berechnungen einer hand

    • ElPadrino777
      ElPadrino777
      Bronze
      Dabei seit: 28.06.2007 Beiträge: 747
      ^hi leute,

      ich hoffe zu meiner frage kann mir jemand von euch eine hilfreiche antwort geben.

      ich habe mir den artikel über outs.odds, implied odds und reverse implied odds gründlich und auch mehrmals durchgelesen. so langsam fang ich auch an die theorie zu kapieren. mir fällt es aber schwer es in die praxis umzusetzten, sprich am pokertisch die ganzen bberechnungen zu machen.

      meine frage ist also: WIE KANN ICH AM POKERTISCH DIESE BERECHNUNGEN DURCHFÜHREN?

      viel zeit hat man ja nicht um dies zu berechnen. aber irgendwie muss man das doch schaffen können!

      wie sollte ich vorgehen wenn ich an eine hand beteiligt bin?

      und wie kann ich so schnell wie möglich den erwartungswert einer hand berechnen??


      ich bitte um möglichst viele antworten und dafür bedanke ich mich schon mal im voraus!
  • 6 Antworten
    • Thorsten77
      Thorsten77
      Black
      Dabei seit: 28.05.2006 Beiträge: 12.896
      Zum einen gibt es Tabellen, bei denen Du direkt ablesen kannst, welche Pot Odds Du bei einer bestimmten Anzahl von Outs auf der jeweiligen Street benötigst. Die schnellste Überprüfung ist meines Erachtens folgendes:

      Nehmen wir an Du hast am Flop einen FD und musst 0,80$ callen. Damit hast Du 9 Outs = 4,22:1 (steht in der Tabelle). Anstatt die Pot Odds zu berechnen multiplizierst Du einfach die 0,80$ mit 4,22. Am Tisch rechne ich einfach gerundet 0,80 * 4 = 3,20 - wenn der Pot etwa 3,20$ groß ist kann man nach Odds & Outs callen. Exakt müssten es 3,38$ sein, aber in der Regel kannst Du so sehr schnell überprüfen ob der Call definitiv nicht geht oder ob Du die ungefähren Odds bekommst. Ganz exakt ist es eh selten notwenig, da Du ja eh noch die implied odds abschätzen musst, was von Natur aus "unsicher" ist.

      Mit der Zeit wirst Du die Tabelle kaum noch benötigen sondern entwickelst ein Gefühl dafür, wann Du callen kannst und wann nicht.
    • Coubi
      Coubi
      Bronze
      Dabei seit: 25.06.2006 Beiträge: 2.516
      sehr gutes bespiel! danke! davon werd ich wohl auch gebrauch machen!
    • ElPadrino777
      ElPadrino777
      Bronze
      Dabei seit: 28.06.2007 Beiträge: 747
      also wenn das ergebnis ungefär der höhe des potts entspricht dann kann man callen!
      und wann muss man folden?
      gilt dann die regel:

      potodds günstiger als die odds die hand zu gewinnen= positiver erwartungswert

      usw. . . ?????
    • SteveWarris
      SteveWarris
      Bronze
      Dabei seit: 28.03.2007 Beiträge: 5.791
      Nehmen wir das beispiel FD nochmal. wenn der Pott 100$ groß ist. kannst du mit ca 23$ callen nach den odds. je weniger du für diese 100$ callen mußt um so besser.
    • tazardar
      tazardar
      Bronze
      Dabei seit: 26.09.2006 Beiträge: 355
      hmm von wegen Implied odds.

      Wie kann ich das abschätzen? z.B Ich call n raise preflop und hab am Flop n FD. Jetzt kommt von villian die Contibet von 2/3 potsize. -> potodds von 2,5:1. Wie kann ich da jetz noch implied odds draufrechnen?
      in mindestens 50% aller Fälle ist die bet eine reine Contibet und ich kann keine value mehr erwarten wenn ich meinen Flush treffe. Kann ich jetzt sagen wenn es keine Bluffbet war gibt es wenn ich am turn den flush treffe noch mal mindestens ne 2/3 podsize bet und die auf meine odds am flop draufrechnen?

      (1+2/3+50%*2/3(1+2/3+2/3)) : 2/3 wären immer noch nur 3,7:1 was für den flushdraw wieder nicht reicht oder?

      MfG TAz
    • JayMcCay
      JayMcCay
      Bronze
      Dabei seit: 05.01.2007 Beiträge: 5.642
      Du kannst doch bestimmt auch den Artikel: "Das Spiel von starken Draws" lesen, deshalb denk ich dass ein raise manchmal die bessere Linie ist.

      Was du spezifisch an der Hand rauskriegst, dazu braucht man Stackgrößen, maybe Stats und ähliches.