Fixed-Limit-Hold'em Einsteigerkurs

    • Sendrafreak
      Sendrafreak
      Bronze
      Dabei seit: 31.05.2011 Beiträge: 2.074

      Liebe PokerStrategen,

      willkommen zum Feedback - und Arbeitsthema für das [FR] Fixed Limit Anfängerkurs [Einsteiger] Coaching 1.0 von Sendrafreak.

      FAQ zum FL Einsteigerkurs 1.0 - Oft gestellte Fragen + Antworten
      Link zum coachingbegleitenden Blog
      Download SHC_1.0
      Download Flopchart_1.0
      Download Turnchart_1.0
      Download Riverchart_1.0
      Download Odds & Outs-Chart


      Informationen zum Coaching:

      Name: [FR] Fixed Limit Anfängerkurs 1.0 [Einsteiger]
      Coach: Sendrafreak
      Termin: Jeden Donnerstag von 21.15 bis 22.45 Uhr
      Status: Basic
      Zielgruppe: Komplette Anfänger, die die Variante Fixed Limit Hold'em von der Pike auf lernen wollen


      Was kannst Du in diesem Coaching lernen?
      Du lernst hier auf solider Basis, wie Du mit einfachsten Mitteln auf den kleinen Limits im Fixed Limit Texas Hold'em profitabel spielen kannst. Mithilfe dieses Grundwissens fällt es Dir später leichter, auch höhere Limits zu erklimmen.
      Der Kurs richtet sich in erster Linie an Einsteiger, könnte aber auch für Spieler interessant sein, die schon fortgeschritten sind und ihr Grundwissen festigen wollen. Wiedereinsteiger sind ebenfalls herzlich willkommen!


      Links zu vergangenen Lektionen und Podcasts (Videoaufzeichnungen) findet Ihr im Spoiler:

      Lektion 1: 29.01.2015 Der Einstieg in die Variante Fixed Limit Texas Hold'em
      Link zum Artikel
      Aufzeichnung der Lektion
      Spiele lernt man, indem man sie spielt. Unsere [FR] Fixed Limit Beginner-Strategie hilft dir bei Deinen ersten Gehversuchen an den Pokertischen und macht diese bereits auf den kleinsten Limits profitabel. Vorausgesetzt Du hast sie genau verstanden und genau dafür solltest Du dieses Coaching besuchen!
      Im ersten Teil zeigt Euch Sendrafreak, warum sich Fixed Limit als Einsteigervariante besonders gut eignet. Weiterhin wird Euch das Preflopspiel vorgestellt. Anschließendes Liveplay rundet das Coaching ab.

      Lektion 2: 05.02.2015 Das Spiel am Flop
      Link zum Artikel
      Aufzeichnung der Lektion
      Nachdem das letzte Mal das Preflopplay thematisiert wurde, beschäftigen wir uns diesmal mit dem Flopplay. Zunächst einmal gehen wir der Frage nach, was wir mit unseren Holecards überhaupt treffen können, im Anschluss daran der naheliegenden Frage, wie wir in den entsprechenden Konstellationen weiterspielen. Als Ergebnis bekommst Du ein übersichtliches Flop-Chart an die Hand, auf dem alle möglichen Fälle aufgelistet sind. Dies kannst Du Dir zunächst ausdrucken und anschließend solange danach spielen, bis Du es auswendig kannst. Ist letzterer Fall eingetreten, fällt es Dir dann auch leichter, die Tischeanzahl zu erhöhen, weil Du nicht mehr in jedem Fall neu nachdenken musst, d.h. die Zahl der so genannten "No-Brainer" steigt.

      Lektion 3: 12.02.2015 Das Spiel am Turn und River
      Link zum Artikel
      Aufzeichnung der Lektion
      Nach Preflop und Flop geht es diesmal um die letzten beiden Streets, den Turn und den River. Ab hier wird es ernst, denn jetzt werden die Betsizes verdoppelt (aus Small Bets werden Bis Bets) und man muss Farbe bekennen. Die Gegner folden auf den Micros so gut wie nie, also wird man fast immer eine ordentliche Hand haben müssen, um spätestens am Showdown als Sieger dazustehen. Wie man die einzelnen Handkategorien an den letzten beiden Streets richtig einsetzt, zeigt Euch Sendrafreak in der dritten Folge des Fixed-Limit Einsteigercoachings.

      Lektion 4: 19.02.2015 Liveplay
      Link zum Artikel
      Aufzeichnung der Lektion
      Nachdem alle vier Streets nun durch geeignete Charts abgedeckt sind, begibt sich Sendrafreak an die PokerStars-Tische, um die Einsteigerstrategie in der Praxis umzusetzen.

