optimale Stats für Lowstakes PLO?

    • DrPepper
      DrPepper
      Silber
      Dabei seit: 20.10.2006 Beiträge: 1.404
      PLO ist nicht mein main game und mich würde mal interessieren, was man auf PLO25 so für stats haben sollte. Ich spiel bis jetzt ziemlich nittig mit 17/12/3, fühl mich aber eigentlich ganz wohl dabei, weil man dauernd multiway ist und daher schon sehr gute draws oder halt nuts haben will. Generell läufts zwar ziemlich bescheiden, weil man auf stars ja bekanntlich jede session ca. 5 stacks unter ev läuft und aces preflop nie halten, aber ich frage mich halt auch, ob man vielleicht value liegen lässt, wenn man sehr wenig 3bettet und fast nur premium hände spielt. Was meint ihr?
  • 8 Antworten
    • HockeyTobi
      HockeyTobi
      Bronze
      Dabei seit: 03.12.2005 Beiträge: 23.227
      Hey DrPepper,

      das ist eine perfekte Frage für das STrategieforum undi ch habe deinen Thread deshalb verschoben.

      Viele Grüße
      Tobi
    • kniddel
      kniddel
      Bronze
      Dabei seit: 17.03.2009 Beiträge: 3.522
      17/12/3 ist schon sehr tight. 24/18 ist auch tight genug.

      Versuch mal besonders mit schwachen Spielern und in Position mehr Hände zu spielen. Mehr 3betten würde ich dir nur empfehlen wenn du dich postflop wohl fühlst.
    • DrPepper
      DrPepper
      Silber
      Dabei seit: 20.10.2006 Beiträge: 1.404
      Ich 3bette nicht so gerne oop, weil die gegner auf dem limit immer alles haben können und auf ekligen flops selten folden, egal was sie haben. die big pairs sind daher super schwierig zu spielen und ich 3bette meist nur die wirklich guten (double suited und/oder gut connected). Ansonsten weiß ich auch nicht so recht, welche mittelmäßigen hände ich noch mehr spielen soll, vor allem aus utg (co und bu spiele ich auch ne anständige menge hände). Sollte man sowas wie K678ds aus utg überhaupt spielen? Im Grunde gefällt mir die Hand oop überhaupt nicht und erst recht nicht multiway. Ich folde auch die meisten kings utg, weil die oop einfach so selten was taugen. Ich war schon immer ne nit aus leidenschaft, aber ich sehe irgendwie einfach nicht, wie man diese ganzen semi guten drawing hände vernünftig oop spielen soll und dann noch in multiway pötten und oft mit maniacs dabei.
    • Speedy84
      Speedy84
      Bronze
      Dabei seit: 12.02.2007 Beiträge: 2.974
      Poste mal Stats nach Positionen.

      Am Anfang achten viele Leute zu wenig auf positionsabhängiges Spiel.
    • PontiusGR
      PontiusGR
      Black
      Dabei seit: 16.08.2006 Beiträge: 836
      Moin.

      Ich denke es gibt keine optimalen Stats. Wie du schon selber schreibst, hängt es davon ab wie loose du spielen solltest, wie gut du Postflop bist. Also ist die Looseness des eigenen Spiels immer ein Balanceakt zwischen Equity und Skill.

      Wie du selber weißt, ist 17/12 einfach meganittig. Das heißt, du foldest einfach zu oft deine Equity weg, was Villain langfristig $ drucken lässt, wenn ernicht anfängt5 jedes mal deine starken Hände auszubezahlen. Es bringt Dir aber auch nichts 30/22 zu spielen, wenn du nicht eißt, wie du die ganzen marginalen Spots spielen sollst. Deswegen würde ich versuchen langsam aufzuloosen. Ein klassisches Leak ist es, dass die Leute am Bu zu wenig 1st in eröffnen. Probier doch mal 70% deienr Hände (nur am BU) zu eröffenen. Das sollte deinen PFr schonmal erheblich boosten.

      Dazu kommt, dass du villainabhängiger spielen kannst. In deinem Post verallgemeinerst du schon stark. Versuch mal in einer Session nach Spielern zu suchen, die Postflop doch viel folden (anhand von Stats), und da kannst du dann mehr 3betten. Solche Sachen verbessern das Spiel dann enrom.
    • TomGrill
      TomGrill
      Bronze
      Dabei seit: 26.03.2005 Beiträge: 1.842
      Original von PontiusGR
      Moin.

      Ich denke es gibt keine optimalen Stats. Wie du schon selber schreibst, hängt es davon ab wie loose du spielen solltest, wie gut du Postflop bist. Also ist die Looseness des eigenen Spiels immer ein Balanceakt zwischen Equity und Skill.

