Unterschied zwischen Amateuer- und Pokerprofi

    • StAllin
      StAllin
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2013 Beiträge: 552
      Hey Leute,

      ich hab mich heute mal gefragt, was unterscheidet die Spieler auf den verschiedenen Stakes?
      Was kann ein Highstake Spieler, was ein NL600 Spieler nicht kann? Und welchen Wissensvorsprung hat Mr. NL600 gegen den NL 100 usw.

      Ist es wirklich ein Stück weit die Intelligenz? Sind die Besten der Besten fleischgewordene Equilabs? Wissen sie in jeder Situation welche Range sie wie spielen? Haben sie DAS Gespür für jede einzelne Situation? Es kann doch nicht nur vom vielen spielen kommen... Aber dann kommt es vom lernen, aber was lernen und üben sie dann??

      Bin gespannt auf eure Meinungen und Antworten!!
  • 27 Antworten
    • Scooop
      Scooop
      Bronze
      Dabei seit: 26.03.2009 Beiträge: 22.773
      Keine Ahnung was du an Antworten erwartest, aber solltest du dich ein wenig mit egaming auskennen, dann kann man sich das dort sehr gut veranschaulichen.
      Es gibt Millionen von Spielern und viele investieren sehr viel Zeit um besser zu werden und manche erreichen nach Jahren auch ein relativ akzeptables Niveau, aber wenn man dann die Weltbesten spielen sieht, dann fällt einem die Kinnlade runter wie schnell die sind, wie präzise und man sieht sofort, dass das weit jenseits dessen ist, was man jemals erreichen wird.
      Talent? obv - aber eben gepaart mit harter Arbeit, vielleicht auch dem nötigen Glück in den richtigen Momenten, um die entsprechende Karriere hinlegen zu können.

      Letztlich kannst du nur dich zum Maßstab nehmen und immer weiter versuchen dich zu verbessern, sofern das dein Ziel ist.
      Weltspitze erreichen wollen ist kein gutes Ziel (weil s.o.) - wenn du dennoch einer von Millionen bist und da ankommst wirste es schon früh genug merken, ansonsten bescheiden bleiben und sich klarmachen, dass es immer Leute geben wird die unerreichbar sind und das ist auch ok so. :)
    • Froned
      Froned
      Bronze
      Dabei seit: 30.07.2007 Beiträge: 4.632
      Ich habe es selber nicht gelesen, soll aber ganz gut sein und passt zum Tema:

      Die Talent-Lüge
    • draghkar
      draghkar
      Bronze
      Dabei seit: 16.08.2006 Beiträge: 12.432
      der hauptunterschied ist schlicht und ergreifend: glück.

      die meisten amateure (und wahrsch auch profis) haben keine vorstellung davon, welch großen einfluss die varianz hat. ein grundmaß an intelligenz, disziplin und erfahrung natürlich immer vorausgesetzt
    • alwayswinning1111
      alwayswinning1111
      Bronze
      Dabei seit: 22.07.2008 Beiträge: 4.308
      Original von draghkar
      der hauptunterschied ist schlicht und ergreifend: glück.

      die meisten amateure (und wahrsch auch profis) haben keine vorstellung davon, welch großen einfluss die varianz hat. ein grundmaß an intelligenz, disziplin und erfahrung natürlich immer vorausgesetzt
      :D :D

      ev generieren musste ned gell...
    • draghkar
      draghkar
      Bronze
      Dabei seit: 16.08.2006 Beiträge: 12.432
      Original von draghkar
      ein grundmaß an intelligenz, disziplin und erfahrung natürlich immer vorausgesetzt
      lesen bildet.

      man kann poker schlicht und ergreifend nicht mit einer anderen sportart vergleichen, wo es hauptsächlich um den skill geht. es gibt unzählige pokerspieler, die alles nötige drauf haben um profi zu werden (theoretisch :coolface: ), den sprung aber nie schaffen, weil sie nicht das nötige glück haben in zeiten schwindender edges.
      umgekehrt gibt es etliche "profis", die mal einige tuniere gewonnen haben und davon leben können.
    • Kamikaze001
      Kamikaze001
      Bronze
      Dabei seit: 20.11.2007 Beiträge: 5.832
      Original von alwayswinning1111
      Original von draghkar
      der hauptunterschied ist schlicht und ergreifend: glück.

