Tilt, Gier, Ungeduld?

    • outperformer
      outperformer
      Bronze
      Dabei seit: 17.07.2007 Beiträge: 69
      Hi,

      Spiele seit 2 Monaten wieder auf PStars (nach Selbstausschluss). Denke, dass ich ausreichend Erfahrung aus mehrjaehrigen Multitablen (NL25-100) sowie aus theoretischen Gesichtspunkten (Handanalysen, Statsanalysen, Notes fuer Regs, adjustments and exploits etc.) habe. Klar, sollte mich auch mehr im Forum engagieren, aber bekomm ja leider keine PS Punkte bei PStars und Winner ;)

      Nun zahle ich 640 ein. Moneymanagement ignoriere ich wie immer. Spiele also 4x NL100 Zoom. Geht bissl auf und ab, letzendlich bin ich bei 400. Nun denke ich mir, spielst du doch mal einen Level besser und konzentrierter auf NL50. Dort fuehle ich mich ziemlich wohl, es geht schnell auf die 1000. Dort angekommen, werde ich gierig und steig wieder auf NL100 um. Schwups, wieder bei 400. Dann, nach langer Session + Downswing, kommt mir die geistreiche Idee, spiel doch mal NL500 und verdopple schnell. Was passiert, verlier mit KK gegen AA und bin broke. Bis ich wieder einzahle....

      Ich kann einfach nicht kontinuierlich ein Limit crashen, ohne dass die Gier/Ungeduld durchkommt. Leider habe ich eine anstrengende 5 Tageswoche und ich versuche, die wenige Zeit mit Poker bestmoeglich zu nutzen. Aber jedesmal werde ich undizipliniert.

      What to do? Kennt jemand Tipps und Tricks, wie sich sowas vermeiden laesst?

      Gruss
  • 19 Antworten
    • nekryy
      nekryy
      Bronze
      Dabei seit: 05.10.2011 Beiträge: 51
      würde mich für höhere limits sperren lassen ist das was mir gerade in der schnelle einfällt.
      Ansonsten halt echt ein Bankrollmanagment durchziehen.
    • mygginator
      mygginator
      Bronze
      Dabei seit: 22.08.2013 Beiträge: 54
      ur line:?

      quit poker


      Allein schon nach nem Selbstausschluss sich wieder anzumelden ist schon hochgradig gefährlich und du hast es ja jetzt gesehen!

      Wer beim pokern gierig ist und vorallem nicht langfristig arbeitet, sollte schleunigst di tische verlassen

      ps: ich für meinen Teil habe mich auch bei Stars ausgeschlossen, da ich das Selbe Prob hatte wie du, zu viel in zu kurzer zeit zu wollen und nach Verlusten, Stakes nach oben zu wandern um einen lucky shot zu bekommen. Ich halt es jetzt schon seit 1 Jahr durch und ich sehne mich auch nicht zurück. Vllt. solltest du das auch mal probieren

      pps: Wenn du schon schreibst das du nen stressigen 5-Tage Job hast, und du absolut nich ohne pokern kannst, dann einfach alles über NL25 sperren lassen, und konsequent sein
    • SmartDevil
      SmartDevil
      Bronze
      Dabei seit: 26.01.2007 Beiträge: 9.459
      20€ investieren und "The mental game of poker" lesen.
    • habeichja
      habeichja
      Bronze
      Dabei seit: 29.12.2007 Beiträge: 7.053
      + die eigenen Motive fürs Pokern hinterfragen, willst du langfrist spielen oder einfach nur mal nen Wochenende rumballern, falls das erste eher so deins ist sollte dir bei 5min überlegen das es mit Haudrauf Aktionen teuer werden kann.
    • outperformer
      outperformer
      Bronze
      Dabei seit: 17.07.2007 Beiträge: 69
      Danke

      Werd mir das Buch mal reinziehen, klingt gut.

      Habe schon langfristig Interesse und wuerde am liebsten ganz auf Poker umsteigen, auf einer professionelleren Ebene selbstverstaendlich. Habe damals in meinem Studium auch ein halbes Jahr ausgesetzt und Daytrading betrieben, ich schaetze die Selbstbestimmtheit und Freiheit. Nun arbeite ich bei einer Bank in London und finanziell alles bestens, aber dafuer keine Zeit mehr!

      Session von $60 auf $2000 innerhalb 2h haben sich in meinem Kopf festgesetzt und ich will es wiederholen. Aber genau durch solche Upswings werden die Spielsuechtigen wohl angefixt. Allerdings spiele ich nicht des Gluecksgefuehl wegen, sondern sehe es ernsthaft als Herausforderung und Wettkampf und moechte gern zu den wenigen Gewinnern zaehlen. Aber wer weiss, was in meinem Kopf abgeht.... sollte wohl wirklich mal mentales Training einlegen.
    • mygginator
      mygginator
      Bronze
      Dabei seit: 22.08.2013 Beiträge: 54
      hast du das geld nötig, auch wenn du bei ner bank arbeitest?

      ps: setzen sich auch sessions von 640 auf 0 auch in deinem kopf fest?
    • bastip387
      bastip387
      Bronze
      Dabei seit: 23.02.2011 Beiträge: 2.258
      habeichja hats eig schon gesagt.

      Wenn du mal vor hast, diszipliniert Poker zu spielen, musst du erstmal Selbstdiszipliniert(er) werden. Deine Gedanken gehen sofort in Richtung: midstakes, schnell aus wenig Geld viel Geld machen, $$$.

      Das ist aber die völlig falsche Herangehensweise. Du musst pokern, weil es dir Spaß macht, auch auf nl25 z.B. Wenn du Spaß an der Sache hast, Geduld mitbringst und keine losses auf höheren Limits chased, kann es doch was werden. Nur wer für sich keine Motivation finden kann auf unteren Limits ins Game einzusteigen und die nachhaltig zu schlagen, wird es auch höher nicht schaffen. Mit sperren lassen für höhere Limits schaffst du es zwar die Gefahr zu nehmen "rückfällig" zu werden. Aber im Kopf muss dir klar werden dass es so nicht gehen kann.
    • gendeLic
      gendeLic
      Black
      Dabei seit: 06.07.2006 Beiträge: 741
      Original von outperformer
      Session von $60 auf $2000 innerhalb 2h haben sich in meinem Kopf festgesetzt und ich will es wiederholen. Aber genau durch solche Upswings werden die Spielsuechtigen wohl angefixt. Allerdings spiele ich nicht des Gluecksgefuehl wegen, sondern sehe es ernsthaft als Herausforderung und Wettkampf und moechte gern zu den wenigen Gewinnern zaehlen. Aber wer weiss, was in meinem Kopf abgeht.... sollte wohl wirklich mal mentales Training einlegen.
      lol ich hatte auch schon mehrmals nen royal flush...in 7 Jahren warens dann vl. 10.. gratz du warst mal lucky, das kommt mal vor.
      Du willst deinen Job ersetzen und professionell spielen? Dann mach dir mal klar, dass du keine Ahnung hast und von Null anfangen musst. Ohne BRM bist du immer der Fisch. Nimm dir einen Startbetrag den zu einzahlst. Das ist deine Pokerroll du kannst nicht nachcashen. Schau wie weit du mit dieser Roll in 2 Jahren kommst.(Natürlich mit solidem BRM). Du fängst mit dem Limit an welches für deinen Betrag passt. Gehst du dann einmal busto obwohl du dich an das BRM gehalten hast. Probiers vl. noch ein 2tes mal von vorne. Scheiterst du wieder .... lass die Finger von Poker.
    • JakeH4rper
      JakeH4rper
      Bronze
      Dabei seit: 19.01.2011 Beiträge: 2.902
      Mitarbeiter eines Geldinstituts dürfen doch eigentlich kein Glücksspiel betreiben (die meisten Arbeitgeber verbieten das doch).

      Mit dem Mindset sind die lowstakes unmöglich...
      Selbstausschuss und danach vom pokern leben wollen ist irgendwie auch so wtf...
      Ist nicht böse gemeint, aber manche Menschen sind nicht dafür geschaffen und dann ist es schade ums Geld iwie...

