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Angst vor dem Tod / dem was "danach" ist

    • Gallagher
      Gallagher
      Bronze
      Dabei seit: 09.03.2006 Beiträge: 3.948
      .
    • quirrel77
      quirrel77
      Platin
      Dabei seit: 12.08.2007 Beiträge: 2.301
      denke der entscheidende punkt bei dir, khan, ist, dass du das bedürfnis hast alles zu kontrollieren und ohne zu wissen, was nach dem körperlichen tod passiert, bedeutet das einen kontrollverlust

      Und um diesen Wunsch nach Kontrolle/Angst vor Kontrollverlust loszuwerden, könnte der Tip von Kingofblung schon ganz hilfreich sein (Meditation, Entspannungsübungen, spirituelle Erfahrungen)

      zitat khan:
      "es macht mich regelrecht neidisch, dass ich nicht so "naiv" sein kann, eine echte Hoffnung zu verspüren, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist"

      :f_love: naiv und glücklich :f_love:

      ps. halte selber eher leute die sich als rein biologisch funktionierendes wesen sehen als naiv
    • 3nJ0yIT
      3nJ0yIT
      Bronze
      Dabei seit: 06.07.2011 Beiträge: 9.783
      Ich denke, dass es nach dem Tod irgendwo (auch irgendwo im Universum) direkt weitergeht... Weil die Frage ist doch eher, was war vor deiner Geburt?

      Bzw. Nach dem Tod ist vor dem Tod :D
    • quirrel77
      quirrel77
      Platin
      Dabei seit: 12.08.2007 Beiträge: 2.301
      ein existieren nach dem Tod als materialist zu erklären geht halt irgendwie nicht,
      denn zeit und raum werden wohl nach dem tot keine rolle spielen, aber gerade diese sind unverzichtbar in dem gedankenkonstrukt des materialisten
    • lifeiscrazy
      lifeiscrazy
      Bronze
      Dabei seit: 27.07.2007 Beiträge: 269
      passt ja eigentlich besser ins philoforum der thread. ist im prinzip auch die philosophischste frage von allen

      ich hatte bis jetzt ganz selten momente, wo mich das philosophieren über den tod in einen zustand versetzt hat, der mit worten schwer zu beschreiben ist.
      im prinzip ist es wohl schon eine art angst/entsetzen vor dem absoluten nichts für alle ewigkeit. und ich kann dieses gefühl auch nicht erzeugen, in dem ich jetzt darüber nachdenke.

      ich bin aber immer wieder überrascht, dass menschen eine recht konkrete vorstellung/überzeugung haben. absolute antworten gibt es halt einfach nicht, wenn es um existentielle philosophische fragen geht.

      wenn ich an den tod denke, habe ich viele ideen im kopf, aber es sind halt auch nur ideen...
    • 3nJ0yIT
      3nJ0yIT
      Bronze
      Dabei seit: 06.07.2011 Beiträge: 9.783
      Original von quirrel77
      ein existieren nach dem Tod als materialist zu erklären geht halt irgendwie nicht,
      denn zeit und raum werden wohl nach dem tot keine rolle spielen, aber gerade diese sind unverzichtbar in dem gedankenkonstrukt des materialisten
      Wer sagt denn das Zeit und Raum nicht schon immer da waren bzw. mehrere Dimensionen des/der Universen existieren?

      Diese Frage kann zur Zeit niemand beantworten.
    • MAERZHASE
      MAERZHASE
      Global
      Dabei seit: 03.05.2013 Beiträge: 666
      der sisyphosstein den uns gott für unser bewusstsein gab und die qual der eigenen existenz.
    • Att0r
      Att0r
      Gold
      Dabei seit: 27.02.2007 Beiträge: 4.158
      hatte vor 2 Jahren eine ganz schlimme Panikattacke, die Angst ist wahrscheinlich zuvergleichen wie wenn man wirklich einen schlimmen Unfall oder Herzinfarkt etc. hat

      es drückt stark in der brust und man bekommt keine luft mehr

      man hat so schlimme Todesangst und denkt das es gleich vorbei ist ;(


      hab das Buch "Gespräche mit Gott" (vollständige Ausgabe) geslesen und es hat mir viel Trost gespendet und Angst genommen....

