Tilt und Psychologie

  • 17 Antworten
    • JakeH4rper
      JakeH4rper
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      Dabei seit: 19.01.2011 Beiträge: 2.914
      "mental game of poker" ist hier die bibel :heart:
    • Spassfaktor
      Spassfaktor
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      Dabei seit: 07.11.2009 Beiträge: 366
      Gibts das auch auf deutsch?
    • JakeH4rper
      JakeH4rper
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      Dabei seit: 19.01.2011 Beiträge: 2.914
      ja
    • UnsMichi
      UnsMichi
      Bronze
      Dabei seit: 20.04.2012 Beiträge: 172
      http://www.youtube.com/watch?v=AyuXKei6gIU

      ist zwar english aber leicht verständlich wenn Grundkenntnisse vorhanden sind, Rest kann man ja übersetzen und so hast du vorab schon mal nen Eindruck ob es was für dich ist.
    • Spassfaktor
      Spassfaktor
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      Dabei seit: 07.11.2009 Beiträge: 366
      cool danke!
    • Krach-Bumm-Ente
      Krach-Bumm-Ente
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      Dabei seit: 01.05.2006 Beiträge: 10.402
      dankesehr :) vielleicht kann ich dir auch hier ein paar fragen beantworten.
    • Fronzelneekburm
      Fronzelneekburm
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      Dabei seit: 08.10.2013 Beiträge: 675
      Tilt ist eigentlich ganz normal. Im Grunde genommen heisst es ja nur dass man sich ärgert wenn man verliert. Wer ärgert sich nicht wenn er verliert. Und wenn man sich ärgert dann ist man emotional aufgeladen. Die wenigsten spielen wohl ihr A-Game wenn sie unter starken emotionalen Spannungen stehen.

      Ist zwar schwer sich selbst zu disziplinieren und hat bei mir auch lange gedauert - aber wenn ich einen bad beat hatte dann gehe ich nciht in höhere Limits oder versuche anderweitig "chasing losses" zu betreiben sondern mache Pause oder für den Tag gleich schluss. Lieber nen Film schauen oder ein Buch lesen, mit Wut im Bauch spielt man selten gut.
    • SMler1
      SMler1
      Silber
      Dabei seit: 20.07.2005 Beiträge: 329
      aufhören können ist das A und O bei jedem spiel, wenns nicht läuft...
    • Asunis2013
      Asunis2013
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      Dabei seit: 09.07.2013 Beiträge: 464
      Original von Fronzelneekburm
      Tilt ist eigentlich ganz normal. Im Grunde genommen heisst es ja nur dass man sich ärgert wenn man verliert. .

      uhhhhh das ist eine aussage die sehr sehr gefährlich ist.... tilt ist nicht nur sich ärgern das man verliert aber ganz und garnicht... tilt ist ein sehr sehr sehr großer und weiter begriff und wird auch in sehr viele unter"tilts" unterteilt... gibt die geniale tilt serie hier auf ps.de ... schau dir das mal an .. aber nur ärgern das man verliert isses sicher net..
    • Elster1982
      Elster1982
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2014 Beiträge: 64
      Wo gibts die zu finden ?
    • sleeper1979
      sleeper1979
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 08.06.2007 Beiträge: 6.505
      Original von Elster1982
      Wo gibts die zu finden ?
      "Tilt No More" aktuell ab Silber.

      http://de.pokerstrategy.com/video/#searchtext=tilt%20no%20more&key=all&contenttype=0&gametype=0&tablesize=0&languages=de&levels=basic,bronze,silver&lowerlimit=0&upperlimit=100&ob=date&od=desc&page=1&rpp=10

      Gruß
      sleeper
    • Spassfaktor
      Spassfaktor
      Bronze
      Dabei seit: 07.11.2009 Beiträge: 366
      Ist der Artikel von Dir KrachBummEnte?

      Ich meine mit Tilt nicht nur das "Mensch ärgere dich nicht". Mir gehts darum meine ziemlich miese Stimmung nach einer Reihe von Fehlschlägen nicht mehr so zu Herzen zu nehmen. Neulich habe ich an den Micro-Millions teilgenommen, und es hagelte wieder viele Suckouts, das ist wirklich ätzend. Das Problem habe ich auch abseits des Pokertisches, bin dann total down. Deshalb möchte ich mir als Ziel setzen mich von so etwas nicht mehr beirren zu lassen.

