"Wohnungs"-Katze

    • dontstealmyb
      dontstealmyb
      Bronze
      Dabei seit: 29.06.2008 Beiträge: 6.082
      Hi!

      Ich wohne seit knapp einem Jahr mit meiner Freundin in einer 80m² Wohnung im 2. Stock eines 6 Parteien Hauses. Da wir die Eigentümer dieser Wohnung sind und der Verwalter des Gebäudes mein Vater ist, wäre das Halten eines Haustiers absolut kein Problem. Es wäre allerdings für die Katze nicht möglich die Wohnung zu verlassen. Wir hatten beide immer Katzen, allerdings konnten diese unabhängig davon, dass sie weit mehr Wohnfläche zur Verfügung hatten, das jeweilige Grundstück ohne weiteres verlassen und "herumziehen". Wir wohnen demnach in einer eher ländlicheren Gegend ( 12k Einwohner "Stadt" )

      Meine Freundin möchte unbedingt eine Katze. Ich stimme generell zu - allerdings hab ich ein paar Zweifel.

      Gedanken:
      - reichen 80qm + Balkon aus um einer Katze ausreichend Lebensraum zu bieten
      - ich bin Student und arbeite nebenbei - habe also ca eine 40std-Woche, Freundin ca 30 Std => Katze wäre also schon auch mal ne Zeit allein, auch wenn nie länger als 3h am Stück. Unser beider Familien haben jeweils mehrere Katzen/Hunde - man hört aber ja häufig, dass wenn Katzen in einer Wohnung, dann nicht allein.

      Sind meine Zweifel berechtigt? Oder überwiegt gar das eigentliche Aufnehmen eines Tieres, dass sonst wohl ein eher nicht so schönes bis kurzes Leben haben würde? ( Hier schmeißen die Bauern ja tatsächlich noch die Kitten gegen die Wand ... )
  • 37 Antworten
    • haudi1337
      haudi1337
      Bronze
      Dabei seit: 04.10.2010 Beiträge: 35
      Ich bin mit Katzen groß geworden und liebe sie über alles.. obwohl ich ne Allergie habe :(

      du solltest dir ehr die Frage stellen, ob du es mit deinem Gewissen vereinbaren kannst, sie ein zu sperren.

      Katzen müssen toben und brauchen mal Beschäftigung, sonst gehen sie ein^^

      Wenn sie keinen Auslauf haben, muss man regelmäßig mit ihnen spielen,,

      schnnurr ;)
    • Kaos
      Kaos
      Bronze
      Dabei seit: 01.04.2006 Beiträge: 3.569
      Kann man kurz fassen:
      Mit euren Voraussetzungen eine Katze = Tierquälerei. Zwei Katzen = passt.
      Haben eine ähnliche Wohnung und sind auch beide berufstätig. Man muss sich natürlich morgens und Abends um sie kümmern aber gerade wenn sie noch klein sind spielen die so viel zu zweit und beschäftigen sich miteinander..
    • SEdoubleP
      SEdoubleP
      Bronze
      Dabei seit: 23.06.2006 Beiträge: 6.676
      Sehe ich auch so. Wenn, dann mehr als eine. Und wenn man sich eine zulegen kann, spricht ja im Grunde auch nichts gegen eine zweite, so hoch sind die Unterhaltskosten von Katzen ja nicht.
    • Tom1999
      Tom1999
      Bronze
      Dabei seit: 15.11.2009 Beiträge: 36
      Katzen mit reiner Wohnungshaltung sind i.d.R. überhaupt kein Problem. Sollten jedoch - wie meine Vorposter bereits bemerkten, 2 oder 3 sein. Mehr als 3 würde ich persönlich bei der Wohnungsgrösse nicht empfehlen. Ausserdem solltest Du versuchen, dass die Haustiger aus einem Wurf stammen. Hat den Vorteil, dass normalerweise ein besseres "Verständnis" vorherrscht. Kastrieren ist ein absolutes Muss, Kater "spritzen" Dir ansonsten die Bude voll, und rollige Katzendamen sind auch nicht wirklich lustig. Habe fast 20 Jahre selbst 2 Stk. in einer Wohnung Deiner Grösse gehalten, kann es nur leider von Berufs wegen nicht mehr :(