      Lektion 5: 26.02.2015 Odds & Outs
      Link zum Artikel
      Aufzeichnung der Lektion
      In diesem Coaching geht es um das Thema Odds & Outs, eines der wichtigsten im Poker. Oft haben wir eine Hand, die aller Wahrscheinlichkeit nach momentan nicht die beste ist, die sich jedoch auf den weiteren Streets noch verbessern kann - wir haben eine Drawing Hand. Wie solche Hände zu behandeln sind, wann wir weiterspielen können und wann wir folden müssen, zeigt Euch Sendrafreak in der fünften Episode des Fixed Limit Texas Hold'em Einsteigerkurses.

      Lektion 6: 05.03.2015 Odds & Outs (Teil 2)
      Link zum Artikel
      Aufzeichnung der Lektion
      In diesem Coaching hängt Sendrafreak einen weiteren Teil zum Thema "Odds & Outs" dran und bespricht unter diesem Aspekt zuletzt von ihm gespielte Hände. Sollte die Zeit reichen, erfolgt noch Liveplay auf PokerStars. Zum Schluss soll ein kurzes Fazit zum Einsteigercoaching "Fixed Limit" gezogen werden.
  • 73 Antworten
    • Sendrafreak
      Sendrafreak
      Bronze
      Dabei seit: 31.05.2011 Beiträge: 2.074
      Lektion 1: 29.01.2015 Der Einstieg in die Variante Fixed Limit Texas Hold'em

      Vorab sei bemerkt, dass ich die Regeln von Texas Hold'em als bekannt voraussetze. Solltest Du diese noch nicht kennen, lies Dir zunächst folgenden Artikel durch:
      Die Regeln von Texas Hold'em


      Was lernst Du hier?

      • Warum sich Fixed Limit als Variante für Pokereinsteiger besonders gut eignet
      • Wieso die Position am Tisch eine so wichtige Rolle spielt
      • Welche Hände Du vor dem Flop spielst
      • Welche Besonderheiten die Variante Fixed Limit mit sich bringt
      • Wie das Starting-Hands-Chart (SHC) zu verwenden ist
      • Welches Bankrollmanagement Du fahren solltest
      • Mit wieviel Geld Du an einem Fixed Limit-Tisch sitzen solltest


      Warum eignet sich Fixed Limit als Variante für Pokereinsteiger besonders gut?
      Für Dich als Einsteiger ist Fixed Limit Hold'em deswegen so gut geeignet, weil die Gefahr, am Anfang sehr viel Geld zu verlieren, geringer ist als bei anderen Varianten. Dies wiederum liegt daran, dass Du immer nur höchstens 12 Big Bets verlieren kannst, nicht jedoch ganze Stacks wie z.B. bei No Limit Hold'em.

      Weiterhin ist es so, dass Du sehr häufig bis zum Showdown gehen musst, wenn Du einen Pot gewinnen willst, da die Gegner für ihre Draws gute Odds bekommen und nicht so schnell folden werden. So bist Du von Anfang an gezwungen, viel postflop zu spielen und erlernst die diesbezüglichen Skills sehr gut.


      Welche Hände kannst du vor dem Flop spielen?
      Ein guter Pokerspieler beantwortet zuerst die Frage nach dem "Warum?". Die Antwort darauf ist einfach: Um Geld zu gewinnen. Doch wie geht das genau? Diese elementar wichtige Frage lässt sich mit folgender Faustregel beantworten:

      • Je früher Deine Position ist, desto bessere Karten brauchst Du!

      Position ist im Grunde nur eine andere Darstellungsweise dafür, wie viele Spieler noch nach Dir an der Reihe sind. Je mehr Spieler nach Dir noch kommen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass einer von ihnen ein besseres Blatt hält. Daher gilt: Je mehr Gegner noch nach Dir kommen, also je früher Deine Position, desto besser muss Deine Hand sein.

      Deine Position stellst Du fest, indem Du vom aktuellen Kartengeber (Button) ausgehend entgegen dem Uhrzeigersinn die Plätze abzählst. Schau Dir dazu folgende Übersicht an einem „Fullring“-Pokertisch an (an einem solchen Tisch sitzen 7 bis 10 Spieler):




      Sind weniger als 10 Spieler am Tisch, fallen die frühesten Positionen weg. An einem Tisch mit 6 Spielern gibt es also die Positionen von MP2 bis BB.

      Den Blinds kommt beim Pokern eine besondere Bedeutung zu. Gäbe es sie nicht, würdest Du einfach auf ein Paar Asse warten, nur diese spielen und alle anderen Karten folden. Niemand könnte deine Strategie schlagen. Poker ist also ein Spiel um die Blinds. In den Positionen: UTG bis MP2 kannst du die Blinds nicht direkt angreifen. Hier spielst du nur gute ausgewählte Hände und hoffst damit zu treffen und einen schönen Pot zu gewinnen. Am Button und im Small Blind kannst du hingegen direkt die Blinds angreifen und solltest auch genau das tun!

