Was macht man bei einer Pechsträhne????

    • BarisKurul
      BarisKurul
      Bronze
      Dabei seit: 23.01.2010 Beiträge: 2
      Hey Leute,

      Keine Sorge das wird kein Jammer-Thread.

      Folgendes:

      Ich habe seit ungefähr 2 Monaten eine extreme Pechsträhne.... (Sie ist so extrem dass ich deswegen hier einen Post hineingebe)

      Ich bin kein Winning-Player oder so... Das liegt vor allem daran dass ich schnell Tillt gehe. (Immer wenn ich mir ne Bankroll aufbaue, will ich zu viel und verliere meist Alles)
      Habe aber mein Game in den letzten Monaten in sofern verbessert - dass meine Calls zum Showdown fast immer korrekt sind. Früher hab ich ab und zu auch mal Hero-gecallt.

      Nur jetzt habe ich einfach nur krasses Pech... Ob 90/10, 80/20 oder 50/50 - es macht keinen Unterschied...
      Ich verliere seit ungefähr zwei Monaten (keine Übertreibung) 60% bis 70% meiner Showdowns...
      Was bei den Spotts die ich mir erspiele - einfach KATASTROPHAL ist.

      MEINE FRAGE:

      Was mach ich bei so einer intensiven und langfristigen Pechsträhne?
      Soll ich einfach quitten?
      Mein Spiel umstellen auf "Nuts-or-Fold"?
      Habt ihr irgendwelche Tipps - die mir in dieser Situation helfen könnten?

      Danke im Vorraus.
  • 6 Antworten
    • hooni
      hooni
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2006 Beiträge: 4.068
      hey,

      ich pers. denke, dass es sich dabei um ein mindset problem handelt, d.h. dass du einen Denkfehler hast, was pokern angeht, damit meine ich nicht, dass du schlecht spielst (das kann ich nicht beurteilen, habe dich nicht spielen gesehen), sondern vielmehr deine Vorstellung darüber "wie das Spiel funktioniert". Denn das eigentliche Ziel ist es ja nicht Geld zu gewinnen, sondern dich für diejenigen Optionen im Spiel zu entscheiden, die langfristig (bzw. in dem Zeithorziont gesehen, der für dich relevant ist) den maximalen Erwartungswert erzielen. Das Geld in Form von Winnings, ist eine logische Konsequenz deiner (in der vorher genannten Betrachtung korrekten) Entscheidungen. Das, was sich für uns als (psyschologisches) Problem herausstellt ist dabei der Zeithorizont, der aufgrund der Zufallskomponente im Pokerspiel theoretisch unendlich sein kann. Im Endeffekt sind Bad Beats IN DER REGEL eigentlich nur eine Bestätigung, dass du alles richtig gemach hast (du hast deine Chips als Favorit reingestellt, ja, I know, maxEV muss der Move dann aber nicht unbedingt gewesen sein).

      Longterm musst du dir überlegen wie du dich selbst davon überzeugen kannst, dass es nur um die richtigen Entscheidungen geht und nicht um das Geld. SHORTTERM denke ich, dass du Prevention vor Losses aufgrund von Tilt betreiben musst: bspw. Stop-Loss Limits. Was meiner Meinung nach auch ungemein hilft: neben Pokern eine Vielzahl von anderen Aktivitäten betreiben, so dass Poker nicht zu einem wichtigen "Zentrum" deiner Selbst gehört, d.h. du beendest deine Session und dann kriegst du den Kopf frei.

      Ich denke, dass diesbezüglich viele andere bessere Tipps geben können, zudem gibts viele Artikel sowie Videos und andere Forum Posts bezüglich des Themas, denn ich glaube, dass die wenigstens das Mindset haben, so dass sie nie in ihrer "Karriere" auf dieses Problem gestoßen sind. :)
    • BarisKurul
      BarisKurul
      Bronze
      Dabei seit: 23.01.2010 Beiträge: 2
      Dankeschön - für deine Hilfe.
    • SmartDevil
      SmartDevil
      Bronze
      Dabei seit: 26.01.2007 Beiträge: 9.465
      Original von BarisKurul
      Hey Leute,

      Keine Sorge das wird kein Jammer-Thread.

