Continuation Betting

    • Markme
      Markme
      Silber
      Dabei seit: 23.02.2010 Beiträge: 2.330
      Hallo!

      ich spiele jetzt 2 Jahre NL25 FR und fühle mich manchmal immernoch unsicher beim Continuation Betting gegen bestimmte Gegner.

      Gerade weil dieser Spot mit am meisten Auftritt sollte man da ja relativ sicher sein ;D

      Bis jetzt hab ichs so gemacht.

      1. Board betrachtet
      2. Fold Cbet Wert betrachtet.
      3. Meine Hand

      Entscheidung gefällt.

      Das std Anfängerkram halt. Cbet viel Dry Flops mit Highcards(Axxr) und viel c/f ohne Equity auf wet Flops oder low Flops.

      Gute Midpairs oder TPWK habe ich meist nicht gebettet gegen einen Gegner mit hohem Bet vs miss Cbet und diese c/c gespielt.

      Ich habe dieses Jahr bis jetzt 974.500 Hände gespielt und 52,9% gecbettet und dabei einen Cbet Success von 47,4%.

      Dies würde ich gern optimieren ;)

      Also habe ich mich mal ein paar Stunden hingesetzt verscheidene Callingranges angenommen und wie gut die verschiedene Boards treffen.

      Hier mal ein Screen von einem Teil meiner Liste:



      Folgende Faktoren habe ich berücksichtigt:

      1. Die Foldequity basiert auf den Avg Gegner auf NL25 und darunter.

      Dh.
      - Auf den Dry Boards mit einer Highcard werden fast alle Midpairs gecallt.
      - Auf 1s Flop werden viele low Flushdraws gecallt.
      - Auf BwBwx Flops werden 50% der Gutshots gecallt.
      - Auf BwBwx 1s werden kaum GS gecallt dafür mehr Fds.

      2. Nits mit einem Fold Cbet Wert von >60% werden in dieser Liste nicht betrachtet und mehr gecbettet.
      Genauso Maniacs usw die nur einen Fold Cbet Wert von >40% haben werden weniger bis garnicht gecbettet.

      3. Die angenommenen Ranges sind auf den Handkombies aufgebaut die ich am meisten bei den Gegnern sehe.

      zb.

      5,3 TT-33, JhJs, JhJc, JsJc, AhQh, AsQs, AcQc, AhQd, AhQs, AhQc, AsQd, AsQh, AsQc, AcQd, AcQh, AcQs

      15,5 TT-22, JhJs, JhJc, JsJc, QTs, T9s, 98s, 87s, 76s, 65s, 54s, AhQh, AsQs, AcQc, KhQh, KsQs, KcQc, AhJh, AsJs, AcJc, KhJh, KsJs, KcJc, QhJh, QsJs, QcJc, AhTh, AsTs, AcTc, KhTh, KsTs, KcTc, JhTh, JsTs, JcTc, Ah9h, As9s, Ac9c, Ah8h, As8s, Ac8c, AhQd, AhQs, AhQc, AsQd, AsQh, AsQc, AcQd, AcQh, AcQs, AhJs, AhJc, AsJh, AsJc, AcJh, AcJs, AhTd, AhTs, AhTc, AsTd, AsTh, AsTc, AcTd, AcTh, AcTs, KhQd, KhQs, KhQc, KsQd, KsQh, KsQc, KcQd, KcQh, KcQs, KhJs, KhJc, KsJh, KsJc, KcJh, KcJs, QdJh, QdJs, QdJc, QhJs, QhJc, QsJh, QsJc, QcJh, QcJs





      Nun habe ich ein paar Fragen an die Theoriemonster unter Euch ;D

      1.

      Denke ich da richtig und kann ich basierend auf meinen Annahmen mein Cbet Verhalten so drastisch ändern?

      2.

      Bis jetzt habe ich gegen Regs std Cbet Sizes gewähl abhängig von der Floptextur. Bis jetzt dry 60% Wet 70%.