      Viel Spass mit Deinen neuen Mitbewohnern.... :)
    • Chela
      Chela
      Bronze
      Dabei seit: 08.02.2007 Beiträge: 5.903
      Die Katze von meiner Tante ist vom Balkon gesprungen und war tot.
    • flowIIpoker
      flowIIpoker
      Bronze
      Dabei seit: 14.02.2007 Beiträge: 4.304
      mindestens 2 und alles was sie irgendwie auf schraenken umschmeissen, wenn sie drueber oder(dahinter koennen[glaubt man ja gar nicht wie nen fellmonster durch noch so kleine loecher kommt] wegraeumen


      schwester hat 160m*m mit ihrem mann und wenn die so 5.ooouhr ihren rappel haben laeuft sie gegen 6.50uhr zu den unten wohnenden nachbar runter und erklaert ihnen, das nicht der mann und sie spass haten sondern die katzen(3.7 und glaub 5.2kg)


      ich personlich find es irgendwie nicht schoen, da ja einem der ganze zecken und floehespass bei der freilandhaltung verloren geht...

      btw hb ich seit 1989 katzen staedig im blickfeld und allein nur wenn ich ihr/ihm zukucke faellt der stress des tages an mir voellig ab

      kein wunder das da die leute damals aus egy so drauf standen

      [x] b4 dum fragen kommen, ja ich fuehre eine beziehunhg sei etwas 5 jahren mit einer frau die ktzen mag aber selber keine im neuen haus will. draussen kein problem

      achso und kacken koennen die auch, was nen baby nicht mal so locker kann
    • ThePhantom
      ThePhantom
      Bronze
      Dabei seit: 13.03.2007 Beiträge: 14.615
      ich hab nur 50 m2 :/ und keine freigangsmöglchkeit, würde das dennoch für zwei cutzen reichen?

      was muss man denn beachten wenn die neu sind?

      - cutzenfutter
      - tierarzt (eier ab, impfungen, etc.)
      - cutzenstreu

      noch was? auf wieviel kommt man da gesamt bzw. im monat? speziell die arztkosten stelle ich mir vei zwei tieren recht happig vor :/

      was gibts sonst zu beachten?

      - dass die nix runterschmeissen
      - dass sie einem nicht ständig in die ecken pissen und scheissen

      noch was?
    • Kaos
      Kaos
      Bronze
      Dabei seit: 01.04.2006 Beiträge: 3.569
      Impfen keine Ahnung mehr kommt auf den Tierarzt an bei uns war es glaub 30 Euro/Katze/Impfung. Am Anfang müssen sie da zweimal hin. Kastration hat 100 pro Katze gekostet. Ansonsten gibt es in der Regel keine Tierarztkosten für junge Katzen. Kommt dann natürlich mit dem Alter. Futter und Streu gibt es in allen Preisklassen aber wenn du ihnen nicht den letzten Müll vorsetzt würde ich grob mit 1€/Katze/Tag kalkulieren.
      50m² sind in der Regel echt zu wenig kommt immer auch etwas drauf an, wie die Wohnung aufgeteilt ist (bei uns können sie z. B. vom einen bis zum anderen Ende fast eine gerade Strecke auf ~15-20m durchrennen) aber Küche und Bad fallen ja meistens weg und dann bleibt nicht mehr viel.. Wichtig finde ich persönlich auch einen (gut abgesicherten!) Balkon. In die Ecken pissen und scheissen tun Katzen wenn sie gesund und zufrieden sind nie.

      Was Streu angeht ist Ronny hier im Forum der Experte.
    • spl4t
      spl4t
      Bronze
      Dabei seit: 18.12.2006 Beiträge: 3.273
      kann man so pauschal nicht sagen, ob der platz reicht - das hängt auch vom wesen der katze ab. check mal www.geliebte-katze.de... gibt halt welche die sehr ruhig sind und es gibt aber auch welche die nur rumfetzen, ständig action wollen und dir täglich die bude auf den kopf stellen ^^ bei so 0815-hauskatzen isses eher glück wie die sich entwickeln.
      was dir klar sein muss, is dass du den viechern nicht beibringen kannst irgendwas nicht zu tun, wie z.b. auf die küchenzeile zu springen (hygiene), das kannste völlig vergessen. ausserdem haaren v.a. indoor katzen teilweise extrem (!).
    • Shandout
      Shandout
      Bronze
      Dabei seit: 19.05.2010 Beiträge: 2.909
      Wir leben in Köln in einer 50 m² Wohnung ohne Balkon und haben einen Perser aus dem Tierheim. Der Kater war vorher kein Freigänger und unverträglich mit anderen Katzen, weil er von denen in seinem alten Zuhause wohl ordentlich Prügel kassiert hat.

