Handdiskussionen - Komprimierung?

  • 6 Antworten
    • braco91
      braco91
      Bronze
      Dabei seit: 21.12.2011 Beiträge: 147
      Die komplette Diskussion auszudrucken halte ich für unsinnig, da man nicht jedesmal aufs neue alles durchlesen möchte. Du solltest einfach die wichtigsten Punkte, also die falschen Entscheidungen, aber auch die guten Entscheidungen markieren, am besten farblich, danach noch strukturieren und unter die eigentliche Hand packen. Auf einer Din A4 Seite geht sich das dann alles locker aus.

      Also in etwa so:

      HAND
      Ursprüngliche Herangehensweise / Rangeanalyse
      Fehlerhafte Gedankengänge/Misplays
      Korrekte Gedankengänge - Good plays
      Mathematischer Hintergrund (Equilab)
      Fazit: XXX
    • 4TheFoundation
      4TheFoundation
      Bronze
      Dabei seit: 14.02.2008 Beiträge: 33
      Joa, die Idee gefällt mir!
      Die Frage ist aber wer es tatsälich macht? Da sonst keiner was dazu schreibt, gehe ich mal davon aus, dass nur ganz wenige bis keiner was aufschreibt.

      Bei dem Beispiel ist es ja einfach.
      Was passiert aber wenn es komplex wird?
      Dann poste ich eine Hand im Forum und merk mir dann alle Kommentare?
      Für mich wäre deshalb sehr interessant zu wissen wer sich notes zu den Handdiskussionen macht. Ein einfaches Ja oder Nein würde mir schon genügen:
    • slevink23
      slevink23
      Bronze
      Dabei seit: 08.02.2011 Beiträge: 3.676
      Nö ich mache mir keine nachträglichen Notes über HBs. Denn wenn die Diskussion beendet ist, ist sie beendet. Es ist imo ja eher der Prozess an sich der einem weiterhilft als das Ergebnis.


      Außerdem wüsste ich gar nicht wohin mit den ganzen Notes? Wenn man über 200 HBs hat, liest man die alten doch eh nicht mehr durch.
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Es geht doch um die essentiellen Informationen und den "Lösungsweg".

      1. Ich probiere alle wichtigen Informationen für mich aus dem Thread zu extrahieren (wenn ich Sachen schon weiss, dann muss ich sie meist nicht nochmal extra rausziehen)

      2.Ich probiere die möglichen Lösungswege zu verstehen und vergleiche sie mit meinen aktuellen Lösungswegen. Dann probiere ich Schwächen und Stärken kurz zu identifizieren (möglicherweise im Kopf) und entscheide daraufhin, ob die Lösungswege überhaupt für mich sinnvoll sind.

      3. Evtl. hake ich nach, wenn ich bestimmte Lösungsstrategien nicht verstehe oder nicht damit einverstanden bin.


      Ich persönlich habe oft zentrale Inhalte aus Büchern auf wenige Seiten komprimiert, aber mit Handbewertungen habe ich es nie gemacht. Seh ich aber nichts falschen dran im Prinzip.
    • chase75
      chase75
      Silber
      Dabei seit: 28.03.2013 Beiträge: 41
      Ich halte das so, dass ich mir stichpunktartig Notizen mache zu Punkten die ich entweder nicht verstehe oder wo ich anderer Meinung bin um die bei Gelegenheit durch zu gehen.
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      Du hast ja auch die Möglichkeit diese entsprechenden Threads als Lesezeichen zusammenzufassen, da gibt es ja unzählige Möglichkeiten wie du das ordnen kannst.

      Und du kannst jederzeit drauf zu greifen.

      Letztlich soll man aus Diskussionen ja was praktisches mitnehmen, sprich du sollst es lernen und verstehen - dann brauchst du es auch nicht immer "nachzulesen". ;)

      Ausdrucken würde ich schon für etwas übertrieben halten, da kommt ja eine Menge zusammen. Die Zeit solltest du dann lieber in neue Hände / Diskussionen stecken.

      Ausnahmen sind natürlich Bereiche in denen du unsicher bist, wie bspw. Equity-Berechnungen / Odds&Outs oder grundsätzliche Lines und Plays (b/f for free Showdown, verbotenes Inforaise, falsche Raisesizes etc.).

      Das kannst du dir sicherlich notieren und gleichzeitig deine Theorie genau auf diesen Bereich konzentireren. Postest du dann die nächsten Tage weitere Hände dieser Art wirst du dieses Leak ja automatisch korrigieren.