[NL] pittgn

    • pittgn
      pittgn
      Bronze
      Dabei seit: 06.04.2013 Beiträge: 36
      Hallo – pittgn hier.

      Ich bin Männlich, 24, studiere Master Wirtschaftsinformatik und lebe in Berlin.

      Vor ca. 2 Monaten bin ich auf die Idee gekommen doch mal Onlinepoker zu spielen. Seitdem habe ich im Schnitt pro Woche ca. 15 Stunden gespielt. Vorher beherrschte ich die Regeln durch ca. 10 private Pokerabende. Mehr nicht. Auf der Suche nach einer guten Strategie bin ich auf PokerStrategy gestoßen und habe mich auch ordnungsgemäß im Forum vorgestellt ;) :Moin - pittgn hier

      Bisher habe ich verschiedenen Spielvarianten ausprobiert: SnG ($0,25-1$), FL ($0,02/$0,04) und NL ($0,01/$0,02). Zuerst war ich auf Partypoker. Damit war ich auch zufrieden und habe ein paar € zulegen können. Aber eines Morgens wollte ich eine Runde spielen und es gab kaum Räume auf meinem Limit. Deshalb bin ich auf Pokerstars umgestiegen. Fixed Limit spiele ich nicht mehr, da mir die Spielvariante nicht so viel Spaß macht. SnGs machen mir sehr viel Spaß – leider habe ich hierbei (trotz SHC) meine erste Einzahlung ($20) verzockt. Somit spiele ich vorerst keine SnGs mehr. No Limit macht mir zzt. ähnlich viel Spaß wie SnGs. Bei No Limit spiele ich eine MSS in dem ich mich (mehr oder weniger) an das SHC etc. halte. Mit dieser Strategie generiere ich konstante, kleine Gewinne. Abweichungen vom SHC kommen zustande, da ich mit der Zeit mitbekommen habe, dass ich auch mal ein ATo aus der MP3 raisen kann. Außerdem ist es für mich mittlerweile recht stupide das SHC abzuspielen – was auch der Grund ist, weshalb ich teilweise 14 Tische gleichzeitig spiele.

      Durch diesen Kurs möchte ich:
      • die Hintergründe des SHCs besser verstehen
      • lernen die SHC-Abweichungen zu begründen
      • weniger Tische gleichzeitig und dafür dort ein besseres Poker spielen (ich denke an 4 Tische)
      • lernen, worauf ich bei meinen Mitspielern achten muss
      • ...

      Ich freue mich, wenn ihr mir helft die Poker Mathematik besser zu verstehen und in der Gewinnerzone weiter aufzusteigen. Ich bin gespannt, was ich von euch alles erfahren und lernen kann.

      Beste Grüße,

      Pittgn =)
  • 10 Antworten
    • pittgn
      pittgn
      Bronze
      Dabei seit: 06.04.2013 Beiträge: 36
      Lektion 1

      Frage 1: Aus welchen Gründen spielst du Poker?
      Hauptsächlich spiele ich Poker, weil es mir Spaß macht. Zzt. ist es mein Ersatz für die vielen Stunden, die ich sonst Filme/Serien/... geschaut habe. Dabei mag ich besonders den Wettkampf mit anderen. Mein Ziel ist es ein mathematisch immer besseres Poker zu spielen, einfach weil ich dies als Herausforderung sehe und es mir Spaß macht. Langfristig wäre es schön, wenn ich einen durchschnittlichen Gewinn von 10€ pro Stunde generieren könnte.

      Frage 2: Was sind deine Schwächen beim Poker?
      Ich denke meine größte Schwäche ist, dass ich mir meine Poker Handlungen nicht erklären kann. Z.B. weiche ich in mancher Situation vom SHC ab, weil ich denke das es schon klappen wird. Natürlich klappen die Moves dann nicht immer. Weiterhin gehe ich auch gern mal bis zum Showdown, um zu prüfen ob der Gegner wirklich nicht blufft (bisher tat er das eher selten ;-)) ab und an fällt es mir auch schwer eine tolle Starting Hand nach einem unpassenden Flop wegzuschmeißen. Durch das Multitabling habe ich das Gefühl mich zu wenig mit meinen Gegnern zu beschäftigen.
      ... Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung ;-).

