[SNG] SB/BU Pushes?

    • toniw2027
      toniw2027
      Bronze
      Dabei seit: 30.12.2012 Beiträge: 14
      Hi Leute,

      Hab mal ne Frage an euch, wie ihr das so seht. Ich spiel reguläre SNGs 3 und 5 Dollar auf 888, jetzt hab ich öfters die Situation, dass ich am BU oder im SB eine effektive Stacksize von 8-10 BB habe, die Pushsituationen sind meist mit 5 oder 4 Leuten an der Bubble.

      Nun folgendes laut Nash und Wizard, kann ich im SB ein ziemlich großes Handspektrum pushen (Wizard ist das Handspektrum etwas tighter?) so ca. 70%, wenn ich den Gegner bei 10BB effektiv im BB ne loosere CallRange gebe von 30% dann verändert sich schon mein Spektrum auf etwa 40%.

      So jetzt ist es halt so, dass ich festgestellt habe dass ich in diesen Games oft gecallt werde, ich glaub 30% und 35% Callrange kommen hier im Schnitt.
      Soll ich nun diese Situationen die laut Wizard ja positive Equity haben tighter handeln oder soll ich weiterhin meiner Ansicht nach auch schwächere Hände aus dem SB bzw. BU pushen?

      Information Overload ?( :s_mad:

      Danke für die Antworten
  • 4 Antworten
    • Glubschauge
      Glubschauge
      Silber
      Dabei seit: 30.11.2009 Beiträge: 5.628
      Du musst deine pushingrange an die gegner anpassen. grade anytwo spots (oder spots wo du gegen vernünftig spielende gegner weit shoven kannst) werden ganz schnell unprofitabel wenn dein gegner mehr called!
    • Kogologo
      Kogologo
      Gold
      Dabei seit: 22.12.2011 Beiträge: 1.843
      stimme meinem Vorposter zu, allerdings rate ich dir zusätzlich, bloß nicht ZU tight zu werden in dieser Situation. Oftmals "denkt" man nur dass man zu loose gecallt wird aufgrund selektiver wahrnehmung, jeder fischcall bleibt einfach automatisch viel länder im Gedächnis als die vielen Spots in denen deine Gegner folden.
    • DasWodka
      DasWodka
      Bronze
      Dabei seit: 25.11.2009 Beiträge: 5.684
      Hey toniw2027 und Willkommen im SnG Strategieforum,
      Ich kann ebenfalls meinen 2 Vorpostern zustimmen. Die beiden Analyseprogramme sind nur so gut wie du sie benutzt, bzw wie gut du die Gegnerischen Ranges einschätzt. Grade der Wizzard gibt ja oft erstmals vollkommen merkwürdige ranges aus, die du dann anpassen musst. Bei nash liegt dann schon wenigstens eine sinnvollere Zuweisung vor, allerdings wir ja selten genau und oft genug auch weit entfernt von nash gespielt. Infolgedessen musst du die ranges immer anpassen.
      Wenn du auf einen speziellen Gegner reads hast, versuchst du seine opening range und seine calling range einzuschätzen und kannst diese dann zB in den Wizzard eingeben und der gibt dir dann an, welche Hände du gegen ihn pushen kannst.
      Ich denke es ist klar, aber es kommt natürlich immer auf die Gegner an und nur, weil du mal von einem Gegner mit Händen eher am bottom einer ~30% range gecallt wirst, heisst es ja nicht, dass alle soweit callen werden. Das ist ja auch grade an der Bubble abhängig von den anderen staksizes auch gar nicht mal so gut.
      Gruss DasWodka
    • toniw2027
      toniw2027
      Bronze
      Dabei seit: 30.12.2012 Beiträge: 14
      Ich danke euch für die Antworten! Ich nehm Nash als Richtlinie, da die Gegner teilweise stark von Nash abweichen, versuch ich das bestmöglich anzupassen, ich denk ich fange einfach am besten mal an die Stammspieler genau zu analysieren. Danke nochmal Toni