10 Stacks BRM

    • IckeDJK
      IckeDJK
      Bronze
      Dabei seit: 18.04.2006 Beiträge: 1.851
      Sagen wir, man hat sich im Griff und steigt jedes mal ab, wenn man nur noch 10 Stacks für das darunter liegende Limit hat und steigt auf, wenn man 10 Stacks für das darüber liegende hat.

      Man will die Limits nicht "schlagen", sondern schnell nach oben kommen und schnell Kohle machen.

      Macht es dann Sinn, mit 10 Stacks BRM zu spielen, oder macht es aufgrund der "ständigen" Abstiege keinen Unterschied zu einem 25 Stacks (oder größer) BRM?

      Vielleicht hat der ein oder andere ja schon Vergleiche :)
  • 11 Antworten
    • FaLLout86
      FaLLout86
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 22.02.2005 Beiträge: 6.459
      Bei entsprechendem skill kann man denke ich ein zehn Stack brm fahren.

      Das kann definitiv den Aufstieg beschleunigen. Wichtig ist natürlich dass man sich penibel an das brm hält.
      Man muss sich bewusst machen dass man so natürlich auch mal zwei limits in einer Session absteigen muss.

      Wenn man damit keiner Probleme hat kann man das gerne mal testen.

      Gruß falli
    • CardQueen
      CardQueen
      Bronze
      Dabei seit: 18.04.2008 Beiträge: 169
      Original von IckeDJK

      Man will die Limits nicht "schlagen", sondern schnell nach oben kommen und schnell Kohle machen.

      :f_eek:
    • Renne01
      Renne01
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      Dabei seit: 15.05.2007 Beiträge: 4.073
      Ich persönlich finde es für die kleinen Limits auch absolut vertretbar mit einem äußerst aggressiven BRM zu beginnen, auch wenn man mal nicht sofort absteigen will. Ne kleine Bankroll lässt sich schließlich recht schnell wiederaufladen. Wenn sie allerdings mal etwas größer geworden ist (1-2 Monatsgehälter zb.), sollte man zunehmend konservativ werden. Die Skills sollte man aber natürlich schon mitbringen, damit es kein reines Glücksspiel wird.
    • SonMokuh
      SonMokuh
      Bronze
      Dabei seit: 21.04.2010 Beiträge: 2.861
      Ich hab bis NL100 z.T. mit 10-15 stacks gespielt, weil ich sehr stark auf table selection geachtet hab und dementsprechend sehr softe Tische hatte. Da hat's fast keinen Unterschied gemacht, ob ich NL10 oder NL100 gespielt hab.

      Also wenn Skill & softness vorhanden ist und man damit leben kann durch die Limits zu springen => warum nicht?
      Entweder geht's gut oder man startet mit 50$ nochmal neu auf NL2.
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.801
      Sehe da auch nicht in erster den Skill als Problem, sondern die Disziplin es durchzusetzen.

      Habe schon viele Geschichten gelesen wo dann doch etwas gegambelt worden ist und man eben nicht abgestiegen ist. Und dann ist das BRM schnell vergessen...

      Ansonsten gibts natürlich ein paar weitere Haken:

      => Jeweils neuer Spielerpool, wenig Reads
      => Unterschiedliche Adaptionen an das Limit (man kann NL10 nicht genau gleich wie NL50 oder gar NL100 spielen)
      => Lerneffekt ist etwas geringer
      => Wo ist die Skillgrenze? Wer bislang max. NL25 gespielt hat wird kaum locker durch NL50, NL100 und NL200 schreiten


      Dennoch sicherlich machbar. ;)
    • FaLLout86
      FaLLout86
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 22.02.2005 Beiträge: 6.459
      Original von MiiWiin
      => Wo ist die Skillgrenze? Wer bislang max. NL25 gespielt hat wird kaum locker durch NL50, NL100 und NL200 schreiten


      Dennoch sicherlich machbar. ;)


      Denke auch dass man ein solches BRM am ehesten fahren sollte wenn man sich neu hochspielen will weil man ausgecasht hat o.ä.

      Falls ich NL25 Regular war, würde ich z.B. auf Nl5 nicht unbedingt 30 Stacks BRM fahren. Aber wenn ich dann auf NL25 angekommen bin würde ich auf jeden Fall wieder das konservative BRM mit 30++ Stacks empfehlen.

      Weil auf den höheren Stakes ja noch gar nicht klar ist ob man winning player ist.
      Es ist natürlich unumgänglich das BRM penibel einzuhalten sonst ist man schneller Broke als man schauen kann ;)
      Gruß FaLLi
    • Renne01
      Renne01
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 15.05.2007 Beiträge: 4.073
      Original von FaLLout86
      ...
      Es ist natürlich unumgänglich das BRM penibel einzuhalten sonst ist man schneller Broke als man schauen kann ;)
      Gruß FaLLi
      Daran würd ich mich bis NL50, etv. NL100, NL200 nicht zwingend halten. Bis dahin kommt man auch noch gut mit solidem ABC-Poker ohne wilde Moves usw. Wenn man die Nerven hat, kann man den Weg bis zu NL100/200 imo als Shot ansehen. Wenns klappt ist schön, wenn man tatsächlich broke gehen sollte, weil man mal nicht gleich abgestiegen ist, kann man die BR ja recht flott reloaden. Das setzt natürlich voraus, dass man ein vernünftiges Einkommen hat, damit das möglich ist. Wenn man ein paar Hundert $$ wochenlang nachweinen muss, sollte man imo von anfang an mit einem konservativen BRM spielen, was ich persönlich als Anfänger gemacht hab. Nachdem ich bereits einiges an Erfahrung gesammelt hatte und ein paar Mal ausgecasht hatte, war mir das BRM aber ziemlich egal, bis ich wieder mein Stammlimit erreicht hatte. Ging mit einer Ausnahme auch immer direkt gut für mich aus.