      Gegen Fisch dry air: 50% dry Value 70% wet air: 50% wet value 88%

      Nun hab ich überlegt ob ich meine Cbet Grössen exploitive so verändern kann dass ich auf bestimmten Boards wo es knapp wird meine Cbet Grösse anpassen könnte.

      zB auf AJK 2s habe ich gegen eine 20,58% Callingrange ca 31,22% FE.
      D.h ich habe mit einer 50% Cbet 33 % FE was hier nicht reichen würde. Also weglassen oder gegen Fische einfach 1/3 betten?
      Ist da die Callingfrequenz immernoch unelastisch?


      2. Beispiel.

      Ich gehe immernoch davon aus dass die meisten Regs auf NL25 eine elastische Callingrange auf verschjiedene Betsizes haben. Deswegen habe ich bis jetzt feste Cbet Sizes gewählt.

      Wenn ich also ein Board mit A84 2s gegen eine 10,29% Callingrange habe. hab ich nur 35% FE. Nicht genug für eine 70% Cbet die ich normalerweise mache. Wenn ich hier nur 50% bette habe ich Autoprofit.

      Aber ist das zu empfehlen?

      Fragen über Fragen :D

      Was für mich auch noch interessant wär. Wie cbettet ihr?
  • 7 Antworten
    • Markme
      Markme
      Silber
      Dabei seit: 23.02.2010 Beiträge: 2.330
      Achja. Eine weitere Sache sind low Flops bei denen ich Probleme habe.

      bei einem zB. 753r Board habe ich meine Air nie gecbettet genauso meine kleinen ppairs 8-9. Gegen eine 5% callingrange die aus vielen pairs besteht ist das ja auch gut. Aber wie sieht das gegen eine 15% Callingrange aus?

      dort habe ich teilweise 60-70% FE wenn der Gegner nur seine pairs und die besten Overcards callt. Alos könnte ich dort doch auch mit air Cbetten?
    • Renne01
      Renne01
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 15.05.2007 Beiträge: 3.540
      Super, dass du dir so detaillierte Gedanken machst. So wie ich deine Posts verstanden habe, cbettest du dry Flops sehr oft, was grundsätzlich gut ist. Ich nehme weiter an, dass du A72r Flops zu 100% bettest und vor allem mit jedem Ace. Falls das so ist, solltest du etwas zurückschrauben. Viele Aces können keine 3 Streets gehen, warum nicht mal checken? Außerdem solltest du auf jeden Fall dominierende Air checken. Zb AQ auf nem T72 Flop könntest du checken und am Turn auf ne Q hoffen. Dein TP dominiert dann zb. KQ und QJ. Würdest du den Flop betten, würde dein Gegner einige Airhände, die du dominierst direkt folden und du könntest kein Value extrahieren, weil Villain nicht dazu kommt etwas zu treffen. Wenn der Turn dann nichts Brauchbares bringt, kannst du immer noch oft genug bluffen und den Pott mitnehmen. Das ist ein wesentlicher Punkt beim Flopplay. Also nicht einfach autobetten. Weiters gibt es einige Spots, wo du scheinbar zu wenig FE hast. Da trügt der Schein aber oft, denn man kann seine FE ja für mehrere Streets beachten. Wenn man am Flop nicht viele Folds erwartet, kann sich das bei Scarecards am Turn ändern. Oder man braucht mal 3 Salven um weake Toppairs rauszudrücken. Auch bieten sich immer auch x/r Lines an, weil viele Villains gern mal betten vs. Check. Dafür kannst du dir per default Topset reservieren und einige Bluffs mit Backdoors oder Gutshots etc. Du kannst außerdem auch ein paar Draws x/c spielen, mittelmäßige Hände ebenso, aber auch ein paar, die 3 Streets callen können. So wissen deine Reggegner nicht, was sie mit dir anfangen sollen. Wenn du Position hast, bietet sich mit mäßigen Händen oft ne Line wie bet-bet-xb oder bet-xb-call an. Wenn deine Hand nicht zu anfällig ist, kannst du auch den Flop checken. Und das gilt auch für gute Madehands. Oft ist Villains Range schwach, sodass du kaum 2 Streets Value erwarten kannst. Ein Check kann da oft helfen, weil du deine Range unterrepräsentierst und loosere Calls bekommst oder ein paar Bluffs einsacken kannst. Achte also mehr auf Villains Range in Bezug aufs Board und denk dir die Hand bis zum Ende durch mit dej gängigsten Entwicklungen und Runouts. Und denk immer gegnerorientiert. Wenn einer ohne Nuts nur runtercheckt, kannst du slowplayen soviel du willst. Bringen wird es nichts. Versteif dich dabei nicht zu sehr auf Stats. Schau einfach ob Villain aggro ist und ob er showdownbound ist. Das hilft dir am meisten und nimmt kaum Zeit in Anspruch.