      Die folgenden Tabellen zeigen dir für alle Positionen mit welchen Händen es sich lohnt in die Hand einzusteigen.

      Eine Fixed Limit Hold'em Hand besteht aus zwei verschiedenen Karten. Dabei werden die folgenden Abkürzungen benutzt:

      A = Ass, K = King, Q = Queen (Dame), J = Jack (Bube), T = Ten (10)
      "s" steht für "suited" und bedeutet, dass beide Karten die gleiche Farben haben.
      "o" steht für "off suited" und bedeutet umgekehrt, dass beide Karten unterschiedliche Farben haben.

      ATs steht also für:
      :Ah: :Th: , :Ac: :Tc: ,:As: :Ts: , :Ad: :Td: ,

      während KJo für:
      :Ks: :Jh: ,:Ks: :Jd: , :Ks: :Jc: ,
      :Kh: :Jd: , :Kh: :Jc: , :Kh: :Js: ,
      :Kd: :Js: , :Kd: :Jh: , :Kd: :Jc: ,
      :Kc: :Js: , :Kc: :Jh: , :Kc: :Jd:
      steht.

      Die vier Positionsgruppen:

      Es gibt, wie Du der Graphik entnehmen kannst, vier Positionsgruppen:

      • 2 späte Positionen: Button (BTN), Cut-Off (CO)
      → Der Kartengeber selbst und der Spieler zu seiner Rechte bilden die beiden späten Positionen.
      • 3 mittlere Positionen: MP1, MP2, MP3
      → Die folgenden drei Spieler bilden die mittleren Positionen.
      • 3 frühe Positionen: UTG, UTG + 2, UTG + 3
      → Die drei sich daran anschließenden Spieler sind die frühen Positionen, denn sie müssen in den Setzrunden auch immer früh handeln.
      • 2 Blind-Positionen: Small Blind (SB), Big Blind (BB)
      → Eine eigene Positionsgruppe bilden die beiden Spieler, die die Blinds bezahlt haben. Der Spieler direkt neben dem Kartengeber ist der Small Blind, neben ihm sitzt der Big Blind.


      Welche Besonderheiten bringt die Variante Fixed Limit mit sich?
      Fixed Limit Texas Hold'em unterscheidet sich von No Limit insofern, als dass man pro Setzrunde nach einem Raise und einer 3Bet nur noch einmal erhöhen (man sagt dann „cappen“) kann und diese damit beendet ist. Ein Reinstellen aller Chips (das so genannte „All-in-Gehen“) wie im No Limit ist im Fixed Limit somit nicht möglich, es sei denn, man hat nicht genügend Chips am Tisch (was einem guten Spieler nicht passieren sollte, s.a. weiter unten). Weiterhin werden die Spiellimits im Gegensatz zu No Limit nicht in „Big Blinds“, sondern in „Big Bets“ angegeben. Bedeutet „NL 2“ beim No Limit etwa, dass der Big Blind 2 Cent beträgt, so versteht man unter „FL 1/2“ beim Fixed Limit, dass der Wetteinsatz an Turn und River 2 Dollar beträgt. In der ersten und zweiten Setzrunde (preflop und am Flop) kann man nur so genannte „Small Bets“ setzen (im obigen Beispiel wäre das 1 Dollar), am Turn und am River dann „Big Bets“, d.h. dort wird der Wetteinsatz verdoppelt.



      Wie ist das Starting-Hand-Chart zu verwenden?
      Im Fixed Limit Hold'em solltest Du Dich preflop zunächst einmal strikt an folgende Faustregel halten:


      ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      1. Preflop-Fundamentalregel:
      Du raist oder foldest immer, wenn noch niemand vor Dir in die Hand eingestiegen ist!
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      Alle Hände, die Du spielen kannst, sind im Starting-Hands-Chart (SHC) aufgelistet. Alle anderen Hände, die dort nicht[/b] vorkommen, openfoldest Du!

      Die zweite wichtige Regel für das Preflopspiel im Fixed Limit Hold'em lautet:


      ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      2. Preflop-Fundamentalregel:
      Du foldest oder 3bettest immer, falls jemand vor Dir bereits geopenraist hat!
      ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------



      Die Regel bedeutet für Dich, dass Du genau dann, wenn Du nicht im Big Blind sitzt, niemals coldcallen wirst. Ausnahmen stellen lediglich jene Fälle dar, wenn neben dem Openraiser noch ein weiterer Spieler gecoldcallt hat. Dann darfst Du mit bestimmten Blättern, die weiter unten im Chart aufgelistet sind, auch ausnahmsweise selbst coldcallen.

