Bemannter Flug zum Mars ohne Rückkehr 2024

    • einfachnurtimo
      einfachnurtimo
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      Dabei seit: 01.02.2007 Beiträge: 2.055
      http://blogs.discovery.com/inscider/2014/01/one-way-trip-to-mars.html#mkcpgn=fbsci1

      Aus 200.000 Bewerbern sind nun 1058 in die zweite Runde des Auswahlverfahrens gekommen.
      Der älteste Bewerber von denen die noch dabei sind, ist 81.
      Wenn es also 2024 losgeht, ist er 91, was hat das für nen Sinn?
      Mich würde mal interessieren was mit Leichen auf dem Mars passieren würde.
      Bakterien/Würmer oder so gibt es da oben ja nicht, welche die Leiche zersetzen würden.

      Aber was mich an meisten interessiert, wie die Menschen da oben mit der Situation fertig werden nie wieder auf die Erde zurückkehren zu können.
      Tagein Tagaus auf einem Wüstenplaneten festzusitzen, mit dem Wissen seine Familie nie wieder sehen zu können...
      ich glaub ich würds da keine zwei Monate aushalten ohne auszurasten.
      Denke aber mal das die 1000 restlichen Bewerber noch sehr harte Tests vor sich haben, die dafür sorgen werden, dass nur die krassesten Typen mitfliegen werden.

      Und wie ist eigentlich die Gravitation auf dem Mars? Vergleichbar mit der des Mondes?
      Kann man vom Mars aus die Erde sehen? Wie sieht die aus?
  • 53 Antworten
    • Quabbe
      Quabbe
      Bronze
      Dabei seit: 18.09.2007 Beiträge: 2.854
      Als ob. :P
    • AceHighUhh
      AceHighUhh
      Bronze
      Dabei seit: 21.05.2008 Beiträge: 2.317
      einfachnurtimo
    • 00Visor
      00Visor
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      Dabei seit: 26.11.2007 Beiträge: 14.438
      Original von einfachnurtimo
      Und wie ist eigentlich die Gravitation auf dem Mars? Vergleichbar mit der des Mondes?
      Kann man vom Mars aus die Erde sehen? Wie sieht die aus?
      - Mars ist schon etwas größer als der Mond. Gravitation 1/3 der Erde.
      - Mars von der Erde ist ja eher klein. Erde wird da schon größer sein, aber nicht mehr als ne Minischeibe (vielleicht so wie Jupiter von der Erde?). Hängt aber auch ganz von den Positionen in der Umlaufbahn ab.

      Interessante Mission. One-Way macht wohl Sinn.
    • ChackZ
      ChackZ
      Bronze
      Dabei seit: 17.09.2006 Beiträge: 365
      Was wohl in Leuten vorgehen muss, die sich für eine solch gefährliche Reise ohne Rückkehr entscheiden. Am Geld kann es nicht liegen, damit können sie auf dem Mars ja nichts mehr anfangen. Also geht es um Fame?

      Aber die Sache scheitert eh wieder am Geld. Auch wenn private Missionen füpr die Zukunft etwas Hoffnung geben, finde ich es doch ziemlich peinlich, dass es in den letzten 40 Jahren kein Mensch über den Mond hinaus (oder einfach mal wieder auf den Mond!) geschafft hat, obwohl die technische Entwicklung doch extrem groß war. Die Amerikaner haben ja aktuell nicht einmal eine bemannte Raumfahrt und müssen sich bei den Russen einkaufen...
      Alle Nachfolgeprogramme des Space Shuttles sind auch von Obama gecancelt worden, oder?