      Ich hoffe, dass ich dir damit ein paar Anregungen liefern konnte, ganz ohne mathematische Hintergründe, die man auf NL25 ohnehin nicht braucht. Btw. denkst du nicht mal darüber nach ein Limit aufzusteigen nach 1M Händen? Schlägst du das Limit?
    • Markme
      Markme
      Silber
      Dabei seit: 23.02.2010 Beiträge: 2.330
      Hallo!

      danke für deine Antwort :)


      Super, dass du dir so detaillierte Gedanken machst. So wie ich deine Posts verstanden habe, cbettest du dry Flops sehr oft, was grundsätzlich gut ist. Ich nehme weiter an, dass du A72r Flops zu 100% bettest und vor allem mit jedem Ace. Falls das so ist, solltest du etwas zurückschrauben. Viele Aces können keine 3 Streets gehen, warum nicht mal checken?


      Momentan siehts so aus dass ich Axx Flop mit meiner kompletten Range Cbette ausser mein Gegner foldet am Flop viel zu wenig(foldCbet <40%)

      Meine Valuerange splitte ich auf: Hände von denen ich 3 Streets Value haben will bette ich . Bei 2 Streets schaue ich mir an ob mein Gegner viel vs miss Cbet bettet und wähle die C/C Line oder bette den Flop und schau dann ob er viel am Turn bettet.
      Weak Ax gehe ich nur auf eine Street das kommt aber seher stark auf den Gegner an und seine Tendenzen / die jeweiligen Positionen.

      Alles in allem geht es mir in meinem Eingangspost fast nur um meine Purebluffs.

      Außerdem solltest du auf jeden Fall dominierende Air checken. Zb AQ auf nem T72 Flop könntest du checken und am Turn auf ne Q hoffen. Dein TP dominiert dann zb. KQ und QJ. Würdest du den Flop betten, würde dein Gegner einige Airhände, die du dominierst direkt folden und du könntest kein Value extrahieren, weil Villain nicht dazu kommt etwas zu treffen. Wenn der Turn dann nichts Brauchbares bringt, kannst du immer noch oft genug bluffen und den Pott mitnehmen. Das ist ein wesentlicher Punkt beim Flopplay. Also nicht einfach autobetten. Weiters gibt es einige Spots, wo du scheinbar zu wenig FE hast.


      Txx r Flop cbette ich mit Pure Air gar nicht sondern c/f. Außer ich habe Restequity wie BDFD und mein Gegner foldet sehr viel.


      Aber bevor ich jetzt in eine Postflopdiskussion abdrifte. Es geht mir hier um Purebluffs.

      Bestes Beispiel warum ich diesen Thread hier erstellt habe:

      ich raise UTG xx Hand. Reg callt mich. Board kommt A48r.

      Der Reg hat einen MP Coldcall Wert von 6%

      Meine bisherige Line war auf solchen trockenen Boards mit Pureair: b/f flop c/f turn.

      Aber da ich jetzt sehe dass man gegen eine ca 5% Callingrange auf BW xx kaum FE hat müsste ich es ja nur Valuebetten und meine Air immer c/f?