      Einen Sonderfall stellt der Big Blind dar, hier gilt:


      ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      3. Preflop-Fundamentalregel:
      Im Big Blind darfst Du von der 3. Preflop-Fundamentalregel abweichen und manche Hände callen!
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      Auch die im Bid Blind callbaren Hände sind im Chart aufgelistet. Haben vor Dir einige Spieler gelimpt, so kannst Du mit geeigneten Blättern ebenfalls overlimpen oder im Small Blind completen, da Du dann sehr gute Odds bekommst und das Spielen mediokrer Hände profitabel wird. Mit den starken Blättern wird aber auch weiterhin eine Erhöhung mit einem Raise das adäquate Mittel sein, den man dann als Iso(lations-)raise bezeichnet.

      Blind-Post-Regel: Ist ein neuer Spieler am Tisch nicht bereit zu warten, bis er mit dem BB an der Reihe ist, dann kann er schon vorher einen Blind setzen um mitzuspielen, das nennt man "Blind posten". Wir selbst sollten das übrigens nicht tun und warten, bis der Big Blind zu uns kommt, da wir sonst Geld verschenken würden. Wenn wir schon den Big Blind bezahlen, möchten wir auch einen ganzen Orbit durchspielen und nicht nur einen Bruchteil davon! Eine Ausnahme davon stellt das Posten des Cut-Offs an einem Fullring-Tisch dar, was noch zu vertreten ist. An einem Shorthanded-Tisch hingegen solltest Du niemals den Big Blind posten!

      Wie behandeln wir so einen Spieler?
      Bei der Handstärkeauswahl ignorieren wir diesen Spieler einfach und tun so als ob er gefoldet hätte. Dies gilt allerdings nur, wenn er nicht geopenraist hat! In diesem Falle wird er wie ein normaler Spieler angesehen, der seinen Big Blind nicht gepostet hat.




      Welches Bankrollmanagement solltest Du fahren?
      Zunächst einmal wäre zu klären, was man unter Bankrollmanagement versteht. Sieh das Geld, mit dem Du Dich an einen Tisch setzt, immer als Investition an, so als würdest Du Aktien kaufen. Du kaufst sie doch nur, wenn sie einen guten Gewinn versprechen und sich das Verlustrisiko überschauen lässt.

      Das erreichst Du im Poker, indem Du ein Bankrollmanagement anwendest. Es sagt dir, in welche Limits Du investieren, also wie hoch Du spielen solltest, um ein gutes Gleichgewicht zu finden zwischen deinem Wunsch ...
      • ... bei Gewinnen möglichst weit voranzukommen und viel Geld zu gewinnen.
      • ... bei Verlusten nicht zu weit zurückzufallen und zu große Anteile Deines Pokergeldes zu verlieren.

      Du willst viel gewinnen, wenn Du gewinnst, aber von Verlusten nicht schwer getroffen werden. Welches Bankrollmanagement Du nun fährst, ist eine sehr subjektive Angelegenheit. Vieles hängt auch von Deiner Bereitschaft ab, in den Limits abzusteigen, wenn es mal nicht so läuft und Du von einem Downswing getroffen wirst. Entscheidend ist:


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      1. Bankroll-Fundamentalregel:
      Setze Dir ein festes Bankrollmanagement und weiche niemals davon ab!
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      Die allgemeine Empfehlung noch vor einigen Jahren war, im Fullringbereich immer 300 Big Bets und im Shorthandedbereich 500 Big Bets zur Verfügung zu haben. Wenn Du beispielsweise das Limit FR $0,25/$0,50 spielen willst, brauchst Du also nach dieser Prämisse $150. Ich persönlich habe schon viele Varianten ausprobiert (z.B. auch das so genannte Boomersche Bankrollmanagement für SH, das schnelle „Shots“ auf höhere Limits anpreist), aber die Erfahrung gemacht, dass mich größere Verluste doch mehr mitnehmen, als ich mir selbst eingestehen will, und ich glaube auch, dass es vielen anderen Spielern ähnlich geht.


      Welches Bankrollmanagement wird in diesem Kurs angewandt?
      Im diesem Kurs wird ein sehr tightes Bankrollmanagement angewandt, nämlich 1000 BB. Da wir auf dem kleinsten Limit $0,02/$0,04 auf PokerStars starten wollen, benötigen wir zunächst $40. Da ich ein Bankrollbuilding betreiben möchte, ist somit das Anfangsziel, mit Hilfe unserer Einsteigerstrategie auf $100 zu kommen, um auf das Limit $0,05/$0,10 aufzusteigen.


      Mit wieviel Geld solltest Du an einem Fixed Limit-Tisch sitzen?