      Frage 3: Was heißt es, tight-aggressiv zu spielen?
      Bei Spielertypen gibt es ein Spektrum, dass den Spieler von tight bis loose bewertet. Bei diesem Spektrum geht es für mich darum, welche Hände ich bzw. mein Gegner spielt. Tight zu spielen bedeutet dabei für mich, dass ich nur die Starthände spiele, die wirklich gut sind. Wirklich gut sind für mich die Hände, die ich mir (z.B. durch SHC) vorgenommen habe. Auch postflop bleibe ich bei meiner vorher zurechtgelegten Strategie. Abweichungen muss ich wirklich gut begründen können.

      Ein weiteres Spektrum um Spieler zu bewerten ist das Spektrum von aggressiv bis passiv. Dabei geht es für mich darum, was für Spielzüge ein Spieler macht, wenn er eine Hand hat, oder so tut als hätte er eine. Aggressives Spiel bedeutet dabei für mich, dass ich den Gegner, wenn ich eine Hand habe, ständig vor schwierige Entscheidungen stelle. Dazu gehört, dass ich lieber setze/raise als zu checken/callen.

      Wenn ich tight-aggressiv spiele, achte ich außerdem darauf, dass ich nach meinen Gegner an der Reihe (in Position) bin. Dies bringt mir weitere Informationsvorteile, da meine Gegner vor mir handeln müssen.

      Diese Spielweise funktioniert, da ich durch das tighte Spiel unprofitable Spielsituationen vermeide, durch das aggressive Spiel meine Gegner dazu bringe Fehler zu machen und mir durch das Spiel in Position zusätzliche Informationsvorteile verschaffe.
    • SpeedyBK
      SpeedyBK
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2006 Beiträge: 20.039
      Hi, willkommen in unserem Kurs.

      Schön das du dabei bist. Ich muss allerdings gleich am Anfang sagen, dass es in diesem Kurs um die Big Stack Strategie geht. Aber gerade als Anfänger sollte man sich eben mit dieser beschäftigen, da man dabei auch das meist über das Spiel Poker lernt.

      Zum Thema Handlungen erklären, damit werde ich dich im Verlauf des Kurses noch ganz schön quälen. :P

      Zur dritten Frage gibt es für mich eigentlich nicht viel zu sagen, dass hast du alles super erklärt.

      Von daher wünsche ich dir auch direkt viel Spaß bei Lektion 2.
    • pittgn
      pittgn
      Bronze
      Dabei seit: 06.04.2013 Beiträge: 36
      Hallo SpeedyBK,

      vielen Dank für deine Antwort und deinen Willkommensgruß.

      Original von SpeedyBK
      Hi, willkommen in unserem Kurs.

      Schön das du dabei bist. Ich muss allerdings gleich am Anfang sagen, dass es in diesem Kurs um die Big Stack Strategie geht. Aber gerade als Anfänger sollte man sich eben mit dieser beschäftigen, da man dabei auch das meist über das Spiel Poker lernt.

      Zum Thema Handlungen erklären, damit werde ich dich im Verlauf des Kurses noch ganz schön quälen. :P

      Zur dritten Frage gibt es für mich eigentlich nicht viel zu sagen, dass hast du alles super erklärt.

      Von daher wünsche ich dir auch direkt viel Spaß bei Lektion 2.
      Das ich bei der BSS viel über das Poker lernen kann reizt mich sehr. Daher bleibe ich dabei und spiele und beschäftige mich (in nächster Zeit) nur mit der BSS.

      Quälen - kein Problem. Was mich nicht umbringt - bringt mir ein besseres Pokerspiel ;) .