      Naja, ich bin gespannt. Ich gehe leider davon aus, dass ich keinen Menschen auf dem Mars mehr erleben werde ;(
    • h0nky
      h0nky
      Bronze
      Dabei seit: 17.02.2008 Beiträge: 10.642
      Alsob das klappt. Was machen die den ganzen Tag? ?(
      Irgendeiner dreht immer durch, kennt man doch aus den ganzen Kinofilmen. Und was bringt mehr Fame als mit anderen aufn Mars zu fliegen? Richtig alle anderen umzubringen und dort oben alleine leben :f_p:
    • JoWa
      JoWa
      Bronze
      Dabei seit: 05.04.2007 Beiträge: 7.587


      hier mal n bild von der erde vom mars aus betrachtet..


      finde die mission allgemein ziemlich interessant. wäre natürlich ideal, wenn man die marsbasis mit der zeit immer erweitern würde, wie es ja auch der plan ist:

      zeitplan laut wiki:

      2013: Für das Auswahlverfahren der ersten, vierköpfigen Crew haben sich nach Angaben des Veranstalters 202.586 Menschen beworben. [14][15] Mindestens 2782 davon haben die Bewerbungsgebühr entrichtet und können damit in die nächste Auswahlrunde kommen.[16] Mars One wird auch diejenigen Interessenten, die sich nicht für die nächste Runde qualifizieren, weiterhin „Bewerber” nennen.[17]
      2014: Die ersten 40 Astronauten sollen ausgewählt werden. Ein Nachbau der Marssiedlung soll zu Trainingszwecken auf der Erde errichtet werden.
      2015: Das Training der Astronauten beginnt.
      2018: Eine Versorgungsmission mit 2,5 t Ausrüstungsgegenständen (z. B. Solarzellen) soll mit einer modifizierten Dragon-Kapsel von SpaceX zum Mars gesendet werden. Außerdem wird der erste Kommunikationssatellit gestartet, um ihn in einer Umlaufbahn um den Mars zu stationieren.
      2020: Ein Mars-Rover soll eingesetzt werden, um den Standort für die Siedlung auszuwählen.
      2023: Fünf weitere Dragon-Module sollen in Betrieb genommen werden, um eine bewohnbare Siedlung zu schaffen.
      2024: Eine Falcon Heavy-Rakete von SpaceX soll mit der ersten Gruppe von vier Marskolonisten starten.
      2024: Fünf weitere Dragon-Module sollen in Betrieb genommen werden, um eine bewohnbare Siedlung für die nächsten Kolonisten zu schaffen.
      2025: Die ersten Kolonisten sollen auf dem Mars ankommen.
      2027: Eine zweite Gruppe von vier Kolonisten soll auf dem Planeten eintreffen.
      Etwa in jedem zweiten Jahr erlaubt die Planetenkonstellation einen weiteren Transport von Mensch und Material zum Roten Planeten. Die Siedlung soll immer weiter ausgebaut werden.


      denke jedoch, dass der zeitplan recht unrealistisch ist, und noch viele probleme gelöst werden müssen.

      und von wegen "was machen die den ganzen tag".. was machen denn die leute, die auf der ISS sind? diese ist ja schon seit mehr als 10 jahren dauerhaft besetzt.

      der lagerkoller könnte da schon eher n problem sein
    • Valain
      Valain
      Bronze
      Dabei seit: 30.03.2007 Beiträge: 3.279
      Soll das Training dann schon 9 Jahre sein bis zum Flug oder wielange?
    • domano
      domano
      Bronze
      Dabei seit: 04.08.2006 Beiträge: 6.877
      Original von ChackZ
      Was wohl in Leuten vorgehen muss, die sich für eine solch gefährliche Reise ohne Rückkehr entscheiden. Am Geld kann es nicht liegen, damit können sie auf dem Mars ja nichts mehr anfangen. Also geht es um Fame?

      Aber die Sache scheitert eh wieder am Geld. Auch wenn private Missionen füpr die Zukunft etwas Hoffnung geben, finde ich es doch ziemlich peinlich, dass es in den letzten 40 Jahren kein Mensch über den Mond hinaus (oder einfach mal wieder auf den Mond!) geschafft hat, obwohl die technische Entwicklung doch extrem groß war. Die Amerikaner haben ja aktuell nicht einmal eine bemannte Raumfahrt und müssen sich bei den Russen einkaufen...
      Alle Nachfolgeprogramme des Space Shuttles sind auch von Obama gecancelt worden, oder?