      Es gilt:


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      2. Bankroll-Fundamentalregel:
      Du solltest immer mit mindestens 12 Big Blinds an einem Fixed-Limit-Tisch sitzen!
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      Damit Du nicht ständig nachkaufen musst, empfehle ich Dir, mit 25 Big Bets am Start zu sein. Wir werden dies im Liveplay in diesem Coaching auch tun und auf dem niedrigsten Limit somit immer mit $0,40 * 25 = $1,00 an die Tische gehen.
    • nl4jackelson
      nl4jackelson
      Global
      Dabei seit: 28.04.2013 Beiträge: 325
      Bin schon ganz heiß darauf!!!
    • Stocker31
      Stocker31
      Bronze
      Dabei seit: 19.11.2010 Beiträge: 1.002
      Hui. Das klingt, als ob ich auch mal wieder ein Coaching hier besuchen werde. Vorausgesetzt, ich vergess es net.^^
    • nl4jackelson
      nl4jackelson
      Global
      Dabei seit: 28.04.2013 Beiträge: 325
      Vorab ne Frage zum BRM. Was spricht dagegen mit 12BB am Tisch zu sitzen, wenn die automatisch aufgefüllt werden, und weist Du warum Cornholio mit 100BB spielt?
    • TobiasNRW
      TobiasNRW
      Bronze
      Dabei seit: 21.09.2006 Beiträge: 22.033
      Original von nl4jackelson
      Vorab ne Frage zum BRM. Was spricht dagegen mit 12BB am Tisch zu sitzen, wenn die automatisch aufgefüllt werden, und weist Du warum Cornholio mit 100BB spielt?
      Nix, kannst du so machen. Kannst dich auch mit 100 BB an den Tisch setzen. Ist im FL total wayne. Hauptsache halt immer die 12 BB haben.
      Kommt zwar nicht ständig vor, aber kommt vor, dass man sie braucht:

      Preflop: Hero is BB with Q, T.
      MP2 folds, MP3 raises, CO 3-Bets, 2 folds, Hero calls, MP3 caps, CO calls, Hero calls.

      Flop: (12.5 SB) 6, 9, 8 (3 players)
      Hero checks, MP3 bets, CO raises, Hero 3-Bets, MP3 calls, CO caps, Hero calls, MP3 calls.

      Turn: (12.25 BB) 7 (3 players)
      Hero checks, MP3 bets, CO raises, Hero 3-Bets, MP3 caps, CO calls, Hero calls.

      River: (24.25 BB) J (3 players)
      Hero checks, MP3 bets, CO raises, Hero 3-Bets, MP3 calls, CO caps, Hero calls, MP3 calls.

      Final Pot: 36.25 BB.
    • TobiasNRW
      TobiasNRW
      Bronze
      Dabei seit: 21.09.2006 Beiträge: 22.033
      @Sendrafreak

      Ein 1K BB BRM ist auf den Micros total übertrieben!

      Wie lange willst du denn 2c/4c spielen bis du 100 $ zusammen hast?
    • Sendrafreak
      Sendrafreak
      Bronze
      Dabei seit: 31.05.2011 Beiträge: 2.074
      @ nl4jackelson

      siehe TobiasNRW. Ich werde im Coaching das Thema auch ansprechen.

      Original von TobiasNRW
      @Sendrafreak
      Ein 1K BB BRM ist auf den Micros total übertrieben!
      Sehe ich anders, siehe auch meine Anmerkungen weiter oben. Es ist auch mein persönliches BRM, das ich fahre. Ich habe dort auch begründet, warum ich es für mich so entschieden habe. Ansonsten: Man beachte die 1. Bankroll-Fundamentalregel!

      Original von TobiasNRWWie lange willst du denn 2c/4c spielen bis du 100 $ zusammen hast?
      Schau'n wir mal ;)
    • Cornholio
      Cornholio
      Bronze
      Dabei seit: 05.02.2006 Beiträge: 25.674
      Coole Sache! Viel Spaß und Erfolg dabei. Ich gucke mal rein, wenn ich es schaffe.

      @jackelson: Das ist Zufall mit wieviel ich mich einkaufe. Wie viel Geld man am Tisch hat, ist egal, solange es stets genug ist. :) Man muss nur sicherstellen, dass man nie All-In geht.
    • Cyanide616
      Cyanide616
      Bronze
      Dabei seit: 10.09.2009 Beiträge: 324
      Finde ein konservatives BRM für Einsteiger sehr gut. Gerade wenn man neu dabei ist können die Swings einen schon ordentlich mitnehmen. 1000 BB für FR ist schon eine Hausnummer, aber sicherlich nicht verkehrt um sich mit FL vertraut zu machen.
    • TobiasNRW
      TobiasNRW
      Bronze
      Dabei seit: 21.09.2006 Beiträge: 22.033
      Original von Cyanide616
      Finde ein konservatives BRM für Einsteiger sehr gut. Gerade wenn man neu dabei ist können die Swings einen schon ordentlich mitnehmen. 1000 BB für FR ist schon eine Hausnummer, aber sicherlich nicht verkehrt um sich mit FL vertraut zu machen.
      Konservativ für FR wären 500 BB.

