unangenehmen, ggf. arroganten Mitspielern oder auch potentielle Gefahren wie http://www.bluff.com/magazine/broken-the-erick-lindgren-story-6094/.

      Allein dieses Forum bietet schon krasse Eindrücke, wie Leute mit Downswings umgehen, wenn es um wirklich viel Geld geht.

      Das ganze mal in gedruckter Form- ich fänd's spannend.
      Natürlich wäre das entgegen der Fisch-Strömung, aber bei zunehmend besserem Niveau sind das ja eh meist nur kurze Wellen ;)
    • Naems
      Naems
      Bronze
      Dabei seit: 27.05.2008 Beiträge: 1.919
      Naja viele Leute haben auch einfach die Relation zum Geld / tatsächlichem Aufwand
      verloren. Ein Pro der früher 1kk im Jahr verdient hat und das für gegeben hielt,
      sich nicht weiterentwickelt hat und jetzt "nur" 200k im Jahr verdient betrachtet
      das vermutlich als Weltuntergang. Die meisten Ingenieure kriegen nach 20 Jahrenberufserfahrung keine 100k im Jahr ( brutto ). Fühlt sich dann vielleicht auch doof
      an, wenn man statt nl5k auf einmal nl600 grindet. Seh ich alles nicht so als Problem.
      Ist nur Einstellungssache.

      Natürlich wären so degenstories zu lesen mega :f_biggrin:
      Klar zieht Poker und das Image des "schnellen Geld" immer viele interessante Charaktere an.
    • smarto83
      smarto83
      Bronze
      Dabei seit: 12.09.2011 Beiträge: 58
      Original von Naems
      Naja viele Leute haben auch einfach die Relation zum Geld / tatsächlichem Aufwand
      verloren. Ein Pro der früher 1kk im Jahr verdient hat und das für gegeben hielt,
      sich nicht weiterentwickelt hat und jetzt "nur" 200k im Jahr verdient betrachtet
      das vermutlich als Weltuntergang. Die meisten Ingenieure kriegen nach 20 Jahrenberufserfahrung keine 100k im Jahr ( brutto ). Fühlt sich dann vielleicht auch doof
      an, wenn man statt nl5k auf einmal nl600 grindet. Seh ich alles nicht so als Problem.
      Ist nur Einstellungssache.

      Natürlich wären so degenstories zu lesen mega :f_biggrin:
      Klar zieht Poker und das Image des "schnellen Geld" immer viele interessante Charaktere an.
      Da müsste ich dir basierend auf den Erfahrungen meines Kumpels widersprechen:

      Es ist einfach nicht mehr so lukrativ aufgrund des durchschnittlich gestiegenen Niveaus der Spieler. Da kannst du dich noch so sehr weiterentwickeln, jene potentielle Edge, die man hat, wurde im Laufe der Jahre im Online- als auch im Offline-Bereich stetig niedriger.

      Unabhängig davon wären für mich neben Lindgren auch Personen wie Phil Ivey ein Thema, bei dem man sich ziemlich sicher sein kann, dass er spielsüchtig ist. Jetzt nur mal, um die "Anti-Seite" ein wenig mehr zu füttern ;-)
    • MisterSnS
      MisterSnS
      Gold
      Dabei seit: 09.11.2011 Beiträge: 1.671
      Die negativen Seiten kannst du ja ohnehin schon ueberall nachlesen. Ich halte nen Buch daruber nicht verkehrt, wuerde aber dafuer kein Geld ausgeben, aus eben genannten Gruenden. Poker ist ein zweischneidiges Schwert, es kann das Leben des einen stark bereichern und das des anderen wiederum zerstoeren. Daher find ich es natuerlich wichtig dass die Menschen, vor allem diejenigen die mit Poker anfangen, sich ueber die moeglichen negativen Konsequenzen bewusst werden und somit Praeventionen treffen koennen, oder sich direkt dagegen entscheiden weil sie erkennen, dass sie eher suchtanfaellig sind.

      Gibt es eigentlich sowas wie nen psychologischen Test fuer Suchtanfaelligkeit?
    • xcbrx
      xcbrx
      Bronze
      Dabei seit: 16.08.2008 Beiträge: 2.447
      Die Idee ist behindert, sry.

      Phil Ivey und Mike M. werden dich verklagen, für ein Buch das keiner kauft weil nichts Interessantes drin steht. (Kam zumindest bis jetzt nichts Interessantes).

      Dieses "Poker ist nicht mehr so lukrativ" von deinem Kollegen ist halber B.S. weil es 2013 noch dicke winner gibt die das widerlegen und damit zu "mimimimi" machen.

      Für deine krassen Stories (Absprachen usw.) brauchst du Quellen die du nennen müsstest und die damit andere verraten müssten, oder dir glaubt keiner. Wie stellst du dir das vor?