      Folgendes:

      Ich habe seit ungefähr 2 Monaten eine extreme Pechsträhne.... (Sie ist so extrem dass ich deswegen hier einen Post hineingebe)

      Ich bin kein Winning-Player oder so... Das liegt vor allem daran dass ich schnell Tillt gehe. (Immer wenn ich mir ne Bankroll aufbaue, will ich zu viel und verliere meist Alles)
      Habe aber mein Game in den letzten Monaten in sofern verbessert - dass meine Calls zum Showdown fast immer korrekt sind. Früher hab ich ab und zu auch mal Hero-gecallt.

      Nur jetzt habe ich einfach nur krasses Pech... Ob 90/10, 80/20 oder 50/50 - es macht keinen Unterschied...
      Ich verliere seit ungefähr zwei Monaten (keine Übertreibung) 60% bis 70% meiner Showdowns...
      Was bei den Spotts die ich mir erspiele - einfach KATASTROPHAL ist.

      MEINE FRAGE:

      Was mach ich bei so einer intensiven und langfristigen Pechsträhne?
      Soll ich einfach quitten?
      Mein Spiel umstellen auf "Nuts-or-Fold"?
      Habt ihr irgendwelche Tipps - die mir in dieser Situation helfen könnten?

      Danke im Vorraus.
      investiere etwas geld und lies "the mental game of poker", teil 1. das buch hat mein komplettes denken über das spiel und den anteil vom glück beim pokern komplett auf den opf gestellt. ich denke jetzt anders und gehe komplett anders mit den ergebnissen um.

      2 monaten sind absolut keine lange zeit für einen downswing.

      beim spiel selber: konzentrier dich auf dein spiel und versuch weiterhin mit kühlem kopf die richtigen entscheidungen zu treffen.
    • FaLLout86
      FaLLout86
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 22.02.2005 Beiträge: 6.450
      Original von BarisKurul
      MEINE FRAGE:

      Was mach ich bei so einer intensiven und langfristigen Pechsträhne?
      Soll ich einfach quitten?
      Mein Spiel umstellen auf "Nuts-or-Fold"?
      Habt ihr irgendwelche Tipps - die mir in dieser Situation helfen könnten?
      Danke im Vorraus.


      Hi BarisKurul,
      wie schon geschrieben wurde musst du einfach dein Mindset festigen. Gerade im Poker kommt es darauf an im Downswing gut zu spielen, nicht im Upswing denn das können die meisten.

      Dein Spiel umzustellen macht überhaupt keinen Sinn. Wie immer im Poker wählt man die Line bei der man die höchste Gewinnerwartung vermutet. Und davon sollte man niemals abweichen. Wenn deine Gegner Fehler machen, bist du der Spieler der langfristig Geld gewinnen wird.
      Ich würde empfehlen mich auch im Downswing mit Theorie auseinander zu setzten.

      Lass deine Datenbank analysieren, poste ein paar Hände. Man sollte immer weiter versuchen besser zu werden. Zudem schadet es sicherlich nicht für das Mindset einfach ein Limit runter zu gehen und dann mit frischer Motivation zu starten. Die Resultate sollten dich weniger beeinflussen. Viel wichtiger ist es dass du denkst immer die richtigen Entscheidungen getroffen zu haben.

      Gruß FaLLi
    • suitedeule
      suitedeule
      Black
      Dabei seit: 18.12.2006 Beiträge: 9.822
      am spiel arbeiten und aufhoeren resultat orientiert zu denken --> es geht nur darum die best moegliche entscheidung zu treffen, nicht ums gewinnen oder verlieren
    • caroliner
      caroliner
      Bronze
      Dabei seit: 19.09.2011 Beiträge: 560
      Nur mal um dir Mut zu machen habe im letzten Jahr 11 Monate lang nur auf den Sack bekommen so mies wie ich bis Dezember gerunnt bin ging garnicht mehr war auch total am verzweifeln aber irgendwann kommt das Glück wieder zurück habe seit Dezember nen super Upswing Januar läuft genauso Super weiter und habe alle Verluste Wett machen können und wieder Spaß am Pokern =) also 2 Monate Downswing sind nichts lass da nicht verrückt machen schaue was du an deinem Spiel verbessern kannst und irgendwann kommt das Glück auch zurück..;) bloß nix erzwingen wollen dat funkt. nicht:D