Mit Poker seinen Lebenshalt verdienen, ist das noch realistisch?

    • StAllin
      StAllin
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2013 Beiträge: 552
      Hey Leute,

      In einem anderen Beitrag kam es zu Diskusion ob es noch Sinn machen würde, mit Poker über die Runden zu kommen.
      Ich lasse den Link mal ausen vor damit sich niemand vorab beeinflussen lässt.

      Meine Fragen:
      1. Kann man heute noch genügend verdienen um Poker zu seinem Hauptberuf zu machen?
      2a. Wenn ja welche Kriterien müssten da erfüllt sein(Rücklagen, Wohnsitz, Verdienst pro Monat, Steuern, usw.)
      2b. Wenn nein warum nicht, was spricht dagegen(Games werden immer schwerer, Poker stirbt aus usw.)
      3. Findet ihr man sollte es sich das als Ziel setzen oder einfach dann einfach so hineinstolpern sobald es soweit ist?

      Vlt ergänze ich noch eine paar Fragen wenn jemand welche postet, oder mir noch welche einfallen.

      LG StAllin
  • 187 Antworten
    • SmartDevil
      SmartDevil
      Bronze
      Dabei seit: 26.01.2007 Beiträge: 9.465
      1. Ja
      2. Du solltest Winning Player sein. Wieviel Geld Du verdienen musst liegt daran wieviel Du benötigt.
      3. Ich glaube kaum dass man sich sowas als Ziel setzen kann bzw. dass es dann erfolgreich wird. Dazu gehört imo etwas mehr.
    • Tackleberry
      Tackleberry
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 05.05.2006 Beiträge: 1.668
      Ich würde auch sagen, die Frage ist zu allgemein gestellt. Es kommt in extremem Maße auf die Lebensumstände an, wie die Frage im Detail zu bewerten ist.

      Außerdem könnte man die Frage auch in die Richtung verstehen, ob es sich "überhaupt noch lohnt", sich groß mit dem Thema Poker zu beschäftigen. Wenn das so ist - dann würde ich ganz brutal sagen, hat sich die Grundfrage eh schon erledigt. Ist nicht böse gemeint, ist meine feste Überzeugung!!
    • genesis888
      genesis888
      Bronze
      Dabei seit: 05.11.2011 Beiträge: 423
      Würde sowas nie fragen sondern einfach machen. Warum ich sowas nie in ein forum fragen würde ist ganz einfach die meisten leute hier oder in andere Poker community Portal gönnen es einfach dir nicht, ein erfolgreicher Poker Profi zu sein.

      Viele werde dir sagen nein nein nein, und nochmal nein geht nicht weil, es bei mir ja auch nicht geklappt mit der Profi Karriere wegen Rigged und so:happy:
      Die wohlen es selber gerne sein, daher darfst du es nicht sein(erfolgreich):f_ugly: Wir leben hier in Deutschland da ist die Neid Gesellschaft nunmal eine Tugend.

      Es wird immer neue spieler geben die damit anfagen und damit erfolgreich werden.
      Du musst eben einige Kriterien auf dich projizieren und dann bei länger zeit selber herausfinden viele fähigkeiten/talent bei dir gibt.
    • StAllin
      StAllin
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2013 Beiträge: 552
      Original von Tackleberry
      ...Außerdem könnte man die Frage auch in die Richtung verstehen, ob es sich "überhaupt noch lohnt", sich groß mit dem Thema Poker zu beschäftigen. Wenn das so ist - dann würde ich ganz brutal sagen, hat sich die Grundfrage eh schon erledigt. Ist nicht böse gemeint, ist meine feste Überzeugung!!
      Ich finde halt wenn man ein Hobby zum Beruf machen kann dann lohnt sich das doch immer oder? Auch wenn es viel Arbeit und Zeit braucht, aber die braucht es wohl überall wo man Erfolg haben möchte...
    • bastip387
      bastip387
      Bronze
      Dabei seit: 23.02.2011 Beiträge: 2.259
      Der Gedanke ist schon falsch. Du stellst die $$$ in der Vordergrund - nicht so förderlich. Hineinwachsen ist -wenn- dann wohl die beste Antwort hier.

