Krankenversicherungsfrage

    • eagle2007
      eagle2007
      Bronze
      Dabei seit: 16.11.2007 Beiträge: 23.025
      Moin,

      ich habe einen etwas komplizierten Fall zu Krankenversicherung.
      Der Bruder von meiner Freundin ist Deutscher - seine Eltern aber nicht.
      Er studiert noch nicht und ist nicht über seine Eltern mitversichert wohnt aber zur Zeit in Deutschland.

      Ich finde im Internet nicht mal einen Ansatz wie das funktioniert wenn man als "Kind" (19) nicht über seine Eltern mitversichert ist. Muss man in jedem Fall zahlen - kann man da Hilfe beantragen?

      Bin für jede Hilfe dankbar :)
  • 8 Antworten
    • g3no
      g3no
      Bronze
      Dabei seit: 01.02.2006 Beiträge: 8.812
      hilfe kannst du immer beantragen, ob du sie dann bekommst wird von fall zu fall entschieden. ausserdem beraten dich die krankenkassen hier excellent. DAK AOK etc einfach mal hingehen
    • KiliHH
      KiliHH
      Bronze
      Dabei seit: 23.04.2007 Beiträge: 4.226
      Ist er Mitglied in einer GKV? Warum ist er nicht über seine Eltern mitversichert? Sind diese nicht erwerbstätig oder verdienen sie zu viel Geld?

      Ist er - um den es hier geht - als Arbeitnehmer beschäftigt? Bezieht er ALG II? Macht er gar nichts?

      Diese Informationen bräuchte man um die Frage zu beantworten, ob und wie er gesetzlich krankenversichert ist. (er ist es auf jeden Fall, spätestens gem. § 5 Abs. 1 Nr. 13b SGB V)
    • eagle2007
      eagle2007
      Bronze
      Dabei seit: 16.11.2007 Beiträge: 23.025
      Seine Eltern sind Bolivianer und leben auch da - er hat die doppelte Staatsbürgerschaft. Die Eltern sind nicht in der GKV, also kann er da auch nicht mitversichert sein, nehm ich an.

      Er ist gerade nach DE gekommen und lernt jetzt Deutsch, um danach hier zu studieren.
    • limpinbarney
      limpinbarney
      Black
      Dabei seit: 12.02.2009 Beiträge: 7.986
      Original von eagle2007
      Seine Eltern sind Bolivianer und leben auch da - er hat die doppelte Staatsbürgerschaft. Die Eltern sind nicht in der GKV, also kann er da auch nicht mitversichert sein, nehm ich an.

      Er ist gerade nach DE gekommen und lernt jetzt Deutsch, um danach hier zu studieren.
      Da im Sinne von hier oder Bolivien? Wenn die Eltern nicht in der GKV sind, ist daran nichts komliziert. Es gibt dann keine Familienversicherung.
    • KiliHH
      KiliHH
      Bronze
      Dabei seit: 23.04.2007 Beiträge: 4.226
      Original von eagle2007
      Seine Eltern sind Bolivianer und leben auch da - er hat die doppelte Staatsbürgerschaft. Die Eltern sind nicht in der GKV, also kann er da auch nicht mitversichert sein, nehm ich an.

      Er ist gerade nach DE gekommen und lernt jetzt Deutsch, um danach hier zu studieren.
      Fehlt immer noch die Angabe, ob er irgendwelche staatlichen Hilfen erhält. Und in welchem Rahmen lernt er Deutsch? Uni Kolleg?
    • eagle2007
      eagle2007
      Bronze
      Dabei seit: 16.11.2007 Beiträge: 23.025
      Er bekommt keine Hilfen - ist bei einer Austauschfamilie. Im Moment sucht er noch nach dem Kolleg. Danach wird er wohl bei einem Kolleg lernen.
    • KiliHH
      KiliHH
      Bronze
      Dabei seit: 23.04.2007 Beiträge: 4.226
      Und er wird von der Austauschfamilie unterhalten oder wie funktioniert das?

      Er dürfte einen Anspruch auf ALG 2 haben. Wenn er den geltend macht, dann ist er auch gleichzeitig krankenversichert, ohne dass er sich um Beiträge kümmern müsste.

      Wenn er im Kolleg ist, dann ist er idr verpflichtet, sich privat gegen Krankheit zu versichern. Er hat auch Anspruch auf Schüler-BAFÖG. Die Beiträge hierfür sind nicht hoch. Ansonsten ist er nach dem SGB V zwangsversichert bei einer gesetzlichen Krankenkasse; deren Beiträge dürften höher sein, da kein Studierendenstatus beim Kolleg angenommen wird.
    • Jakomo
      Jakomo
      Bronze
      Dabei seit: 04.03.2006 Beiträge: 1.498
      Hauptwohnsitz in der BRD anmelden. Dann ALG2 oder freiwillig in der GKV versichern.
      Falls er nur auf bestimmt Zeit(Austausch) hier in D ist, könnte dieser Aufenthalt evtl. von der Krankenversicherung in seinem Heimatland gedeckt sein. Könnte man auch mal prüfen.