      Naja, ich bin gespannt. Ich gehe leider davon aus, dass ich keinen Menschen auf dem Mars mehr erleben werde ;(
      was ist daran peinlich? bemannte raumfahrt macht nicht soviel sinn, wichtige erkenntnisse können unbemannte sonden ähnlich gut liefern, wenn nicht sogar besser. dazu sind sie wesentlich günstiger und menschen werden nicht gefährdet...

      was uns erneut menschen auf dem mond bringen weiß ich persönlich auch nicht... klar wäre irgendwie in den medien und würde die leute interessieren. aber es wurde bewiesen, dass es geht das reicht.

      ob menschen auf dem mars viele neue erkenntnisse bringen bezweifel ich auch mal, aber es wurde eben noch nie gemacht, deshalb ist es interessant.
    • Fruechte
      Fruechte
      Bronze
      Dabei seit: 18.10.2009 Beiträge: 1.549
      http://www.ted.com/talks/bill_stone_explores_the_earth_and_space.html
    • bumblebeebee
      bumblebeebee
      Bronze
      Dabei seit: 06.06.2006 Beiträge: 2.026
      Zur Psyche/Lagerkoller: Gibt ja auch Leute, die sitzen ihr Leben lang im Knast und wissen, dass sie nie wieder rauskommen (USA, z.B.). Die Überstehen das auch jahrzehntelang.

      Gibt auch Leute, die sitzen ihr Leben lang freiwillig im Keller hvdr und kriegen psychische Probleme, wenn sie einen Schritt vor die Haustür setzen müssen.
    • Xoops
      Xoops
      Einsteiger
      Dabei seit: 18.07.2013 Beiträge: 52
      Glaube der Knast-Vergleich hinkt etwas. Da ist man immer noch "Unter Menschen". Also quasi auf seinem Heimatplaneten. Klar ist man eingesperrt, aber man weiß trotzdem, was um einen herum geschieht und was auf der Welt so passiert.

      Auf dem Mars leben ist absolutes Einsiedlerdasein. Ohne wirkliche Konktaktmöglichkeiten, Atemluft und Anderes. Das ist eine ganz andere Liga an psychischen Problemen, die so etwas mit sich bringen kann.
      Das kann imo auch kein Einsamkeits-Test, wie auf der Website beschrieben, zuverlässig abschätzen.

      Spannend wird auch, ob die Leute die Reise dorthin überstehen. Man schippert da ja Monate (wenn nicht Jahre?) lang mit einer Blechkapsel durch's All und ist umgeben von Vakuum und Schwärze. Das kann schon Urängste triggern und das nicht zu knapp.

      Verrücktes Projekt. Aber sehr, sehr spannend.
    • eltazo
      eltazo
      Bronze
      Dabei seit: 06.10.2006 Beiträge: 15.016
      Geht wohl eher ums abenteuer als ums Fame , obwohl man natürlich auch unvergessen sein wird , der Erste mensch auf einen andern Planenten ,
      würde das trozdem nicht machen.
    • Acryl
      Acryl
      Silber
      Dabei seit: 17.01.2005 Beiträge: 2.416
      wie soll das dort funktionieren, wovon sollen die leben, sprich nahrungsmittel, da kann man doch nichts anbauen, trinkwasser, atemluft sind doch dort ebenfalls nicht vorhanden? wie siehts mit strahlung von der sonne aus? ich mein ich hab kein plan aber hört sich für mich nach ner scheiss idee an lol
    • lego
      lego
      Bronze
      Dabei seit: 08.03.2005 Beiträge: 5.823
      Google mal Biosphäre 2. Schon vor 20 Jahren konnten Wissenschafter 2 Jahre lang autark leben. Klarerweise mit den ein oder anderen Einschränkungen und Problemen aber die technische Entwicklung ist ja nicht stehengeblieben, außerdem muß ja nicht 100% selbst produziert werden wenn alle 2 Jahre Versorgung kommt.