      Spielst du Poker als Hobby und steigst auf nl50/100 auf, kannste dir da drüber wohl immernoch (ernsthaft) Gedanken machen.
    • trytowin88
      trytowin88
      Bronze
      Dabei seit: 14.09.2007 Beiträge: 138
      meiner meinung nach ist es immer noch gut machbar mit poker sein Lebensunterhalt zu finanzieren, aber die steuern machen einen das leben nicht gerade leicht in deutschland ;)
      Effektiv arbeitest du die hälfte deiner spielzeit für den staat und dann kommen noch Nachbearbeitung und Aufbearbeitung von den Spielsessions dazu, wo du dein spiel verbesserst, allerdings effektiv kein geld rein bekommst.
      Das Niveau ist zwar schon besser gewurden, aber dennoch kann man es noch gut schlagen. Poker kann, aber ab einer gewissen sample von händen extrem an Spaßfaktor einbüßen, deshalb sollte man erstmal 2 monate mit mindestens 200k händen hinlegen und sich danach überlegen, ob man sich das über Jahre zu muten will.
    • MyLady17
      MyLady17
      Black
      Dabei seit: 11.03.2007 Beiträge: 7.975
      Lass es bleiben. Mal von allen rechtlichen Schwierigkeiten abgesehen, zeigt dein Lebenslauf aus dem Kummerkasten, dass das ganze zwangsläufig zum Scheitern verurteilt ist, da du keine der benötigten Skills für einen professionellen Pokerspieler mitbringst ("Ich habe schon viele Arbeiten in meinem Leben ausprobiert, und nichts hat mir so richtig gefallen"). Ich mag gar nicht wissen was passiert, wenn du als Pro mal 3-4 Monate am Stück verlierst (und das passiert jedem Profispieler) Statt sich also irgendwelchen Träumereien hinzugeben, tu dir selbst einen Gefallen und werde mit deinen 24 Jahren endlich erwachsen und übernimm Verantwortung für dein Leben und beweise dir selbst, dass du auch mal eine Sache durchziehen kannst!!

      irgendwer muss es ja mal auf die harte Tour sagen
    • StAllin
      StAllin
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2013 Beiträge: 552
      Original von MyLady17
      Lass es bleiben. Mal von allen rechtlichen Schwierigkeiten abgesehen, zeigt dein Lebenslauf aus dem Kummerkasten, dass das ganze zwangsläufig zum Scheitern verurteilt ist, da du keine der benötigten Skills für einen professionellen Pokerspieler mitbringst ("Ich habe schon viele Arbeiten in meinem Leben ausprobiert, und nichts hat mir so richtig gefallen"). Ich mag gar nicht wissen was passiert, wenn du als Pro mal 3-4 Monate am Stück verlierst (und das passiert jedem Profispieler) Statt sich also irgendwelchen Träumereien hinzugeben, tu dir selbst einen Gefallen und werde mit deinen 24 Jahren endlich erwachsen und übernimm Verantwortung für dein Leben und beweise dir selbst, dass du auch mal eine Sache durchziehen kannst!!

      irgendwer muss es ja mal auf die harte Tour sagen
      Ich wollte das hier eigentlich allgemein halten, da ja bereits im Kummerkasten zur genüge auf mich eingegangen wurde.

      Dann sagst du dass es heutzutage für niemanden Sinn macht sein Geld alleine aus Poker zu ziehen, wenn man dies nicht schon berreits seit einiger Zeit tut?
    • zygna
      zygna
      Bronze
      Dabei seit: 31.08.2010 Beiträge: 5.859
      wenn du willst kannst du alles erreichen, alles Frage der Motivation und Einstellung!
    • vaniilla
      vaniilla
      Bronze
      Dabei seit: 02.11.2009 Beiträge: 3.743
      Original von StAllin
      Original von MyLady17
      Lass es bleiben. Mal von allen rechtlichen Schwierigkeiten abgesehen, zeigt dein Lebenslauf aus dem Kummerkasten, dass das ganze zwangsläufig zum Scheitern verurteilt ist, da du keine der benötigten Skills für einen professionellen Pokerspieler mitbringst ("Ich habe schon viele Arbeiten in meinem Leben ausprobiert, und nichts hat mir so richtig gefallen"). Ich mag gar nicht wissen was passiert, wenn du als Pro mal 3-4 Monate am Stück verlierst (und das passiert jedem Profispieler) Statt sich also irgendwelchen Träumereien hinzugeben, tu dir selbst einen Gefallen und werde mit deinen 24 Jahren endlich erwachsen und übernimm Verantwortung für dein Leben und beweise dir selbst, dass du auch mal eine Sache durchziehen kannst!!

