exploit x/f F 3ahnded

    • wuerstchenwilli
      wuerstchenwilli
      Black
      Dabei seit: 07.04.2008 Beiträge: 18.683
      Hallo, ausgehend von einer Hand von Benjen bzw. dem Kommentar von tsunami starte ich diesen Thread.

      Tsunami meint, dass ein x/f F mit PPs exploitable sein könnte und man es hin und wieder mit einem x/r balancen "muss".

      Ich frage mich, ob dem wirklich so ist. Gehen wir mal von einer extrem-Situation aus:

      Wir sind nicht 3handed sondern 6handed am Flop und haben Trash. Hier würde niemand davon sprechen, dass man den check balancen muss. Warum muss man es 3handed?

      Wenn die EQ am Arsch ist gegen die Ranges, dann ist es doch einfach das Beste. Wie sollen die gegner das denn exploiten? Preflop looser callen?

      Klar haben sie alle Jubeljahre mal beide eine schlechtere Hand. Das macht aber x/f immer noch zum besten Play oder nicht?

      Balancen muss ich doch nur Lines, die exploited werden können. Ein xbR muss ich auch nicht mit Monstern balancen.

      Man könnte natürlich sagen, dass Vilain durch die tghtere und stärkere cbetting Range tightere Folds finden kann. Ich habe aber noch nie irgendwo gellesen (außer jetzt in dieser Bewertung von tsunami), dass am Flop nicht von der Prefloprange ausgegangen wird. Und am Tisch doch erst recht nicht.

      Also Angst haben, dass unsere Bets nicht mehr bezahlt werden brauchen wir uns doch auch nicht machen.
  • 9 Antworten
    • Player06
      Player06
      Global
      Dabei seit: 15.02.2006 Beiträge: 5.915
      wenn man 66 auf AKT c/f spielt spricht doch auch nichts dagegen AQ zu c/r und KJ zu c/c.
    • wuerstchenwilli
      wuerstchenwilli
      Black
      Dabei seit: 07.04.2008 Beiträge: 18.683
      Original von Player06
      wenn man 66 auf AKT c/f spielt spricht doch auch nichts dagegen AQ zu c/r und KJ zu c/c.
      Dagegen spricht es sicherlich nicht. Ist halt schwieriger.

      Mir geht es generell um die Frage, ob es notwendig ist und ob xfF zu exploiten ist und wenn ja wie.
    • Player06
      Player06
      Global
      Dabei seit: 15.02.2006 Beiträge: 5.915
      auf den smallstakes wahrscheinlich nicht. ich machs nur gegen gegner mit denen ich jeden tag spiele und die ich als sehr gut ansehe.
    • Marvl
      Marvl
      Bronze
      Dabei seit: 12.03.2005 Beiträge: 3.556
      "exploiten" ist manchmal nicht der passende Begriff, da er suggeriert, dass ein suboptimales Play vorausgegangen ist.
      Aber manchmal war es lediglich ein Autoplay.
      In Studgames gibt es sehr oft Situationen, in denen die Gegner automatisch betten, weil es offensichtlich ist, dass man nicht anders kann, als 100% seiner range zu folden.
      Trotzdem macht man nichts verkehrt.

      Grundsätzlich bist du außerdem derjenige, der exploitet, wenn du aufgrund deiner Informationen feststellst, dass ein Play mit einer 100%-Frequenz max. EV ist.
      Dazu gehört auch 100% c/f mit 66 beim AKT-Board, wenn alles andere zu hoffnungslos ist.
    • wuerstchenwilli
      wuerstchenwilli
      Black
      Dabei seit: 07.04.2008 Beiträge: 18.683
      Original von Marvl

      Grundsätzlich bist du außerdem derjenige, der exploitet, wenn du aufgrund deiner Informationen feststellst, dass ein Play mit einer 100%-Frequenz max. EV ist.
      Dazu gehört auch 100% c/f mit 66 beim AKT-Board, wenn alles andere zu hoffnungslos ist.
      Das glaube ich auch! Denn dann ist die Coldcallingrange so undgebalanced, dass man optimal dagegen spielen kann.
    • cjheigl
      cjheigl
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 09.04.2006 Beiträge: 24.498
      Ich glaube, das Argument von Marvl ist hier wichtig. Es gibt Situationen, in denen man es nicht vermeiden kann, dass der Gegner automatisch den besten Konter spielt. Das ergibt sich aus den Ranges, die die verschiedenen Spieler haben. Hier auch aus der Position. In diesen Fällen kann man nur den Weg des geringsten Verlustes gehen.

      Wenn man an dieser Stelle cr Flop spielen will und das auch balancieren will, dann profitiert vielleicht ein Teil der Range davon, ein anderer nimmt aber Schaden, weil mit diesem Teil der Range mit dieser Linie ein kleinerer EV erzielt wird. Man muss sich überlegen, ob der Gewinn den Verlust aufwiegt oder ob es besser ist, die cr Flop Linie einfach sein zu lassen, so dass man einen grösseren Anteil der Range mit grösserem EV spielen kann.
    • wuerstchenwilli
      wuerstchenwilli
      Black
      Dabei seit: 07.04.2008 Beiträge: 18.683
      genau! Und wenn der gegner unbalanced ist, dann bekommt er wenigsten kein value, wenn seine Range das Board nailed.
    • Scookie1986
      Scookie1986
      Bronze
      Dabei seit: 19.03.2007 Beiträge: 1.062
      na ja einzig möglicher exploit wäre dann halt nicht gegen 66 sondern gegen die range die du noch bettest weil die natürlich stärker wird dh tougheres play vs cbets weniger value etc
    • wuerstchenwilli
      wuerstchenwilli
      Black
      Dabei seit: 07.04.2008 Beiträge: 18.683
      Original von Scookie1986
      na ja einzig möglicher exploit wäre dann halt nicht gegen 66 sondern gegen die range die du noch bettest weil die natürlich stärker wird dh tougheres play vs cbets weniger value etc
      Genau. das habe ich ja oben geschrieben. Aber das erlebt man imo weder am Tisch (ist natürlich schwer nachzuvollziehen) als auch in den HBs kaum.

      Also ich bekomme wenige Folds am Flop und wenn doch, dann sollte das zumindest für mich kein problem sein,.