      Dann frag ich mich warum Fehlschläge so lange im Gedächtnis hängen bleiben, während Erfolge quasi als selbstverständlich angenommen werden, und nicht so lange im Gedächtnis bleiben. Ich würde gerne mein Gehirn darauf schulen dass das genau gegenteilig ist, also Erfolge sollen länger im Gehirn bleiben, während Mißerfolge höchstens als Indikator dienen sich zu verbessern. Vielleicht hat da einer ne Idee wie man diese Denkmuster trainieren kann?
    • Krach-Bumm-Ente
      Krach-Bumm-Ente
      Black
      Dabei seit: 01.05.2006 Beiträge: 10.402
      Ja ist von mir.
      Es ist an sich schon sinnvoll, Mißerfolge länger im Gedächtnis zu behalten - weil die halt darauf hinweisen, dass du vermutlich etwas falsch gemacht hast (beim Pokern nicht unbedingt). Solche Ereignisse sind viel wichtiger für die Zukunft als die, bei denen du alles richtig gemacht hast. Es ist quasi eine Selbstschutzmasnahme um dich in Zukunft besser auf Situationen einstellen zu können, indem du aus vergangenen Fehlern lernst und dafür musst du sie im Kopf behalten.
      Ich denke es wäre sehr schwierig das so umzuprogrammieren wie du dir das vorstellst (und hätte auch starke Nachteile, die Evolution hat das ja nicht just for fun so gemacht). Ich finde es viel erstrebenswerter, die Mißerfolge nicht mehr als negativ zu betrachten und ihren hohen Informationsgehalt zu schätzen.
    • Spassfaktor
      Spassfaktor
      Bronze
      Dabei seit: 07.11.2009 Beiträge: 366
      Fand den Artikel sehr gut und ist genau die Richtung die ich mir vorstelle wie man besser mit Tilt umgehen kann.
      Das Mißerfolge länger im Gedächtnis macht Sinn - Wenn ich meine Hand ins Feuer stecke verbrenn ich mich- Klar sollte man das lange im Gedächtnis behalten ;)
      Mir gehts eher darum das Mißerfolge an meinem Selbstwert kratzen, und einen runterziehen, nach dem Motto "Siehst du, du kannst es eh nicht". Hab schon angefangen das von Dir vorgeschlagene Reframing zu nutzen, das funktioniert schon ganz gut. Trotzdem kommen die negative Emotionen wieder, und versuchen mich runterzuziehen. Mein Ziel wäre es also diese negativen Emotionen in positive zu verwandeln, also wie Du schon sagst die Mißerfolge nicht so negativ zu sehen. Deshalb suche ich halt weitere Ideen und Anregungen um das besser zu schulen.
      So wie Starting Hand Charts beim Pokern, als ich mit pokern anfing hatte ich keinen blaßen Dunst, ich saß mit meinen ausgedruckten Charts vorm Rechner und vergleich die Position und meine Hand mit dem Chart. Viele abertausende Hände später sehe ich in wenigen Sekunden wer kommt hinter mir was gabs vor mir und was hab ich auf der Hand usw. Es geht fast automatisch, einen solchen Zustand wünsche ich mir auch mit dem Umgang mit Mißerfolgen. Denke das kann man genauso trainieren wie das spielen von Pokerhänden.
    • Krach-Bumm-Ente
      Krach-Bumm-Ente
      Black
      Dabei seit: 01.05.2006 Beiträge: 10.402
      Original von Spassfaktor
      Hab schon angefangen das von Dir vorgeschlagene Reframing zu nutzen
      Wo rede ich denn von Reframing? Verwundert mich gerade etwas, da ich davon nicht so viel halte.

      Für die, die meinen approach nicht kennen muss ich noch dazu sagen - mit "nicht so negativ sehen" meine ich explizit nicht, es dann positiv zu sehen (oder es in irgend einer anderen Art zu reframen). Mißerfolg bleibt Mißerfolg und das in etwas positives zu verwandeln ist reiner mindfuck und verleugnen der Realität. Außerdem machst du dich dadurch immer mehr vom Positiven abhängig. Akzeptiere den Mißerfolg als das was er ist, lerne daraus und lass ihn dann wertungsfrei los.
    • Spassfaktor
      Spassfaktor
      Bronze
      Dabei seit: 07.11.2009 Beiträge: 366
      Reframing erwähnst du nicht im Artikel, hatte das aber so verstanden. Z. B. der ewige Loser, diesen Glaubenssatz aufzulösen bedarf doch einem Reframing? Weil man selbst so indoktriniert wurde vom wem oder durch was auch immer führt zu bestimmten Glaubenssätzen, die nicht zwingend konstruktiv sind. Reframing bedeutet doch ich fange an diese Glaubenssätze aufzulösen in dem ich dem Glauben neue Aspekte hinzufüge und so dem Tilt seine Kraft zu nehmen?
    • Krach-Bumm-Ente
      Krach-Bumm-Ente
      Black
      Dabei seit: 01.05.2006 Beiträge: 10.402
      Auflösen ja, aber nicht durch überschreiben oder verändern durch neue Inhalte. Einfach erkennen, dass es Glaubenssätze sind und nicht die Wahrheit.