Auflösung einer Pfändung

    • trekula
      trekula
      Bronze
      Dabei seit: 10.08.2007 Beiträge: 1.931
      :f_cry: Urlaub... meine Fachanwältin ist nicht zu erreichen. Das Forum ist ja voll von Spezialisten, ich hoffe hier kann mir jemand kurzfristig eine Antwort geben.
      Ein Schuldner hat mir über seinen RA die Bitte zukommen lassen die bestehende Pfändung seines Gehaltes aufzulösen.
      Da schon weihnachtliche Gefühle vorhanden sind, würde ich der Bitte entsprechen, wenn mir dadurch keine größeren Nachteile entstehen. Die Ansprüche verfallen deswegen nicht, so habe ich das was ich im Internet dazu gefunden habe jedenfalls verstanden. Welche Nachteile könnten mir sonst entstehen?
  • 5 Antworten
    • Coletrader
      Coletrader
      Bronze
      Dabei seit: 31.03.2008 Beiträge: 2.164
      Naja der Nachteil ist doch, dass du damit ein riesiges Druckmittel aus der Hand gibts. Warum in aller Welt solltest du das denn bitte machen? Damit sich im Anschluss der nächste Gläubiger freut und ne Gehaltspfändung durchdrückt woraufhin du dann überhaupt keine Kohle mehr siehst weil die übrige Kohle nicht mehr pfändbar ist?

      Klar verfallen deine Ansprüche an die Forderung selbst nicht, nur sitzt du mit der Gehaltspfändung einfach an der Quelle und kannst sicher gehen dein Geld auch zu bekommen.
    • trekula
      trekula
      Bronze
      Dabei seit: 10.08.2007 Beiträge: 1.931
      Danke für Deine Antwort! Leider habe ich keine Ahnung ob er weitere Außenstände hat, aber davon muss ich wohl ausgehen. Bei Auflösung wäre ich dann also dann wieder hinten drann?

      Der Grund ist dass er die Forderungen anerkennt, die regelmäßigen Zahlungen zusagt und wohl Nachteile/Probleme durch die Pfändungen des Gehaltes hat (welcher Art geht nicht aus dem Brief hervor)... da Weihnachten vor der Tür steht wird mein Unternehmerherz wieder weich :f_cry:
    • Faballi
      Faballi
      Bronze
      Dabei seit: 07.11.2008 Beiträge: 1.316
      Dann hätte er vielleicht nichts kaufen sollen bei dir oder?
      Und Weihnachten ist kein Grund nett zu sein. Man sollte das ganze Jahr über nett sein ;)

      Ich würde es von meinem persönlichen gefühl abhängig machen. Wenn der irgendwelchen Schrott, den man nicht braucht von dir gekauft hat, dann musst du davon ausgehen, dass der das auch woanders gemacht hat und du wirklich der dumme bist, wenn du deinen Anspruch vertagst.
    • ALvin1337
      ALvin1337
      Bronze
      Dabei seit: 15.06.2007 Beiträge: 1.610
      Original von trekula
      Danke für Deine Antwort! Leider habe ich keine Ahnung ob er weitere Außenstände hat, aber davon muss ich wohl ausgehen. Bei Auflösung wäre ich dann also dann wieder hinten drann?

      Der Grund ist dass er die Forderungen anerkennt, die regelmäßigen Zahlungen zusagt und wohl Nachteile/Probleme durch die Pfändungen des Gehaltes hat (welcher Art geht nicht aus dem Brief hervor)... da Weihnachten vor der Tür steht wird mein Unternehmerherz wieder weich :f_cry:
      Ja, du bist dann wieder hinten dran, wobei Gehaltspfändung vor Kontopfändung geht (bei letzerem setzen die meisten erstmal an).
      Nachteile/Probleme können sein, dass er dadurch weitere Ratenzahlungen nicht bedienen kann oder Nervereien mit dem Amtsgericht hat, damit du nicht zu viel (auf einmal) bekommst.
      Aus meiner Sicht würde ich wohl nicht drauf eingehen. Allerdings bin ich eher auf der anderen Seite und irgendwann löst dann sowas bei mir den Trigger aus zum Insolvenz-Menschen zu gehen. Kommt halt drauf an, wieviel Schulden der hat.
      Kann man denn nicht Offenbarungseide einsehen? Wenn er sowas noch nicht machen musste, siehts vielleicht noch ganz gut aus...
    • trekula
      trekula
      Bronze
      Dabei seit: 10.08.2007 Beiträge: 1.931
      Danke für die Antworten! Das Risiko ist mir zu groß. Also werde ich nicht darauf eingehen, aber nächste Woche nochmal mit der Anwältin drüber sprechen.