Flop Cbet @ Micros vs passive Gegner mit hohem WTSD% - Flop verfehlt

    • kalli1
      kalli1
      Platin
      Dabei seit: 06.05.2007 Beiträge: 116
      Kann ich ruhigen gewissens immer cf spielen wenn ich keinen vernünftigen Draw habe?

      Habe dazu jetzt keine Beispielhand. Aber da ich bisher fast immer Auto-Cbet mit Initiative gegen wenige Gegner (1-2) gespielt habe ohne groß auf die Stats zu schauen könnte ich hier eventuell was einsparen.

      Müsste mal meine Stats danach filtern wie oft/viel ich da ohne made Hand Geld liegen lasse..
  • 2 Antworten
    • cjheigl
      cjheigl
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 09.04.2006 Beiträge: 24.495
      Kommt drauf an. Wenn du der Preflopaggressor warst, dann hast du oft eine Hand, die am Flop vorne sein kann. Z. B. high Card Ass oder K. Wenn du vorne liegen kannst, dann ist es sinnvoll, die Hand vor Outs zu schützen, bzw. den Gegner für seine Outs bezahlen zu lassen. Ausserdem heisst hoher WtS ja nicht unbedingt Foldequity = 0. Wenn du in Position bist, dann kannst du die Bet am Flop oft einsetzen, um später eine Bet zu sparen, weil der Gegner angesichts deiner Bet passiv bleibt. Wenn du checkst, dann heisst das für den Gegner, du hast nichts und er bleibt vielleicht nicht passiv.

      Grundsätzlich gilt, wenn du die Möglichkeit hast, Schwächen des Gegners besser auszunutzen als mit dem Standardspiel, dann tue es.
    • wuerstchenwilli
      wuerstchenwilli
      Black
      Dabei seit: 07.04.2008 Beiträge: 18.676
      In erster Linie macht es Sinn dort die cbet zu unrerlassen wo du keine bessere Hand folden siehst und keine schwächere callen.

      Problem: du verlierst FE auf den späteren Streets.

      Andere Situation: die WK eines checkraises ist dehr hoch und du kanns nicht callen. Beispiel:

      K5s aus Bu. Flop: 89T 2suited. Hier foldet fast nix aber checkraised fast alles.

      ABER: Dein Spiel wird dadurch viel komplexer du verschwendest gedankliche ressourcen da hier der profit nicht so groß ist wie in anderen Spots.