      Bzgl. der Skill- und Disziplinfrage stimme ich MiiWiin und FaLLi natürlich zu. Du musst dir schon sicher sein, dass du die Limits, die du quasi ohne BRM spielst, auch schlagen kannst.
    • 1667Paranoid
      1667Paranoid
      Bronze
      Dabei seit: 02.03.2011 Beiträge: 2.004
      Original von CardQueen
      Original von IckeDJK

      Man will die Limits nicht "schlagen", sondern schnell nach oben kommen und schnell Kohle machen.

      :f_eek:
      mit "schlagen" meint er wohl "samplesize ergrinden"
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.801
      Original von Renne01
      Original von FaLLout86
      ...
      Es ist natürlich unumgänglich das BRM penibel einzuhalten sonst ist man schneller Broke als man schauen kann ;)
      Gruß FaLLi
      Daran würd ich mich bis NL50, etv. NL100, NL200 nicht zwingend halten. Bis dahin kommt man auch noch gut mit solidem ABC-Poker ohne wilde Moves usw. Wenn man die Nerven hat, kann man den Weg bis zu NL100/200 imo als Shot ansehen. Wenns klappt ist schön, wenn man tatsächlich broke gehen sollte, weil man mal nicht gleich abgestiegen ist, kann man die BR ja recht flott reloaden. Das setzt natürlich voraus, dass man ein vernünftiges Einkommen hat, damit das möglich ist. Wenn man ein paar Hundert $$ wochenlang nachweinen muss, sollte man imo von anfang an mit einem konservativen BRM spielen, was ich persönlich als Anfänger gemacht hab. Nachdem ich bereits einiges an Erfahrung gesammelt hatte und ein paar Mal ausgecasht hatte, war mir das BRM aber ziemlich egal, bis ich wieder mein Stammlimit erreicht hatte. Ging mit einer Ausnahme auch immer direkt gut für mich aus.

      Bzgl. der Skill- und Disziplinfrage stimme ich MiiWiin und FaLLi natürlich zu. Du musst dir schon sicher sein, dass du die Limits, die du quasi ohne BRM spielst, auch schlagen kannst.
      Die Frage ist halt wo ist Schluß?

      NL100? NL400? NL1000?

      Die "Skillfrage" wird einfach schwer zu klären sein.

      Vielleicht sollte man sich ein Ziel setzen für ein Limit welches man dann langfristig spielen möchte - dann mit passiveren BRM und mit dem Hintergrund auf diesem Limit weiter zu lernen und an der Theorie zu arbeiten. ;)

      Und die Disziplin ist bei Pokerspielern nun mal immer ein Problem... :rolleyes:
    • SonMokuh
      SonMokuh
      Bronze
      Dabei seit: 21.04.2010 Beiträge: 2.861
      Ist auch wieder eine risk und reward Frage imo.

      Welchen Vorteil bringt uns eine 300$ BR, welchen Vorteil bringt uns eine 30k$ BR? Eine 300$ BR bringt lächerliche Stundenlöhne, weil selbst auf NL25 nicht so viel drin ist. Eine 30k BR auf NL400 mit 2-3bb/100 bringt schonmal 50-100$/h.

      Will man ein sehr gutes Einkommen riskieren, nur um noch ein bisschen mehr zu verdienen? Wenn dir jemand 1 Mrd. schenken würde oder ne Münze wirft und dir bei Kopf 10 Mrd. und bei Zahl gar nix geben würde, was würdest du nehmen? Flippen hat den höheren EV, die 1 Mrd. nehmen ist aber sicherer und hat für die meisten Menschen weit mehr Wert, als die Chance auf 10 Mrd.

      Außerdem dauert es viel länger, eine 30k BR aufzubauen als eine 300$ BR.

      Von daher macht es Sinn, das BRM tighter zu gestalten, je mehr man zu verlieren hat.
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.801
      Original von SonMokuh
      Ist auch wieder eine risk und reward Frage imo.

      Welchen Vorteil bringt uns eine 300$ BR, welchen Vorteil bringt uns eine 30k$ BR? Eine 300$ BR bringt lächerliche Stundenlöhne, weil selbst auf NL25 nicht so viel drin ist. Eine 30k BR auf NL400 mit 2-3bb/100 bringt schonmal 50-100$/h.

      Will man ein sehr gutes Einkommen riskieren, nur um noch ein bisschen mehr zu verdienen? Wenn dir jemand 1 Mrd. schenken würde oder ne Münze wirft und dir bei Kopf 10 Mrd. und bei Zahl gar nix geben würde, was würdest du nehmen? Flippen hat den höheren EV, die 1 Mrd. nehmen ist aber sicherer und hat für die meisten Menschen weit mehr Wert, als die Chance auf 10 Mrd.

      Außerdem dauert es viel länger, eine 30k BR aufzubauen als eine 300$ BR.

      Von daher macht es Sinn, das BRM tighter zu gestalten, je mehr man zu verlieren hat.
      Kann man so sehen

      Die Frage ist aber ob die BR das ganze Pokervermögen ist.

      Wenn man NL200 schonmal geschlagen hat kann man sicherlich mit einem aggressiveren BRM anfangen und wenn es "schief" geht evtl. neu starten.

      Kommt natürlich nicht häufig vor, warum sollte man als NL200-Spieler auf NL5/NL10 anfangen müssen.

      Da ist irgendwann mal was schief gelaufen und solch ein aggressiver Versuch kann dann natürlich auch fix schief gehen. :f_frown: