In einigen Papers der CPRG werden bestimmte Metriken benutzt, um die Handstärke am Flop zu bewerten (*):

Der IHR (Immediate Hand Rank) wird mit der Formel
IFR = (ahead + tied/2) / (ahead + tied + behind)
gegen eine 100%-Range des Gegners (aka gegen alle 1081 am Flop möglichen Kombinationen) berechnet. Die Metrik bezeichnet quasi die absolute Handstärke (bzw. das prozentuale Ranking unserer Hand) am Flop.

Dann gibt es den 7-card Hand Rank (7cHR). Hierbei wird etwas aufwändiger für alle möglichen Turn + Riverkarten die Handstärke wie oben berechnet.

Somit müsste der 7cHR der (in "unserem" Sprachgebrauch) Equity gegen eine 100%-Range entsprechen, oder übersehe ich da was?

Angenommen, man würde diese Metriken nicht gegen eine 100%-Range, sondern gegen eine gewichtete Range des Gegners berechnen. Ist eine (wie auch immer geartete) Kombination aus diesem IHR (also absoluter Handstärke bzw. Rank) und 7cHR (Equity?) weitgehend ausreichend als Grundlage, um eine Handstärke am Flop zu bewerten? Oder gibt es weitere Aspekte?


(Es geht nicht um praktische Anwendbarkeit und es soll auch nicht unmittelbar irgendeine Aktion abgeleitet werden)
(*) zB in 2007 / M.Kan / Postgame Analysis of Poker Decisions" - http://poker.cs.ualberta.ca/publications/kan.msc.pdf