      die meisten amateure (und wahrsch auch profis) haben keine vorstellung davon, welch großen einfluss die varianz hat. ein grundmaß an intelligenz, disziplin und erfahrung natürlich immer vorausgesetzt
      :D :D

      ev generieren musste ned gell...
      ganz falsch ists halt nicht.
      cg/sng'ler: wer das glück hatte seit 2005 dabei zu sein, hat heute die br gut gameselected sein geld auf den mid- highstakes zu machen bzw entsprechend zu staken oä. wieviel % der motivierten anfängern schaffen es denn heut auf die midstakes+? ich denke sehr sehr viel weniger als noch vor 8 jahren, wo man angeblich mit 4tabling auf den 30$ sngs 40$/h verdient hat bzw midstakes hourly 500$/h+ waren. das verdient heute kaum jemand auf den highstakes. ich hab ende 2008 auf sample 50$ sngs mit wenig plan und loose all-in shippen geschlagen^^
      turnierspieler: früh dabei gewesen sein ist sicher ein vorteil. aber das glück haben früh in der "karriere" (ob nun 2008 oder heute) die million oder was vergleichbares zu shippen und insta quasi für alle online turnierstakes rolled zu sein, ist halt einfach nur glück.

      oder ganz generell halt mit den shots/limitaufstiegen glück zu haben. macht halt nen riesenunterschied, ob man mit ner kleinen roll als turnierspieler direkt paar große scores zu haben (und den be-streak dann später mit nicht zuletzt viel mehr rb), als am anfang ewig unlucky auf den micros/lows rumzuhängen.

      und nicht zuletzt hängt die motivation dabeizubleiben sicher auch ein stück an frühen erfolgen, die halt idR nen viel höheren glücksanteil haben werden als später.
    • Scooop
      Scooop
      Bronze
      Dabei seit: 26.03.2009 Beiträge: 22.773
      Es ging OP vor allem um CG so wie er den post formuliert hat und hier kann ich nochmals betonen, dass es sehr wohl einen Unterschied zwischen nem random midstakes winner (was in der heutigen Zeit in der Tat schon ne Leistung ist) und nem high stakes pro gibt - und der ist eben aus meiner Sicht ähnlich wie der eines guten egamers im Vergleich zu nem egame Pro der Turniere auf Weltklasseniveau spielt.

      Im Poker kann man den skillunterschied halt nicht so deutlich sehen und die Varianz verschleiert in der Tat superviel, aber es gibt ihn und jeder der das vergisst oder nur auf die Varianz schiebt wird früher oder später in games spielen wo er der massive Fisch ist und es wenn er Pech hat oder eben nicht an Talent glaubt nichtmal schnallen ;)
    • Sofaking
      Sofaking
      Bronze
      Dabei seit: 12.02.2006 Beiträge: 12.563
      Das Grundproblem der meisten wird sein, dass man im Poker, im Gegensatz zu z.B. Fußball, nicht oder nur schwer erkennt, wo man Fehler macht und es damit schwierig ist für die meisten voran zu kommen bzw erstmal überhaupt zu wissen, dass man massive leaks hat
    • StAllin
      StAllin
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2013 Beiträge: 552
      Ich hab tatsächlich CG gemeint. :D

      Meine lieblings Antwort wäre, dass es pure Arbeit ist. Aber ich glaube es hat tatsächlich mehr mit IQ, schnellem Erlernen/ leicht Verständlich und richtigm erkennen zu tun.

