WTS und W$@SD

    • Player06
      Player06
      Global
      Dabei seit: 15.02.2006 Beiträge: 5.915
      hallo

      ich habe meine stats mit denen eines anderen midstakes spieler verglichen.

      natürlich spielen wir sowohl preflop als auch postflop nicht 100% gleich, da wir aber beide ein gutes spielverständnis haben kann das mmn nicht so viel ändern.

      wie kann es sein das bei 100k samplsize ich 42% wts und 52% won habe, mein kollege 42% wts und 54% won hat, ich aber um ~0.9BB/100 mehr gewinne?

      varianz? mängel?

      wenn ich mal 54% won hätte würde ich überspitzt gesagt ferrari fahren, ich kapier das nicht.
  • 8 Antworten
    • MyLady17
      MyLady17
      Black
      Dabei seit: 11.03.2007 Beiträge: 7.975
      denke der Kollege wird in anderen Spots folden und callen als du
    • mAlti
      mAlti
      Bronze
      Dabei seit: 04.06.2005 Beiträge: 1.423
      Vielleicht ist dein Exploitivgame einfach besser als seins? Ich würde einfach mal annehmen, du findest bessere Bluffspots und bessere Folds/Calls als er, kannst die Gegner besser einschätzen.
    • cjheigl
      cjheigl
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 09.04.2006 Beiträge: 24.495
      Ihr könntet die Redlines und Bluelines vergleichen. Irgendwo muss das Geld ja bleiben bzw. herkommen. Vielleicht gewinnst du mehr ohne Showdown (bzw. verlierst dort weniger). Die Aggression könnte etwas ausmachen.
    • Marvl
      Marvl
      Bronze
      Dabei seit: 12.03.2005 Beiträge: 3.556
      Also wenn die 0.9BB für alle Hände gelten, erstmal filtern: nur die, bei denen man den SD sieht.
      Dann evtl weiter verfeinern: nur HU-Pötte, OOP und IP vergleichen.
      Wie groß sind die Pötte im Schnitt, wie oft wird der Turn gecheckt, wie hart for value gebettet usw.
    • Django3
      Django3
      Bronze
      Dabei seit: 16.10.2009 Beiträge: 1.339
      Ist zwar völlig konstruiert, könnte vom Prinzip her aber eine Erklärung sein:

      Du bringst häufiger Hände mit schwachem SD-Value zum SD und der andere Spieler spielt häufiger schwache Draws weiter. Die seltenen Fälle in denen sein Draw ankommt gleichen den WTS-Gap wieder aus, der durch dein häufigeres Runtercallen entstehen würde. Da er aber mit einer erheblich höheren Equity zum SD geht, ist sein W$@SD höher.
      Der Unterschied in der Winrate kommt dann daher, dass er unprofitable Calls mit schwachen Draws macht und knappe +EV-Calldowns auslässt.
    • Schnaps
      Schnaps
      Bronze
      Dabei seit: 17.02.2006 Beiträge: 1.072
      Wie kann man denn seine 100K Hands mit deinen 100K vergleichen? Gleiche Holecards, Boards, gleiche Gegner mit identischen Karten und Spielzügen?

      Wenn hier schon immer zurecht von Varianz geschrieben wird, wie kommt man darauf auf diese "kleine" Sample Vergleiche der Winnings anzustellen?
    • Player06
      Player06
      Global
      Dabei seit: 15.02.2006 Beiträge: 5.915
      danke für die zahlreichen antworten, das mit der red und blue line werde ich mal versuchen, auch wenn ich mich damit nicht wirklich auskenne.

      es ging uns nicht darum die winrate zu vergleichen sondern die pre und postflop stats. mir ist dabei sein sehr hoher won@sd aufgefallen und ich konnte es mir nicht erklären wieso er schlechter als ich performt.

      anscheinend ist unsere spielweise in vielen spots doch sehr unterschiedlich.
    • Nani74
      Nani74
      Black
      Dabei seit: 15.12.2005 Beiträge: 12.380
      du übersiehst hier den entscheidenden punkt. nicht nur du bist für den wts verantwortlich. spieler xyz callt gg dich vielleicht eher runter, als gegen deinen kollegen. da kannst du nichts machen, ist einfach so. dazu sind 100k hands wirklich keine ss um den won at sd zu analysieren, da sollten es schon das 4-5 fache an händen sein. brauchst ja selber nur deine 100k abschnitte abzugehen um zu sehen dass es da sicher auch von 49 - 54 swingt.