      Lektion 2
      Frage 1: An welchen Stellen würdest du anders spielen als vom BSS Starting Hands Chart empfohlen und warum?
      Ohne das SHC wäre meine Bankroll längst weg. Trotzdem habe ich einige Punkte, über die ich nachdenken, die aber noch nicht gefestigt sind. Die meisten davon kommen aus dem Text/Video „Crushing NL50“ (Blindsteal, Isolation und Domination). Meine Gedanken gehen also dahin, die Empfehlungen des SHCs aufzuweichen und mehr Informationen einzubeziehen, welche auf dem SHC nicht dargestellt werden können. Aber da habe ich noch nicht zu ende gedacht ;) .

      Meine bisherigen Änderungen stehen in direkter Verbindung zu Frage 2. Daher, wenn ich first-in bin mit 99-22:
      SHC in früher Position: Aussteigen. Dies würde ich nur bis 55 tun und ab 66+ Raisen. SHC ab MP1
      SHC in mittlerer Position: Mitgehen. Ich würde ab MP1 je ein Pärchen zu 66+ dazu nehmen. Also MP1 55, MP2 44 und diese auch raisen. Der Rest ist dann wieder wie beim SHC. Bzgl. der Calls in solchen Situation im Blind bin ich mir noch nicht ganz sicher.

      Vorteile:
      • Ich differenziere mehr als das SHC.
      • Der Gegner kann meine Hand schlechter einschätzen.
      • Ich habe am Flop öfter die Initiative.
      • Gegner trennt sich nicht so leicht von seinen Karten, da ich geraist habe. Wenn ich den Drilling treffe, zahlt mein Gegner mehr.

      Nachteile:
      • Wenn es nicht klappt, kostet es mehr (z.B. wenn die Gegner viel 3-Betten).


      Frage 2: Poste eine Hand, die dir vor dem Flop Schwierigkeiten bereitet hat.

      33 - preflop

      Frage 3: Welche Equity besitzt du mit AKo gegen die Top-5%-Range, d.h. 88+, AJs+, KQs, AKo?

      Ich besitze mit AKo gegen die Top-5%-Rang eine Equity von 46,32%.


             Equity     Win     Tie
      MP2    46.32%  37.91%   8.41% { AKo }
      MP3    53.68%  45.27%   8.41% { 88+, AJs+, KQs, AKo }


      In der Aufgabe steht, dass ich das auch manuell berechnen könnte. Gibt es dazu ein Artikel/Video welches auf die manuelle Equity-Berechnung eingeht? Im Spiel geht das ja sicherlich nur näherungsweise, oder?

      Beste Grüße,

      pittgn =)
    • SpeedyBK
      SpeedyBK
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2006 Beiträge: 20.039
      So, dann mal zur Lektion 2:

      Frage 1:
      Also, was du in deinem ersten Absatz schreibst, ist schonmal der Punkt mit dem größten Potential.
      Und auch was du zu den Pocketpairs sagst finde ich gut. Nur auf den Punkt "Mitgehen in Middle Position" würde ich ganz gern eingehen. Meinst du damit das Openlimpen? Und wenn, wie stehst du dazu?

      Frage 2:
      Hehe, passt ja direkt zu meiner Rückfrage aus Frage 1 ;) .

      Frage 3:
      Also, ganz manuel ausrechnen kannst du das nicht. Die Programme bekommen die Ergebnisse ja auch raus, indem sie Millionen von Spielen "durchprobieren" und für einen Menschen wäre das eine Lebensaufgabe.
      Wenn du die Equity gegen Teilranges im Kopf hast, kannst dich aber an die Gesamtequity annähren.

      Equity gegen 88-QQ: Knapp unter 50%
      Equity gegen KK+: um die 15%
      Equity gegen KQ: etwa 75%
      Equity gegen AJ+: 65%

      Dann musst du schauen, wie viele Kartenkombinationen es in jeder Teilrange gibt.

      88-QQ: 30 Kombis.
      Das ist der größte Teil der Range, von daher kann man auf den erste Blick schonmal sagen, dass die Equity in dem bereicht um oder knapp unter 50% liegt.

      Das müsste man jetzt für alle Teilranges machen und dann würde man auch recht nahe an die 46% kommen.