      ich versuche auch nicht mehr an die zukunft oder noch weiter zu denken, nur noch bis zur nächsten Mahlzeit :D

      als ich den thread gefunden habe bin ich direkt wieder ins traurige grübeln gekommen :(


      gruß Moe
    • masa88x
      masa88x
      Bronze
      Dabei seit: 05.01.2009 Beiträge: 1.948
      habe selbst schon relativ früh für mich festgestellt das diese ganzen religiösen geschichten bullshit sind und ähnliche überlegungen angestellt wie du op

      was mir irgendwie sehr geholfen hat war dass ich mich mit astronomie (der wissenschaft, nicht zu verwechseln mit diesem astrologie müll) beschäftigt hab
      ich hab mich nur laien mäßig über die größen relationen unseres sonnensystems, unserer galaxie und des ganzen universums informiert, über die größten und kleinsten objekte im universum, über viele abläufe (z.b. bestehst du und alles um dich herum aus teilchen die in unzähligen sternen oder bei dessen untergang entstandne sind) und so weiter

      irgendwann hats einfach klick gemacht und ich habe gemerkt wie derdammt AWESOME dieses universum ist
      vielleicht wird irgendwie irgendwas von uns auch nach dem tod weiter existieren, wir wissen so verdammt wenig über das universum

      wer weiß, vielleicht lebt ja jedes lebewesen mit seinen 21 gramm als dunkle materie (die immerhin ein viertel der masse des univerums ausmachen soll) im universum weiter oder so ;)
    • lefned
      lefned
      Bronze
      Dabei seit: 24.10.2012 Beiträge: 196


      Ich mag seine Sichtweise. =)
    • quirrel77
      quirrel77
      Platin
      Dabei seit: 12.08.2007 Beiträge: 2.301
      Original von 3nJ0yIT
      Original von quirrel77
      ein existieren nach dem Tod als materialist zu erklären geht halt irgendwie nicht,
      denn zeit und raum werden wohl nach dem tot keine rolle spielen, aber gerade diese sind unverzichtbar in dem gedankenkonstrukt des materialisten
      Wer sagt denn das Zeit und Raum nicht schon immer da waren bzw. mehrere Dimensionen des/der Universen existieren?
      ich widerspreche oder bestätige das jedenfalls schonmal nicht :)

      hätte es aber trotzdem villeicht klüger formulieren sollen in dem ich schreibe:
      zeit und raum werden meiner überzeugung nach nach dem tod keine rolle spielen
    • annobln
      annobln
      Bronze
      Dabei seit: 29.07.2007 Beiträge: 5.976
      Original von Att0r
      hatte vor 2 Jahren eine ganz schlimme Panikattacke, die Angst ist wahrscheinlich zuvergleichen wie wenn man wirklich einen schlimmen Unfall oder Herzinfarkt etc. hat

      es drückt stark in der brust und man bekommt keine luft mehr

      man hat so schlimme Todesangst und denkt das es gleich vorbei ist ;(


      hab das Buch "Gespräche mit Gott" (vollständige Ausgabe) geslesen und es hat mir viel Trost gespendet und Angst genommen....

      ich versuche auch nicht mehr an die zukunft oder noch weiter zu denken, nur noch bis zur nächsten Mahlzeit :D

      als ich den thread gefunden habe bin ich direkt wieder ins traurige grübeln gekommen :(


      gruß Moe
      Bekomme ich manchmal bei Klarträumen wo ich manchmal "träume" gerade einen Herzinfarkt zu haben oder sowas :f_mad:

      Ansonsten sollte sich OP mal die Frage stellen was wäre, wenn du wüsstest ewig zu leben. Würde es dir dann besser gehen?

      Ich habe mich irgendwie damit abgefunden, möchte aber möglichst alt (>90) werden und fit im Kopf bleiben. Körperlich baut man zwangsweise irgendwann ab aber das ist ok. Beste Lösung wäre, dass man immer sein Leben um X Jahre optional verlängern könnte, je nachdem wie man sich fühlt. Aber sowas kann sich auch nur ein Atheist wie ich wünschen ;)
    • GrossKhan
      GrossKhan
      Bronze
      Dabei seit: 17.01.2007 Beiträge: 11.687
      Original von annobln

      Ansonsten sollte sich OP mal die Frage stellen was wäre, wenn du wüsstest ewig zu leben. Würde es dir dann besser gehen?
      Schwere Frage, aber irgendwie würde es einem natürlich besser gehen. Nur wie sollte das gehen, ist mir ja klar, dass es nicht geht weil man jedes Jahr Älter wird und theoretisch wenn man 120 wird nicht so fit ist wie mit 50.

