Untermieter fristlos kündigen - need help for line

    • DarkZonk
      DarkZonk
      Bronze
      Dabei seit: 20.12.2008 Beiträge: 19.765
      Moin,

      ich habe folgendes Problem:

      mein untermieter hat für juli keine miete gezahlt und auch im August ist nichts gekommen. Es kommen immer nur Ausreden (er kann nicht aufs konto zugreifen usw.)... und dann sagt er, er hätte es überwiesen, is aber obv nix angekommen.
      Ich habe ihm jetzt gesagt, er soll mir bis morgen um 11.30 das geld in bar geben (da ich dann eh zu meiner bank fahre und das einzahlen könnte)... ich glaube noch nicht wirklich dran.
      Er ist auch ständig außer haus, im moment ist er angeblich von der arbeit aus in Kiel...
      Wenn ich das Geld morgen nicht habe, werde ich ihm fristlos kündigen (das kann ich theoretisch ab heute, weil jetzt schon im august 3 werktage vergangen sind).

      Nun stehe ich aber ein bisschen vor dem Problem, wie ich genau mit der Kündigung vorgehe, vor allem da er ja nicht mal da ist, damit ich ihm die geben könnte...

      Bei der Kaution war so dumm keine 2 vollen monatsmieten zu nehmen, sondern nur ca. 1.5... auf dem schaden bleibe ich also eh sitzen.

      Auf facebook kann ich ihm schreiben, er antwortet da auch, entschuldigt sich immer... aber es kommt nie was... ich muss immer hinterher rennen, um so antworten zu erhalten. Dann fährt er plötzlich aus dem nix einfach mal 4 tage weg ohne nen wort zu sagen, obwohl er mir die Miete versprochen hat usw.

      Vertrauensgrundlage ist also weg.

      Nun ist meine Frage, wie genau muss ich vorgehen, damit ich auch vor Gericht im sicheren wäre (ich denke nicht, dass es soweit kommt, da ich auch weiß, dass er seine freundin betrügt und ich ihr das stecken würde, wenn er irgendeine art von aufstand macht).

      Ich würde ihm morgen auf jeden Fall schonmal bei facebook schreiben, dass ihm die wohnung fristlos gekündigt ist und ich ihm eine Räumungsfrist von 14 Tagen gebe.

      Natürlich ist aber so eine Nachricht auf Facebook nicht ausreichend. Aber wie kann ich ihm so eine fristlose Kündigung dann rechtlich richtig übergeben? Vor allem weiß ich ja nicht mal, wann er mal wieder herkommen würde.

      Wenn er nach der Räumungsfrist von 14 tagen nicht raus ist, habe ich dann das recht das schloss auszutauschen?

      Ich danke für eure Hilfe
  • 61 Antworten
    • FoLdTh3NuZz
      FoLdTh3NuZz
      Global
      Dabei seit: 13.09.2013 Beiträge: 1.209
      http://dejure.org/gesetze/BGB/543.html

      Siehe (2) 3.a und die Anmerkung darunter.

      Kündigung schriftlich zustellen, entweder selbst in seinen Briefkasten werfen und Zeugen mitnehmen oder per Einwurf-Einschreiben.Gilt dann als zugestellt und ab dann gilt die Räumungsfrist.Wenn du diese mit 14 Tagen ansetzt bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite.Mieter am besten via Anruf oder SMS am Tag der Zustellung über jene informieren, wäre meine Line (ist aber eher höflichkeit wenn ich weiß das er gerade eventuell nicht zuhause ist, also keine pflicht deiner seits).Kündigung muss auf jeden Fall Schriftlich sein.

      Außerdem am besten folgenden Satz mit reinschreiben um sich ab zu sichern:

      "Rein vorsorglich für den Fall, dass die fristlose Kündigung unwirksam wäre, kündigen wir/ich das Mietverhältnis fristgerecht zum ........(Datum)."
    • DarkZonk
      DarkZonk
      Bronze
      Dabei seit: 20.12.2008 Beiträge: 19.765
      briefkasten ist ein gemeinsamer, würde ich also dementsprechen da rausholen.

      sicherste variante wäre also nen kumpel anrufen, ihm das schreiben zeigen, dann mit ihm zur post gehen und per einschreiben?

      oder reicht auch so einwurf in den briefkasten, wenn der kumpel dabei ist?
    • FoLdTh3NuZz
      FoLdTh3NuZz
      Global
      Dabei seit: 13.09.2013 Beiträge: 1.209
      Original von DarkZonk
      briefkasten ist ein gemeinsamer, würde ich also dementsprechen da rausholen.
      obv, war grad zu dumm zum mitdenken. :facepalm:

      Einwurf-Einschreiben macht die post.Gehst also zur post (allein ^^) sagst willst Einwurf-Einschreiben, zahlst 3 euro oder so drauf und Postzusteller dokumentiert dann Zeitpunkt des einwurfs und gilt somit als Zeuge.