      Total verzüchtetes Tier, noch mit der platten Nase nach altem Zuchtstandard, ewig langes Haar, kurzsichtig, zu großes Herz. Der könnte draußen gar nicht toben, er scheint es auch nicht zu wollen (Test im Garten der Schwiegereltern). Viel eher hängt er die ganze Zeit an mir oder meiner Freundin, was auch kein Problem ist, weil wir beide als Freelancer unseren Arbeitsplatz in der Wohnung haben.

      Warum ich das überhaupt erzähle? Es kommt immer auf das Tier an! Katzen Kartäuser oder Perser sind in der Regel eher gemütliche Wohnungskatzen. Für ne Siam muss es da schon deutlich mehr Action sein. Bei 80 m² sind zwei Katzen wohl weniger das Problem, zumal der Punkt Tierheim/Abfall beim Bauern sicher ein weiterer Punkt ist. Ich mein, wir waren bei Köln in einem Tierheim, da haben die in einer Gartenlaube + 20 m² eingezäunte Außenfläche ca. 30 Katzen gehalten. Uns wollten Sie aber keine geben, weil "da leiden unsere Tiere ja". Da bin ich dann auch nur mit einem "WTF?" vom Hof. In einem der größten Tierheime in Köln haben wir uns dann mit unseren Voraussetzungen vorgestellt und uns für genau "so eine Katze" auf die Liste der Nothelfer setzen lassen.
    • ThePhantom
      ThePhantom
      Bronze
      Dabei seit: 13.03.2007 Beiträge: 14.615
      wenn man sich eine aus dem tierheim holt oder zwei, dann müssten die ja eigentlich schon alles haben, also kastration und impfung?!

      wichtig ist finde ich so ne kippfenster absicherung, dass sie da nicht reinkommen

      aber scheissen die in der eingewöhnngszeit nicht überall in die ecken weil sie mit der neuen umgebung noch nicht so klarkommen bzw. bei ganz jungen weil die nicht wissen wa und wo das cutzenklo ist?

      wenn wohnng, dann sollte man die eh so wie hier upgraden, dann haben die cutzen auch etwas mehr freude

    • Kaos
      Kaos
      Bronze
      Dabei seit: 01.04.2006 Beiträge: 3.569
      Stimmt ich dachte auch ich könnte meine erziehen aber im Endeffekt läuft es so du kannst der Katze beibringen, dass sie bestimmte Sachen nicht macht, wenn du dabei bist. Aber sobald du weg bist macht sie was sie will..
      Man muss sich halt vorher im klaren sein, dass sie (wenn sie klein sind) an der Tapete rummachen (lässt sich vermeiden durch genug Kratzgelegenheiten), an Vorhängen spielen, alles erkunden und runterschmeissen was geht usw.. Und die Katze macht das nicht, weil sie ein ärgern will..

      edit: NEIN DIE SCHEISSEN NICHT IN DIE ECKEN!
      Wir haben unsere relativ früh (zu früh aber der Besitzer wollte sie loshabe) bekommen und sie haben genau zweimal wo hingepinkelt einmal ist eine erschrocken und das andere mal hat meine Mutter sie aus Versehen kurz im Bad eingesperrt. Sobald die ein Katzenklo sehen gehen die da rein. Wenn du dir mindestens 12 Wochen alte Katzen holst ist das absolut kein Problem.
    • ThePhantom
      ThePhantom
      Bronze
      Dabei seit: 13.03.2007 Beiträge: 14.615
      dennoch, vllt ist es ne gute idee, die einen tag zu mästen und dann einfach noch nen tag ins bad mit dem cutzenklo einzusperren, damit sie weiss was sie zu tun hat?!
    • Kaos
      Kaos
      Bronze
      Dabei seit: 01.04.2006 Beiträge: 3.569
      Das ist ein Lebewesen.. Du gibst denen einfach was zu fressen und setzt sie direkt danach ins Katzenklo.. Die kapieren das schon wie gesagt die haben ja selber das Bedürfnis "sauber" zu scheissen.
    • ThePhantom
      ThePhantom
      Bronze
      Dabei seit: 13.03.2007 Beiträge: 14.615