      Mit dem Equilab gehts aber einfach schneller. Zumindest wenn man die Equity gegen Teilranges nicht im Kopf hat. Was eine Übungssache ist, wenn du erstmal ein paar 100k Hände gespielt hast, dann hast du diese auch im Kopf ;) .
    • pittgn
      pittgn
      Bronze
      Dabei seit: 06.04.2013 Beiträge: 36
      Hallo SpeedyBK,

      vielen Dank für deine Antwort und die Rückfrage =) .

      Original von SpeedyBK
      Nur auf den Punkt "Mitgehen in Middle Position" würde ich ganz gern eingehen. Meinst du damit das Openlimpen? Und wenn, wie stehst du dazu?
      Ich open limpe nicht, da ich meine Gegner vor schwierige Entscheidungen stellen möchte. Dies erreiche ich z.B. durch einen raise. So kommen nur Gegner in den Flop, die auch einigermaßen gute Karten haben und sich im Flop nicht mehr so leicht davon trennen. Dadurch kann ich, wenn ich z.B. ein Set am Flop treffe, meinen Value maximieren. Wenn nicht (ich muss folden) verliere ich (durch den Raise) mehr Geld. Ich limpe nur, wenn vor mir auch schon gelimpt wurde. Die open limps aus dem SHC bei 99-22 habe ich dabei wie folgt abgeändert:

      Frühe Positionen:
      Gegner folden -> 66+ -> Raise; den Rest folde ich.
      Gegner limpen -> 66+ -> Raise; den Rest folde ich.
      Gegner raisen -> Mitgehen 20

      Mittlere Positionen:
      Gegner folden -> MP1 55+ -> Raise
      Gegner folden -> MP2 44+ -> Raise
      Gegner folden -> MP3 33+ -> Raise
      Gegner limpen -> 99? -> Raise; Unter 99: Habe ich einen Read? (Werden meine Gegner bei einem Raise von mir folden?) -> 22+ Raise; Sonst: 22+ Call
      Gegner raisen -> Mitgehen 20

      Position ab CO bis BB:
      Gegner folden -> ab 22+ -> Raise
      Gegner limpen -> 99? -> Raise; Unter 99: Habe ich einen Read? (Folden meine Gegner?) -> 22+ Raise; Sonst: 22+ Call
      Gegner raisen -> Mitgehen 20

      Beste Grüße,

      pittgn =)
    • pittgn
      pittgn
      Bronze
      Dabei seit: 06.04.2013 Beiträge: 36
      Hallo SpeedyBK,

      ich sorge mal dafür, dass du mir bei deinem nächsten Korrektur-Streifzug nicht nur weiteres Feedback zu Lektion 2 sondern auch gleich zu Lektion 3 geben kannst.

      Besten Dank schon mal im Voraus =)

      Lektion 3

      Frage 1: Du hältst K:spade: Q:spade: . Welche Equity hast du vor dem Flop gegen 3:diamond: 3:club: ? Wie ändert sich deine Equity auf diesem Flop: J :spade: 5:diamond: 3:spade: ?
      Preflop:
             Equity     Win     Tie
      MP2    49.23%  48.85%   0.38% { 3d3c }
      MP3    50.77%  50.40%   0.38% { KsQs }

      Postflop:
      Board: 5:diamond: J:spade: 3:spade:
             Equity     Win     Tie
      MP2    73.54%  73.54%   0.00% { 3d3c }
      MP3    26.46%  26.46%   0.00% { KsQs }

      Solange Pot-Odds > Odds sind, würde ich in dieser Situation (ohne die Karten von meinem Gegner zu kennen) mitgehen.

      Frage 2: Wie würdest du in der folgenden Hand agieren?
      No Limit Hold'em $2 (9-handed)
      Spieler und Stacks:
      UTG: $2.00
      UTG+1: $2.08
      MP1: $1.92
      MP2: $1.00
      MP3: $3.06
      CO: (Hero) $2.08
      BU: $2.00
      SB: $2.00
      BB: $1.24
      Preflop: Hero is CO with A:club: J:club:
      5 folds, Hero raises to $0.08, BU calls $0.08, SB folds, BB calls $0.06.
      Flop: ($0.25) 2:club: 6:diamond: 3:diamond: (3 players)
      BB checks, Hero checks, BU checks.
      Turn: ($0.25) 5:club: (3 players)
      BB checks, Hero bets $0.22, BU raises to $0.44, BB folds, Hero...?

