Ist das adjusten der Betsizes am river nach callingelastizität eine gebalancte Strategie

    • shogun2313
      shogun2313
      Bronze
      Dabei seit: 11.09.2010 Beiträge: 1.614
      Hi Alle,

      ich habe mir vorhin die videos vom ersten plo coaching projekt angeschaut, wo tomgrill der schüler war.

      nazgul erklärt ihm elastische und unelastische calling ranges und wann die gegner meist )in)elastische ranges haben.
      habe ich soweit verstanden das konzept und gegen recreationals ist es auch definitiv sehr sinnvoll.

      die frage die ich mir jetzt stelle ist, wie gut ein adapten der betsizes gegen gute gegner bzw regulars z.b ab plo100-200 gebalanced ist.

      Beispiel:

      7 :heart: 8 :diamond: 2 :heart: Q :diamond: 7 :club:

      wir haben A7hh ohne fullhose

      es sind alle draws gebustet und am river paired sich das board. wir sind preflop, flop und turn agressor in position. gegen einen fisch würde man hier dann 55% pot setztenda villain hier elastisch ist; die straight und flush draws gebustet sind und werden immer gefoldet. seine calling range hat Q*** und schlechtere 7*** oder KK** von denen wir value bekommen wollen und den bekommen wir nur von relativ kleinen betsizes.
      wenn wir allerdings AKhh haben nur mit AK high dastehen würden wir dann größer betten damit er die ganzen hände wegfoldet oder dieselbe bet size?
      es wäre natürlich reichlich unbalanced wenn unsere valuebets oft ein anderes sizing haben als unsere bluffs

      Wie sieht es gegen regs aus und wann ist es ungebalanced seine bet sizes zu adapten bzw wann ist es gebalanced. Ich mache mir grade sehr viele Gedanken dazu, aber die Gedanken sind irgendwie noch nicht sehr klar.
      Würde mich über gute Antworten sehr freuen.

      Gruß,
      shogun
  • 3 Antworten
    • mnl1337
      mnl1337
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 13.01.2008 Beiträge: 15.462
      gegen den fisch solltest du immer die exploitbare im vakuum beste strategie wählen: zb mit A7 hier klein vs Qx ect betten.

      gegen regs die deine strategie evtl durchschauen können und dagegen adapten (ist fraglich ob das auch plo100 schon gegeben ist) solltest du zumidnest halbwegs gebalancet sein.

      das optimale rangeplay wäre im genannten beispiel gegen regs pot zu betten, da wir auf 7x+ und busted draws polarisiert sind. das erlaubt uns mehr hände zu bluffen, als bei kleinen betsizes und ist insgesamt die maxEV strategie.

      aber wie gesagt, man kann nicht oft genug erwähnen, dass gegen schwache regs balancen auch oft geld kostet.
    • Krach-Bumm-Ente
      Krach-Bumm-Ente
      Black
      Dabei seit: 01.05.2006 Beiträge: 10.402
      jo ich denke auch, dass gegen die allermeisten auf plo100 und drunter max exploiten auch max ev ist. gegen gute leute muss man das natürlich etwas balancen, würde dann vmtl. nicht mehr so klein vbetten (ist doch recht durchsichtig nach ner weile)
    • TomGrill
      TomGrill
      Bronze
      Dabei seit: 26.03.2005 Beiträge: 1.842
      wenn man seine Betsize so manipuliert, dass man beim Gegner damit einen Call/Raise/Fold induziert, exploitet man den Gegner und ist damit quasi immer unbalanced. (Außer Exploitbetsize entspricht Balancebetsize)

      Balanced ist man nur, wenn man eine Betsize wählt, die dazu führt, das man uns nicht exploiten kann.