midpockets oop

    • laubold2
      laubold2
      Bronze
      Dabei seit: 20.04.2011 Beiträge: 442
      ich spiele derzeit nl5 und weiß nicht so recht wie ich diese Hände vom SB oder BB spielen soll
      hier mal ein beispiel

      1)

      PokerStars - $0.05 NL FAST (6 max) - Holdem - 6 players
      Hand converted by PokerTracker 4

      BTN: 187.4 BB (VPIP: 22.41, PFR: 20.69, 3Bet Preflop: 18.18, Hands: 58)
      SB: 91.6 BB (VPIP: 5.88, PFR: 5.88, 3Bet Preflop: 10.00, Hands: 20)
      Hero (BB): 102.8 BB
      UTG: 113.2 BB (VPIP: 13.77, PFR: 8.70, 3Bet Preflop: 1.89, Hands: 145)
      MP: 145.4 BB (VPIP: 10.81, PFR: 5.41, 3Bet Preflop: 0.00, Hands: 38)
      CO: 266.6 BB (VPIP: 23.08, PFR: 17.95, 3Bet Preflop: 5.56, Hands: 40)

      SB posts SB 0.4 BB, Hero posts BB 1 BB

      Pre Flop: (pot: 1.4 BB) Hero has 8:spade: 8:heart:

      fold, fold, fold, BTN raises to 3 BB, fold, Hero calls 2 BB

      Flop: (6.4 BB, 2 players) 5:diamond: 4:heart: 7:club:
      Hero checks, BTN bets 5 BB, Hero calls 5 BB

      Turn: (16.4 BB, 2 players) J:heart:
      Hero checks, BTN bets 13 BB, Hero calls 13 BB

      River: (42.4 BB, 2 players) 3:diamond:
      Hero checks, BTN checks


      2)

      PokerStars - $0.05 NL FAST (6 max) - Holdem - 6 players
      Hand converted by PokerTracker 4

      BTN: 98.4 BB (VPIP: 57.14, PFR: 42.86, 3Bet Preflop: 0.00, Hands: 7)
      SB: 122.2 BB (VPIP: 23.26, PFR: 16.28, 3Bet Preflop: 4.76, Hands: 43)
      Hero (BB): 101.4 BB
      UTG: 7 BB (VPIP: 66.67, PFR: 33.33, 3Bet Preflop: 0.00, Hands: 3)
      MP: 234 BB (VPIP: 0.00, PFR: 0.00, 3Bet Preflop: -, Hands: 2)
      CO: 117.6 BB (VPIP: 12.24, PFR: 6.12, 3Bet Preflop: 0.00, Hands: 50)

      SB posts SB 0.4 BB, Hero posts BB 1 BB

      Pre Flop: (pot: 1.4 BB) Hero has T:heart: T:diamond:

      fold, fold, fold, BTN raises to 3 BB, fold, Hero calls 2 BB

      Flop: (6.4 BB, 2 players) 5:club: 6:club: K:diamond:
      Hero checks, BTN bets 4 BB, Hero calls 4 BB

      Turn: (14.4 BB, 2 players) 3:club:
      Hero checks, BTN bets 4 BB, Hero calls 4 BB

      River: (22.4 BB, 2 players) Q:diamond:
      Hero checks, BTN bets 5 BB, Hero calls 5 BB


      3bet preflop ist ja teils auch schwachsinn, weil sie oft bluffs sind und dafür könnten wir ja schlechtere Hände nehmen. Nur auf setvalue macht ja bei den meisten gegner wenig sinn, auf manchen boards kann man angreifen aber das sieht dann meistens so aus, dass das immer light calldowns sind und knappe und ich kann gefühlt 0 equity realisieren.

      Ich habe mal alle meinen Situation von den midpockets gefiltert, oop, kein set gehittet und habe mehr als 1,5 stacks in 58 Händen verloren, das sind ja immer so kleine pötte.

      Frage ist dann sogar ob ich sie sogar einfach auf den micros weglassen kann oop, da manche openraising ranges zu klein sind, oder ab und an je nach gegener auch mal einen flop ch/c, weil gefühlt hole ich mich den lighten calldowns nicht viel raus.


      ich muss ja nicht jede hand verliren aber doch theoretisch so, dass ich meine winrate einen tick verbessere in den blinds so dass ich weniger verlieren würde wenn ich jedes mal folde.


      Aber wahrscheinlich habe ich noch zu große postflop leaks siehe Hände um mit den pocket pairs oop calldowns zu machen.