      Wenn man von 0,02/0,04 mit 1000 BB BRM nach 0,05/0,10 will, muss man bei einer Winrate von 3 BB /100 50000 Hände spielen. Eher sogar noch mehr.
      Wenn man dann als Einsteiger auch nur 2-3 Tische spielt, braucht man ewig um hochzukommen...
      :fouet:
    • cjheigl
      cjheigl
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 09.04.2006 Beiträge: 24.498
      Wenn man mit FR Tischen anfängt, kommt man auf 0,02/0,04 wahrscheinlich auch mit 200 BB klar. Man muss die BR auf dem nächsthöheren Limit dann etwas ausbauen. Gerade am Anfang, wo es um "fast kein" Geld geht, möchte man die Hürde für den Aufstieg nicht zu hoch haben. Bei den free Bankroll Angeboten geht es ab $10 los, damit kann man auf 0,02/0,04 schon was reissen. Es gibt eigentlich keinen Grund, eigenes Geld einzuzahlen, wenn man nicht einen Bonus abspielen kann. Gibt es einen Bonus, dann kann man nachrechnen, wie weit man mit dem Abspielen voraussichtlich kommt, damit man einerseits das Maximum aus dem eigenen Geld herausholt, andererseits auch so wenig eigenes Geld wie möglich riskiert.

      Der durchschnittliche Rake im FR ist ungefähr 3 BB/100 = $0,12 /100 Hände

      Damit kann man ausrechnen, wie viele Loyalitätspunkte pro 100 Hände man in dem Pokerraum bekommt, da das nach bezahltem Rake geht. Daraus ergibt sich, welches Volumen man für jeden Bonusdollar benötigt. So kommt man zu einem realistischen Bonusziel und kann die Einzahlung danach ausrichten.

      Ein BRM von 200 hat für den Coach den Vorteil, dass er den Aufstieg zum nächsten Limit innerhalb einer nicht zu langen Zeit erreichen kann, selbst wenn er nur die Hände aus dem Coaching zählt. Für 1000 BB braucht man viele Hände für den Aufstieg, es sein denn, man startet schon mit 1600 BB oder so. Das sieht dann aber intuitiv etwas krumm aus. Mit einem BRM von 200 kann man auch ein BRM Building Coaching für die Micros draus machen, was zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt.

      Beispiel:

      1000 BB BRM, Du startest mit 1000 BB, deine Gewinnrate sei 5 BB/100 (was ziemlich gut ist). Dann brauchst du 1000/5 * 100 = 20k Hände, um einen Aufstieg vorzuführen. An einem FR Tisch ist das Tempo ca. 60 Hände pro Stunde. Angenommen, du spielst 3 FR Tische parallel (entspricht der Action von 2 SH Tischen), dann sind das 180 Hände pro Stunde, also brauchst du 20k/180 ~ 110 Stunden für den Limitaufstieg. Das ist eine Menge Zeit, wenn man alles im Coaching machen will. Bei einem BRM von 200 ist man mit einem Fünftel dabei und gut 20 Stunden ~ 14 * 1,5 Stunden ist mit einem wöchentlichen Coaching noch überschaubar. Dann bist du in 3 Monaten im nächsten Limit. Bei 1000 BB brauchst du mehr als ein Jahr.

      In 20 Stunden Coaching kann man schon viel zeigen, was die Spieltechnik betrifft. Ich bin nicht sicher, ob die nächsten 90 Stunden dann noch so viel mehr bringen. Wenn aber ein Limitaufstieg kommt, dann nimmt die Schwierigkeit der Entscheidungen zu und man kann wieder viele neue Sachen zeigen, was das Publikum bei der Stange hält. Vielleicht auch irgendwann einen Umstieg auf SH.
    • nl4jackelson
      nl4jackelson
      Global
      Dabei seit: 28.04.2013 Beiträge: 325
      Hab in einem alten "Pokerblatt" von einem angehenden Pokerprofi gelesen der 100 K Hände auf dem niedrigsten Limit FL gespielt hat, und das an nur einem Tisch und ohne Stats. Der Hintergrund war sich jede einzelne Entscheidung sorgfältig zu überlegen. Angeblich wurde aus ihm ein erfolgreicher Profi.
      An der Stelle muss ich eine Beichte ablegen. Normalerweise verfüge ich über eine gute Auffassungsgabe, und habe im Vertrauen darauf die hier angebotenen Artikel, ebenso wie meinen ganzen Pokerbücher (ca. 100 in knapp 2 Jahren), in rasendem Tempo überflogen. Dabei ist die gebotene Gründlichkeit auf der Strecke geblieben. Das hat mir Typhoon klar gemacht, als er mir eine Frage zur Equity gestellt hat, die ich bis Heute nicht wirklich beantworten konnte.
      Wie so manch anderer Fisch habe ich mir zu viel auf meine zufälligen Erfolge eingebildet. Das Glück ist ja bekanntermaßen mit den Dummen.
      Ich finde es gut das Sendrafreak sich die Mühe macht einen Einsteigerkurs zu halten, und werde seine Empfehlungen annehmen. Bei dem Versuch mich selbst zu überholen bin ich nämlich auf die Schnauze gefallen.
    • BerndDasBrot
      BerndDasBrot
      Bronze
      Dabei seit: 14.10.2006 Beiträge: 105
      Bis zu welchem Limit wird die Strategie im Coaching denn profutabel sein?
    • BerndDasBrot
      BerndDasBrot
      Bronze
      Dabei seit: 14.10.2006 Beiträge: 105
      Ich fände die Überschriften der nächsten Coachings interessant.Damit man weiß wann man sich erst recht Zeit nehmen sollte.
    • KTU
      KTU
      HeadAdmin
      HeadAdmin
      Dabei seit: 24.01.2007 Beiträge: 6.231
      viel Spaß und Erfolg allen Teilnehmern!
    • Mahlzahn
      Mahlzahn
      Bronze
      Dabei seit: 21.05.2006 Beiträge: 5.439
      Hi,

