Slowplay am Flop

    • Wazer
      Wazer
      Bronze
      Dabei seit: 09.10.2006 Beiträge: 1.185
      Ich habe gemerkt, dass es manchmal besser ist, wenn man seine Madehands nicht so offensichtlich spielt und eine Contibet mit einem Set spielt o.ä. Jedoch kann man auch ausgedrawt werden, was ich auch schon selbst erlebt habe. Gibt es irgendwelche allgemeinen Regeln, ab wann man wirklich immer die MadeHands am Flop Potsize spielen sollte? Oder muss man das einfach als Teil der Varianz in Kauf nehmen und als BadBeat abhandeln?
  • 7 Antworten
    • Tembal
      Tembal
      Bronze
      Dabei seit: 10.02.2007 Beiträge: 740
      wenn draws möglich sind immer anspielen, um odds des gegners zu versauen.

      slowplay würde ich nur, wenn das board sehr dry ist, also kein
      Flush- u./o. Straightdraw da liegt und das auch nur mit sehr starken händen, wie set, nuts flush/straight.
    • EisTi
      EisTi
      Bronze
      Dabei seit: 24.10.2006 Beiträge: 759
      naja, man muss ja nicht immer gleich volle Pot anspielen.
      mit TPTK bist am Flop sehr wahrscheinlich vorne, dann reicht auch 2/3 pot, damit machst du dem Gegner die odds aus sämtlich draws kaputt und gibst noch nichtal Preis obs ne Contibet is oder wirklich zum protecten.
      Wenn er besser is als du sprich 2pair set oder sowas setzt er dich eh spätestens am Turn All In was du dann callen musst mit TPTK.
      Ich spiele immer nur volle Pot wenn mehr als 2 Gegner da sind oder wenn irgend sowas light wie 7 :spade: 8 :spade: T :spade: oder andere ganz krasse draws wo straights und flushs möglich sind. Denn da sind die Gegner oft verleitet auch über ihre odds hinaus zu callen.
    • Schaeksbier
      Schaeksbier
      Bronze
      Dabei seit: 21.12.2006 Beiträge: 1.508
      seh ich auch so.. slowplay kann so böse nach hinten losgehn, wenns am falschen board is.. pass auf, dass es nich suited und nich connected is..
      ansonsten solltest du höchstens bei gegnern checken, wo du sicher bist, dass sie jeden crap betten :)
    • karlo123
      karlo123
      Black
      Dabei seit: 25.06.2005 Beiträge: 10.193
      Jaja es gibt sicher Situationen, wo man durchaus auch mal slowlayen kann. Ist das Board allerdings gefährlich, so würde ich prinzipiell davon abraten. Man sollte sich allgemein halt überlegen wie viele Outs der Gegner mit seiner Handrange gegen einen hat. Sind diese gering (max. 4 zb) so kann man sicher darüber nachdenken auch mal zu slowplayen.

      Das man übigens die Betsize beim Contibetten und Valuebetten variiert, sollte klar sein. Also wer noch nie 1/2 Pot bei einem Monster gespielt hat und schon länger dabei ist hat irgendwie etwas verpasst ;)
    • Wazer
      Wazer
      Bronze
      Dabei seit: 09.10.2006 Beiträge: 1.185
      danke ^^
    • jukeboxheroo
      jukeboxheroo
      Bronze
      Dabei seit: 31.01.2007 Beiträge: 3.184
      es gibt sogar eine mathematische formel für das betten/slowplayen/checkraisen am flop

      Dazu musst du allerdings die bietwahrscheinlichkeit der gegner am flop kennen , sowie die foldwahrscheinlichkeit bei einer bet von dir. ;(

      leider hab ich die formel auf die schnelle nicht gefunden , kannste aber bestimmt selbst herleiten .
    • karlo123
      karlo123
      Black
      Dabei seit: 25.06.2005 Beiträge: 10.193
      Original von jukeboxheroo
      es gibt sogar eine mathematische formel für das betten/slowplayen/checkraisen am flop

      Dazu musst du allerdings die bietwahrscheinlichkeit der gegner am flop kennen , sowie die foldwahrscheinlichkeit bei einer bet von dir. ;(

      leider hab ich die formel auf die schnelle nicht gefunden , kannste aber bestimmt selbst herleiten .
      Du vergisst aber Werte wie Equity, welche essentiell sein dürften :D .