Was für ein Gewerbe für einen kleinen Onlineshop?

    • Crouchinho
      Crouchinho
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      Dabei seit: 05.08.2006 Beiträge: 1.494
      Servus zusammen,

      hier hat doch bestimmt einer Ahnung, wie man das am besten machen kann :D

      Ich würde gerne für ein paar Shirts einen kleinen Onlineshop bauen. Natürlich soll das Ganze auch seine Ordnung haben; daher wollte ich wissen, welches Gewerbe hier am sinnvollsten ist, um Kosten und Aufwand für so einen kleinen Laden zu minimieren.

      Gibt es da eine Möglichkeit, über den Punkt "Liebhaberei" (heute aufgeschnappt) das Ganze laufen zu lassen? Ich werde wohl, wenn ich meinen Zeiteinsatz einrechne, keinen wirklichen Gewinn machen, und die Produkte sind für "Liebhaber". Oder geht sowas nicht?

      Würde mich über Tipps freuen...hier gibt's doch bestimmt Leute mit ähnlichen Erfahrungen.

      Cheers & Thx!
  • 12 Antworten
    • Rotwild1989
      Rotwild1989
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      Dabei seit: 01.02.2009 Beiträge: 5.199
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    • Crouchinho
      Crouchinho
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      Dabei seit: 05.08.2006 Beiträge: 1.494
      Servus, vielen Dank schonmal! Hab mir das mal durchgelesen, über die 17,5k im Jahr komm ich bestimmt nicht, sollte also passen.

      Heißt das dann, dass meine Produkte dann im Shop auch ohne MwSt angeboten und verkauft werden?
    • Rotwild1989
      Rotwild1989
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      Dabei seit: 01.02.2009 Beiträge: 5.199
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    • Elbflorenz
      Elbflorenz
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      Dabei seit: 08.02.2010 Beiträge: 488
      lol? wenn er sich entscheidet von der Kleinunternehmerregelung gebrauch zu machen, kann er logischerweise auch keine MwSt ausweisen, von daher hat er also recht wenn er sagt das dann seine Produkte ohne MwSt. angboten werden

      edit: btw - auch Versandkosten die du den Kunden in Rechnung stellst, (und für dich möglicherweise nur ein durchlaufender Posten sind) zählen zum Umsatz dazu

      edit2: wenn man (wie im link angegeben) damit rechnet in zukunft diese regelung aufgrund steigender umsatzzahlen nicht mehr in anspruch zu nehmen, sollte man seine preise natürlich im vorfeld schon so kalkulieren, um eine nachträgliche preiserhöhung aufgrund der MwSt abgabe zu entgehen. da gebe ich Rotwild schon recht
    • Rotwild1989
      Rotwild1989
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      Dabei seit: 01.02.2009 Beiträge: 5.199
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    • FiftyBlume
      FiftyBlume
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      Dabei seit: 06.06.2010 Beiträge: 8.580
      Original von Rotwild1989
      PS: Niemand entscheidet sich für die KU-Regelung, sondern gilt per se ihr unterlegen, solange keine Option stattfindet oder die Umsatzgrenzen überschritten werden.
      Wortklauberei, Kleinunternehmerreglung ist quasi die vorweg angekreuzte Option, auf die man verzichten kann.


      @Topic:

      Gewerbe beim Amt anmelden, Kleinunternehmerreglung.

      Übrigens befreit das nicht von der Einkommenssteuer, d.h. ein möglicher Gewinn wird in der Ekst-Erklärung angegeben und mit deinem Steuersatz versteuert.
    • Crouchinho
      Crouchinho
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      Dabei seit: 05.08.2006 Beiträge: 1.494
      Top, vielen lieben Dank! Fülle gerade die Gewerbeanmeldung hierzu aus...unter welcher Rechtsform firmiert dies dann? Dieser Punkt muss ja auf dem Formular schon ausgefüllt werden:

      "Im Handel-, Genossenschafts- oder Vereinsregister eingetragener Name mit Rechtsform"
    • Rotwild1989
      Rotwild1989
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      Dabei seit: 01.02.2009 Beiträge: 5.199
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    • bidi
      bidi
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      Dabei seit: 05.02.2007 Beiträge: 311
      Es gilt aber zu bedenken, das die Kleinunternehmerregelung auch einige nachteile beinhaltet: Du darfst dir dann nämlich auch die Vorsteuer deines gesamten Einkauf nicht vom FA erstatten lassen. Dies verteuert deinen Einkauf nicht unerheblich. Und falls du Firmen unter deinen Kunden haben solltest sind diese in der Regel dankbar für einen Umsatzsteuerausweis.
      Von daher sollte man genau kalkulieren, ob sich die Kleinunternehmerregel wirklich lohnt, zumal die Umsatzsteuervoranmeldung relativ schnell und einfach zu erledigen ist.
    • FiftyBlume
      FiftyBlume
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      Dabei seit: 06.06.2010 Beiträge: 8.580
      Original von bidi
      Es gilt aber zu bedenken, das die Kleinunternehmerregelung auch einige nachteile beinhaltet: Du darfst dir dann nämlich auch die Vorsteuer deines gesamten Einkauf nicht vom FA erstatten lassen. Dies verteuert deinen Einkauf nicht unerheblich. Und falls du Firmen unter deinen Kunden haben solltest sind diese in der Regel dankbar für einen Umsatzsteuerausweis.
      Von daher sollte man genau kalkulieren, ob sich die Kleinunternehmerregel wirklich lohnt, zumal die Umsatzsteuervoranmeldung relativ schnell und einfach zu erledigen ist.
      Dafür musst du dann aber auch mehr "Buchhaltung"(als Überbegriff für Buchführung, Steuererklärung, etc.) machen.
    • Crouchinho
      Crouchinho
      Bronze
      Dabei seit: 05.08.2006 Beiträge: 1.494
      Dankeschön :) Dann fülle ich alles soweit aus und rede mit dem Beamten vor Ort über den Punkt der Rechtsform.

      Der Hinweis mit den Nachteilen ist gut - allerdings ist der Einkaufspreis in den Produkten relativ niedrig, insofern sollte das in meinem speziellen Falle nicht zu schwer wiegen.
    • Rotwild1989
      Rotwild1989
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      Dabei seit: 01.02.2009 Beiträge: 5.199
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