Kill Phil oder Harrington on Hold'Em?

    • Hustlenuss
      Hustlenuss
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2006 Beiträge: 3.437
      Wollte mir nächstens mal ein NL-Buch holen und hab zu diesem Zweck den entsprechenden Thread hier konsultiert. Nun, jetzt stehe ich vor dem Dilemma, welches der beiden ersten empfohlenen Bücher ich mir zulegen soll. HoH scheint so etwas wie ein Referenzwerk zu sein, die Beschreibung von Kill Phil klingt allerdings auch sehr vielversprechend. Wäre toll, wenn mir jemand diesbezüglich helfen könnte.
      Zur Orientierung: ich habe bereits WLLH und ITH gelesen. Ersteres fand ich vom Stil und vom vermittelten Wissen optimal, ITH hingegen fiel mir ziemlich schwer zu lesen, da mir Hilgers Schreibstil nicht wirklich gefällt.
  • 10 Antworten
    • Konrad
      Konrad
      Bronze
      Dabei seit: 27.02.2006 Beiträge: 428
      Also ich hatte mir beide Bücher gekauft.

      "Kill Phil" behandelt eine All-In Turnier-Strategie, die es absoluten Anfängern ermöglicht gegen Profis mehr oder weniger gut mithalten zu können.
      Ich hab das Buch nur zur Hälfte gelesen und muss sagen das es mir so gut wie gar nichts gebracht hat.

      Der Harrington dagegen ist sehr gut. Wenn ich noch mal entscheiden könnte, würde ich nur den Harrington kaufen.

      "Kill Phil" ist nur für absolute Anfänger und wenn du Wllh und Ith gelesen hast brauchste das nicht.
    • Hustlenuss
      Hustlenuss
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2006 Beiträge: 3.437
      Original von Konrad
      Also ich hatte mir beide Bücher gekauft.

      "Kill Phil" behandelt eine All-In Turnier-Strategie, die es absoluten Anfängern ermöglicht gegen Profis mehr oder weniger gut mithalten zu können.
      Ich hab das Buch nur zur Hälfte gelesen und muss sagen das es mir so gut wie gar nichts gebracht hat.

      Der Harrington dagegen ist sehr gut. Wenn ich noch mal entscheiden könnte, würde ich nur den Harrington kaufen.

      "Kill Phil" ist nur für absolute Anfänger und wenn du Wllh und Ith gelesen hast brauchste das nicht.
      naja, NL und fixed limit sind wohl schon zwei verschiedene paar schuhe oder? ausserdem bin ich irgendwie noch sehr weit davon entfernt, ein guter spieler zu sein.. :(
      was mich besonders interessieren würde ist die art, wie die bücher geschrieben sind. ist der aufbau gut strukturiert, kann man den gedanken des autors gut folgen, ist der schreibstil angenehm zu lesen oder muss man sich richtig anstrengen und durch das buch "durchackern". solche faktoren finde ich wären auch wichtig zu wissen. wäre toll, wenn du - oder sonst irgendwer - was dazu sagen könntest. danke! =)
    • oblom
      oblom
      Bronze
      Dabei seit: 07.04.2005 Beiträge: 1.733
      Beide bzw. alle drei (KP, HoH1+HoH2) bzw. bald alle vier (+HoH3 ;) ) sind gut geschrieben. Wenn es Dein Budget zuläßt, hol Dir alle drei (vier). *Kill Phil* gibt es im übrigen als Schnäppchen im PS-Shop für nur 1.000 Punkte.

      Ich finde nicht, dass *Kill Phil* nur für absolute Anfänger ist, allerdings bringt es so gut wie gar nichts für Cashgames.
      HoH ist ein viel kompletteres Buch über NL-Poker. Ist zwar in erster Linie auch ein Turnier-Buch, aber vieles wird Dir auch in Cashgames weiterhelfen.
    • Stargoose
      Stargoose
      Bronze
      Dabei seit: 17.01.2005 Beiträge: 4.077
      Original von oblom
      Ich finde nicht, dass *Kill Phil* nur für absolute Anfänger ist, allerdings bringt es so gut wie gar nichts für Cashgames.
      #2