      Zu dem Thema warum steige ich nicht auf. Ja ich bin Winningplayer auf NL25. in diesem Jahr bei 5,7bb/100. Ich habe 3 Shots auf N50 gemacht und dort verkackt. Ausserdem habe ich noch einige Leaks die mir bewusst sind ich aber nicht geschafft habe diese zu fixen. Dazu kommt noch dass ich pro Monat 500-1000$ auscashe.
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      Original von Markme
      Bestes Beispiel warum ich diesen Thread hier erstellt habe:

      ich raise UTG xx Hand. Reg callt mich. Board kommt A48r.

      Der Reg hat einen MP Coldcall Wert von 6%

      Meine bisherige Line war auf solchen trockenen Boards mit Pureair: b/f flop c/f turn.

      Aber da ich jetzt sehe dass man gegen eine ca 5% Callingrange auf BW xx kaum FE hat müsste ich es ja nur Valuebetten und meine Air immer c/f?
      Ich denke das Problem liegt in der Range-Annahme.

      Ich verstehe das doch richtig dass du jemand mit eine 5% CallRange folgende Range gibst:

      5,3 TT-33, JhJs, JhJc, JsJc, AhQh, AsQs, AcQc, AhQd, AhQs, AhQc, AsQd, AsQh, AsQc, AcQd, AcQh, AcQs

      Wenn du UTG raist und MP coldcallt 6%, wird da doch meistens kein AQ dabei sein?

      Die Range kann PPs umfassen, JJ-55, dazu ein paar Connecotrs die auf Implieds/MW-Pot hoffen (JTs-76s bspw.) und vielleicht mal ein paar Traps (AA?). Damit liegen wir schon bei über 5%. Bei 6% kommen dann vielleicht tatsächlich mal AQs/AJs dazu, aber Ax-lastig wird seine Range da niemals sein.

      Auf einem A84-Board bleiben somit die wenigen Ax-Kombos und 88 als Hit über, 44 kann, muss aber nicht gecallt werden. Dazu ein paar Gutshots.

      Also wie genau kommst du zu der Annahme dass du hier nie Foldequity hast? Maximal JJ/TT callen da noch mal eine Barrel, die bekommst du dann aber am Turn raus. Die Foldequity reicht doch aus.
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
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      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      Original von Markme
      Ich habe dieses Jahr bis jetzt 974.500 Hände gespielt und 52,9% gecbettet und dabei einen Cbet Success von 47,4%.
      Du hast hierbei aber alle Spots berücksichtigt?

      Letztlich beziehst du dich ja auf Bluffs, da ist der "Cbet Success"-Wert natürlich mit Vorsicht zu genießen. Schließlich fallen da auch alle Cbets rein die du for Value tätigst und die gecallt werden.

      Wenn eine Nit nur KK+ spielt wird er sich über einen Cbet-Success-Wert von 50% nicht gerade freuen. :D

      Muss man eben nur aufpassen, auf NL25 wird sicherlich gerne mal gecallt, du kannst gezielt for Value barreln, da ist es dann auch irgendwann Sisyphos-Arbeit einen Wert optimieren zu wollen der noch von vielen anderen Faktoren abhängt.

      Und das Wort optimieren hast du ja benutzt, aber ein Cbet SUcces-Wert von 50% muss ja nun nicht zwangsweise besser sein.

      Ansonsten aber bisher durchaus interessant, auch wenn ich die Ranges nicht so ganz nachvollziehe (gerade die 5%CallRange).
    • Markme
      Markme
      Silber
      Dabei seit: 23.02.2010 Beiträge: 2.330
      Hi,

      die meisten Regs auf NL25 FR callen vs utg ca 3-7%

      bei der 5% Range gehe ich von JJ-33, AQs, AQo aus. Oft auch AK statt AQ.

      Was der Gegner auf so einem Board dann callt hängt natürlich stark von ihm ab. Ich habe da in letzter Zeit aber so oft am Flop zB 77 callen gesehen dass ich fast davon ausgehen muss dass er jedes Midpair callt.