      Finde ich ganz interessant was ihr hier vorhabt, aber hätte da auch noch ein, zwei Fragen, da ich gerade FL bislang bis auf die Anfangswochen hier vor mittlerweile 9 Jahren (Scheiße bin ich alt) ignoriert habe:

      1. Abseits der ganzen "FL ist tot Rethorik" würde mich wirklich ernsthaft interessieren für wie sinnvoll ihr es haltet, tatsächlich FL zu seinem Main Game zu machen? Also bis zu welchen Limits kann man als durchschnittlich Begabter mit einigermaßen Disziplin und funktionierender Arbeitsmoral profitabel die Games und den Rake pre-RB überhaupt schlagen? Was für Winrates sind anno 2015 auf den Low- Midstakes realisierbar? Klar, sollte es gerade auf den Micros vor allem um den Spaß gehen, aber mich würde einfach auch die monetäre Perspektive interessieren, da man ja doch immer wieder hört, dass sich FL wegen der Competition und dem Rake nicht lohnt.

      2. Gibt es abseits von PokerStars überhaupt FL Traffic? Wenn ja, wo? Und lohnt es woanders zu spielen (Stichwort Rake)?
      3. Ist FL theoretisch wirklich solved? (Habe sowas mal irgendwo gehört) Und wie sieht es mit Bots in den Games aus?

      Ich hab halt gerade n kleines Motivationsleck und weiß net so recht was ich spielen soll und finde die Idee mir mal FL anzuschauen doch ganz reizvoll, um den Spaß ein wenig zurück zu gewinnen, nen Neustart zu machen, wie auch immer...

      Besten Dank schonmal für ne Rückmeldung und gl für den Kurs everyone :)
    • webfuchs
      webfuchs
      Gold
      Dabei seit: 10.01.2012 Beiträge: 164
      Original von Mahlzahn
      Hi,

      Finde ich ganz interessant was ihr hier vorhabt, aber hätte da auch noch ein, zwei Fragen, da ich gerade FL bislang bis auf die Anfangswochen hier vor mittlerweile 9 Jahren (Scheiße bin ich alt) ignoriert habe:

      1. Abseits der ganzen "FL ist tot Rethorik" würde mich wirklich ernsthaft interessieren für wie sinnvoll ihr es haltet, tatsächlich FL zu seinem Main Game zu machen? Also bis zu welchen Limits kann man als durchschnittlich Begabter mit einigermaßen Disziplin und funktionierender Arbeitsmoral profitabel die Games und den Rake pre-RB überhaupt schlagen? Was für Winrates sind anno 2015 auf den Low- Midstakes realisierbar? Klar, sollte es gerade auf den Micros vor allem um den Spaß gehen, aber mich würde einfach auch die monetäre Perspektive interessieren, da man ja doch immer wieder hört, dass sich FL wegen der Competition und dem Rake nicht lohnt.

      2. Gibt es abseits von PokerStars überhaupt FL Traffic? Wenn ja, wo? Und lohnt es woanders zu spielen (Stichwort Rake)?
      3. Ist FL theoretisch wirklich solved? (Habe sowas mal irgendwo gehört) Und wie sieht es mit Bots in den Games aus?

      Ich hab halt gerade n kleines Motivationsleck und weiß net so recht was ich spielen soll und finde die Idee mir mal FL anzuschauen doch ganz reizvoll, um den Spaß ein wenig zurück zu gewinnen, nen Neustart zu machen, wie auch immer...

