Wie viel Winningplayer?

    • Froned
      Froned
      Bronze
      Dabei seit: 30.07.2007 Beiträge: 4.635
      Höre eigentlich schon immer, dass es etwa 10 % WP geben soll.

      Gibt es dazu verlässliche Quellen?

      Ist der Anteil bei CG und SNG/MTT etwa gleich?

      Kann mir schwer vorstellen, dass irgendwie nachvollziehbar zu ermitteln (ab welcher Sample etc.)

      Meinungen?
  • 61 Antworten
    • lust1gerMolch
      lust1gerMolch
      Bronze
      Dabei seit: 28.12.2008 Beiträge: 2.490
      weiß nich
    • Shore
      Shore
      Bronze
      Dabei seit: 11.11.2007 Beiträge: 4.086
      Die Pokerspieler bilden eine Normalverteilung. Jeder der über dem Durchschnittswert liegt, ist theoretisch ein Winning Player. In der Realität kommt aber noch der Rake hinzu, weswegen der Anteil der Winning Player auf 10-20% schrumpft.
    • Froned
      Froned
      Bronze
      Dabei seit: 30.07.2007 Beiträge: 4.635
      Original von Shore
      Die Pokerspieler bilden eine Normalverteilung. Jeder der über dem Durchschnittswert liegt, ist theoretisch ein Winning Player. In der Realität kommt aber noch der Rake hinzu, weswegen der Anteil der Winning Player auf 10-20% schrumpft.
      Das würde ja heißen, dass unabhängig von allen pokerrelevanten Faktoren wie Content, Anteil Fische etc. innerhalb des großen ganzen der Anteil immer gleich bleibt (bei gleich bleibenden Rake)?

      Was heißt das im umkehrschluss theoretisch für die "goldenen Zeiten" des pokerns um 2007 rum, wo "jeder" noch "ganz viel" gewann?
    • HAVVK
      HAVVK
      Bronze
      Dabei seit: 29.12.2005 Beiträge: 18.324
      eine echte Normalverteilung wird es zum einen nicht sein (was kommt überhaupt an die Achsen? Winrate und Anzahl Spieler?) zum anderen war es damals nur einfacher, nach rechts zu kommen, dass nicht jeder ganz viel gewonnen hat versteht sich von selbst, was soll die Frage? ^^
    • Shore
      Shore
      Bronze
      Dabei seit: 11.11.2007 Beiträge: 4.086
      Original von Froned
      Original von Shore
      Die Pokerspieler bilden eine Normalverteilung. Jeder der über dem Durchschnittswert liegt, ist theoretisch ein Winning Player. In der Realität kommt aber noch der Rake hinzu, weswegen der Anteil der Winning Player auf 10-20% schrumpft.
      Das würde ja heißen, dass unabhängig von allen pokerrelevanten Faktoren wie Content, Anteil Fische etc. innerhalb des großen ganzen der Anteil immer gleich bleibt (bei gleich bleibenden Rake)?

      Was heißt das im umkehrschluss theoretisch für die "goldenen Zeiten" des pokerns um 2007 rum, wo "jeder" noch "ganz viel" gewann?
      Deine Position in der Verteilung ist nicht auf alle Ewigkeiten fix. Wenn du heute noch so spielst, wie 2007 wirst du wahrscheinlich Break-Even oder Losing-Player sein. HAVVK hat auch Recht. Eine echte Normalverteilung wird es nicht sein. Viel eher ist es heute wohl eine Cauchy-Verteilung. Die Meisten sind Break-Even und durch den Rake leichte Losing-Player. Die richtig dicken Fische und Crusher sind Mangelware.
    • thisrockz
      thisrockz
      Bronze
      Dabei seit: 30.06.2008 Beiträge: 1.788
      Weiss nicht. Wir können ja nachzählen.

      Bin losingplayer
    • Froned
      Froned
      Bronze
      Dabei seit: 30.07.2007 Beiträge: 4.635
      Original von HAVVK
      eine echte Normalverteilung wird es zum einen nicht sein (was kommt überhaupt an die Achsen? Winrate und Anzahl Spieler?) zum anderen war es damals nur einfacher, nach rechts zu kommen, dass nicht jeder ganz viel gewonnen hat versteht sich von selbst, was soll die Frage? ^^
      War ja auch etwas überspitzt gemeint! ;)

      Die Frage bezog sich auf die Annahme, dass der Anteil fische früher, mangels Content, deutlich größer war. Jetzt hat sich ein Teil der fische weitergebildet und hat EDGE gegenüber anderen aufgeholt! Demzufolge hat sich der fischpool und der winnerpool jeweils verkleinert und der Break-evenpool vergrößert.

      Heißt für mich wiederum, dass die 10 %, die bereits früher im Raume standen sich deutlich verkleinert haben müssten.
    • Normito
      Normito
      Bronze
      Dabei seit: 01.09.2008 Beiträge: 10.269
      Ihr argumentiert hier mit mathematisch exkat definierten Begriffen über ein Thema, was nicht mathematisch exakt definiert ist. Was soll denn eine Winningplayer sein? Winrate > 0, gemittelt über alle Limits, Samplesizes und Zeiträume? Wohl eher nicht...

      Man kann so wie die Frage gestellt ist einfach keine Aussagen darüber machen.
    • Zinsch
      Zinsch
      Bronze
      Dabei seit: 01.02.2008 Beiträge: 11.826
      Original von Normito
      Ihr argumentiert hier mit mathematisch exkat definierten Begriffen über ein Thema, was nicht mathematisch exakt definiert ist. Was soll denn eine Winningplayer sein? Winrate > 0, gemittelt über alle Limits, Samplesizes und Zeiträume? Wohl eher nicht...

      Man kann so wie die Frage gestellt ist einfach keine Aussagen darüber machen.
      Ein Winning Player ist jemand, dessen Bankroll (ohne Ein- und Auszahlungen) langfristig betrachtet steigt.

      So schwierig ist das nicht zu definieren.
    • Normito
      Normito
      Bronze
      Dabei seit: 01.09.2008 Beiträge: 10.269
      Original von Zinsch
      Original von Normito
      Ihr argumentiert hier mit mathematisch exkat definierten Begriffen über ein Thema, was nicht mathematisch exakt definiert ist. Was soll denn eine Winningplayer sein? Winrate > 0, gemittelt über alle Limits, Samplesizes und Zeiträume? Wohl eher nicht...

      Man kann so wie die Frage gestellt ist einfach keine Aussagen darüber machen.
      Ein Winning Player ist jemand, dessen Bankroll (ohne Ein- und Auszahlungen) langfristig betrachtet steigt.

      So schwierig ist das nicht zu definieren.
      Das ist keine ausreichend exakte Definition. Was ist langfristig? Welche Limits? Welche Spielvarianten?
      Edit: Mit Deiner Definition wäre z.B. jemand der über 10 Jahre ein Pokerkonto führt und genau 1 Hand pro Tag spielt und am Ende der 10 Jahre mit Plus daraus hervorgeht ein Winningplayer. Vorrausgesetzt du lässt 10 Jahre als "langfristig" gelten (und genau bei solchen Sachen fängts ja schon an zu bröckeln, wenns um mathematische Exaktheit geht).

      Abgesehen davon sag ja auch nicht, dass es schwierig zu definieren ist. Es ist einfach nur nicht geschehen soweit, daher macht es keinen Sinn von Normalverteilungen oder Cauchyverteilungen zu reden, wenn der Begriff, um den es geht nichtmal allen klar ist bzw jeder seine leicht schwammige und eher intuitive Vorstellung hat, was gemeint ist.
    • Froned
      Froned
      Bronze
      Dabei seit: 30.07.2007 Beiträge: 4.635
      Gebe dir absolut Recht in deiner Argumentation.

      Jeder hantiert schon immer mit den 10 % und keiner weiß obs stimmt oder wo es herkommt! Deswegen auch der OP!

      Mir geht's btw auch sicher nicht darum, ob es jetzt 10,3 % oder 9,7 % sind. ;)
    • Happa2
      Happa2
      Silber
      Dabei seit: 14.08.2010 Beiträge: 3.633
      Überlegen wir uns mal wie so der normale Tisch auf nl5 oder nl10 ausschaut.

      Du hast an jedem Tisch so mind. 1-2 Fische dann noch 2-3 Nits, 1-2 Rocks, 1-2 schlechte TAGs und dann noch 1-2 Starke TAGs.

      Lags sind meistens schlecht und bad aggro... maniacs findest du fast nie

      -----

      Ok die Nit verliert gegen den TAG und gegen die Starken TAGs und gewinnt gegen den Fisch. Die Nits sind eher Breakeven Spieler aber von 3 Nits könnten 0,3 Winningplayer sein.

      Die Rocks spielen zu tight und von 2 Rocks sind vllt. 0.2 winningplayer.

      Die schlechten TAGs sind maximal breakeven.

      Der Fisch ist immer losing player.

      Die Starken TAGs sind Winning player oder Crusher-- Ich gehöre auch zu ihnen, also weiß ich wovon ich spreche.


      Also ich würd sagen ca. 2 von 9 Können Winningplayer sein

      Die schlechten TAGs donaten an die Nits und die Fische auch.

      Die Nits verlieren den größten Teil aber wieder an die guten LAGs und die guten TAGs. Von den Guten TAGs gibt es dann noch ein paar, die im Monkeytilt ihr Geld an die schlechten TAGs und die Rocks verteilen.

      Die Rocks verlieren ihr Geld aber wieder an die tiltresistenten guten LAGs und TAGs.

      Also am Ende wird das Geld nur bei den tiltresistenten Rocks, Nits, LAGs und TAGs bleiben.

      Die LAGs sind aber meistens schlecht, deshalb verbleiben die TAGs die Rocks und die Nits.

      Dann hätten wir an einem Tisch maximal 3 Winningplayer also maximal 33% Winningplayer.

      Tendenziell gewinnen aber nur 20%.
    • Normito
      Normito
      Bronze
      Dabei seit: 01.09.2008 Beiträge: 10.269
      dat analyse :heart: :D
    • PaetrickSeiMurda
      PaetrickSeiMurda
      Bronze
      Dabei seit: 01.01.2014 Beiträge: 3.237
      Original von Happa2
      Überlegen wir uns mal wie so der normale Tisch auf nl5 oder nl10 ausschaut.

      Du hast an jedem Tisch so mind. 1-2 Fische dann noch 2-3 Nits, 1-2 Rocks, 1-2 schlechte TAGs und dann noch 1-2 Starke TAGs.

      Lags sind meistens schlecht und bad aggro... maniacs findest du fast nie

      -----

      Ok die Nit verliert gegen den TAG und gegen die Starken TAGs und gewinnt gegen den Fisch. Die Nits sind eher Breakeven Spieler aber von 3 Nits könnten 0,3 Winningplayer sein.

      Die Rocks spielen zu tight und von 2 Rocks sind vllt. 0.2 winningplayer.

      Die schlechten TAGs sind maximal breakeven.

      Der Fisch ist immer losing player.

      Die Starken TAGs sind Winning player oder Crusher-- Ich gehöre auch zu ihnen, also weiß ich wovon ich spreche.


      Also ich würd sagen ca. 2 von 9 Können Winningplayer sein

      Die schlechten TAGs donaten an die Nits und die Fische auch.

      Die Nits verlieren den größten Teil aber wieder an die guten LAGs und die guten TAGs. Von den Guten TAGs gibt es dann noch ein paar, die im Monkeytilt ihr Geld an die schlechten TAGs und die Rocks verteilen.

      Die Rocks verlieren ihr Geld aber wieder an die tiltresistenten guten LAGs und TAGs.

      Also am Ende wird das Geld nur bei den tiltresistenten Rocks, Nits, LAGs und TAGs bleiben.

      Die LAGs sind aber meistens schlecht, deshalb verbleiben die TAGs die Rocks und die Nits.

      Dann hätten wir an einem Tisch maximal 3 Winningplayer also maximal 33% Winningplayer.

      Tendenziell gewinnen aber nur 20%.
      Klingt nach empirischer Studienarbeit :rolleyes:
    • MyLady17
      MyLady17
      Black
      Dabei seit: 11.03.2007 Beiträge: 7.975
      Original von Happa2


      Die Starken TAGs sind Winning player oder Crusher-- Ich gehöre auch zu ihnen, also weiß ich wovon ich spreche.



      :f_love: :f_love: :f_love:

      NL5 Ohne Bluffs schlagbar?
    • HAVVK
      HAVVK
      Bronze
      Dabei seit: 29.12.2005 Beiträge: 18.324
      typischer Happa-Post halt :)

      aber ohne die bereits geforderte genauere Definition von Winningplayer ist seine Analyse genausogut wie eine random 5, 10 oder 15 Prozent-Angabe (oder 16,67% weil immer einer am 6max-Table gewinnt ;) )
    • poker4me
      poker4me
      Black
      Dabei seit: 06.11.2006 Beiträge: 3.005
      but where is the rake in der geilen analyse
    • PaetrickSeiMurda
      PaetrickSeiMurda
      Bronze
      Dabei seit: 01.01.2014 Beiträge: 3.237
      Ich glaube Happa ist in Wirklichkeit Phil Ivey, der uns alle komplett kaputt levelt..

      Sitzt mit seinen Soulreads vor'm PC und lacht sich einen ab.
    • simon6184
      simon6184
      Black
      Dabei seit: 13.11.2006 Beiträge: 438
      Es hat sich auch wohl noch keiner Gedanken gemacht, dass die regs (meistens winningplayer) ein viel viel höhers Volumen spielen, als der durschnittsfish. Wenn z.B. ein NL 50 reg im Monat durschnittlich 1500$ verdient, dann müssen dafür ca 3000-10000$ eingezahlt werden, und das dürfte sich (zumindest im durchschnitt) auf eine sehr hohe anzahl an freizeitspielern verteilen.