      640$ und dann 4 Tische nl100 Zoom...
      Das sind alles so Sachen ey... :f_love:
    • outperformer
      outperformer
      Bronze
      Dabei seit: 17.07.2007 Beiträge: 69
      @mygginator : Eigentlich nicht, aber sehe es als Investition in die Zukunft, um vielleicht irgendwann ein Leben in Freiheit fuehren zu koennen. Und dafuer bin ich auch bereit, finanziell Einbussen hinzunehmen im Vgl. zu meinem aktuellen Job. Will also solange nebenbei grinden, bis ich meine BR und Disziplin im Griff habe.

      Wie kann man denn hoehere Limits bei PStars sperren? Mail an support?

      Moechte ungern meinen Plan aufgeben, habe den unbedingten Willen und spieltheoretisches /psychologisches Know-How, die mir definitiv eine Edge in den Low Limits+ gibt.

      Danke, dass ihr mir die Augen oeffnet.. hatte nie so die richtige Einstellung zu Geld, mir ging es nur darum, auf Krampf erfolgreich zu sein...

      Werde das Ganze ab sofort anders angehen und mich hochgrinden. War schon immer Spaetzuender...
    • mygginator
      mygginator
      Bronze
      Dabei seit: 22.08.2013 Beiträge: 54
      Original von outperformer

      ... habe den unbedingten Willen und spieltheoretisches /psychologisches Know-How...
      naja ich will ja nichts sagen, aber dein gamblingstil ist das genaue gegenteil von psych. know-how

      Höhere Limits kannst du selbst sperren irgendwo, glaub Tischlimits festlegen or so.
    • outperformer
      outperformer
      Bronze
      Dabei seit: 17.07.2007 Beiträge: 69
      Agreed

      Denkt ihr, es ist eine gute Moeglichkeit, einen Blog zu gruenden (mit Gesamt-Graphen-Pflicht?)? Dieses fuehrt zu Transparenz und mehr Disziplin / Rationalitaet (haelt einen auf dem richtigen Weg)?
    • philwen
      philwen
      Bronze
      Dabei seit: 13.05.2007 Beiträge: 5.601
      wenn ich mich mit nicht poker-spielern über onlinepoker unterhalte, ist so der erste punkt verständlich zu machen dass man durch skill durchaus dauerhaft gewinne kann.

      der nächste punkt ist dann, ihnen klarzumachen dass man nicht mit mathematischen kenntissen, hohen IQ, rumblufferei erfolgreich wird, sondern dass diese dinge für den start (bis sagen wir mal NL100) sogar eher weniger eine rolle spielen. viel wichtiger ist die passende psyche: motivation sich jeden tag mit seinem spiel zu beschäftigen und sich zu verbessern, durchhaltevermögen, stabilität (tiltunanfällig) und viel viel disziplin...

      du magst zwar den skill besitzen (kansst einzelne hände gut analysieren, kennst die richtigen frequenzen etc), aber offensichtlich fehlt es dir komplett an der psychischen komponente - wenn du daran nicht als erstes arbeitest wirst du nie weit kommen, weil der erste down kommt bestimmt...

      PS: der blog funktioniert bei solchen leuten auch meist nur wenn sie gut runnen. sobald sie mal nicht gut runnen, bloggen sie nicht mehr und gehen unter...
    • SarahDiamond
      SarahDiamond
      Einsteiger
      Dabei seit: 18.06.2013 Beiträge: 8
      hallo outperformer,

      poker ist ein spiel, bei dem emotionen in hohem maß beteiligt sind.

      wichtige entscheidungen treffe ich im leben nicht, wenn ich müde, unkonzentriert oder emotional unausgeglichen bin, sondern wenn ich mich in einer emotional neutralen haltung befinde, wenn ich zentreirt bin und frei von beeinflussenden gefühen und befindlichkeiten wie ärger, wut, eifersucht, rachsucht, neid, angst, sorge, trauer, langeweile, etc. ebenso sollte es beim pokerspiel sein.