      Hängt imo alles nur von der Finanzierung ab.
    • Duo41
      Duo41
      Bronze
      Dabei seit: 01.11.2010 Beiträge: 2.863
      In der Menschheit gab es schon immer Situationen, in denen einzelne für den Fortschritt gestorben sind und hierbei handelt es sich wohl um eine ähnliche Aktion, bei der der Ausgang absolut ungewiss ist. Die Realität des Lebens auf einem anderen Planeten übersteigt unsere Vorstellungskraft und ich kann mir nicht vorstellen, dass das psychisch wirklich auszuhalten ist. Auch körperlich werden die Folgen nicht unerheblich sein, da man da oben ja nur sehr schwierig normale Lebensmittel bekommen wird und durch reine Chemiepampe ist das wohl nicht adäquat zu ersetzen. Wenn es diese Mission wirklich geben wird, dann in dem Wissen, dass die Menschen dabei sehr wahrscheinlich drauf gehen werden. In der Geschichte kam ähnliches ja schon häufiger vor.
    • lego
      lego
      Bronze
      Dabei seit: 08.03.2005 Beiträge: 5.823
      Nochmal: Google Biosphäre 2

      Wenn man es finanzieren kann sowas großes, aufwändiges auf den Mars zu setzen, dann muss man nicht von "Chemiepampe" leben. Dann könnten eigene Lebensmittel angebaut werden, sogar Tiere für Eier/Milch sind dann denkbar.
    • Boerli
      Boerli
      Bronze
      Dabei seit: 12.10.2010 Beiträge: 1.199
      Original von lego
      Nochmal: Google Biosphäre 2

      Wenn man es finanzieren kann sowas großes, aufwändiges auf den Mars zu setzen, dann muss man nicht von "Chemiepampe" leben. Dann könnten eigene Lebensmittel angebaut werden, sogar Tiere für Eier/Milch sind dann denkbar.
      Biosphäre 2 (englisch Biosphere 2) ist ein 1991 erbauter Gebäudekomplex in Arizona, USA, mit dem Ziel, ein von der Außenwelt unabhängiges, in der ursprünglichen Planung sich selbst erhaltendes Ökosystem zu schaffen. Das Experiment sollte beweisen, dass in einem eigenständigen, geschlossenen ökologischen System Leben langfristig möglich ist.Es gilt nach zwei erfolglosen Versuchen als gescheitert. Seit 2007 benutzt die University of Arizona den Komplex für Forschung und Lehre.

      Bereits die Erkenntnis, dass es nicht ohne Weiteres möglich ist, außerhalb der Erde einen für Menschen nutzbaren Lebensraum zu schaffen, wird als wichtiges Ergebnis des Projektes angesehen.

      Und nun?

      Quelle:
      http://de.wikipedia.org/wiki/Biosph%C3%A4re_2
    • fleischmo
      fleischmo
      Bronze
      Dabei seit: 26.01.2005 Beiträge: 7.190
      Ich denke eher, dass aus organisatorischen Gründen das Projekt gescheitert ist. Bauliche Fehler und Erkenntnisse lassen sich in Zukunft vermeiden. Und mit einer ausgewogeneren Tier- und Pflanzenauswahl kann man schon einen neuen Versuch starten.
    • h0nky
      h0nky
      Bronze
      Dabei seit: 17.02.2008 Beiträge: 10.642
      Könnte ziemlich witzig werden. Zum Beispiel die Reaktionen wenn eine Belieferungsrakete abstürzt nach dem Großteil der Strecke oder wenn die Finanzierung wegfällt und die oben alleine rumhocken :coolface: