Samplesize

    • TeamRutten
      TeamRutten
      Bronze
      Dabei seit: 06.05.2010 Beiträge: 152
      Hallo miteinander,

      kann man vielleicht nicht so generell beantworten, aber wie groß sollte eigentlich die Sample für ein Limit sein bevor man davon ausgehen kann, dass man es tatsächlich schlägt und vielleicht nicht nur einen Upswing hatte. Kann man das bereits nach 20k-, 50k Händen sagen, oder sollte man doch eher die 200k Hände vorweisen um so ein Urteil abzugeben?

      Cheers and Gl
  • 6 Antworten
    • TomGrill
      TomGrill
      Bronze
      Dabei seit: 26.03.2005 Beiträge: 1.842
      Nach 100k Hands kann man als Winner theoretisch immer noch Losses haben. 50k Hands zeigen halt eine grobe Tendenz. 200k ist ziemlich sicher.

      Aber bitte nicht zu lange auf einem Limit verweilen, weil du es erst sicher schlagen willst :)
    • TeamRutten
      TeamRutten
      Bronze
      Dabei seit: 06.05.2010 Beiträge: 152
      Was genau ist der große Nachteil daran? Schon klar ist halt minus EV aber hat das nicht ein wenig Zeit? Ich spiele z.B. mit 2k BR Plo25. Schlage dies auch ziemlich gut, aber halt iwie zu gut. Meine aufgezeichnete Sample, nutze PT erst seit ner Woche, ist halt erst knapp 13k Hände und wie gesagt ist das halt ein Witz um Prognosen zu machen.
      Wie sähe so ein Shot auf Plo50 denn aus? Also ab wieviel rauf und ab wann wieder runter?
    • TeamRutten
      TeamRutten
      Bronze
      Dabei seit: 06.05.2010 Beiträge: 152
      Achso und kurz zu deiner Aussage, dass man nach 100k Händen theoretisch noch Losses haben kann. Was meinst du damit? Dass man das, was man in den 100k Händen erwirtschaftet hat wieder verliert?
    • Chief0r
      Chief0r
      Bronze
      Dabei seit: 15.01.2008 Beiträge: 3.808
      dass ein winningplayer über 100k hands trotzdem noch down sein kann overall.
    • Albatrini
      Albatrini
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 23.01.2006 Beiträge: 15.125
      Was TomGrill damit gemeint hat ist, dass man als "erwiesener" Winningplayer natürlich auch 100k Hände mit Verlust spielen kann. Sagen wir einfach mal theoretisch, man hat die Gewissheit, dass alle Hände nach Ranges gut bis sehr gut gespielt wurden etc. aber aufgrund von Setups gegen Topranges oder einfach nur Badrun steigt man insgesamt trotzdem mit Minus aus.

      Von daher ist es immer kritisch zu sagen, nach xxxk Händen (zwei, niedrig oder auch hoch dreistellig) hat man das Limit geschlagen, wenn man rein nach die Winnings geht. Wichtig ist die Qualität des Spiels, ob man damit zufrieden ist etc. Mit Verlusten aufzusteigen ist mit Bankrollmanagement natürlich schwierig.

      Ein Shot auf PLO50 und dessen Aussehen hängt aber hauptsächlich vom Bankrollmanagement und vom eigenen Mindset ab. Wenn du sagst ab Betrag $2000 hab ich 40 Stacks für PLO50 und damit wage ich einen 5-Stack Shot auf das Limit. Damit hast du ursprünglich auch 80 Stacks für PLO25, wenn der Shot schiefgeht hast du immer noch 70 Stacks für PLO25, was doch recht komfortabel ist. Anschließend kannst du dich auf PLO25 wieder hochgrinden und ab $2000 wieder einen Shot versuchen bis dieser gut geht.

      Das sind jetzt keine willkürlichen Zahlen, sollen jetzt aber auch keine direkte Empfehlung darstellen. Wichtig ist es, dass du dir dein "System" selber überlegst denn du kennst dich selber am besten. Es ist oft einfach für Leute aufzusteigen aber viele haben eventuell Probleme mit dem Abstieg von Limits, verweilen dann zu lange bis sie irgendwann broke sind. Je aggressiver du dein Management führst, um so schneller kannst du selbstverständlich aufsteigen und die rakeintensiven Microlimits hinter dir lassen. Du musst aber dann genau so aggressiv wieder absteigen, sonst holen dich früher oder später die erwähnten Probleme ein.
    • KarovsHerz
      KarovsHerz
      Einsteiger
      Dabei seit: 11.10.2013 Beiträge: 14
      Da wuste ich aber viel nichts, es ist immer gut posts wie diese zu finden :)