      wir alle tragen eine "emotionale grundstimmung" mit uns. manche menschen sind ängstliche menschen, manche leicht reizbar, manche ständig aggressiv, manche eher traurig und depressiv, etc. - welche ist deine grundstimmung in deinem leben? es ist wichtig, seine innere lebens-grundstimmung zu kennen. jeder hat eine. diese ist es auch, mit welcher ich mich an einen pokertisch setze. gefährlich ist sie, wenn ich z.b. ein sehr leicht reizbarer mensch bin, dem sofort wegen jeder roten ampel, an der ich stehen bleiben muss, die wut hochsteigt. genauso schwierig kann es für einen pokerspieler sein, der überängstlich ist. es geht noch nicht darum, etwas verändern zu wollen, sondern erst einmal überhaupt herauszufinden, wer und wie man ist und sich in bestimmten situationen verhält - z.b. unter druck, bei aggressionen, etc.
      erst dann kann ich mich fragen, wie weit lasse ich zu, von dieser grundstimmung beeinflusst oder kontrolliert zu werden? wo ist sie hilfreich, wo hinderlich?

      ebenso wichtig wie meine grundstimmung ist meine tagesverfassung. bin ich heute in einer neutralen haltung? was an befindlichkeiten und emotionen bringe ich an einen pokertisch mit? (müdigkeit von der arbeit, streit mit der partnerin, trauer um einen verstorbenen freund, hunger, kopfschmerzen, aufgestauten ärger,...) diese emotionen und befindlichkeiten müssen im idealfall zuerst bearbeitet werden (kurz eine runde laufen bzw. sport machen, gespräch mit einem freund, etwas essen,...) um eine annähernd neutrale und stabile innere haltung zu erlangen.

      drittens ist man beim pokern laufend "irritationen" ausgesetzt, die starke emotionen auslösen:
      - der druck von extrem aggressiven spielern
      - der neid auf den lauf eines anderen
      - das verlieren von an sich guten händen
      - lange phasen, wo einfach keine guten karten kommen
      - usw.

      jede dieser irritationen verdient es, dass man sich gedanken darüber macht.
      was löst es bei dir aus, lange phasen durchhalten zu müssen, wo du nichts gewinnst? mit welchen gefühlen wirst du konfrontiert?
      was für ein gefühl ist es, einen hoch aggressiven spieler am tisch zu haben?
      was geschieht in dir, wenn du verlierst?
      was ist beim spielen für dich am schwersten auszuhalten? und wie reagierst du darauf?

      lern dich selbst kennen!
      pokerspiel ist eine riesige selbsterfahrung! sie spiegelt unser leben zurück!
      sei dir deiner emotionen in jeder sekunde des spielens bewußt!

      ich vermute, du verlierst dann viel geld, wenn du DAVOR in eine negative (d.h. für dich emotional schwer zu bewältigende) situation geraten bist und daraufhin eine schlechte entscheidung getroffen hat. negative emotionen behindern beeinträchtigen unseren intellekt, verengen unsere wahrnehmung und stören unsere intuition!

      alles gute ;)





      Original von outperformer
      Hi,

      Spiele seit 2 Monaten wieder auf PStars (nach Selbstausschluss). Denke, dass ich ausreichend Erfahrung aus mehrjaehrigen Multitablen (NL25-100) sowie aus theoretischen Gesichtspunkten (Handanalysen, Statsanalysen, Notes fuer Regs, adjustments and exploits etc.) habe. Klar, sollte mich auch mehr im Forum engagieren, aber bekomm ja leider keine PS Punkte bei PStars und Winner ;)

      Nun zahle ich 640 ein. Moneymanagement ignoriere ich wie immer. Spiele also 4x NL100 Zoom. Geht bissl auf und ab, letzendlich bin ich bei 400. Nun denke ich mir, spielst du doch mal einen Level besser und konzentrierter auf NL50. Dort fuehle ich mich ziemlich wohl, es geht schnell auf die 1000. Dort angekommen, werde ich gierig und steig wieder auf NL100 um. Schwups, wieder bei 400. Dann, nach langer Session + Downswing, kommt mir die geistreiche Idee, spiel doch mal NL500 und verdopple schnell. Was passiert, verlier mit KK gegen AA und bin broke. Bis ich wieder einzahle....

      Ich kann einfach nicht kontinuierlich ein Limit crashen, ohne dass die Gier/Ungeduld durchkommt. Leider habe ich eine anstrengende 5 Tageswoche und ich versuche, die wenige Zeit mit Poker bestmoeglich zu nutzen. Aber jedesmal werde ich undizipliniert.