      irgendwer muss es ja mal auf die harte Tour sagen
      Ich wollte das hier eigentlich allgemein halten, da ja bereits im Kummerkasten zur genüge auf mich eingegangen wurde.

      Dann sagst du dass es heutzutage für niemanden Sinn macht sein Geld alleine aus Poker zu ziehen, wenn man dies nicht schon berreits seit einiger Zeit tut?
      nee er sagt für dich ist es nicht machbar. lesen und verstehen und so scheint nich so easy zu sein!
    • MyLady17
      MyLady17
      Black
      Dabei seit: 11.03.2007 Beiträge: 7.975
      Original von StAllin
      Original von MyLady17
      Lass es bleiben. Mal von allen rechtlichen Schwierigkeiten abgesehen, zeigt dein Lebenslauf aus dem Kummerkasten, dass das ganze zwangsläufig zum Scheitern verurteilt ist, da du keine der benötigten Skills für einen professionellen Pokerspieler mitbringst ("Ich habe schon viele Arbeiten in meinem Leben ausprobiert, und nichts hat mir so richtig gefallen"). Ich mag gar nicht wissen was passiert, wenn du als Pro mal 3-4 Monate am Stück verlierst (und das passiert jedem Profispieler) Statt sich also irgendwelchen Träumereien hinzugeben, tu dir selbst einen Gefallen und werde mit deinen 24 Jahren endlich erwachsen und übernimm Verantwortung für dein Leben und beweise dir selbst, dass du auch mal eine Sache durchziehen kannst!!

      irgendwer muss es ja mal auf die harte Tour sagen
      Ich wollte das hier eigentlich allgemein halten, da ja bereits im Kummerkasten zur genüge auf mich eingegangen wurde.

      Dann sagst du dass es heutzutage für niemanden Sinn macht sein Geld alleine aus Poker zu ziehen, wenn man dies nicht schon berreits seit einiger Zeit tut?
      Ich sagte, dass ich es für dich quasi für unmöglich halte. Generell würde ich keinem Neuling mehr dazu raten, selbst den mathematisch begabten mit ausprägter Fähigkeit logisch zu denken und ausprägter Workethik. Ohne dich genauer zu kennen würde ich schätzen, dass du bei nichts davon bei den Top 10% der Bevölkerung dabei bist. Will man professionell spielen, muss man zwangsläufig gegen irgendwann mit Leuten am Tisch spielen, die 7-8 Jahre Erfahrung haben und Millionen Hände gespielt haben. Diese Leute kennen die Swings und sind auf ihren Limits auch nicht moneyscared. Wenn der Stift schon malt, weil 200$ im Pot liegen während das Gegenüber sich gemütlich am Sack kratzt wird es problematisch ;) .

      Original von zygna
      wenn du willst kannst du alles erreichen, alles Frage der Motivation und Einstellung!
      nein, auch dann nicht. Der limitierende Faktor ist dann die Intelligenz und die Fähigkeit Emotionen zu kontrollieren. An letzterem kann man zwar arbeiten, aber nur bis zu einem gewissen Grad. Die Pros sind in der Regel weit überdurchschnittlich begabt. Ich kenns doch selbst von meinen Limits. Wenn ich aufsteige, bin ich jedes Mal gegen Leute angetreten, die mich vermöbelt haben. Da konnte ich arbeiten wie ich will, die sind (zumindest was das Spiel angeht) einfach schlauer.
      Analog dazu: Kann ich mit unendlich harter Arbeit irgendwann Kasparov im Schach schlagen? Kann ich bei hartem Training beim FC Bayern spielen? Kann ich bei hartem Training irgendwann schneller laufen als Usain Bolt?

      Generell möchte ich noch sagen: Es gibt hier quasi jede Woche 10 Neulinge die vom Pro-Sein träumen, weil sie ihr Job/Leben ankotzt. 2 Wochen später liest man dann unter NL2 bis NL5 Händen wie rigged Stars etc. doch ist und alles Betrugt etc. Immer wieder das gleiche Trauerspiel.
    • HAVVK
      HAVVK
      Bronze
      Dabei seit: 29.12.2005 Beiträge: 18.324
      @OP: tu dir selbst einen Gefallen und werde mit deinen 24 Jahren endlich erwachsen und übernimm Verantwortung für dein Leben und beweise dir selbst, dass du auch mal eine Sache durchziehen kannst!

      @"allgemein": ich versuch mal mit ein paar Prozentzahlen ins Blaue hineinzuschätzen und ihr könnt dann kommentieren wo ihr das genauso seht oder wo ich krass danebenliege:

      Stand heute fehlt es 80% derer die es mit Poker als Lebensunterhalt versuchen wollen an Skill- und Mindset (und von denen schaffen es vielleicht noch 10% sich dieses aufzubauen weil sie hartnäckig sind), macht also ca. 20%+8%=28% die die Chance haben dass es was wird. Von denen scheitert sicher schonmal die Hälfte relativ kurzfristig an anderen Faktoren (BR-Aufbau zu langwierig, Veränderungen im persönlichen Umfeld die das Projekt hinfällig werden lassen etc.).

      Bei den verbliebenen 14% funktioniert das also über einen mittelfristigen Zeitraum von 1-2 Jahren, dann fällt aber nochmal ungefähr die Hälfte bis zwei Drittel raus denen der Aufwand am Spiel zu arbeiten und mindestens eine 40-Stunden-Woche (eher mehr) hart zu grinden es nicht wert ist oder die kein ausreichend hohes Limit erreichen um monatlich den benötigten Betrag auszucashen (oder auch wieder Veränderungen im persönlichen Umfeld). Bleiben also noch ca. 5-7% die das wirklich langfristig hinbekommen, und da ist noch nicht berücksichtigt ob die das Thema Steuern lösen können und wie sie damit klarkommen, dass ihnen in Deutschland relativ schnell die Arbeitsgrundlage entzogen werden kann und sie sich dann doch nach einem Job umschauen müssen.

      €: einfach das was MyLady sagt, besser als meine Milchmädchenrechnung ^^
    • AndyM89
      AndyM89
      Bronze
      Dabei seit: 22.09.2007 Beiträge: 25
      Ich glaube auch das es für die überwältigende Mehrheit aller Spieler keinen Sinn macht Pro zu werden. Rechtliche Bedenken und Steuern wurden bereits genannt. Darüberhinaus muss man auch sehen, dass man in keine gesetzliche Sozialversicherung einzahlt. D.h. man muss während seiner Karriere als Pro auch noch mehr als alle anderen privat vorsorgen.
      Am wichtigsten ist imo aber die Frage ob man damit überhaupt langfristig glücklich wird. Das Leben als Pro ist nun mal in den allermeisten Fällen nicht so dass man quer durch die Welt reist, an den schönsten Orten zockt und feiert und dabei nen Haufen Kohle mitnimmt. Der Großteil verdient sein Geld eher alleine am PC durch diszipliniertes hartes grinden - Tag für Tag. Glaube da kann das einstige Hobby Poker dann auch irgendwann seinen Charme verlieren. Als Pro leistet man ja auch keinen echten Mehrwert für die Gesellschaft. Es gibt sicher Menschen die damit glücklich werden. Aber man sollte sicher ganz genau drüber nachdenken bevor man den Schritt macht und dann in ein paar Jahren da steht und merkt das es doch nicht so ist wie man sich das vorgestellt hat. Der Gedankengang sein Hobby zum Beruf zu machen und somit Geld zu verdienen mit einer Sache die einem Spaßmacht ist naheliegend. Nur glaube ich, dass (selbst wenn man es vom Skill und Mindset schafft) bei vielen der Spaß am Spiel auf Dauer verloren geht, weil es letztlich unfassbar viel Arbeit und Disziplin erfordert dauerhaft vom Poker zu leben.
      Ich glaube jeder der es schafft sich die Kenntnisse und Fähigkeiten anzueignen um in einem derart komplexen Spiel langfristig erfolgreich zu sein, hat auch beste Vorraussetzungen um in einem "normalen" Beruf sehr erfolgreich zu sein. Und dies scheint mir (wenn man all die Unsicherheiten als Pokerspieler betrachtet) für den Großteil aller Spieler eher erstrebenswert.
    • zygna
      zygna
      Bronze
      Dabei seit: 31.08.2010 Beiträge: 5.859
      Original von MyLady17

