Wenn es nur am Bankrollmanagement scheitert! - Tipps?

    • KrosseKogge
      KrosseKogge
      Bronze
      Dabei seit: 04.04.2011 Beiträge: 139
      Hi,

      auf der Suche warum es nie klappen möchte mit dem langfristigen Erfolg habe ich nach den Fehlerquellen gesucht und diese sind bei mir, meiner Auffassung, sehr einfach.

      Kurzer Einblick von Monat November bei dem ich nach 6 Monaten wieder angefangen habe zu spielen

      Angefangen habe ich bei 100$ - gespielt habe ich bei American Cardrooms Omaha NL25/50 aus dem Grund, dass ich ein komisches Gefühl hatte bei Pokerstars zu spielen wegen der ganzen Veränderung und aus dem grund, dass ich wenn es dort aus Jucks und Dallerei die BR verschleuder noch 100$ als Back-up habe und bei Pokerstars durchstarten kann. Kurzum - lief glücklicherweise gut und ich konnte 170$ + machen.

      Bei Pokerstars dann Anfang November eingezahlt und gegrindet wie ein blöder - in einer Stunde 50-70 Tische geöffnet, in der 180er, 90er KO, 45 enthalten waren. Höchste Buy in lag dabei bei den KO's mit 5$ die aber auch am niedrigsten vertreten waren.

      Habe mich dann super hoch gespielt jeder Tag war fast ein Winning day, bis der erste Downer kam. Ab da litt die Bankroll ganz arg von 900$ runter auf 500$.
      Plötzlich kommt dieser "Monkeytilt", in der man sich selber sagt: "Egal ist nur ein Spiel, zock halt paar höhere BI - mit wenigeren Tischen". In der Session hatte ich dann zum Beispiel auch ein 8$ 180er auf das ich gewinnen konnte und somit irgendwann bei 950$ stand. Ab da an ging es nur Berg ab!
      Hier mal ein Bild von Novemer bis heute:



      Als es dann berg ab ging konnte ich mich kurzweilig wieder fassen. Bis wieder der Monkey in mir durch kam. Bei Spiel knapp 2000 lief es dann in der Hinsicht gut, dass ich mich ein wenig länger auf einem Limit halten konnte, bis am Ende der Monkey wieder durchkam.

      Ich beherrsche Grundsätzlich das Spiel, was aber noch ausbaufähig ist. Das einzige was mich hindert, ist mein Mindset beim BRM!

      An den Tischen läuft es dahingehend mit dem mindset ganz gut, und bin damit zufrieden.

      Nun möchte ich mit 25$ nochmal Anfangen und möchte ein BRM von 100 BI anstreben. Also wären dass jetzt Anfänglich die 0.25$ 45er

      Aber wie hält man sich so stark motiviert ein Limit zu halten bis man das nötige Geld für das nächste Limit hat. Ich mache mir vorher 100 Pläne die ich am Ende irgendwie nicht einhalte.

      Könnt ihr mir da Tipps geben was ich muss um mir selber zu verstehen zu geben, dass es dumm ist höhere Limits zu spielen?


      PS.: Es fiel mir jetzt nicht einfach das zu posten, aber ich möchte gerne etwas ändern bevor ich wieder anfange!
  • 7 Antworten
    • EilatOne
      EilatOne
      Bronze
      Dabei seit: 11.11.2010 Beiträge: 3.749
      wenn du es selber nicht schaffst die von dir gesetzten vorgaben einzuhalten - was imo das wichtigste wäre - dann könntest du mal versuchen mit pokerstars in kontakt zu treten und dich individuell für nen bestimmten zeitraum für alles ab einem bestimmten buy-in sperren lassen

      z.b. alles was über 1€ 1$ geht für 90 tage erstmal nicht verfügbar, danach aber automatisch wieder verfügbar

      in 90 tagen kuckst du mal wie du stehst und trittst evtl. erneut mit pokerstars in verbindung und limitierst dich auf alles was <= 5€ 5$ ist ebenfalls wieder für 90 tage

      klarerweise sind damit auch so 1time sachen wie sunday million für diesen zeitraum nicht möglich

      zu deinem p.s.: wenn das schon schierig ist solltest du echt mal an deinem mindset arbeiten
    • ft1202
      ft1202
      Bronze
      Dabei seit: 11.01.2012 Beiträge: 80
      Hi, hier mal ein Versuch Dich zu motivieren, ein vernünftiges Bankrollmanagement einzuhalten:

      Poker ist ein Spiel, daß nicht mit der Session anfängt und nach der Session aufhört. Während einer Session kann viel passieren, denn der Faktor "Zufall" ist beim Poker innerhalb eines kurzen Zeitraumes sehr stark vertreten, deshalb gibt es beim Poker soviele ups und downs. Erst über einen längeren Zeitraum gesehen können wir erwarten, daß sich unsere Ergebnisse letztlich den statistischen Wahrscheinlichkeiten angleichen und wir den Profit erhalten, der uns unserem "Skill" entsprechend zusteht. Und damit wir innerhalb des "grossen" Spieles nicht pleite gehen können (oder halt nachcashen müssen)durch die downs, dafür ist das Bankrollmanagement sehr wichtig.
      Poker ist quasi ein Investmentspiel, das ähnlich funktioniert wie ein Investmentgeschäft.
      Und auch, wenn Du der Meinung bist, ein an sich guter Spieler zu sein, ohne funktionierendes Bankrollmanagement spielst Du das Spiel nicht richtig und
      wenn Du das spiel nicht richtig spielst, dann kannst Du es auch nicht gewinnen.
      Es zu gewinnen bedeutet, daß Du langfristig pluss machst, ohne nachcashen zu müssen.
      Halte Dir einfach vor Augen: schnelles Geld ist auch schnell wieder weg ! möchtest Du echten (dauerhaften) Profit generieren, das geht nur mit einem guten BRM
    • p00s88
      p00s88
      Bronze
      Dabei seit: 08.09.2007 Beiträge: 8.947
      Wenn du aus deinen fehlern nicht lernst, kann dir hier niemand helfen. Du bist broke gegangen, weil du dich nicht ans BRM gehalten hast, was muss noch passieren, damit du verstehst, dass es sichs beim BRM um einen der wichtigsten Erfolgsfaktoren handelt. Keiner kann hier irgendwas posten, dass dir auf einmal die Diziplin zaubert dich ans BRM zu halten. Einschränkungen, die dir der Pokerraum da machen kann sind natürlich eine Hilfe, aber du musst an deinem Mindset/deiner Diszplin arbeiten, sonst wird dich dieses Problem für immer verfolgen. Wenn ich was neues lernen oder beachten will, mache ich mir immer so ne Notiz auf den Bildschirm, irgendwo, wo ich die immer sehe, dann schaue ich im laufe des Tages/ vor oder während einer Session halt immer wieder drauf. Die lass ich dann so lange dran, bis ich mich daran halte.
    • vone
      vone
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 09.09.2006 Beiträge: 838
      such dir eine Lerngruppe und wenn du dann dort aktiv mitarbeitest und die ganze Zeit sinnvolle Sachen schreibst, diese aber gleichzeitig an den Tischen selber nicht einhälst kommst dir blöd vor und änderst es dann vllt :profit:
    • RoXmoon
      RoXmoon
      Bronze
      Dabei seit: 29.08.2013 Beiträge: 1.575
      Vielleicht hilft dir die folgende Artikelserie ja weiter:

      http://www.pokernews.com/strategy/an-introduction-to-bankroll-management-19610.htm

      http://www.pokernews.com/strategy/bankroll-management-shot-taking-moving-up-in-stakes-19665.htm

      http://www.pokernews.com/strategy/bankroll-management-a-cashout-strategy-19732.htm
    • KrosseKogge
      KrosseKogge
      Bronze
      Dabei seit: 04.04.2011 Beiträge: 139
      Wollte doch noch einmal etwas dazu sagen!

      Ein paar stürmende antworten, aber dennoch hilfreich!

      Habe mir alles durchgelesen und muss sagen, es scheint wohl sehr gut zu funktionieren! Habe mir ein Hintergrund gemacht wo oben rechts mein BRM ist und danach halte ich mich strikt!

      Mit 50$ angefangen spiele ich nur die 180er und 45er und habe mit rakeback aktuell die BR schon verdoppelt.

      Kann aber zu, außer jemand hat ähnliche Probleme!

      Vielen Dank für die antworten!
    • dingdongdonk
      dingdongdonk
      Bronze
      Dabei seit: 17.11.2014 Beiträge: 1.082
      Wenn dir die Hintergründe des BRM bekannt sind, du dir aber nicht sicher bist, ob du dich auch im Alltag daran halten wirst, kannst du dich einfach innerhalb der Pokerstars-Software für höhere Limits sperren lassen (unter Anfragen>Responsible Gaming>Tournament Buy-in Limits, jeweils getrennt für SNG und MTT).

      Benutze seit einigen Tagen auch Tiltbreaker. In dieser Software kann man einen stop loss setzen (Summe x, xx Buy-ins, etc) und bei Erreichen des Limits wird Pokerstars automatisch geschlossen. Tiltbreaker gibt´s für $49, amortisiert sich je nach Veranlagung zum Tilt und je nach gespielten Limits also ziemlich schnell.