      SOll ich mich nun in solche spots begeben um zu lernen oder soll ich folden und meine redline verbessern, weil zur zeit spiel ich sie ja scheinbar -ev, oder doch swing?
  • 4 Antworten
    • TitoKing
      TitoKing
      Bronze
      Dabei seit: 01.01.2008 Beiträge: 1.187
      Hey,

      gegen tighte Ranges kann man durchaus auf setvalue callen.
      Eine tighte Range trifft halt öfter Hände, die dich ausbezhalen wenn du dein Set hittest.

      Gegen loosere Gegner kannst du deine Midpockets OOP natürlich auch noch callen. Du musst aufgrund der meist geringeren Implieds aber auch mal unimproved nen Pot mitnehmen.

      Gerade Villains die loose stealen und dann fast jedes Board cbetten kann man auch durchaus mal check/raisen.

      Ein gutes Beispiel ist hier deine erste Hand.
      Du könntest die cbet hier einfach check/raisen.
      Es foldet zwar nichts besseres, aber es callt ab und an mal schlechteres.
      Zudem gibt es hier auch noch eineige Turnkarten die du nicht sehen möchtest.
      Und selbst wenn du gecallt wirst hast du noch 6 Outs auf die Straight oder das Set.
    • laubold2
      laubold2
      Bronze
      Dabei seit: 20.04.2011 Beiträge: 442
      ch/r müsste ich bestimmt vermehrt mal einbauen. Mich hat es nur gewundert, dass ich so viel verloren habe und das ja meine winrate deutlich nach unten drückt.
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      3bet preflop ist ja teils auch schwachsinn, weil sie oft bluffs sind und dafür könnten wir ja schlechtere Hände nehmen. Nur auf setvalue macht ja bei den meisten gegner wenig sinn, auf manchen boards kann man angreifen aber das sieht dann meistens so aus, dass das immer light calldowns sind und knappe und ich kann gefühlt 0 equity realisieren.


      Der Sinn und Unsinn einer 3-Bet steigt und fällt mit der erwarteten Reaktion deines Gegners. Wenn dein Gegner eher so der Typ ist, der mit 22 oder 56s gegen deine 3-Bet callt (also Hände, die du deutlich dominierst), dann kannst du auch mit 88 eine sehr dünne Value 3-Bet machen.

      Ich bin auch in den meisten Fällen eher auf der Seite mittlere Pockets eher zu callen (55-99) und die kleinen entweder zu folden oder für die 3-Bet/5-Bet Range zu verwenden.

      Grundsätzlich musst du beachten, dass du gegen einen BU Steal nicht nur eine einzelne Hand spielst, sondern eine ganze Range. D.h. du hast am Flop nicht nur Set oder kein Set, sondern eine etwas besser zu beschreibende Range.

      Wie kannst du die Implied Odds verändern? Wenn du z.b. bisher auf T95hh nur Sets und Twopairs C/Raist hast, dann sollte auf der Hand liegen, wieso du keine Auszahlung bekommst. Du musst anfangen ein paar Bluffs in deine Range zu packen und durch diese die Implied Odds zu erhöhen (und z.b. J9 nicht mit B/F dakommen zu lassen). Jetzt kann folgendes passieren:

      1. der Gegner spielt J9 gegen dich weiter und zahlt deine Sets aus

      2. Der Gegner spielt J9 nicht gegen dich weiter und du gewinnst durch deine Bluffs dauernd Geld




      Ich habe mal alle meinen Situation von den midpockets gefiltert, oop, kein set gehittet und habe mehr als 1,5 stacks in 58 Händen verloren, das sind ja immer so kleine pötte.


      Gut die Samplesize ist jetzt ein bisschen mager - du musst hier aber lieber etwas genauer Filtern und zwar auf alle Pocketpairs und dann mal dagegen schauen wieviel du verloren hättest, wenn du sie z.b. einfach gefoldet hättest. (du verlierst ja die Blinds effektiv auch, wenn du foldest) Das Ziel bei Blinddefends ist es schlichtweg nur weniger zu verlieren als wenn du direkt foldest - ich kenne keinen Ringgamespieler, der auf eine signifikante Samplesize tatsächlich Geld gewinnt. Das Ziel ist wirklich nur Verlustminimierung.