      Was hilft es mir wenn ich 2008 fett gecasht hab und es jetzt wieder langsam alles verlier, so viel Glück kann man doch auch nicht haben, dass man immer nur gewinnt...
    • draghkar
      draghkar
      Bronze
      Dabei seit: 16.08.2006 Beiträge: 12.432
      die frage ist halt so allgemein, dass die antwort auch nur allgemein sein kann.

      du kannst cg lowtakes grinden, damit viel geld machen. das ist weniger können, als pure arbeit. der glücksfaktor auch eher gering.
      du kannst wenige (<100k) hände auf den highstakes machen und ausgesorgt haben. wesentlich mehr können nötig, glücksfaktor relativ gesehen allerdings auch viel größer.
    • Kamikaze001
      Kamikaze001
      Bronze
      Dabei seit: 20.11.2007 Beiträge: 5.832
      br zu haben oder nicht zu haben macht auch für cg'er nen riesenunterschied. standardbsp der fisch sitzt 3 limits drüber, aber die br reicht vorne und hinten nicht obwohl du für die partie gut genug wärst. generell ist ausreichend br zu haben für viele leute auch ein riesenmindsetvorteil, da man dann tatsächlich poker "spielen" kann. man sieht ja wie viele es auch ultra verbissen betreiben und falls sie nicht runnen ihr mindset in den himmel schießen. und das obwohl sie vllt gut genug gewesen wären es weit hoch zu schaffen. also im richtigen moment glück zu haben ist für alle menschlichen pokerspieler wichtig.
    • Kamikaze001
      Kamikaze001
      Bronze
      Dabei seit: 20.11.2007 Beiträge: 5.832
      Original von StAllin
      Ich hab tatsächlich CG gemeint. :D

      Meine lieblings Antwort wäre, dass es pure Arbeit ist. Aber ich glaube es hat tatsächlich mehr mit IQ, schnellem Erlernen/ leicht Verständlich und richtigm erkennen zu tun.

      Was hilft es mir wenn ich 2008 fett gecasht hab und es jetzt wieder langsam alles verlier, so viel Glück kann man doch auch nicht haben, dass man immer nur gewinnt...
      Die Diskussion macht nur Sinn, wenn wir uns darauf einigen, dass der Spieler, von dem wir reden tatsächlich sowohl 2008 als auch heute kompetent war und ist.
    • StAllin
      StAllin
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2013 Beiträge: 552
      Ich meine was heute die Unterschiede sind zwischen den Spielern, die sich da auch halten können. Glaubst du der 2008 nach obengestürmt ist, durch Glück, könnte sich da heute immer noch halten?

      Ich glaube unterschätze den Faktor Glück zuviel...
    • draghkar
      draghkar
      Bronze
      Dabei seit: 16.08.2006 Beiträge: 12.432
      ja. vielleicht nein.

      :rolleyes:
    • Bananarama123
      Bananarama123
      Bronze
      Dabei seit: 04.03.2011 Beiträge: 529
      Disziplin und Fokus
    • alwayswinning1111
      alwayswinning1111
      Bronze
      Dabei seit: 22.07.2008 Beiträge: 4.308
      Original von StAllin

      Ich glaube unterschätze den Faktor Glück zuviel...
      nein hier posten einfach zu viele leute die keine ahnung haben...

      auf den hyper hu zumindest hat das alles z.b. 0,00000% mit glück zu tun, ob jemand 1,50$, 30$, 100$, 500$ oder 1k $ spielt. zumindest nicht wenn man es auf die varianz im bezug auf das spiel poker bezieht. wirst halt auf höheren stakes einfach gnadenlos im ev zerstört und verlierst langfristig deine roll, wenn du dich nicht anpasst. das kann man 1 zu 1 so auf jedes andere sng format übertragen.

      das ist im cg 100 pro 1 zu 1 das gleiche, bei mtts allerdings kann es extreme ausschläge geben...

      glück gibt es im poker heutzutage eigentlich nur noch im bezug darauf, wann du zu dem game gekommen bist, und was für freunde du hast/hattest, die dir welchen content geliefert haben.

