3-bet vs ORC

    • OurSilence
      OurSilence
      Bronze
      Dabei seit: 01.02.2006 Beiträge: 1.673
      Moin,

      bei FL gibts dazu ja zwei nette Charts. Einer, der die 3-bet Range in Abhängigkeit von der PFR Range des Gegners angibt (jeweils mit 46 und 48% EQ) und dann noch einen, der es in Abhängigkeit der Position des gegnerischen Raises angeht.

      Gibt es sowas in der Art auch für NL?

      Wie habt Ihr das für Euch geregelt? Wie unterscheidet Ihr dabei bei ein und dem selben Gegner zwischen OOP und IP, falls sich dabei dann überhaupt was ändert.
  • 5 Antworten
    • Peter87
      Peter87
      Bronze
      Dabei seit: 05.04.2006 Beiträge: 13.565
      naja also TT+ und AQ+ reraise ich eigentlich immer. Was ich noch reraise kommt auf den Gegner an. Wenn ich meinen BB gegen einen stealraise defende, auch noch 99/88/77/manchmal scs.
      op oop oder ip unterscheide ich eigentlich garnicht (nur die höhe des raises ist verschieden).

      Edit: es ist halt vorallem bei pps zu beachten, dass man, wenn der gegner einge große raising range hat, aber postflop solid ist (zB LAG/lateposition) nicht so einfach auf set value callen kann.
    • OurSilence
      OurSilence
      Bronze
      Dabei seit: 01.02.2006 Beiträge: 1.673
      Würdest Du auch noch TT gegen einen 15/5 MP Raiser, mit caller/ohne caller, squeezen/3-betten? Wo muss man bei NL denn eine Grenze ziehen?

      Angenommen ich habe einen 38/25 vor mir. Ich kann davon ausgehen mit TT gegen die Range vorne zu liegen. Allerings machen mir die 38 VPIP Sorgen. Paart man diese 38 mit einem WTS von 35 und mehr und man selbst ist noch OOP ist das doch eine ganz andere Situation als bei dem 15/5 Typ, bei dem ich nur preflop nicht davon ausgehen kann unbedingt vorne zu liegen.

      Irgendwie fehlt mir bei NL noch das gewisse Gespürr für solche 3-bets PF.
    • Peter87
      Peter87
      Bronze
      Dabei seit: 05.04.2006 Beiträge: 13.565
      naja, ich finds garnicht so schlecht den 15/5 mit TT zu reraisen. Wenn er rereraist, hast du ein easy fold, wenn er callt ist seine Hand sehr genau definiert.
      Man hat bei NL halt das Problem, wenn man noch looser reraist (AJ/AT/KQ/KJ usw), isoliert man sich oft gegen Hände, gegen die man starkte reversed implieds hat. Wenn würde ich also Karten zum reraisen benutzten, die nach dem flop eine gute playablity haben (sc/pp). Das lohnt aber eigentlich nur gegen LAGs/Tags und nicht gegen fishe.
    • uTz84
      uTz84
      Bronze
      Dabei seit: 20.04.2006 Beiträge: 2.336
      Bei NL ist die Preflop Equity ein viel zu geringer Faktor im Gegensatz zu FL. (Preflop Potgröße im Verhältnis zur durchnittlichen Potgröße am SD)
      Weshalb ein Equity Chart wenig Sinn macht. :)
    • sammy
      sammy
      Bronze
      Dabei seit: 16.01.2005 Beiträge: 5.315
      Jo... ich defende lieber 78s gegen einen steals als AJo.

      Bedenkt immer... die Hände, mit denen ihr defendet, solllte immer eine möglichst hohe Equity gegen die Callingrange eures Gegners haben.
      Bzg. des obigen Beispiels: Werdet ihr gecallt, ist AJo oft dominiert, durch AQ, AK und JJ, AA. Mit 78s habt ihr praktisch immer jedenfalls 2 Livecards und sehr gute implieds, falls ihr trefft.

      Zum Defenden eignen sich natürlich alle sehr starken Hände, und sonst alle Hände mit recht guter Playability und einer guten Equity gegen die Callrange des Gegners.