      nur so als anregung, find das einfach genial, cutzen sind ja sowieso gerne oben und kuggn gern auf den hooman herab :3
    • xEr
      xEr
      Bronze
      Dabei seit: 26.05.2005 Beiträge: 2.327
      Ehrlich gesagt halte ich gar nichts davon "normale" Katzen im Haus zu halten, erst recht nicht in kleinen Wohnungen. Ich bin in einem Haushalt großgeworden, wo wir immer 1 Katze auf 120+ m² hatten, die zudem noch jederzeit nach draußen konnte. Wenn man sieht wie viel Zeit und Spass die Katzen draußen haben, dann kann ich mir einfach schlecht vorstellen, dass es gut für sie sein kann, immer eingesperrt zu sein. Bei speziellen Katzenarten, die nur im Haus gehalten werden sollen, mag es anders sein, weil sie vielleicht weniger Bewegung brauchen und weniger "Abenteuerlust" verspühren. Aber bei normalen Hauskatzen kann ich es mir wie gesagt nicht vorstellen.
    • Pokerfuchs85
      Pokerfuchs85
      Bronze
      Dabei seit: 20.12.2010 Beiträge: 2.180
      Original von xEr
      Ehrlich gesagt halte ich gar nichts davon "normale" Katzen im Haus zu halten, erst recht nicht in kleinen Wohnungen. Ich bin in einem Haushalt großgeworden, wo wir immer 1 Katze auf 120+ m² hatten, die zudem noch jederzeit nach draußen konnte. Wenn man sieht wie viel Zeit und Spass die Katzen draußen haben, dann kann ich mir einfach schlecht vorstellen, dass es gut für sie sein kann, immer eingesperrt zu sein. Bei speziellen Katzenarten, die nur im Haus gehalten werden sollen, mag es anders sein, weil sie vielleicht weniger Bewegung brauchen und weniger "Abenteuerlust" verspühren. Aber bei normalen Hauskatzen kann ich es mir wie gesagt nicht vorstellen.
      Seh ich ähnlich. Ich wohn auf dem Land und beobachte die Dinger jeden Tag draußen. Ist doch zum kotzen für die, wenn sie 24 Stunden am Tag Wände anstarren müssen.

      Allerdings ist es wahrscheinlich immer noch besser als im Tierheim zu vergammeln. Wenn ihr es nicht lassen könnt, dann holt wenigstens zwei gebrauchte Hauskatzen aus dem Tierheim. Für die ist es wenigstens eine Verbesserung und dann auch sinnvoll.
    • nuggels
      nuggels
      Bronze
      Dabei seit: 06.03.2006 Beiträge: 2.081
      schließe mich an.

      Katzen ausm Tierheim, oder andere Tiere sind ok

      Alles andere halte ich für unangemessen.
    • Shandout
      Shandout
      Bronze
      Dabei seit: 19.05.2010 Beiträge: 2.909
      Ja, die "normale Hauskatze vom Land" fällt auch sicherlich in die Kategorie "aktiv". Die sind ja auch vom ganzen Körperbau nicht auf irgendein Schönheitsideal hin optimiert und kommen draußen auch entsprechend gut klar. Unser Perser pennt bei uns Bett, geht morgens mit zum Frühstück. Danach Siesta auf der Couch. Mittags kommt er zum Schreibtisch, meckert, kriegt 20 Minuten Streicheinheiten. Einmal im Monat haut er sogar mal nach ner Papierkugel. Danach klettert er von selbst auf seinen Baum und macht wieder mindestens zwei Stunden Pause. Abends auf der Couch schmeißt er sich immer zwischen uns, was für ihn so das Highlight des Tages ist.
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