      Wenn du es selbst in euren Briefkasten einwerfen würdest nimmste einen kumpel mit der als zeuge dient und dir den Zeitpunkt des Einwurfs bestätigen kann(Untermieter wird ja auch dort rein schauen, also lässt du es einfach drin liegen).

      Kannst es auch in sein zimmer legen unter beisein eines zeugen.Würde aber einfach Briefkasten line mit kumpel als Zeugen wählen, weil sicherste imo.
    • Siedepunkt
      Siedepunkt
      Bronze
      Dabei seit: 08.10.2008 Beiträge: 2.087
      Original von FoLdTh3NuZz
      Original von DarkZonk
      briefkasten ist ein gemeinsamer, würde ich also dementsprechen da rausholen.

      Einwurf-Einschreiben macht die post.Gehst also zur post (allein ^^) sagst willst Einwurf-Einschreiben, zahlst 3 euro oder so drauf und Postzusteller dokumentiert dann Zeitpunkt des einwurfs und gilt somit als Zeuge.

      Wenn du es selbst in euren Briefkasten einwerfen würdest nimmste einen kumpel mit der als zeuge dient und dir den Zeitpunkt des Einwurfs bestätigen kann(Untermieter wird ja auch dort rein schauen, also lässt du es einfach drin liegen).

      Es gab schon einmal eine ähnliche Diskussion:
      1) Einwurf-Einschreiben beweist lediglich den Zugang eines Schreibens an den Untermieter. Den Inhalt des Schreibens (Kündigung) beweist dies nicht. Sollte der Untermieter bestreiten, eine KÜ erhalten zu halten, reicht der Einwurf-Zettel als Beweis nicht aus.

      2) Dies gilt auch für den Fall, dass ein Freund den Einwurf in den Briefkasten zusieht. Bringt aus juristischer nichts.

      3) Du hast zwei Möglichkeiten:
      a) Zustellung per Gerichtsvollzieher
      b) Du schreibst im Beisein eines Zeugen die KÜ schreiben, der Zeuge liest diese KÜ vollständig durch, du klebst im Beisein des Zeugen den Brief zu und geht gemeinsam zur Post und gebt ihn gemeinsam ab (Einschreiben). Zeuge macht sich schriftlich Notizen, welchen Inhalt das Schreiben hatte. Beleg von der Post wird aufbewahrt.
      Der Hinweis von FoLdTh3NuZz finde ich gut: Hinweis an Untermieter per SMS usw.
    • FoLdTh3NuZz
      FoLdTh3NuZz
      Global
      Dabei seit: 13.09.2013 Beiträge: 1.209
      Original von Siedepunkt
      Original von FoLdTh3NuZz
      Original von DarkZonk
      briefkasten ist ein gemeinsamer, würde ich also dementsprechen da rausholen.

      Einwurf-Einschreiben macht die post.Gehst also zur post (allein ^^) sagst willst Einwurf-Einschreiben, zahlst 3 euro oder so drauf und Postzusteller dokumentiert dann Zeitpunkt des einwurfs und gilt somit als Zeuge.

      Wenn du es selbst in euren Briefkasten einwerfen würdest nimmste einen kumpel mit der als zeuge dient und dir den Zeitpunkt des Einwurfs bestätigen kann(Untermieter wird ja auch dort rein schauen, also lässt du es einfach drin liegen).

      Es gab schon einmal eine ähnliche Diskussion:
      1) Einwurf-Einschreiben beweist lediglich den Zugang eines Schreibens an den Untermieter. Den Inhalt des Schreibens (Kündigung) beweist dies nicht. Sollte der Untermieter bestreiten, eine KÜ erhalten zu halten, reicht der Einwurf-Zettel als Beweis nicht aus.

      2) Dies gilt auch für den Fall, dass ein Freund den Einwurf in den Briefkasten zusieht. Bringt aus juristischer nichts.

      3) Du hast zwei Möglichkeiten:
      a) Zustellung per Gerichtsvollzieher
      b) Du schreibst im Beisein eines Zeugen die KÜ schreiben, der Zeuge liest diese KÜ vollständig durch, du klebst im Beisein des Zeugen den Brief zu und geht gemeinsam zur Post und gebt ihn gemeinsam ab (Einschreiben). Zeuge macht sich schriftlich Notizen, welchen Inhalt das Schreiben hatte. Beleg von der Post wird aufbewahrt.
      Der Hinweis von FoLdTh3NuZz finde ich gut: Hinweis an Untermieter per SMS usw.

      War mir so gar nicht klar, danke für den Hinweis.
      Denke aber das es reichen sollte wenn der Freund das schreiben liest und du es danach in dessen Beisein in den Briefkasten wirfst.Somit ist ja sowohl die Art als auch der Zeitpunkt der Zustellung des Schreibens bestätigt.
    • SmartDevil
      SmartDevil
      Bronze
      Dabei seit: 26.01.2007 Beiträge: 10.615
      man benötigt übrigens für eine fristlose kündigung auch einen kündigungsgrund.
    • FoLdTh3NuZz
      FoLdTh3NuZz
      Global
      Dabei seit: 13.09.2013 Beiträge: 1.209
      Original von SmartDevil
      man benötigt übrigens für eine fristlose kündigung auch einen kündigungsgrund.

      Original von DarkZonk

      mein untermieter hat für juli keine miete gezahlt und auch im August ist nichts gekommen.
      ?( sagte doch schon das dies als grund für eine fristlose kündigung reicht?!
    • pg89
      pg89
      Bronze
      Dabei seit: 05.04.2008 Beiträge: 6.122
      Gibt es eigentlich in der rechtsprechung wirklich fälle, in denen ein einschreiben nicht anerkannt wurde? Bzw jemand damit durch gekommen ist zu bahaupten, dass der brief nicht das entpsrechende schreiben enthielt? Dann wären einschreiben ja generell kompletter unsinn.

      Andere frage:
      Kann man nicht einfach mit dem handy filmen, wie man den brief in einen umschlag steckt und ihn in den briefkasten wirft? Obv so, dass man erkennt, was in dem brief steht? Oder würde das aus irgend einem grund auch nicht anerkannt werden?
    • FoLdTh3NuZz
      FoLdTh3NuZz
      Global
      Dabei seit: 13.09.2013 Beiträge: 1.209
      Original von pg89
      Gibt es eigentlich in der rechtsprechung wirklich fälle, in denen ein einschreiben nicht anerkannt wurde? Bzw jemand damit durch gekommen ist zu bahaupten, dass der brief nicht das entpsrechende schreiben enthielt? Dann wären einschreiben ja generell kompletter unsinn.

      Andere frage:
      Kann man nicht einfach mit dem handy filmen, wie man den brief in einen umschlag steckt und ihn in den briefkasten wirft? Obv so, dass man erkennt, was in dem brief steht? Oder würde das aus irgend einem grund auch nicht anerkannt werden?
      Zu ersterem:

      Hab vorhin mal gegooglt und zumindest ein urteil von einem OLG gefunden welches besagt das einschreiben von privatpersonen nicht automatisch beweisen das der brief auch genau das enthält was er enthalten soll, sondern wie siedepunkt schon schrieb nur den zeitpunkt des zustellens wirklich glaubhaft beweist.
      Gerichten etc. wird da wohl mehr vertrauen geschenkt, wenn diese einschreiben verschicken.So hab ich das Urteil zumindest gedeutet.

      Zum zweiten punkt:

      Bei dingen die vll eine rechtliches nachspiel haben könnten am besten immer die sicherste line wählen um sich irgend nen scheiß zu ersparen.kannst das sicher auch filmen, aber ob das genauso anerkannt wird wie ein zeuge etc ist vorher halt immer die frage.
    • Siedepunkt
      Siedepunkt
      Bronze
      Dabei seit: 08.10.2008 Beiträge: 2.087
      Es gibt genug Rechtsprechung zu diesem Themenkomplex. Es kommt gelegentlich vor, dass der Empfänger bestreitet, dass sich eine KÜ oder ein bestimmtes Schriftstück im Umschlag befunden habe. Es gibt auch Fälle, in denen der Empfänger behauptet, er habe einen leeren Umschlag erhalten. Da OP die Beweislast für den Zugang des Schreibens + Umschlag trägt, sollte er immer die sichere Variante wählen.
    • pg89
      pg89
      Bronze
      Dabei seit: 05.04.2008 Beiträge: 6.122
      Original von FoLdTh3NuZz
      Zum zweiten punkt:
      Bei dingen die vll eine rechtliches nachspiel haben könnten am besten immer die sicherste line wählen um sich irgend nen scheiß zu ersparen.kannst das sicher auch filmen, aber ob das genauso anerkannt wird wie ein zeuge etc ist vorher halt immer die frage.
      Ist halt die frage, was da sicherer ist...einen zeugen zu finden, der behauptet er wäre dabei gewesen, ist auch im nachhinein oft kein großes problem. Ein video entsprechend zu fälschen hingegen schon.
      Ich würde dem video definitiv mehr glauben schenken als einem zeugen...nur bin ich halt kein richter, kenne mich so gut wie gar nicht mit der materie aus und übersehe vllt etwas.
    • FoLdTh3NuZz
      FoLdTh3NuZz
      Global
      Dabei seit: 13.09.2013 Beiträge: 1.209
      Original von pg89
      Original von FoLdTh3NuZz
      Zum zweiten punkt:
      Bei dingen die vll eine rechtliches nachspiel haben könnten am besten immer die sicherste line wählen um sich irgend nen scheiß zu ersparen.kannst das sicher auch filmen, aber ob das genauso anerkannt wird wie ein zeuge etc ist vorher halt immer die frage.
      Ist halt die frage, was da sicherer ist...einen zeugen zu finden, der behauptet er wäre dabei gewesen, ist auch im nachhinein oft kein großes problem. Ein video entsprechend zu fälschen hingegen schon.
      Ich würde dem video definitiv mehr glauben schenken als einem zeugen...nur bin ich halt kein richter, kenne mich so gut wie gar nicht mit der materie aus und übersehe vllt etwas.

      Kommt halt auf den Zeugen kann.Man kann obv einen Antrag auf Glaubwürdigkeit stellen, genauso liegt es aber beim Gericht ob ein Video überhaupt zugelassen wird.
    • Siedepunkt
      Siedepunkt
      Bronze
      Dabei seit: 08.10.2008 Beiträge: 2.087
      Original von pg89
      Original von FoLdTh3NuZz
      Zum zweiten punkt:
      Bei dingen die vll eine rechtliches nachspiel haben könnten am besten immer die sicherste line wählen um sich irgend nen scheiß zu ersparen.kannst das sicher auch filmen, aber ob das genauso anerkannt wird wie ein zeuge etc ist vorher halt immer die frage.
      Ist halt die frage, was da sicherer ist...einen zeugen zu finden, der behauptet er wäre dabei gewesen, ist auch im nachhinein oft kein großes problem. Ein video entsprechend zu fälschen hingegen schon.
      Ich würde dem video definitiv mehr glauben schenken als einem zeugen...nur bin ich halt kein richter, kenne mich so gut wie gar nicht mit der materie aus und übersehe vllt etwas.
      Der Richter prüft immer, ob die Aussage glaubhaft und der Zeuge glaubwürdig ist. Ein Kumpel, der vor Gericht die Unwahrheit aussagen würde und damit eine Straftat begehen würde? Ich kenne deinen Bekanntenkreis nicht; ich halte dies aber für nahezu ausgeschlossen.
      Zum Video: du müsstet das Schreiben der KÜ filmen, den vollständigen Weg zur Post, den Schalterbeamten usw auf dem Video dokumentieren? Praxisuntauglich m.E.
      Unabhängig davon, was macht OP, wenn der Empfänger im Prozess die Echtheit des Videos bestreitet. Dann kann OP die Kosten für ein Sachverständigengutachten vorlegen.
    • cherubium
      cherubium
      Bronze
      Dabei seit: 09.06.2009 Beiträge: 3.936
      ich hatte auch schon zwei mal so einen Fall. Ich hab das anders gelöst, gehört hier aber nicht rein.

      Ich finde den Weg über den Gerichtsvollzieher gut, weil dieser auch psychologisch Eindruck macht. Hab mal irgendwann gelesen, dass das auch nur um die 50€ kostet.

