Krankenversicherungsfrage

    • Gluecksfisch
      Gluecksfisch
      Einsteiger
      Dabei seit: 28.05.2009 Beiträge: 3.083
      Bis 30.12.2013: Angestellter, gesetzlich krankenversichert. Job wurde mit Aufhebungsvertrag und Abfindung beendet.

      31.12.2013: Arbeitslos gemeldet bei Arbeitsamt mit Information, ab 15.01. neue Anstellung zu haben

      Ab 15.01.2014: neuer Job, erst einmal weiter versichert gewesen.

      ca. Ende April: gesetzliche Krankenkasse kommt auf mich zu und stellt fest, das eine Lücke in der Versicherung vorhanden ist: 31.12. - 14.01. ist nicht versichert. Ich bin nun freiwillig gesetzlich versichert, da das Gehalt entsprechend höher ist (war es auch vorher schon, scheinbar wurde es nicht gemerkt).

      Nun wünscht die Krankenkasse, das ich mich als freiwillig versichert anmelde (mit Unterschrift) und das ich die Lücke selbst aus eigenen Mitteln schließe.

      Ist das soweit korrekt?

      Fragen:
      - Soweit mir bekannt deckt die Krankenkasse den Folgemonat nach Beendigung der Arbeitsstelle ab, so ist sichergestellt das man nicht plötzlich ohne da steht. Das Arbeitsamt würde ab dem 2. Monat Arbeitslosigkeit übernehmen, was bei mir ja uninteressant ist. Warum trifft der Fall hier nicht zu, die Krankenkasse sagt sie übernehmen die 14 Tage Lücke nicht da ich wechsle von gesetzlich auf freiwillig gesetzlich

      - Übernimmt das Arbeitsamt diese Lücke? Soweit mir bekannt habe ich eine Sperre, aber eben nur für Arbeitslosengeld oder betrifft dies auch Versicherungsbeiträge?

      - Ich habe noch nichts unterschrieben, bin auch nicht schriftlich informiert worden das ich ein Sonderkündigungsrecht habe. Dies hat man bei Wechsel der Versicherungsart. Kann ich zu sofort kündigen und zu einer anderen gesetzlichen Krankenkasse gehen und mich dort freiwillig versichern? Privat möchte ich nicht.

      - Was ist mit meiner Frau, darf die in der alten Verischerung bleiben oder zieht die automatisch mit um, wenn ich wechsel. Sie ist familienversichert über mich.

      - Muss ich die Lücke echt selbst bezahlen?!

      Info: Die Abfindung ist Januar geflossen und die Hohe Summe Krankenversicherung (hoch vierstellig) ist auf Dezember gebucht worden laut Krankenkasse, daher nicht auf Januar übertragbar.
  • 5 Antworten
    • NiceToMeetYou
      NiceToMeetYou
      Bronze
      Dabei seit: 01.07.2007 Beiträge: 5.839
      Also ich kann dir deine Frage leider nicht beantworten, finde es aber sehr sehr komisch, wie die Kasse dich behandelt. Die sind doch normalerweise super interessiert an freiwillig versicherten und bieten denen irgendwelche Extraservices usw.

      Familienversicherung geht imo nur in der gleichen Kasse. Wenn du wechselst, kann sie nicht in der alten Kasse bleiben, weil sie immer nur dort mitversichert ist wo du Beiträge zahlst.

      Wenn die Krankenkasse wirklich nicht zuständig ist, würde ich nochmal beim Arbeitsamt nachfragen, die waren schließlich in dem Zeitraum für dich zuständig.
    • limpinbarney
      limpinbarney
      Black
      Dabei seit: 12.02.2009 Beiträge: 8.069
      Was hat die Höhe des Gehalts mit "freiwillig versichert" zu tun?! Das ist was für Privatiers und Selbstständige/Freiberufler.
      Afaik bist Du im betreffenden Zeitraum in die freiwillige Versicherung gerutscht (und deine Frau mit). Wer da was wie bezahlt bin ich überfragt.

      Ruf vllt. mal hier an: http://www.unabhaengige-patientenberatung.de/startseite.html
      Kostet nichts. Meine Erfahrung mit Krankenkassen ist, daß Lieschen Müller aka dein Sachbearbeiter sich mit Spezialfällen nicht auskennt und z.T. falsche Auskünfte gibt. Da fragen die intern 1k mal nach und die Klärung dauert ewig.
    • Gluecksfisch
      Gluecksfisch
      Einsteiger
      Dabei seit: 28.05.2009 Beiträge: 3.083
      man kann nicht gesetzlich versichert sein, wenn das Gehalt über dem Satz von ich glaube ca. 49000/Jahr liegt. Dann muss man freiwillig gesetzlich versichert sein. Mein Gehalt ist schon mehrere Jahre da drüber, dennoch war ich bisher gesetzlich versichert ohne Probleme.
      Meine Kontaktperson ist die Teamleiterin, die sich (angeblich) mehrfach rückversichert hat.
      Im Rahmen der Rechtsschutz habe ich auch Kontakt zum Anwalt gehabt, der kam mir aber auch nicht kompetent rüber...

      Die Seite sieht ganz gut aus, ich versuche es mal nächste Woche.
    • cheetah83
      cheetah83
      Bronze
      Dabei seit: 27.02.2007 Beiträge: 2.833
      wenn du vorher auch freiwillig versichert warst, musst du wohl wirklich für den halben monat nachzahlen, allerdings evtl. zu einem günstigeren beitrag.
      warst du vorher nicht freiwillig versichert hast du nach §19SGB V einen Monat weiter Leistungsanspruch und müsstest eigentlich nichts nachzahlen.
    • limpinbarney
      limpinbarney
      Black
      Dabei seit: 12.02.2009 Beiträge: 8.069
      Wieso verminderten Beitrag? Grundlage ist das Jahresgehalt, was hier dem Höchstbeitrag entspricht.

      Mir war bisher nicht klar, dass man überhalb der Beitragsbemessungsgrenze in die freiwillige wechselt. Dachte bisher, daß man dann nur Wahlfreiheit hat, was die PKV angeht. In diesem Fall scheint es aber wirklich nachteilig zu sein.
      Das kann so weit gehen, daß die jedes Jahr separate Einkommensnachweise verlangen können. Dann wirds richtig nervig.

      Sag bescheid, was die "Hotline" sagt. Interessiert mich.