      What to do? Kennt jemand Tipps und Tricks, wie sich sowas vermeiden laesst?

      Gruss
    • outperformer
      outperformer
      Bronze
      Dabei seit: 17.07.2007 Beiträge: 69
      Danke Sarah, guter Beitrag, werde mal in mich gehen :)
    • 1667Paranoid
      1667Paranoid
      Bronze
      Dabei seit: 02.03.2011 Beiträge: 1.995
      jo der Beitrag von Sarah ist ziemlich gut. Beachte auch dass im Laufe des Tages deine Willenskraft nachlässt und sich immer mehr emotionaler "Müll" ansammelt. Idealerweise spielt man direkt morgens kurz nach dem Aufstehen aber wenn man kein Student/Pro ist geht das wohl nicht.
    • SarahDiamond
      SarahDiamond
      Einsteiger
      Dabei seit: 18.06.2013 Beiträge: 8
      Danke für die Rückmeldungen zu meinem Beitrag! Hoffe, es inspiriert und hilft weiter =)
    • BReWs7aR
      BReWs7aR
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 26.03.2007 Beiträge: 7.740
      Um mal den psychologischen Aspekt wegzulassen.
      Probier doch einfach mal 50$ einzuzahlen und dir daraus eine Roll aufzubauen. Bis du bei 1k$ bist dauert es zwar ein wenig, aber dann weißt du einfach zu schätzen, was du geleistet hast und wirst nicht ganz so frevelhaft mit dem erarbeiteten Geld umgehen. In deinem Job scheinst du ja ohne Probleme innerhalb eines Monats 600$ so zu verdienen, dass du es für Poker drauf gehen lassen kannst. Spar dir die 600$ und versuch in 2-4 Monaten mal aus 50$ 1k$ zu machen, neben deinem Job. Das wird dich glücklicher machen, als einen Coinflip auf nl500 zu gewinnen und du kannst dir eine Roll aufbauen, um irgendwann mal, wenn du genug investiert hast, auch davon leben zu können, wenn du das willst.
    • SarahDiamond
      SarahDiamond
      Einsteiger
      Dabei seit: 18.06.2013 Beiträge: 8
      ja, genau.

      ich hab gestern einen spieler kennengelernt, der sich hochverschuldet hatte, sich sperren lassen musste, schulden abzahlen musste, in therapie war und - wie ich sehen konnte grottenschlecht spielt. (jede hand ohne chance auf irgendwas sinnvolles bis zum river bezahlt, mit nix gegen 5 spieler geblufft, etc.)
      also man muss schon auch wirklich das spiel (und sich selbst) beherrschen, wenn man um viel geld spielt, finde ich.

      ich versuch mein geld einfach nur zu halten, wenn ich online um geld spiele. also wenn ich 5,- hochlade, freu ich mich, wenn ich damit 1-2 monate auf den kleinen limits spielen kann ;) und wenn sichs vermehrt, umso besser. ich spiele auch eher sit `n `goes, weil da für mich der lerneffekt am größten ist. ich lerne mich auf die spieler einzustellen - an den cashgame-tischen wechseln die spieler ständig, da weiß ich dann nie, wie ich dran bin, das ist einfach noch zu schwer für mich......lernschritte muss man halt auch langsam machen!
      man muss sich zeit geben!!! erzwingen geht da nix!


      Original von BReWs7aR
      Um mal den psychologischen Aspekt wegzulassen.
      Probier doch einfach mal 50$ einzuzahlen und dir daraus eine Roll aufzubauen. Bis du bei 1k$ bist dauert es zwar ein wenig, aber dann weißt du einfach zu schätzen, was du geleistet hast und wirst nicht ganz so frevelhaft mit dem erarbeiteten Geld umgehen. In deinem Job scheinst du ja ohne Probleme innerhalb eines Monats 600$ so zu verdienen, dass du es für Poker drauf gehen lassen kannst. Spar dir die 600$ und versuch in 2-4 Monaten mal aus 50$ 1k$ zu machen, neben deinem Job. Das wird dich glücklicher machen, als einen Coinflip auf nl500 zu gewinnen und du kannst dir eine Roll aufbauen, um irgendwann mal, wenn du genug investiert hast, auch davon leben zu können, wenn du das willst.