      Ich glaube außerdem, der Markt für Pokerbücher ist ziemlich tot. Und zusätzlich könnte/sollte dein Vorhaben, wenn überhaupt, von jemandem aus 1. Hand geschrieben werden..... kommt besser als jeden Satz mit "hab von 'nem Freund gehört....".

      my2cents
    • Naems
      Naems
      Bronze
      Dabei seit: 27.05.2008 Beiträge: 1.919
      Original von smarto83
      Original von Naems
      Naja viele Leute haben auch einfach die Relation zum Geld / tatsächlichem Aufwand
      verloren. Ein Pro der früher 1kk im Jahr verdient hat und das für gegeben hielt,
      sich nicht weiterentwickelt hat und jetzt "nur" 200k im Jahr verdient betrachtet
      das vermutlich als Weltuntergang. Die meisten Ingenieure kriegen nach 20 Jahrenberufserfahrung keine 100k im Jahr ( brutto ). Fühlt sich dann vielleicht auch doof
      an, wenn man statt nl5k auf einmal nl600 grindet. Seh ich alles nicht so als Problem.
      Ist nur Einstellungssache.

      Natürlich wären so degenstories zu lesen mega :f_biggrin:
      Klar zieht Poker und das Image des "schnellen Geld" immer viele interessante Charaktere an.
      Da müsste ich dir basierend auf den Erfahrungen meines Kumpels widersprechen:

      Es ist einfach nicht mehr so lukrativ aufgrund des durchschnittlich gestiegenen Niveaus der Spieler. Da kannst du dich noch so sehr weiterentwickeln, jene potentielle Edge, die man hat, wurde im Laufe der Jahre im Online- als auch im Offline-Bereich stetig niedriger.

      Unabhängig davon wären für mich neben Lindgren auch Personen wie Phil Ivey ein Thema, bei dem man sich ziemlich sicher sein kann, dass er spielsüchtig ist. Jetzt nur mal, um die "Anti-Seite" ein wenig mehr zu füttern ;-)
      Und was heißt wiederrum nicht mehr so lukrativ?
      Ansichtsache eben. Wenn dein Kumpel jetzt zu den "Losern" der Veränderung
      gehört, wird er das niederreden. Ich hab auch zwei Highstakes "Kumpels" und
      einer meinte erst letztens zu mir, er hatte noch nie so ne hohe winrate über ne große sample wie dieses Jahr. Nehm ich mir jetzt auch nicht als Meinungsgeber.
      Solang ich nen vernünftigen Verdienst mit Poker erreichen kann ( Nebenjob, oder über
      10 Jahre ein Eigenheim, oder hauptberuflich mehr als ein Ingenieur ). Wennste
      reich werden willst, also so richtig, dann solltest du irgendein business gründen etc.
    • FatVicious
      FatVicious
      Bronze
      Dabei seit: 21.03.2009 Beiträge: 2.146
      Original von xcbrx
      Die Idee ist behindert, sry.

      Phil Ivey und Mike M. werden dich verklagen, für ein Buch das keiner kauft weil nichts Interessantes drin steht. (Kam zumindest bis jetzt nichts Interessantes).

      Dieses "Poker ist nicht mehr so lukrativ" von deinem Kollegen ist halber B.S. weil es 2013 noch dicke winner gibt die das widerlegen und damit zu "mimimimi" machen.

      Für deine krassen Stories (Absprachen usw.) brauchst du Quellen die du nennen müsstest und die damit andere verraten müssten, oder dir glaubt keiner. Wie stellst du dir das vor?

      Ich glaube außerdem, der Markt für Pokerbücher ist ziemlich tot. Und zusätzlich könnte/sollte dein Vorhaben, wenn überhaupt, von jemandem aus 1. Hand geschrieben werden..... kommt besser als jeden Satz mit "hab von 'nem Freund gehört....".

      my2cents
      #
    • Phonosapien
      Phonosapien
      Bronze
      Dabei seit: 25.04.2007 Beiträge: 2.259
      Und wenn ich mir den Threadtitel durchlese, ist ein Buch schreiben vielleicht keine so gute Idee ;)
    • zetec
      zetec
      Bronze
      Dabei seit: 08.12.2007 Beiträge: 2.933
      :D
    • Jefree
      Jefree
      Gold
      Dabei seit: 14.12.2011 Beiträge: 247
      Klar könnte man ein Anti-Poker-Buch schreiben.
      Nur wer wird's kaufen?
      Leute die Poker nicht interessiert, eher nicht
      und Leute die Interesse an Poker haben,
      werden sich auch kein "Anti-Motivations-Buch" holen.

      Viellecht wenn ich für mich entschieden hätte,
      Poker an den Nagel zu hängen,
      wäre das ein gutes Buch zum Lesen
      um nicht wieder rückfällig zu werden. :)