      ( oder vllt noch im bezug darauf dass leute, die wie jeder irgendwann als fisch mit poker angefangen haben, am anfang bad gerunnt sind und deshalb gequittet haben)

      longterm im poker von glück zu reden ist absolut realitätsfremd
    • draghkar
      draghkar
      Bronze
      Dabei seit: 16.08.2006 Beiträge: 12.432
      Edit by buschips - Flame entfernt!
      Die persönlichen Angriffe sind hier zu unterlassen.
    • Kamikaze001
      Kamikaze001
      Bronze
      Dabei seit: 20.11.2007 Beiträge: 5.832
      Original von alwayswinning1111
      Original von StAllin

      Ich glaube unterschätze den Faktor Glück zuviel...
      nein hier posten einfach zu viele leute die keine ahnung haben...

      auf den hyper hu zumindest hat das alles z.b. 0,00000% mit glück zu tun, ob jemand 1,50$, 30$, 100$, 500$ oder 1k $ spielt. zumindest nicht wenn man es auf die varianz im bezug auf das spiel poker bezieht. wirst halt auf höheren stakes einfach gnadenlos im ev zerstört und verlierst langfristig deine roll, wenn du dich nicht anpasst. das kann man 1 zu 1 so auf jedes andere sng format übertragen.

      das ist im cg 100 pro 1 zu 1 das gleiche, bei mtts allerdings kann es extreme ausschläge geben...

      glück gibt es im poker heutzutage eigentlich nur noch im bezug darauf, wann du zu dem game gekommen bist, und was für freunde du hast/hattest, die dir welchen content geliefert haben.

      ( oder vllt noch im bezug darauf dass leute, die wie jeder irgendwann als fisch mit poker angefangen haben, am anfang bad gerunnt sind und deshalb gequittet haben)

      longterm im poker von glück zu reden ist absolut realitätsfremd
      glaub nicht, dass hier jemand bestreitet, dass longterm erfolg ausschließlich skillbedingt ist. nur ist longterm je nach variante sehr variabel. während man halt auf hu hypers in kurze zeit große samples erspielt, sieht das halt auf midstakes+ cg, turnieren usw komplett anders aus, da die sample so schnell nicht reinkommt. und dann behaupte ich mal, ist es für fast jeden spieler wichtig für seinen langfristigen erfolg, im richtigen moment bisschen glück zu haben :)
    • Kamikaze001
      Kamikaze001
      Bronze
      Dabei seit: 20.11.2007 Beiträge: 5.832
      Original von StAllin
      Hey Leute,

      ich hab mich heute mal gefragt, was unterscheidet die Spieler auf den verschiedenen Stakes?
      Was kann ein Highstake Spieler, was ein NL600 Spieler nicht kann? Und welchen Wissensvorsprung hat Mr. NL600 gegen den NL 100 usw.

      Ist es wirklich ein Stück weit die Intelligenz? Sind die Besten der Besten fleischgewordene Equilabs? Wissen sie in jeder Situation welche Range sie wie spielen? Haben sie DAS Gespür für jede einzelne Situation? Es kann doch nicht nur vom vielen spielen kommen... Aber dann kommt es vom lernen, aber was lernen und üben sie dann??

      Bin gespannt auf eure Meinungen und Antworten!!
      Auf die Grundfrage, bin ich mir sicher, dass Intelligenz halt ein großer Punkt ist. Bestimmte Leute können halt noch so viel machen, aber sie werden halt nie so crushen wie andere Leute (findet man im Poker wohl auf fast jedem Level von low- bis skystakes. Obv Intelligenz gepaart mit harter Arbeit in puncto Grindfähigkeit und beim Lernen an sich.
      Ich denke der durchschnittlich intelligente Mensch (mal Tilt oä beiseite gelassen), der in der Lage wäre in DE technisch/naturwissenschaftlich/oä zu studieren, wird definitiv in der Lage sein in jeder Variante, die Midstakes+ zu erreichen und die, die besonders viel Motivation und/oder Talent mitbringen und im richtigen Moment Glück haben (zB motivierten Coach/Mentor finden) schaffens halt noch weiter. Was nicht ausschließlich heißt, dass nur so Leute es schaffen.

      Und obv ist es die Kombination aus Lernen (Ranges usw) und Grinden (Erfahrung, "Gespür").
    • 1
    • 2