      Original von zygna
      wenn du willst kannst du alles erreichen, alles Frage der Motivation und Einstellung!
      nein, auch dann nicht. Der limitierende Faktor ist dann die Intelligenz und die Fähigkeit Emotionen zu kontrollieren. An letzterem kann man zwar arbeiten, aber nur bis zu einem gewissen Grad. Die Pros sind in der Regel weit überdurchschnittlich begabt. Ich kenns doch selbst von meinen Limits. Wenn ich aufsteige, bin ich jedes Mal gegen Leute angetreten, die mich vermöbelt haben. Da konnte ich arbeiten wie ich will, die sind (zumindest was das Spiel angeht) einfach schlauer.
      Analog dazu: Kann ich mit unendlich harter Arbeit irgendwann Kasparov im Schach schlagen? Kann ich bei hartem Training beim FC Bayern spielen? Kann ich bei hartem Training irgendwann schneller laufen als Usain Bolt?

      Generell möchte ich noch sagen: Es gibt hier quasi jede Woche 10 Neulinge die vom Pro-Sein träumen, weil sie ihr Job/Leben ankotzt. 2 Wochen später liest man dann unter NL2 bis NL5 Händen wie rigged Stars etc. doch ist und alles Betrugt etc. Immer wieder das gleiche Trauerspiel.
      Du betrachtest das aus dem falschen Augenwinkel. Er hat gefragt ob man seinen Lebensunterhalt durch Poker verdienen kann und nicht ob er die Elite beaten kann.
      OP sollte mal definieren, was er für Lebenshaltungskosten hat. Ansonsten kann man sogar als NL2 Winningplayer in manchen Ländern ein schönes Leben führen :)
    • Casihasi
      Casihasi
      Bronze
      Dabei seit: 14.02.2008 Beiträge: 183
      Ja, es ist sicherlich möglich, wenn man die mentalen, charakterlichen und intellektuellen Fähigkeiten dazu mitbringt. Das trifft jedoch auf fast alle Berufsfelder zu.

      In Ergänzung zu den Vorpostern: Es geht zuallererst um den von dir genannten Punkt 3.

      Du bist aktuell noch nicht an dem Punkt, wo Du in der Lage bist, dies zu entscheiden zu können. Und solange Du nicht an dieser Stelle stehst ist der Punkt "pokern als Hauptberuf" irrelevant. Wenn Du nicht pokerst, da Du die Entscheidungen im Spiel und das analysieren von Situationen total geil findest, wirst Du sowieso nie an an diesen Punkt kommen, dass die Frage für Dich irgendwann mal relevant wird. Nein, pokern ist nicht wie z.B. Snooker, wo es nur ca. 50 Menschen gibt, die davon leben können. Man muss nicht zu den intelligentesten 1000 Menschen auf dem Planeten gehören oder zu den besten 100 Stochastikern. Von daher hinkt der Vergleich in Bezug auf den Leistungssport, da Freizeitspieler die Härte der Spiele nicht Pyramidenmäßig über die Limits ansteigen läßt und die hohe Varianz des Spiels die objektive Sicht auf die Dinge erschwert. Vllt. ist pokern am ehesten mit (Männer-) Fußball vergleichbar. Man muss nicht die Klasse für den FC Bayern haben, um mit pokern Geld zu verdienen. Für die 3. Liga sollte es allerdings reichen (mit besagtem Plan für die Zeit danach). Hinzu kommt, dass man sich selber aussuchen, mit wem man spielt und mit wem nicht.

