hypers -ev push vor blinds

    • Santalino2
      Santalino2
      Black
      Dabei seit: 08.06.2007 Beiträge: 2.673
      Zum letzten mal vor x Jahren sng's gespielt und da war Standard bei nahenden Blinds (wo man seine FoldEquity für openpushes verliert) dann lieber vorher icm minus-ev-Pushs zu machen (solange man halt noch etwas mehr foldEQ hat). Jetzt Frage, ist das auch auf hypers aktuell noch anwendbar (wenn nein, was spricht dagegen)?
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    • PushnPray
      PushnPray
      Bronze
      Dabei seit: 10.02.2007 Beiträge: 5.387
      soweit ich weiß ist es noch anwendbar und ich mache es auch selbst.
      weiß nur nicht wie stark -ev der push dann sein darf. ich schätze mal wenn man jetzt 4,5bb hat und die blinds gehen hoch, so dass man nur 3bb hat könnte man beim benötigten ev für den push noch 0,2 runtergehen. ist jetzt nur eine grobe einschätzung
    • DasWodka
      DasWodka
      Bronze
      Dabei seit: 25.11.2009 Beiträge: 5.684
      Hey Sentalino2,
      Das ist in der Tat immer noch aktuell. Bei hypers ist es allerdings ein wenig anders, da man natürlich die anderen Spieler mehr im Blick haben muss, die ja auch meist sehr short sind. Daraus leitet sich zB ab, dass bei gladbachs Beispiel mit 4, 5 bb bei noch kleineren stacks der Gegner sehr wenig bis gar keine -ev spots eingegangen werden sollten.
      Weiter hast du ja auch länger noch FE, sodass die -ev spots auch erst bei geringerer bb Anzahl genommen werden sollten. Wie weit ein spot ins Minus gehen sollte ist noch nicht gelöst und sollte am besten mit anderen Spielern oder im hbf jeweils diskutiert werden.
      Gruss DasWodka
    • Santalino2
      Santalino2
      Black
      Dabei seit: 08.06.2007 Beiträge: 2.673
      Danke.

      Gerade noch bißchen dazu nachgedacht, theoretisch könnte man das ja durch Simulation lösen. Man nimmt bestehende Chipstände, lässt Gegner (die x unklaren Hände bevor man durch Blinds geht) nach Nash spielen und gibt dann jedem z. B. 100k Zufallshände. Danach macht man noch paar weitere Durchläufe mit verschiedener -ev Push-Höhe und später vergleicht man dann die erzielten Ergebnisse (theoretisch könnte man danach noch Stufe weitergehen und die ermittele beste -ev Push-Höhe nehmen und in Villians Nash-Verhalten berücksichtigen (da die zuvor ermittelte beste -ev Push-Höhe ja vermutlich nicht mehr optimal ist, wenn Gegner darauf adapten...) und dann wieder paar Durchläufe mit neuen verschiedenen -ev Push-Höhen machen (und das ganze dann noch ca. 10 mal wiederholen^^) und dann müßte man relativ nahe dran sein am optimalen Wert).

      Habe ich jetzt was vergessen, oder ist das wirklich so einfach?
    • DasWodka
      DasWodka
      Bronze
      Dabei seit: 25.11.2009 Beiträge: 5.684
      Hmm also ich weiss nicht, ob ich dich richtig verstanden habe.
      Es geht ja mehr darum wie viele und inwieweit Hände nach dem -ev spot +ev werden. Sprich das bsp weiterführend mit 4, 5 bb hast du ja mit antee nach den blinds sehr wenig fe und so auch rel wenig Hände die du +ev pushen kannst. Mit einem push der minus ev war kannst du dann dieses -ev ja wieder aufholen.
      Somit müsstest du die Hände nach dem -ev spot simulieren. Bin mir aber grade auch nicht 100% sicher.
      Der holdem Ressource calculator hat auch eine Funktion future spots mit einberechnen. Ich glaube der simuliert genau das mit den nash ranges. Da is natürlich nur das Problem, dass nicht nur nach nash gespielt wird und das muss auch berücksichtigt werden.