      Aber andersrum stelle ich dir die Frage: Würde es dir nicht besser gehen, wenn du wüsstest, du kommst nach dem Tod in den Himmel, wo alle deine verstorbenen Freunde und Familienmitglieder auf dich warten? Ist ja genau so illusionär und ich bin sicher, dir würde das doch gefallen und dich sehr beruhigen
    • soulfly187
      soulfly187
      Bronze
      Dabei seit: 05.02.2007 Beiträge: 2.987
      leb erstmal dein leben.. über den tod kannst du dir später gedanken machen ( oder auch nicht :) ) ..

      sich mit anfang 20 den kopf darüber zu zerbrechen macht nun wirklich keinen sinn. hab an manchen abenden auch schon viel darüber nachgedacht und iwann einfach damit abgeschlossen weils sowieso jeden von uns trifft.
    • Mondkeks
      Mondkeks
      Bronze
      Dabei seit: 27.12.2007 Beiträge: 1.641
      Nichtexistenz ist keine bewusste Erfahrung, von daher braucht man keine Angst vor dem Tod haben. Das Alan Watts Video ist schon ziemlich "New Age" , weil es dafür überhaupt keine wissenschaftlichen Beweise gibt. Dafür müsste es quasi ein universumumfassendes Bewusstsein geben, damit die Aussage "You are the whole Universe" oder "You are every beeing that will ever exist" stimmen könnten. Hier mal eine äußerst hochwertige Diskussion zu dem Thema von Intelligence Squared US (sehr geile Debatten immer ;) ).



      Davon abgesehen, vielleicht leben wir ja nicht unendlich lang aber unendlich oft? Vielleicht gibt es auch unendliche viele Kopien von dir im Universum? Und das ganze ohne Gott oder supernatural things. ;)

      Wenn der Mensch nur durch seine atomare Struktur definiert ist, ist er komplett durch Information beschreibbar. Wenn das Universum / Multiversum unendlich ist, entweder in der Zeit oder im Raum, oder beides, dann wirst du wieder realisiert. Und zwar unendlich oft. Und alle deine möglichen Lebensverläufe werden ebenfalls realisiert. Jetzt könnte man diskutieren, ob das dann "Du" bist, oder nur eine "Kopie" von dir. Gute Frage... ;)

      http://www.closertotruth.com/episodes/what-would-infinite-cosmos-mean

      Ich empfehle dir mal die Website closertotruth.com , dort werden fast alle fundamentalen Fragen mit hochwertigen Interviewpartnern diskutiert. ;)

      Stichpunkte zum googlen:

      -> Eternal Cosmic Inflation
      -> Many-Worlds-Interpretation of Quantum Mechanics
      -> cyclic Universe
      -> Eternal universe
      -> Multiverse
    • lifeiscrazy
      lifeiscrazy
      Bronze
      Dabei seit: 27.07.2007 Beiträge: 269
      Original von lefned


      Ich mag seine Sichtweise. =)
      Ich kann dem auch viel abgewinnen, aber es ist trotzdem auch nur eine Idee.
    • lifeiscrazy
      lifeiscrazy
      Bronze
      Dabei seit: 27.07.2007 Beiträge: 269
      danke für die links @mondkeks

      kannte ich noch nicht und werd ich mir mal anschauen
    • Mondkeks
      Mondkeks
      Bronze
      Dabei seit: 27.12.2007 Beiträge: 1.641
      Ich finde die interessanteste philosophische Frage ist immer noch, "Why is there something rather than nothing", als ob es ein Leben nach dem Tod gibt ;)

      http://www.closertotruth.com/topics/cosmos/mystery-existence/why-anything-all

      (Interviews muss man manuell auf Langfassung stellen, sonst wird die Kurzversion abgespielt)
    • richum
      richum
      Bronze
      Dabei seit: 29.03.2010 Beiträge: 2.192
      Original von lefned


      Ich mag seine Sichtweise. =)
      Ohne Musik wäre das Video halt nicht mal halb so beeindruckend. Mich stört schon, dass er am Anfang davon spricht, dass die Menschen die sich das anhören in einem Prozess des aufwachens wären, als wäre es eine Art Erleuchtung.
      Ich komme aus einer sehr Esoterisch angehauchten Familie und hab mich viel mit Religionen, Glauben usw. beschäftigt. Vor ein Paar Jahren hätte ich dieses Video auch noch toll gefunden. Heute ist das für mich absolut unbeeindruckend. Bin ich deswegen aufgewacht oder "eingeschlafen"? Nein, ich habe einfach meine Sichtweise geändert.
      Was er dann von sich gibt ist halt seine Idee, wie heute im Prinzip jeder Gläubige Mensch irgendwie seine eigene Idee von einer Existenz und dem Leben nach dem Tod hat. All das ist nichts greifbares und schöne Ideen die sich nicht beweisen lassen.
    • p00s88
      p00s88
      Bronze
      Dabei seit: 08.09.2007 Beiträge: 9.792
      hmnaja warum angst vor etwas haben, das man nicht beeinflussen kann? ka ey...