Wer für Telefonanschluss verantwortlich?

    • limpinbarney
      limpinbarney
      Black
      Dabei seit: 12.02.2009 Beiträge: 7.986
      Bin in ne neue Wohnung in Wien eingezogen.
      Letzte Woche war der DSL-Heini von der Telekom da und wollte den Anschluss anklemmen. Dabei stellte sich heraus, daß die Telefondosen nicht mal an das dahinter liegende Kabel angeschlossen waren (Kabel liegt aber in der Wand).
      Der hat dann so nen Gerät angeklemmt, mit dem er das andere Ende des Kabels finden sollte. Wir sind das ganze Treppenhaus bis in den Keller zum Verteiler abgegangen und haben das Kabel nicht gefunden.
      Er ist dann wieder gefahren und hat gemeint, ich müsste das jetzt mit der Hausverwaltung/Elektriker klären.

      Der Punkt ist, daß anscheinend das ganze Haus Kabelinternet hat. TV-Gebühr ist verpflichtend in der Miete schon drin (nutze ich nicht). Der Punkt ist, daß Kabelinternet in Wien extrem unzuverlässig ist. Die Foren sind voll mit Problemen, hab in der letzten WG bestimmt schon mehrere hundert € mit laggs verloren. Mit DSL allerdings nie Probleme gehabt.
      Ich wohne im obersten Dachgeschoss. Vor ein paar Jahren wurde der Altbau aufgestockt. Die Leitungen und Installationen bei mir sind also relativ neu, aber der Elektriker hat wohl gepfuscht.

      Nach Anruf bei der Hausverwaltung stellen die sich erst mal blöd und fragen, warum ich denn nicht das Kabelinternet nehme. Ziemlich unprofessionelle Leute dort (verwalten 600 Wohnungen lol), ich soll dem Geschäftsführer ne email schreiben (ist morgen ne Woche her). Der Techniker hat mich schon vorgewarnt, daß die Firma sich bei dem Thema ziemlich querstellen wird.

      Ich persönlich habe noch nie ne Wohnung ohne eine Telefondose gesehen. Wer ist denn für den Anschluss von so einem Ding verantwortlich? Der Eigentümer oder die Telekom? Zur Not bezahle ich den Elektriker auch selbst, will aber lieber bisschen Background haben, wenn ich da morgen anrufe.
  • 3 Antworten
    • BurnOut2508
      BurnOut2508
      Bronze
      Dabei seit: 13.07.2008 Beiträge: 732
      Eigentümer.

      Allerdings wird dir ja ein Inet-Anschluss zur Verfügung gestellt, den du nur nicht nutzen möchtest. Also musst du in dem Fall die Kosten für eine echte physikalische DSL-Leitung der Telekom selbst tragen.

      Meist haben die Hausverwaltungen Rahmenverträge mit dem jeweiligen Anbieter. Glaube kaum, dass die dir ne DSL-Leitung bzw die Anbindung daran bezahlen. Ist sicherlich per Rahmenvertrag mit dem Kabelinternetanbieter verboten.

      Ergo musst du selbst zahlen.
      Bin aber Deutsch und weiß nicht, wie das in Ö ist.
    • MOAH
      MOAH
      Bronze
      Dabei seit: 28.11.2007 Beiträge: 4.108
      die telefondose selbst schliesst die dtag an, die innenhausverkabelung ist immer unterschiedlich, manchmal eigentum der dtag, manchmal sache des vermieters... das weiss dann meistens die dtag bzw der vermieter.

      zumindest in D ist das so.
    • limpinbarney
      limpinbarney
      Black
      Dabei seit: 12.02.2009 Beiträge: 7.986
      Wenn da keine Dose liegen würde, wärs für mich auch irgendwie klar.
      Aber da wurden Dosen (sogar 2) mit Kabel installiert, die halt nur verpfuscht wurden.

      Der Telekabelanschluss im Keller sieht auch piepefein aus. Im Gegensatz zum Telekomkasten.
      Die haben halt nen Großabnehmervertrag mit dem Kabelanbieter bzgl. TV, zahle glaub 12€ pm dafür. Wäre da noch Internet drin gewesen, wäre ich gar nicht eingezogen.

      Ich habe das Thema auch schon gegoogelt, konnte dazu aber keine eindeutigen Sachen finden. Wo gibts auch sowas?!
      Ne Ahnung, auf welcher rechtlichen Grundlage die Verantwortung beim Eigentümer liegt (Ö und D sind in der Gesetzgebung ja mehr oder weniger gleich)?

      € Das Beste wird sein, ich spreche erst mal morgen mit der Telekom und dann mit der Vermietung.
      Der Hausverwaltung meinte irgendwas "die Verkabelung wird bei uns von UPC (Kabelanbieter) gemacht". War aber die Aussage von Mister Inkompetenz.