      Du spielst aktuell NL25 oder sowas und hast gerade das Grundrüstzeug gelernt. Das reicht aus um besser als die Spieler zu sein, die um dich rum spielen, sodass Du den Rake schlägst und mit etwas + aus dem Monat gehen kannst. Dir macht es Spaß und Freude Dich mit dem Spiel zu beschäftigen und das will Dir auch keiner ausreden. Steige allerdings nochmal 2-3 Limits auf und plötzlich treffen genau diese Eigenschaften auf jeden TAG/LAG am Tisch zu. Wenn die Passion für das Spiel alleine nicht mehr ausreicht, werden andere Qualitäten darüber entscheiden, wer den Rake am Tisch schlagen kann - wo wieder wieder am Anfang meines Posts wären. :D
    • StAllin
      StAllin
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2013 Beiträge: 552
      OP sollte mal definieren, was er für Lebenshaltungskosten hat.
      Es soll ja nicht um mich gehen, sondern nur allgemein...
      Würdest du aber sagen, das man in einem normalen Bereich von 800-2500€ Kosten im Monat sein Lebensunterhalt mit Poker verdienen kann?
    • onese7en
      onese7en
      Bronze
      Dabei seit: 19.12.2010 Beiträge: 4.694
      Original von StAllin
      Ich finde halt wenn man ein Hobby zum Beruf machen kann dann lohnt sich das doch immer oder?
      Das würde ich so definitiv NICHT unterschreiben. Es gibt einfach Dinge, die im Beruf völlig anders sind, als als Hobby. Habe eine Zeit lang im Fitnessbereich gearbeitet und bin echt froh, mit der Branche nix mehr zu tun zu haben. Als Hobby gehe ich aber super gerne regelmäßig trainieren.
      Wie einige schon schrieben, kann Poker ein tolles Hobby sein und Spaß machen und wenn man jeden Tag 6-8h an den Tischen sitzen MUSS, um seine fürs Leben notwendigen $$$ zu machen und eventuell noch einen heftigen Down über mehrere Monate erwischt, dann macht es halt plötzlich alles andere als Spaß.
    • FiftyBlume
      FiftyBlume
      Bronze
      Dabei seit: 06.06.2010 Beiträge: 8.580
      Original von StAllin
      OP sollte mal definieren, was er für Lebenshaltungskosten hat.
      Es soll ja nicht um mich gehen, sondern nur allgemein...
      Würdest du aber sagen, das man in einem normalen Bereich von 800-2500€ Kosten im Monat sein Lebensunterhalt mit Poker verdienen kann?
      Es ist aber total entscheidend - ein Student, der sein Studium mit quasi Pokerbafög bestreiten möchte ist etwas ganz anderes als jemand mit Studium und 2k netto im Monat.

      Langfristig müsste man schon mind. einen mittleren vierstelligen Betrag pro Monat gewinnen, damit man besser dran ist als mit einem 0815 Job und selbst dann ist das ganze eher kritisch :/
    • simonGaimez
      simonGaimez
      Bronze
      Dabei seit: 26.09.2011 Beiträge: 226
      Original von FiftyBlume
      Original von StAllin
      OP sollte mal definieren, was er für Lebenshaltungskosten hat.
      Es soll ja nicht um mich gehen, sondern nur allgemein...
      Würdest du aber sagen, das man in einem normalen Bereich von 800-2500€ Kosten im Monat sein Lebensunterhalt mit Poker verdienen kann?
      Es ist aber total entscheidend - ein Student, der sein Studium mit quasi Pokerbafög bestreiten möchte ist etwas ganz anderes als jemand mit Studium und 2k netto im Monat.

      Langfristig müsste man schon mind. einen mittleren vierstelligen Betrag pro Monat gewinnen, damit man besser dran ist als mit einem 0815 Job und selbst dann ist das ganze eher kritisch :/
      Würde auch meinen, dass man langfristig mindestens drölf Millionen in x Jahren gemacht haben muss, damit sich Pokerprofi lohnt.

      /ironie off