Balancing Lines

    • Player06
      Player06
      Global
      Dabei seit: 15.02.2006 Beiträge: 5.915
      Hi!

      Hab mich heute mal mit einem ps.de Spieler über folgende Hand unterhalten:


      Ich open raise am button mit 22, er 3 bettet aus der SB.

      Flop:

      Q63 rainbow

      SB bets, Ich call.

      Turn:

      7

      SB checks... und ab jetzt weis ich das ich gegen AT, AJ oder AK spiele und kann mit meinem pair beide big streets for value betten.

      Wie kann SB seine Line balancen, so dass er nicht so leicht zu lesen ist?

      Ich mein den turn zu betten macht für ihn wenig sinn, weil welche bessere hand soll folden? Mit meinem pair calle ich den turn noch und schau mir den river an und überleg dann neu. Bet turn und river mit AK ist dann wohl auch ein ein bisschen over the top bei dem board.


      Vielleicht fällt euch ja dazu etwas passendes ein.
  • 4 Antworten
    • steven-dev
      steven-dev
      Black
      Dabei seit: 05.03.2006 Beiträge: 1.408
      c/r turn mit overpairs, queen, AK
      c/c turn mit pairs einstreuen um dich fake valuebetten zu lassen
      bet bet bet mit AK
    • Umumba
      Umumba
      Black
      Dabei seit: 22.04.2006 Beiträge: 2.019
      Er könnte auch A9, A8... haben, oder?

      Und um Devs Beitrag zu ergänzen, sehe man aktuell auch hier: Beispielhände gesucht Bald gibt's hoffentlich auch den fertigen Artikel...
    • Player06
      Player06
      Global
      Dabei seit: 15.02.2006 Beiträge: 5.915
      ja natürlich, aber halt keine made hand.

      danke bigdev, super ansatz, werde versuchen, dass in zukunft in mein spiel aufzunehmen.

      c/r mit AK find ich gut kann man ab und zu gegen den richtigen gegner sicher einstreuen.
    • Korn
      Korn
      Bronze
      Dabei seit: 14.01.2005 Beiträge: 12.511
      Balancing bedeutet hier in dem Fall, dass wir mit der Line die wir spielen nicht zuviel weakness oder aber zu viel strenght zeigen.

      Konkret bezogen auf die von dir genannte Situation macht folgendes Sinn:

      Variante 1)
      SB spielt immer bet turn. (ist balanced, aber Villian kann es mit call flop, raise turn gut exploiten)

      Variante 2)
      SB spielt immer check turn. C/R mit guten Händen. Mit mittleren Händen dann c/c c/c bzw c/c c/f. Wenn wir am River improven, donken wir den River. Dies tun wir aber auch ab und zu wenn wir nicht improven, unsere Hand eher schwach ist und wir nen guten Bluff spot haben.
      Mit schlechten Händen c/f und ab und zu c/r turn bet river als bluff.

      Welche Variante wir wählen hängt davon ab, wie unser Gegner spielt.

      Variante 1) ist stark gegen Gegner, die oft den flop light callen (bluff call oder free card call)

      Variante 2) ist stark gegen Gegner, bei denen ein call flop schon eher Stärke zeigt.

      Viele Gegner wechseln ja oft im Laufe der Session ihre Spielweise, d.h. es kann nötig sein, dass wir zwischen Variante 1 und Variante 2 hin und herschalten.


      @bigdev: Warum c/r mit AK? sehe da den Sinn überhaupt nicht. Ist weder for value noch nen echter bluff. C/R ist hier eher was für gute oder schlechte Hände, aber nichts für mittelstarke.