3bet pot as IP-Caller BU/CO vs agg

    • Ulinho
      Ulinho
      Bronze
      Dabei seit: 21.09.2006 Beiträge: 203
      Tue mir ziemlich schwer in 3bet Pots BU/CO vs SB/BB, wenn die Gegner aggressiv 3 betten. Z.B. Villain 3bettet SB vs BU 15%. Ich calle ihn mit einer relativ weiten Range wie A2s-A5s,ATs-AQs,AJo+,KTs+,KQo,QJs,QTs,J9s+,TT-77,97s+,76s+

      Cbettet Villain relativ wenig und kann Ch/f spielen, ist es ja noch relativ klar & man kann den Pot oft so mitnehmen. Die meisten dieser Villains sind dann aber auch aggressive Barreler. (z.b. 70/60/60 Cbets) Mir kommt es so vor, als ob ich zuviele Hände am Flop aufgebe oder dann auch mal mit Overcards oder Backdoorouts calle, um dann den Turn aufzugeben. Nur starke draws + made Hands zu callen kommt mir zu wenig vor, zumal ich dann die Draws am T ohne Hit (viele dieser Villains folden auch relativ wenig auf Flopraises) ebenfalls oft aufgeben muss.
      Habe explizit keine Beispielhand genommen, da ich eher was allgemein gültigeres suche, z.B. ein Video oder einen Strategieartikel (muss nicht von PS.de sein) der genau dieses Thema behandelt oder jemand, der diese Situationen gut meistert und Tipps geben kann.
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    • SirSurtur
      SirSurtur
      Bronze
      Dabei seit: 28.12.2006 Beiträge: 146
      Was mir in solchen Spots immer hilft, ist mir konkret die Ranges auf bestimmten Flops anzuschaun und dann das ganze mal durchzurechnen (Equilab bietet sich an):

      - Welche Range hat mehr Equity auf dem Flop?
      - Welche Range ist polarisierter? (hat mehr starke Hände, z.b. overpairs+ und mehr air)
      - Wieviel muss ich minimum defenden gegen seine cbet um autoprofit zu verhindern?
      --> haben seine bluffs equity gegen meine calling range? --> mehr defenden
      - Will ich eine raising range am Flop haben? (auf vielen dry boards nicht so sinnvoll, da gegnerische Range polarisierter und wir ihn sowieso stacken mit unseren guten Händen und seine Range weit halten wollen... manchmal aber auch nötig um genug zu defenden und zu verhindern, dass er seine Equity realisieren kann)

      und das ganze dann optional noch für Turn und River...

      Gegen Leute, die sehr viel barreln kann es auch mit unseren starken preflop Hände Sinn machen nur zu callen, weil wir so mehr EV gegen seine Range generieren als mit einer 4-bet und gleichzeitig unsere calling Range stärken.
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      Du kannst es ja in Preflop- und Postflop Optionen splitten.

      Preflop gehst du ja erstmal von deiner CallRange aus, aber genau so gut kannst du natürlich auch 4-bets einstreuen. Was 4-bettest du denn gegen so einen Spieler? Womit gehst du broke? Was 4-bet/foldest du?

      Postflop hast du die Lösung ja eigentlich selbst angegeben. Weniger Hände aufgeben, sprich lighter am Flop raisen und lighter broke gehen, seien es gute made hands oder eben Draws. Dann natürlich auch ab und an Air raisen.

      Wenn du Villain mit einer sehr weiten Range durchballern siehst, dann wird halt runtergecallt.

      Gerade in Position hast du doch viele Optionen, sei es raise Flop, sei es call Flop/raise Turn oder eben der einfache Float - sofern er dir angeboten wird.

      Natürlich hängts immer davon ab ob Villain nun "ehrlich" bzw. eher weak spielt oder ob er wirklich wie wild durchballert. Je nachdem kannst du deine Ranges doch anpassen?

      Wie wäre es denn mal wenn du einige 3-bSpots in denen du Probleme hattest in den HB-Foren postest? =)