      Finde es also eine sehr gute Idee und auch sehr praxistauglich.
    • pg89
      pg89
      Bronze
      Dabei seit: 05.04.2008 Beiträge: 6.122
      Original von Siedepunkt
      Original von pg89
      Original von FoLdTh3NuZz
      Zum zweiten punkt:
      Bei dingen die vll eine rechtliches nachspiel haben könnten am besten immer die sicherste line wählen um sich irgend nen scheiß zu ersparen.kannst das sicher auch filmen, aber ob das genauso anerkannt wird wie ein zeuge etc ist vorher halt immer die frage.
      Ist halt die frage, was da sicherer ist...einen zeugen zu finden, der behauptet er wäre dabei gewesen, ist auch im nachhinein oft kein großes problem. Ein video entsprechend zu fälschen hingegen schon.
      Ich würde dem video definitiv mehr glauben schenken als einem zeugen...nur bin ich halt kein richter, kenne mich so gut wie gar nicht mit der materie aus und übersehe vllt etwas.
      Der Richter prüft immer, ob die Aussage glaubhaft und der Zeuge glaubwürdig ist. Ein Kumpel, der vor Gericht die Unwahrheit aussagen würde und damit eine Straftat begehen würde? Ich kenne deinen Bekanntenkreis nicht; ich halte dies aber für nahezu ausgeschlossen.
      Zum Video: du müsstet das Schreiben der KÜ filmen, den vollständigen Weg zur Post, den Schalterbeamten usw auf dem Video dokumentieren? Praxisuntauglich m.E.
      Unabhängig davon, was macht OP, wenn der Empfänger im Prozess die Echtheit des Videos bestreitet. Dann kann OP die Kosten für ein Sachverständigengutachten vorlegen.
      Mir würden auf anhieb mehrere leute einfallen, die das ganz sicher für ein paar scheinchen machen würden...wie will der richter das prüfen? Wenn derjenige gut lügen kann, kann er es nicht nachvollziehen, wenn das ganze ordentlich abgesprochen ist.

      Filmen soll man obv den persönlichen einwurf. Sich vor den briefkasten stellen, kurz das schon vorgefaltete blatt vor die kamera, sodass man man erkennt was drauf steht, in den umschlag und rein in den briefkasten. Das aufsetzen und der weg ist doch völlig egal.
    • ipraythesun
      ipraythesun
      Bronze
      Dabei seit: 11.01.2011 Beiträge: 616
      @pg89: was soll deine Vorgehensweise beweisen? Durch diese Vorgehensweise wird nicht mal der Zugang des Schreibens bewiesen.

      Du hast echt tolle Freunde. Wer glaubt, dass er in einem Gerichtssaal so "einfach mal lügt" irrt sich gewaltig. Der psychologische Druck ist riesig. Spätestens in dem Moment, wo der Richter Zweifel hat und den Zeugen darauf hinweist, dass für eine Falschaussage die Mindesstrafe bei 3 Monate Freiheitsentzug liegt.....
    • Ignite
      Ignite
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2006 Beiträge: 5.658
      Über den Zugang von Einschreiben in den verschiedensten Formen wird immer wieder gestritten. Beispielhaft ist hier ein Urteil des AG Kempen (AZ 11 C 432/05 – ebenso OLG Koblenz, 11 WF 1013/04), das festgestellt hat, dass ein Post-Einwurfeinschreiben trotz Einlieferungs- und Auslieferungsbeleg keinen Anscheinsbeweis für den Zugang beim Empfänger darstellt.
      Das Gericht stellt dies fest,
      "Denn ein Verlust von Postsendungen während des Zustellvorgangs ist nach der Lebenserfahrung ebenso wenig auszuschließen, wie das Einstecken von Postsendungen in den falschen Briefkasten durch den Zusteller (LG Potsdam in NJW 2000, Seite 3722)."


      dass OP sogar noch Zugang zu dem Briefkasten des Untermieters hat, macht die sache auch nicht gerade leichter...
    • bibersuperstar
      bibersuperstar
      Bronze
      Dabei seit: 14.01.2007 Beiträge: 15.429
      Mahnverfahren machen --> heimlich brief aus briefkasten nehmen, damit er innerhalb von 14 tagen keinen widerspruch einlegen kann --> vollstreckungsbescheid beantragen --> lol vollstreckaments --> :D
    • pg89
      pg89
      Bronze
      Dabei seit: 05.04.2008 Beiträge: 6.122
      Original von ipraythesun
      @pg89: was soll deine Vorgehensweise beweisen? Durch diese Vorgehensweise wird nicht mal der Zugang des Schreibens bewiesen.

      Du hast echt tolle Freunde. Wer glaubt, dass er in einem Gerichtssaal so "einfach mal lügt" irrt sich gewaltig. Der psychologische Druck ist riesig. Spätestens in dem Moment, wo der Richter Zweifel hat und den Zeugen darauf hinweist, dass für eine Falschaussage die Mindesstrafe bei 3 Monate Freiheitsentzug liegt.....
      Wieso beweist das denn bitte nicht den zugang? ?(

      edit: und wo genau hab ich geschrieben, dass ich diese leute als meine freunde bezeichnen würde? Ist aber auch unerheblich, dass genug falschaussagen gemacht werden steht ja wohl außer frage.