      Preflop:
      • Gegnerinfo: BU und BB sind mir Unbekannt.
      • Handrange BU und BB: Ohne AA, AK, KK, KQ, AK -> da ich hier preflop eine 3-Bet erwarte
        JJ-22, AQs-A2s, K7s+, Q7s+, J7s+, T8s+, 97s+, 87s, 76s, 65s, 54s, AQo-A2o, K8o+, Q8o+, J8o+, T8o+, 97o+, 87o, 76o, 65o, 54o;
      • Heros Action: A:club: J:club: würde ich in dieser Situation auch raisen.

      Flop:
      • Handrange BU und BB: Da ich die Gegner nicht kenne, erwarte ich von NL2-Spieler nicht, dass sie ein Slowplay einlegen. Folgende Hände schließe ich deshalb aus, da ich erwarte, dass die Gegner sie Raisen: 22, 33, 54, 66, 65, 76, A6
      • Heros Action: Da mehr als 2 Gegner beteiligt sind und das Board drawy ist, würde ich mit Overcards genauso handeln.

      Turn:
      • Handrange BB: Da der Draw angekommen ist, traue ich einem unbekannten Gegner auf NL2 zu, dass er hier Check/Call spielt, falls er etwas hält und Check/False, falls er nicht hält. Daher behalte ich die gleiche Range bei.
      • Heros Action: Ich hätte in diesem Fall, wenn ich nicht weiß, ob mein Gegner auf ein Bet aufgeben wird, gecheckt und nach einem Raise geschaut, ob Pot Odds > Odds.
      • Handrange BU: Da er reraist und ich erwarte, dass ein mir unbekannter Gegner auf NL2 im Turn weniger blufft, sehe ich nicht, dass er einen Draw hat (außer den Monsterdraw mit 8c7c). Ich weise ihm folgende Handrange zu: 55-44,A4s,87s,A4o
      • Hero: Ob ich in dieser Situation Calle fälle ich anhand Pot Odds > Odds:
        Pot Odds = $0,91:$0,22 = ca. 4:1
        Odds = 9 Outs (die anderen vieren für die Straße lasse ich mal weg) / 46-9 Karten = ca. 4:1
        Da Pot Odds nicht größer sind als Odds würde ich in diesem Fall folden.

      Board: 6:diamond: 3:diamond: 2:club:  5:club:
             Equity     Win     Tie
      CO     29.66%  27.62%   2.04% { AcJc }
      BU     70.34%  68.29%   2.04% { 55-44, A4s, 87s, A4o }

      Laut Equilab gewinne ich von 100 Spielen 30 Stück. Also von 3,33 Spielen 1 Stück. Also ergeben sich Odds von 2,33:1 -> Also auch ein Fold.

      Frage 3: Hast du Fragen zum Spiel nach dem Flop?
      AKo im Flop gefoldet ... Mittlerweile würde ich diesen Fehler nicht mehr machen ;) .
    • SpeedyBK
      SpeedyBK
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2006 Beiträge: 20.039
      Okay, dann schließen wir Lektion 2 erstmal ab. Deine Antwort dazu finde ich gut.

      Lektion 3:

      Frage 1:

      Ist beides richtig.

      Frage 2:
      Also, ersteinmal muss ich sagen, dass ich die Turnbet von Hero hier eigentlich gut finde. Beide Gegner haben am Flop schwäche gezeigt und mit dem Flushdraw und 2 Overcards haben wir ja ersteinmal eine recht passable Equity, von daher geht die Bet schon klar, da unsere Gegner ja auch noch viel Folden werden.

      Dann ist die Frage ersteinmal, wie viele Outs haben wir, und sind diese alle clean?

      Frage 3:
      Gut, die Hand wurde ja von Ghostmaster schon analysiert ;) .