      Frage ist dann sogar ob ich sie sogar einfach auf den micros weglassen kann oop, da manche openraising ranges zu klein sind, oder ab und an je nach gegener auch mal einen flop ch/c, weil gefühlt hole ich mich den lighten calldowns nicht viel raus.


      Ich würde sie eher nicht folden. Gegen tighte Ranges hast du grundsätzlich hohe Implied Odds (schlichtweg weil da oft auch mal Overpair oder gutes Toppair dabei ist), gegen weite Ranges hängt es von den Barrellingfrequenzen ab. Lighte Calldowns machen ja vor allem dann Sinn, wenn deine Gegner dauernd rumballern. Typischerweise machen aber das die meisten Microlimitspieler nicht - mich würde z.b. interessieren was der Typ dir in der ersten Hand gezeigt hat.


      ich muss ja nicht jede hand verliren aber doch theoretisch so, dass ich meine winrate einen tick verbessere in den blinds so dass ich weniger verlieren würde wenn ich jedes mal folde.


      Korrekt. Die Betrachtung muss aber über die gesamte Defendingrange laufen und nicht auf einzelne Handgruppen gefiltert werden. Ich verliere z.b. mit meinen kleinen SCs in Coldcallsituationen auch ein bisschen Geld - ohne diese Hände würde ich aber meine Sets+ nicht so recht ausgezahlt bekommen. (ich muss ja mit irgendwas Postflop auch bluffen und da ich nicht so gerne mit 2 Outs rumbluffe, nehme ich Hände mit ein bisschen besserem Entwicklungspotenzial).

      Aber wahrscheinlich habe ich noch zu große postflop leaks siehe Hände um mit den pocket pairs oop calldowns zu machen.SOll ich mich nun in solche spots begeben um zu lernen oder soll ich folden und meine redline verbessern, weil zur zeit spiel ich sie ja scheinbar -ev, oder doch swing?


      Ich persönlich würde sagen, dass du deine Range schrittweise etwas erweitern solltest (erstmal 1/3 Bluffkombinationen im Verhältnis zu den Valuekombos hinzufügen und dann etwas erweitern auf ein 1:1 Verhältnis) - wichtig ist dabei eine konstante Kontrolle deines Entscheidungsprozesses und auch der verzockten Hände. Solche tiefschneidenden Änderungen werfen viele neue Situationen auf und provozieren am Anfang regelrecht Fehler - langfristig zwingst du dich aber diese Situationen zu lösen und deine Gegner werden selber Probleme in diesen Spots haben.
    • laubold2
      laubold2
      Bronze
      Dabei seit: 20.04.2011 Beiträge: 442
      Original von GhostmasterAber wahrscheinlich habe ich noch zu große postflop leaks siehe Hände um mit den pocket pairs oop calldowns zu machen.SOll ich mich nun in solche spots begeben um zu lernen oder soll ich folden und meine redline verbessern, weil zur zeit spiel ich sie ja scheinbar -ev, oder doch swing?


      Ich persönlich würde sagen, dass du deine Range schrittweise etwas erweitern solltest (erstmal 1/3 Bluffkombinationen im Verhältnis zu den Valuekombos hinzufügen und dann etwas erweitern auf ein 1:1 Verhältnis) - wichtig ist dabei eine konstante Kontrolle deines Entscheidungsprozesses und auch der verzockten Hände. Solche tiefschneidenden Änderungen werfen viele neue Situationen auf und provozieren am Anfang regelrecht Fehler - langfristig zwingst du dich aber diese Situationen zu lösen und deine Gegner werden selber Probleme in diesen Spots haben.[/quote]Mein Problem liegt aber hierbei, dass ich gar kein standard basis gameplan habe, ich mache das realtiv gefühlt und versuche eben exploitive dann vs villain zu spielen. sprich sollte jemand eine zu hohe cbet frequ haben, werde ich vermehrt ch/r.

      Ich weiß eben nicnht recht, welche Hände ich in meine defending range packen soll.

      Beispiel wäre auch villain 17/15 MP und ich habe AQo im sb.

      Resultierend aus meiner basis defending range konstruiere ich mir ja auch meine ch/r frequencies und ch/c oder gehe ich da anders herum an die sache?

      ich weiß eben nicht was sinnvoll wäre, sowas wie ATs-AQs KTs+ KQo KJo 22-TT 76s+
      und daraus ja eben eine ch/r range, bestehnd aus sets und bestnmöglich bluffs, die noch ein bisschen restequity haben?

      beispiel board T84 ch/r mit 44 88 TT QJ KJ AT