Welche range vs unknown

    • Izzet
      Izzet
      Bronze
      Dabei seit: 27.03.2006 Beiträge: 664
      Die optimale push/call range ist Nash. Kaum jemand spielt aber 100% nach Nash, weswegen es oft selbst suboptimal ist.

      Fuer die eigene optimale Range wären genaue reads der Gegner nötig, inwieweit man tighter/looser als Nash pushed. In der Realität, insbesondere beim multitablen, kann man oft nur zwischen Reg mit gewissen icm Kenntnissen und dem Fisch mit wenig Kenntnis unterscheiden.

      Daher meine Frage, wie passt ihr eure Ranges an? Gegen regs nach Nash pushen ist sicher nicht verkehrt. Gegen Fische wesentlich tighter callen als Nash sicher auch. und sonst?
  • 5 Antworten
    • Bananenplantage
      Bananenplantage
      Bronze
      Dabei seit: 30.08.2014 Beiträge: 206
      Im Endeffekt brauchst du von den Gegner einfach Stats oder Notes.

      Man kann nicht Pauschal sagen, dass man gegen Fische tighter callen sollte als nach Nash.
      Es gibt verschieden Arten von Fischen... die einen sind viel zu tight die anderen viel zu loose...
      Hast du nen Any2 pusher musste auch looser als nach Nash callen.
      Callt dich einer viel zu loose musste tighter pushen und so weiter.

      Auch beim Multitablen sollte man da noch nen Auge drauf haben.
    • Izzet
      Izzet
      Bronze
      Dabei seit: 27.03.2006 Beiträge: 664
      ja sicher in der theorie gibt es das alles und man sollte dafür notes haben. aber mal im ernst, das was einen fisch im sng neben schlechten calls ausmacht, ist das viel zu tighte pushen bei hohen blinds. zumindest wesentlich häufiger als ein zu looses pushen.
      und genau darum geht es mir hier, das pauschalisieren von ranges.
    • DasWodka
      DasWodka
      Bronze
      Dabei seit: 25.11.2009 Beiträge: 5.684
      Hey,
      Wenn du schon eine grobe Unterteilung vornehmen kannst sind es ja keine reinen unknowns mehr. Wenn du weisst, dass villian ein reg ist, dann solltest du versuchen recht schnell reads zu sammeln. Nach nash pushen ist gegen regs schon nicht so verkehrt, aber viele lassen sich ja noch exploiten und darüber sollte man sich Gedanken machen und nicht nur stur nach nash pushen. Auch bei Fischen kann man ja meist recht schnell Tendenzen erkennen, ob er eher zu loose oder zu tight ist. Im Grunde genommen ist dein Plan nicht soo schlecht. Er sollte aber nur als sehr grobe Grundlage dienen und ständig ingame angepasst werden.
      Gruss DasWodka
    • Izzet
      Izzet
      Bronze
      Dabei seit: 27.03.2006 Beiträge: 664
      danke schonmal für die antwort. ich denke, dass es gerade auf niedrigen limits mit großen player pools sehr schwierig ist, aussagekräftige reads zu bekommen.
      die push/fold phase ist sehr kurz und wenn man die karten des gegners mal sieht, endet dies meistens mit seinem oder meinem bust. selbst wenn ich nun aus dieser einzelnen hand eine einschätzung vornehmen kann, ist es sehr wahrscheinlich diesen spieler nie wieder zu sehn.
      mit stats ist es auch sehr problematisch, gegen regs brauch ich eine sehr große zahl an händen um tatsächlich vorhandene tendenzen ablesen zu können die nicht komplett geraten sind.
    • Bananenplantage
      Bananenplantage
      Bronze
      Dabei seit: 30.08.2014 Beiträge: 206
      mit stats ist es auch sehr problematisch, gegen regs brauch ich eine sehr große zahl an händen um tatsächlich vorhandene tendenzen ablesen zu können die nicht komplett geraten sind.

      Von welchen Stats sprichts du denn genau? Vpip und Pfr bekommen schon ziemlich schnell ne Gewisse Aussagekraft und die sind im SNG doch auch oft entscheidend. Und auch bei Fishen kann man aus diesen Zahlen schon schnell mal was ablesen. MMn kann man in jedem einzelnen SNG schon eine Menge reads über die Spielweise der Gegner sammeln.
      Natürlich ist aber auch volkommen klar, dass nicht jeder Stat schnell Aussagekräftig wird. Du solltest dich aber auf jeden Fall mal damit beschäftigen welcher Wert einem in welcher Situation helfen kann.