      Kill Phil stellt eine mathematisch und psychologisch sehr ausgefeilte Strategie vor, die zudem noch ,didaktisch sehr gut, im Laufe des Buches immer weiter ausgebaut wird. Wer "Kill Phil" für ein reines Anfängerbuch hält, hat denke ich den Inhalt nicht ganz verstanden ...
    • Hustlenuss
      Hustlenuss
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2006 Beiträge: 3.437
      nimmt harrington mit seiner theorie einen ganz anderen ansatz als kill phil oder decken sich einige elemente und strategien der beiden bücher? schlussendlich geht es mir vor allem darum, nl-tourneys einigermassen erfolgreich spielen zu können und auf dem weg dazu beim theoriestudium ein lückenloses und verständliches system kennenzulernen. daneben sollte das lesen lesen keine qual sein, sondern es sollte leicht von der hand gehen (vergleichbar mit wllh, didaktisch imo fast unschlagbar und locker-leicht geschrieben).
      wenn sich beide bücher in diesen kriterien ähnlich sind, wunderbar. falls jedoch unterschiede bestehen, her damit! ;)
      übrigens: gibt es über HoH auch einen kleinen abriss im stil dieses kill phil-posts? "Kill Phil"
    • Konrad
      Konrad
      Bronze
      Dabei seit: 27.02.2006 Beiträge: 428
      Original von Stargoose
      Kill Phil stellt eine mathematisch und psychologisch sehr ausgefeilte Strategie vor, die zudem noch ,didaktisch sehr gut, im Laufe des Buches immer weiter ausgebaut wird.
      Wer "Kill Phil" für ein reines Anfängerbuch hält, hat denke ich den Inhalt nicht ganz verstanden ...
      Und ich muss da zusagen das ich nur ungefähr die erste Hälfte gelesen habe. Das was ich bisher gelesen habe, kann zwar mathematisch und psychologisch ausgefeilt sein, aber es ist meiner Meinung nach unmöglich damit ein Turnier oder Sng zu gewinnen.

      Wie dem auch sei, mir gefiel es nicht so gut und ich habe dann angefangen den Harrinton zu lesen, welcher mir sehr gut gefiel und welchen ich auch uneingeschränkt weiterempfehlen kann.

      Den Schreibstil von Kill Phil würde ich als lockerer als der vom Harrington beschreiben.
      Was mir aber beim Harrington sehr gut gefällt ist der Bereich "Problems", welcher im Anschluss eines jeden Kapitels kommt und wo einige Beispiele durchgegangen werden.
    • Andragon
      Andragon
      Bronze
      Dabei seit: 03.03.2006 Beiträge: 902
      Kill Phil zeigt dir eine Methode, wie man Weltklassespieler als Anfänger schlagen kann.

      Höhrt sich prinzipiell jetzt ja klasse an, aber wer spielt schon mit Welrklassespielern? In Online Turnieren scheint dich fast immer einer mit ALL-IN zu callen und dann ist es schnell aus.
      Es ist allerdings gut zu wissen wie die Taktik funktioniert.

      Harrington ist sehr solide und wird von anderen Spielern als der ultimative Rock bezeichnet. Er gibt allerdings sehr gute Taktiken um in Turnieren weit zu kommen. Es ist ein wenig tight aber am Anfang ist ein wenig tight halt besser als zu loose.

      Ich denke meine Empfehlung muss eindeutig die Harrington Bücher sein.
    • Faustfan
      Faustfan
      Bronze
      Dabei seit: 19.04.2005 Beiträge: 9.492
      Im erweiterten Sinne sind auch Harringtons Bücher Anfängerbücher. Seine Spielweise ist für Anfänger sehr gut geeignet, da sie eben sehr tight ist. Seine Erfolge beweisen auch, daß man mit dieser Spielweise sehr erfolgreich spielen kann, selbst gegen starke Gegner.

      Aber wenn man die besten Turnierspieler der Welt betrachtet, dann findet man doch meist einen LAG-Style, der einen unberechenbar macht, aber sehr schwer zu spielen ist. Wer sehr gute Postflop skills hat, fährt mit einer looseren Spielweise wahrscheinlich besser. Aber dazu gibt es meines Wissens nach noch kein gutes Buch.
    • incognito
      incognito
      Bronze
      Dabei seit: 24.02.2006 Beiträge: 2.728
      die frage ist auch, ob diese "any 2 card" strategie online auch so gut funktioniert.
      Die guten spieler verlassen sich ja doch sehr auf ihre reads, und das geht online ja eigentlich gar nicht.
    • Denz
      Denz
      Bronze
      Dabei seit: 16.01.2005 Beiträge: 15.517
      Ich denke der "aggressive approach" funkioniert nur gegen TAGs und da man in einem turnier anfangs oft fische hat die sowieso alles callen fährt man wohl mit Harringtons Strategie online besser.