die beste strategie für 1on1 limit holdem?

  • 6 Antworten
    • Stargoose
      Stargoose
      Bronze
      Dabei seit: 17.01.2005 Beiträge: 4.077
      Heads-Up ist sehr sehr sehr gegnerabhängig. Gutes Heads-Up Spiel kommt mit der Zeit mit viel Erfahrung ... ich halte mich noch lange nicht für nen halbwegs guten Heads-Up Spieler nach 6 Monaten Poker ...

      Korn hat mal irgendwann gesagt, wenn der gegner bettet callen, wenn er checked selber betten, für den Anfang.

      Dinge die du beachten solltest:

      1. Preflop Action um die ungefähre Hand Range des Gegners einzuschätzen
      2. Prinzipiell ist jedes Pair gut und will gebettet werden
      3. Bei Gegenwehr schau wie es um die Stärke Deiner Hand und Deine Outs bestellt ist und richte daran ungefähr deine Antwort aus.

      4. Hände posten !!!
    • Korn
      Korn
      Bronze
      Dabei seit: 14.01.2005 Beiträge: 12.512
      Original von DeckofCards
      hab jetz spontan nix gefunden im forum, un auch kein plan ob ich hier im richtigen bereich bin, aber irgendwelche vorschläge? könnt dringend rat gebrauchen..
      Heads-up Hold'em ist sehr komplex, allgemein kann man fast sagen, je weniger Gegner du am Tisch hast desto schwieriger wirds.
    • ArToFp0kEr
      ArToFp0kEr
      Bronze
      Dabei seit: 20.01.2005 Beiträge: 15
      .
    • ips.seri
      ips.seri
      Bronze
      Dabei seit: 16.01.2005 Beiträge: 1.970
      hm hatte letztens nen kerl
      an nem 3/6 private table HU.

      du must unbeindgt versuchen reads über deinen gegner zu kriegen.
      wann betet er. blufft er oft?
      nach welcher beting sequenz geht er wenn er nen monster hat.
      raised er preflop auch schwache haende?
      raised er killerhaende preflop?

      der kerl war extrem readable und ich konnt ihm 250$ abnehmen

      wichtig ist auch , net immer gleich zu spielen.
      mal must du toppair am flop cappen mal
      machst du check/call und check/raise bzw raise am river.

      auch net allzuoft bluffen. wenn du nix hast und denkst er hat uach nix
      ruhig mal bis zum river durchchecken. so kriegt er das gefühl das du nciht
      betest wenn du nichts hast.

      auf jedenfall viel variieren würd ich sagen.
    • sholvar
      sholvar
      Bronze
      Dabei seit: 18.01.2005 Beiträge: 4.826
      ich hab in letzter Zeit häufiger mal ein paar HU-SNGs gespielt und die Erfahrung gemacht, dass man sich ganz stark dem anpassen muss, was der Gegner denkt, dass man tut.

      Es ist also nicht so wichtig, was du tust und auch nicht was der Gegner tut. Es ist einzig und allein wichtig, was der Gegner denkt, dass du tust. Denkt er du spielst gerade tight, dann raised du mit jeder hand wie wild rum. Denkt er du raised mit jeder Hand wie wild rum musst du sautight spielen, und alles dazwischen halt. Immer genau das Gegenteil von dem machen, was dein Gegner denkt, dass du tust.

      Der zweite Punkt ist das Verhältnis Stack/Limit. Je höher das Limit ist, desto mehr ist man zu Aggressivität gezwungen um die Blinds zu kriegen. Je geringer das Limit ist, desto unwichtiger ist es mal einen oder zwei Big Blinds an einen steal zu verlieren.

      Bei fixed limit heads up spielt das Verhältnis zwischen deinem Stack und dem deines Gegners eine deutlich kleinere Rolle als bei No Limit.
    • Deathtiny
      Deathtiny
      Bronze
      Dabei seit: 18.01.2005 Beiträge: 63
      nützlich ist da mit sicherheit auch diese tabelle:

      how holdem hands fare in heads up matches
      http://www.gocee.com/poker/he_ev_hand.html