Poker in Österreich

  • 13 Antworten
    • doubleJay
      doubleJay
      Black
      Dabei seit: 09.10.2006 Beiträge: 6.232
      zu dem thema gibt es wie immer keine allgemeingültige aussage.

      20€ ca.
    • Phonosapien
      Phonosapien
      Bronze
      Dabei seit: 25.04.2007 Beiträge: 2.275
      Grauzone. Nix genaueres weiss man nicht.
    • ralfiralf
      ralfiralf
      Einsteiger
      Dabei seit: 22.02.2012 Beiträge: 96
      wieso sind so viele highstakes pro dann hingezogen???
    • doubleJay
      doubleJay
      Black
      Dabei seit: 09.10.2006 Beiträge: 6.232
      denk mal über -grauzone- nach, mr. doppelaccount
    • youpaymylife
      youpaymylife
      Bronze
      Dabei seit: 09.09.2010 Beiträge: 189
      in österreich musst du es nicht versteuern lassen, österreich hat sogar ein eigenes Poker "casino" aka w2d.

      is ja auch der grund wieso die meisten pros aus allen ländern nach österreich ziehen.

      Grauzone kann man es in deutschland nennen.. aber in öland? no.
    • limpinbarney
      limpinbarney
      Black
      Dabei seit: 12.02.2009 Beiträge: 7.986
      Aha. Dann zeig mal, in welchem Gesetzestext oder Gerichtsurteil steht, daß man keine Einkommenssteuer zahlen muss.

      Das ist in Ö rechtlich genauso wie in D. Nur
      1. Schwärzt dich keiner an, da Bankgeheimnis
      2. Das FA vertritt einfach eine andere Auffassung in der Rechtslage. Das war in D ja auch mal so.
    • 2Stuehle1Meinung
      2Stuehle1Meinung
      Silber
      Dabei seit: 17.01.2007 Beiträge: 332
      Es sind viele nach Ö gezogen?
      Ich habe letztens erst gehört, dass welche in die Schweiz gezogen sind. Wobei ich nicht ganz sicher bin, ob man sie "Highstakes Pro" nennen sollte :D

      Original von limpinbarney
      Aha. Dann zeig mal, in welchem Gesetzestext oder Gerichtsurteil steht, daß man keine Einkommenssteuer zahlen muss.

      Das ist in Ö rechtlich genauso wie in D. Nur
      1. Schwärzt dich keiner an, da Bankgeheimnis
      2. Das FA vertritt einfach eine andere Auffassung in der Rechtslage. Das war in D ja auch mal so.
      Du redest auch von Deutschland, deshalb bezieh ich mich mal darauf.
      Wieso Einkommenssteuer? Poker ist nachwievor ein Glücksspiel.
      Wenn man allerdings kein geregeltes Einkommen aus einem anderen Job hat, kann ich mir schon vorstellen, dass da schnell jemand hellhörig wird.

      Aber ab wann gilt man denn als professioneller Pokerspieler? Besonders, wenn man nur online spielt?
    • limpinbarney
      limpinbarney
      Black
      Dabei seit: 12.02.2009 Beiträge: 7.986
      Warum sollten Leute wegen Poker in die Schweiz ziehen?

      Erklär mir mal den Zusammenhang zwischen Steuern zahlen und Glücksspiel bzw. warum Glücksspiel steuerfrei sein sollte.
      In dem Zusammenhang google mal das Urteil gegen Eddy Scharf. Dort steht drin, warum es steuerpflichtig sein kann trotz Fulltimejob. Aber eine endgültige Entscheidung vor dem Bundesfinanzhof steht da noch aus.
    • youpaymylife
      youpaymylife
      Bronze
      Dabei seit: 09.09.2010 Beiträge: 189
      stell dir mal folgendes szenario vor:

      Du spielst fulltime Poker und machst ca. 2k im Monat und müsstest dies versteuern. rechne versicherung dazu blabla. wärst halt schon broke --> poker nicht profitabel mehr, du machst es nichtmehr vorbei.

      du kannst deine zahlen immer verfälschen.
      alle losingplayer könnten ihre losings von der steuer absetzen - wäre kein problem dabei, normalerweiße müsste sich dieses ausgleichen weil ja jetzt jemand anderes mehr gewonnen hätte was +- 0 ausmacht. Der kommt jetzt aber aus Kannada oder sonst wo: gg?

      usw.

      es wird sich einfach nicht durchsetzen für die Allgemeinheit. es kann sein dass es bestimmte unique examples geben wird bei denen sowas zutreffen möge, aber für den anonymen 20tabler cg spieler oder mtt reg wird sich nix ändern...