      Besten Dank schonmal für ne Rückmeldung und gl für den Kurs everyone :)
      Ich persönlich halte FL immer noch für genial. Für einen ziemlich unbegabten und unflexiblen Spieler wie mich ist 0,25/0,50 durchaus schlagbar. Da stehe ich sowohl im FR als auch SH dicke im Plus.
      Problem ist, dass es eigentlich nur noch bei PokerStars genügend Tische gibt. Bei IPoker gibt es auch welche, aber längst nicht so viele (2 - 3 Tische 0,25/0,50 SH). Bei FulTilt gibt es keine FL-Tische - egal welches Limit. Zumindest habe ich dort noch nix gesehen. Andere Pokeranbieter kann ich nichts zu sagen.

      Einfach antesten und nach ein paar Wochen sehen ob das ganze was für einen ist. Auf andere varianten kann man immer umsteigen.

      ich werde mir auf jeden Fall den Podcast später ansehen - schaden wird es nicht.
    • boumiii
      boumiii
      Bronze
      Dabei seit: 08.01.2012 Beiträge: 257
      muss man sich vorher anmelden?
    • cjheigl
      cjheigl
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 09.04.2006 Beiträge: 24.498
      @Mahlzahn: ich werde Sendrafreaks Thread nur so weit kapern, wie es das Spiel ausserhalb der Micros betrifft.

      1. Es kommt erst mal darauf an, welches Ziel du mit dem Spiel verfolgst. Ist dein Ziel, damit den Lebensunterhalt zu verdienen, dann gehst du am besten dahin, wo sich auch deine Kunden (= der Traffic) befinden, und das ist auf absehbare Zeit NL cash game oder SNG. Falls du ein Motivationsproblem hast, dann solltest du davon absehen, Pro werden zu wollen. Mit anderen Worten, dann spielst du am besten die Variante, die dir am meisten Spass macht. Da ist deine Motivation dann am höchsten.

      Auf den FL low bis mid Stakes ($1/$2 aufwärts) sind ambitionierte Spieler froh, einen Gewinn von 1 BB/100 Hände zu schaffen. Die Pros, so weit es sie noch gibt, verdienen ihr Geld in erster Linie mit Volumen und Rakeback.

      Wie weit du es schaffen kannst, die Limits zu schlagen, kann dir keiner vorhersagen. Das ist einfach zu individuell. Es gibt eine klare Differenzierung der durchschnittlichen Spielstärke nach Limit, aber die Unterschiede von Pokerraum zu Pokerraum sind zum Teil auch sehr gross. Im gleichen Limit in verschiedenen Pokerräumen sind sie zum Teil sogar grösser als der Unterschied im gleichen Pokerraum und in verschiedenen Limits.

      2. Wenn man Volumen braucht, dann kommt man an Pokerstars nicht vorbei. Das ist der Raum mit den härtesten Games, weil da halt alle sind, die Volumen brauchen. Und das sind die besseren Spieler. Es lohnt sich, sich auch woanders nach laufenden Tischen umzusehen. Dort ist der Rake vielleicht höher, die Spiele aber oft so viel softer, dass es sich trotzdem lohnt.

      3. FL ist theoretisch nicht gelöst. Die Autoren von Cepheus behaupten, dass sie es für FL heads up geschafft hätten. Ihr Bot ist so gut, dass ihn auf lange Sicht kein Mensch mehr schlagen können soll (kann gut sein). Das entspricht in etwa der Situation im Schach, das ebenfalls nicht gelöst ist, wo aber die besten Spieler gegen die besten Programme schon in einem Match mittlerer Dauer (sagen wir 10 Partien) keine Chance mehr haben. Schach zwischen Menschen wird aber trotzdem noch gespielt. Ausserhalb von HU (Poker jetzt wieder) sind die besten Programme weit schlechter als HU. Zudem bleibt abzuwarten, wann leistungsfähige Bots es tatsächlich auf Pokerseiten schaffen. Die Bots, die bisher dort laufen sollen, sind im Vergleich eher simple Skripte und haben diese Intelligenz nicht. So weit ich es sehe, wird man derzeit nur auf 0,02/0,04 und 0,05/0,10 auf vereinzelte Bots stossen, denn für darüber reicht es ihnen nicht. Ausserdem gibt es einige Seiten, die wahrscheinlich ziemlich sauber sind, da die sehr erfolgreich auf der Jagd nach Bots sind. Pokerstars, PartyPoker, FTP (dort aber kein Traffic) und generell Seiten, die keine Skins haben, sind sicher. iPoker ist es wahrscheinlich nicht. Das Botproblem ist in anderen Varianten (vor allem NL) wahrscheinlich gravierender, weil auch die Botbetreiber dahin gehen, wo sie am meisten Traffic haben. Je mehr Traffic, desto besser können sie die Bots laufen lassen.

      Das Hauptproblem der Bots ist nicht, dass sie gegen dich so gut abschneiden (tun sie nicht), das Problem ist, dass sie von schlechten Spielern Geld abschöpfen, das sonst du gewinnen könntest.