      Wie du selber weißt, ist 17/12 einfach meganittig. Das heißt, du foldest einfach zu oft deine Equity weg, was Villain langfristig $ drucken lässt, wenn ernicht anfängt5 jedes mal deine starken Hände auszubezahlen. Es bringt Dir aber auch nichts 30/22 zu spielen, wenn du nicht eißt, wie du die ganzen marginalen Spots spielen sollst. Deswegen würde ich versuchen langsam aufzuloosen. Ein klassisches Leak ist es, dass die Leute am Bu zu wenig 1st in eröffnen. Probier doch mal 70% deienr Hände (nur am BU) zu eröffenen. Das sollte deinen PFr schonmal erheblich boosten.

      Dazu kommt, dass du villainabhängiger spielen kannst. In deinem Post verallgemeinerst du schon stark. Versuch mal in einer Session nach Spielern zu suchen, die Postflop doch viel folden (anhand von Stats), und da kannst du dann mehr 3betten. Solche Sachen verbessern das Spiel dann enrom.
      sehr nice, besser hätte ich es nicht schreiben können.
    • DrPepper
      DrPepper
      Silber
      Dabei seit: 20.10.2006 Beiträge: 1.404
      Vielen dank für die antworten. Also ich versuche inzwischen schon immer mehr vom co und bu zu öffnen, zu isolieren oder zu 3betten und damit fühle ich mich auch ganz wohl. Aber ich bin mir vor allem noch sehr unsicher, wie so die ranges aus utg und mp aussehen sollten. Beim PLO ist das ja immer etwas schwierig, ranges mehr oder weniger genau zu definieren, aber könntet ihr mir vielleicht eine range ein wenig umschreiben die man so aus den early positions öffnet? Ich weiß z. B. nicht wirklich, wie ne 40% range aussieht, weil es in PLO so viele verschiedene arten von händen gibt. Dass man die guten pairs und broadway rundowns öffnet ist klar, aber welche marginaleren hände spielt man sonst noch? Ich bin mir z. B. immer unsicher mit sowas wie AKQ4ss aus utg, ist das gut genug zum frühen öffnen? Oder sowas wie 5678ds? Sind zwar nette Hände, aber wie soll ich mit solchen händen in multiway pötten oop geld machen? Gegnerspezifisch spielen ist ja schön und gut, aber wenn ich first in raise, weiß ich ja nicht, wer mich alles callen wird. Helft der nit bitte, bin halt hauptsächlich NL SnGler ;-)
    • PontiusGR
      PontiusGR
      Black
      Dabei seit: 16.08.2006 Beiträge: 836
      Puh, du bist SNGler....Na dann kann das hier wohl ne schwierige Geburt werden :)

      Aber gut, solange die Brötchen im Ofen sind schreib ich ein paar Hilfestellungen.

      1. Sei so nett und baue in deine Posts ein paar (sinnvolle) Absätze ein. Das macht es deulich einfacher zu lesen.

      2. PLO ist genau wie NL und SNG ein equitybasiertes Spiel. Um Vorstellungen von den einzelnen Handstärken zu gewinnen musst du Dich damit beschäftigen. Propokertools.com ist da ganz hilfreich. Lass einfach mal Hände gegen bestimmt Ranges durchlaufen. Und dabei immer dran denken, dass die HotnCold EqEdges im PLO viel kleiner sind. 5% ist da schon ne Hausnummer in vielen Spots.

      Eine gute Hilfe ist auch der Rangeexplorer vom PPT OddsOracle. Ich weiß aber nicht, ob es das auf der Website auch 4 free gibt.

      3. Was du in UTg aufmachen solltest hängt weniger von deiner Hand, als mehr von den Spieler hinter Dir ab. Wenn nur Spieler wie Du hinter mir sitzen, dann eröffne ich sicher 30%. Wenn 90% VPIP Fisch hinter mir sitzen dann nur 10%. Als generellen Richtwert (für Beginner) würde ich sagen: 10% 15% 30% 70% 30%. 1st In Raise. Da machst du nicht viel verkehrt.

      4. Gegnerspezifisch spielen ist ja schön und gut, aber wenn ich first in raise, weiß ich ja nicht, wer mich alles callen wird

      Dieser Satz ist ziemlich dümmlich. Du weißt zwar nicht wer dich exact callen wird. Dafür kannst du Dir anhand der Stats aber herleiten, mit welcher Frequenz du gecallt/ge3bettet wirst. Das wäre der erste Faktor, der bestimmt, was ich eröffne. Der nächste wäre, welche Postflopedge ich auf den Gegner sehe. Weiß ich genau was ich in welchen Spots zu tun habe, oder tappe ich im Dunkeln. Weiß ich, wie seine Cbetraisingrange aussieht/ob er zuviel foldet etc.

      5. Ohne eigene Arbeit wirst du im PLO kein Land sehen. Ich würde das nicht unbedingt alles an UTG Openranges festmachen. Viel wichtiger ist, dass du Dir ein Bild machst, wie die Equitys aussehen. Die erwähnten KKxx sind ein gutes Beispiel. Die Eq-Differenz zwischen den besten und schlechtesten KKxx ist enorm. Aber das schaust du Dir besser selber in Ruhe an.