      Also, über Frage 2 müssen wir nochmal drüberschauen.
    • pittgn
      pittgn
      Bronze
      Dabei seit: 06.04.2013 Beiträge: 36
      Hallo SpeedyBK,

      vielen Dank für deine Antwort.

      Original von SpeedyBK
      Frage 2:
      Dann ist die Frage ersteinmal, wie viele Outs haben wir, und sind diese alle clean?
      Outs haben wir insgesamt 18:
      • Zum Toppaar Jacks: J:heart: , J:diamond: , J:spade:
      • Zum Toppaar Aces: A:heart: , A:diamond: , A:spade:
      • Zur Straight: 4:heart: , 4:diamond: , 4:spade:
      • Zum Flush: K:club: ,Q:club: , T:club: ,9:club: ,8:club: ,7:club: ,6:club: ,4:club: ,3:club:

      Ich gebe BU weiterhin folgende Handrange: 55-44,A4s,87s,A4o. Gegen diese Range fallen einige Outs weg, da ich denke dass Outs immer nur die Karten betrachten, die unsere Hand zu besten machen. Ein Toppaar Jacks und Aces würde uns mit dieser Handrange nie die besten Karten geben. Daher bleiben für mich 12 Outs:
      • Zur Straight: 4:heart: , 4:diamond: , 4:spade:
      • Zum Flush: K:club: ,Q:club: , T:club: ,9:club: ,8:club: ,7:club: ,6:club: ,4:club: ,3:club:

      Dabei ist eine 4:diamond: mist, denn diese kann beim Gegner zum Flush führen (Flush mit Diamonds). Eine 4:heart: und 4:spade: wären mist, wenn er 87s hält, denn dann hätte der Gegner eine höhere Straße als Hero. Gegen diese Handrange hat Hero mit seiner Hand für mich 9 cleane Outs und zusätzlich 3 Outs, welche dem Gegner einen Vorteil bringen könnten.

      Beste Grüße,

      pittgn :f_biggrin:
    • pittgn
      pittgn
      Bronze
      Dabei seit: 06.04.2013 Beiträge: 36
      Hallo SpeedyBK,

      falls es noch zu früh für Lektion 4 ist, ignoriere diese Antwort einfach, bis es soweit ist.

      Besten Dank im Voraus.

      Lektion 4
      Frage 1: Poste eine Hand in unseren Handbewertungsforen, in der du postflop die Initiative hast.
      NL2 ATo vs. Turn Raise ... gab bereits für mich sehr hilfreiche Antworten. =)

      Frage 2: Bewerte eine Hand, die von einem anderen Mitglied gepostet wurde.
      HA: Gekkobluff #5

      Frage 3: Du stehst am Flop mit K:diamond: Q:diamond: . Auf dem Board liegt J:spade: , 9:club: , 8:heart: und dein Gegner hält 7:club: 7:heart: . Welche Equity besitzt du in diesem Spot?
      In diesem Spot besitze ich eine Equity von 41,41%.

      Board: J:spade: 9:club: 8:heart:
             Equity     Win     Tie
      MP2    41.41%  41.41%   0.00% { KsQd }
      MP3    58.59%  58.59%   0.00% { 7h7c }

      Beste Grüße,

      pittgn :f_biggrin:
    • SpeedyBK
      SpeedyBK
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2006 Beiträge: 20.039
      Lektion 3:
      Ähm, nicht ganz.

      Also wenn hier eine 4 am River fällt, dann liegt hier einfach die Straight in der Mitte, wir haben also im besten Fall einen Splitt-Pot.

      Zu den Flushouts, was passiert denn, wenn der Gegner jetzt 55 hält, und eine 3 :club: am River kommt?

      Und wie muss man das in die Gesamtrange mit einrechnen?


      Lektion 4:
      Können wir schnell abhaken. Zu den Händen selbst gibt es kaum noch etwas zu sagen, Ghostmaster hat beide ja schon analysiert.

      Und die Equity in Frage 3 passt aus.


      Vielleicht sollten wir die Lektion 3 aber dann erstmal abschließen, bevor wir Lektion 5 anfangen. Denn da gibts dann sicher wieder mehr zu sagen.