      Zumal Bankgeheimnis etc.
    • shaddiii
      shaddiii
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 05.04.2009 Beiträge: 6.900
      Naja youpaymylife, ein Losing Player wird wohl kaum professionell spielen. Lebt sich evtl schlecht so ohne Einkommen ;)

      Die Erklärung zur Steuerfreiheit hinkt auch ein wenig. Es ist nicht so, dass man Verluste per se absetzen kann als Selbstständiger. Das Absetzen vermindert ohnehin nur deine Steuerlast, es ist nicht so, dass du das Geld in dem Sinne wiederkriegst.

      Der Pokermarkt ist nunmal in vielen Ländern nicht so klar geregelt wie beispielsweise das Handeln mit Wertpapieren. Das bedeutet aber nicht, dass dies für immer so bleibt und ebenfalls nicht, dass es nicht auch anders ginge.
    • YsoSerious
      YsoSerious
      Bronze
      Dabei seit: 26.11.2010 Beiträge: 948
      glücksspielerträge sind in österreich nicht zu versteuern. poker gilt in österreich als glücksspiel. so einfach ist das :D

      ein kumpel hat das vor ein oder zwei jahren sogar mal von nem steuerberater, anwalt oder was auch immer checken lassen und der hat auch gesagt, dass er komplett sorgenfrei mit seinem geld tun kann was er will
    • klabautermann27
      klabautermann27
      Bronze
      Dabei seit: 10.03.2009 Beiträge: 1.198
      link

      mal sehen wie sich das aber in zukunft entwickelt ;)
    • limpinbarney
      limpinbarney
      Black
      Dabei seit: 12.02.2009 Beiträge: 7.986
      Original von klabautermann27
      link

      mal sehen wie sich das aber in zukunft entwickelt ;)
      Das Urteil hat keinerlei Aussagekraft, ob Poker Glücksspiel ist oder nicht, die Überschrift ist schlicht falsch. Lediglich die Regelung der Konzessionen bzgl. Cardcasinos wurde gekippt und demzufolge wird Poker nicht mehr als Glücksspiel aufgeführt.

      Glücksspielgewinne sind auch in Deutschland steuerfrei. Da nehmen sich beide Länder nichts. Aber ob Poker Glücksspiel ist im Sinne des Steuerrechts, wurde weder in Österreich noch in Deutschland rechtsgültig geklärt. Darum geht es ja im Fall Eddy Scharf. Die Geschichte geht deshalb auch an den Bundesfinanzhof bei gleichzeitiger Zahlungsaussetzung der FA-Forderung.

      Gibt ja in Ö zig in der Öffentlichkeit stehende Profis. Niemand hat bisher Probleme bzw. Anfragen von Seiten des FA bekommen. Und deshalb wiegt sich auch jeder in Sicherheit. Ich wohne ja auch in Östereich, mache mir auch recht wenig Sorgen drum. Aber zu behaupten, es sei "sorgenfrei" ist fahrlässig.
      Ich werde jedenfalls den Teufel tun und irgendwo freizügig "Pokerprofi" mit Einkommen/Vermögen xy angeben. Die FA in Deutschland haben auch jahrelang stillgehalten. Bis sie mal drauf gekommen sind, wie viel Geld da überhaupt (regelmäßig) zu verdienen ist. Und von dem Kuchen wollen sie jetzt natürlich auch was abhaben. Der Vorgang ist in Österreich nicht ausgeschlossen, auch wenn es momentan nicht danach aussieht.