      Also spielt er das weiter:

      JJ-66, AhQd, AhQs, AhQc, AsQd, AsQh, AsQc, AcQd, AcQh, AcQs, AhQh, AsQs, AcQc, 5d5s, 5d5c, 5s5c, 4d4h, 4d4c, 4h4c

      das sind 90% seiner Callingrange,

      Wenn er am Turn seine Midpairs foldet habe ich mit einer 2. Barrel genug FE.
      Leider steckt da irgendwie der Wurm drin ;D Weil ich dann dauernd Ax+ sehe ^^ und niemand foldet
    • Renne01
      Renne01
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 15.05.2007 Beiträge: 3.540
      Also vs UTG könnt ich mir schon vorstellen, dass ne ip Callingrange eines Regs auch ein paar SCs beinhaltet. Zb. könnte das so aussehen: 44-QQ (22-JJ), AQ (AK, AJ), KQs-98s. Die in Klammern gesetzten Hände könnten evt. mit dabei sein. QQ,AK werden aber auch von einigen ge3bettet, was zwar meist nicht gut ist, aber so ists eben. AJ und KQo wird gelegentlich als Bluff ge3bettet oder eher gefoldet als gecallt. So stell ich mir das vor. Meinst du nicht, dass das eher hinkommt?

      Wenn du jetzt irgendein trockenes Board cbettest, wirst du einige Calls kriegen. Da hast du sicher recht. Viele Spieler wissen noch nicht, dass sie die vielen kleinen PPs oft besser direkt folden sollten. Die besten Airhände werden auch glgtl. mal gecallt, zb. AQ auf nem Kxx Flop. Insgesamt solltest du gegen die Population aber schon in den Bereich von 33% FE kommen. Hängt ingake dann aber natürlich davon ab, wie kompetent der jew. Gegner ist und wie seine Callingrange pre wirklich aussieht. Gegen die Pocketcaller hast du am Turn oft noch ne easy Bluffbet, die du nicht auslassen solltest.

      Stell dir die Standardspots aus Villains Sicht vor. Du callst den Openraise von UTG und wirst auf K72r mit ner Cbet konfrontiert. Schau dir deine Range an und überleg dir welche Teile davon du unimproved auf der ersten Street aufgibst. Du wirst eher selten stark improven und nicht übermäßig viel raisen. Am Turn erscheint erst eine Blank, dann eine Scarecard. Was foldest du jetzt? Selbiges am River. Was bleibt übrig, das du gegen eine 3. Bet noch callst? Je nach Runout wird am River oder bereits am Turn idR. außer TPgK nichts übrig bleiben. In diesem Spot mit K72 hast du AK, 77, 22 mit denen du raisen bzw. callen kannst. KQs ist bereits die Hand, die die Grenze markiert und oft gefoldet werden muss. Die FE ist also insgesamt sehr hoch.
      Umgekehrt musst du dir als PFA überlegen welche Hände du für 1, 2 oder 3 Streets bluffen willst. Dabei gilt, je mehr Equity deine Hand hat, desto eher kannst du mehrere Streets bluffen. OESDs zb. kannst du mehrere Streets bluffen oder Backdoors, die am Turn zum FD oder SD improven. Gleiches gilt für GS mit einer Overcard. Ab zwei Overcards wirds dann wieder eng. Kompletten Crap bettest du einmal oder x/foldest direkt aber nicht immer. Und bluffe eher dominierte Air als dominierende Air am Flop, wie oben erklärt. Du suchst dir also am Flop grob alle deine Bluffkombos aus und entscheidest dann je nach Handverlauf im Detail welche Hände du weiterbluffen willst und welche nicht. Als Faustregel kannst du dir merken, dass 3-4 Bluffkombos pro Valuekombo geblufft werden können, also am Flop im raised pot und HU vs Regs. Hinten raus wird der Bluffanteil ebenso wie der Valueanteil immer kleiner. So hast du mal nen Ausgangspunkt, an dem du dich orientieren kannst. Verlier aber nie Villains Range aus dem Auge, damit du capped und polarisierte Ranges erkennst. Das ist wichtig, weil das die Anzahl der Bluffs und der Betsize beeinflusst.